Burger für meinen Ausbilder

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Ekel Unreinlichkeit Rache Arbeit

In meiner Azubizeit sollte ich meinem Ausbilder mal etwas vom McD****** mitbringen, nämlich einen BigM*c. Ich machte mich mit meinem Mit-Azubi auf den Weg, diesen zu besorgen. Nach dem Kauf lecken wir beide Seiten vom Fleisch ab und legten den Burger wieder sauber zusammen. Ich bereue nichts, da mein Ausbilder ein sehr sehr seltener Vogel war!

Beichthaus.com Beichte #00022290 vom 16.07.2007 um 23:23:59 Uhr (2 Kommentare).

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Eine Geschichte aus dem Leben eines Paketarbeiters

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Zorn Boshaftigkeit Engherzigkeit Arbeit

Ich war vor ein paar Jahren Kurierfahrer für einen Paketversand. Mit der Zeit kannte man dann seine 'Kunden', wer wann zu Hause ist, usw. Es gab aber auch Kunden, die man nur einmal in seiner beruflichen Karriere belieferte. Diese Kunden bestellten vorzugsweise Pakete per Nachnahme - und waren dann nicht zu Hause. Also hinterließ man eine Nachricht, man würde am nächsten Werktag um so-und-so-viel Uhr wiederkommen. Der Kunde möge bitte das Geld parat haben. So weit, so gut. Ich also hin zu solch einem Kunden - kilometerweit weg von der Hauptstraße, in einem Dorf, das so klein ist, dass es sich die Postleitzahl mit gut einem halben Dutzend teilt. Kunde war nicht da. Ist zwar ärgerlich, aber egal. Nachricht hinterlassen und gut.

Am nächsten Werktag war ich wieder da und ich klingele, aber niemand macht auf. Ich warte gut drei Minuten, keiner kommt zur Tür. Jetzt wurde ich leicht frustriert. Ich dachte mir: Da mache ich einen Umweg von mehreren Kilometern, gute vier Minuten pro Fahrtrichtung und warte dann noch drei Minuten und wofür? In der Zeit hätte ich problemlos zwei oder gar drei Großkunden beliefern können. Und so frustriert stieg ich ins Auto, ich wende und bin im Begriff loszufahren, als mir plötzlich eine Frau vors Auto läuft und mir wirklich sehr herablassend mitteilt, ich möge ihr das Paket gegen Ende der Woche anliefern. Sie hätte keine Lust gehabt, extra wegen des Paketes zur Sparkasse zu fahren. Ich sagte: Klar! Wir sind hier bei Wünsch-Dir-Was! (Ich meine ja, ganz ehrlich, wenn das auch nur 10 % der täglichen Kundschaft fordern würde, ich müsste gut 4 Std. länger arbeiten. Außerdem steht 'Wunschzustellung' nicht in den AGBs des Paketversenders.)

Noch beim Losfahren sagte sie, ich würde schon sehen, dass ich hier gegen Ende der Woche antanzen werde. Tja und was war? Gegen Ende der Woche musste ich von der Firma aus das Paket wegfahren, umsonst, und das obwohl vertraglich nur zwei Zustellversuche vereinbart waren. Ich berichtete noch im Depot einem Kollegen davon, der sich das Paket dann 'zur Brust nahm'. Er hat das Paket kurz und klein getreten, der teure Inhalt bestand aus zwei Sachen, die eine nahm er und warf sie in den Mülleimer. Die andere zertrümmerte er bis zur Unkenntlichkeit und das Paket wurde wieder wie neu verpackt. Ich fuhr dann zur Kundin, überreichte ihr das Paket und sie bezahlte die wirklich hohe Nachnahme mit einem arroganten Grinsen. Jetzt hat sie etwas, womit sie nix anfangen kann, da kaputt.

Da das Paket äußerlich in Ordnung war, hat sie auch keinen Schadensersatzanspruch. In aller Deutlichkeit: Ich fühle mich gut, mir tut's nicht Leid und die dämliche, eingebildete, vom Ehemann durchgefütterte, frigide Schlampe hat danach auch nie wieder was von mir erhalten. P.S.: Denkt nicht, ich wäre gestört. Wie ich rausgefunden habe, gibt es noch krankere Kurierfahrer, aber dazu irgendwann mehr. Nur eins vorweg: Behandelt Paketfahrer wie euresgleichen und seht nicht auf sie herab. Respektiert sie und ihre Arbeit. Nur dann ist eine geringe Schadensquote bei euren Sendungen gewährleistet.

Beichthaus.com Beichte #00022268 vom 13.07.2007 um 08:07:06 Uhr (5 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Überzählige Schrauben

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Waghalsigkeit Dummheit Arbeit Auto & Co.

Ich bin Kfz-Mechatroniker und habe schon viele Motoren auseinandergebaut. Nur leider behalte ich beim Zusammenbauen immer ein paar Schrauben über, die doch ein bisschen wichtig aussehen! Die Schrauben schmeiße ich dann immer weg und sage es keinem.

Beichthaus.com Beichte #00022260 vom 13.07.2007 um 05:52:03 Uhr (4 Kommentare).

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Ist Geld fürs Nixtun unmoralisch?

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Faulheit Trägheit Arbeit

Ich habe das Gefühl, ich arbeite in der gleichen Firma wie einige Vorbeichter. Es ist zwar lustig zu sehen, wie die Mitarbeiter sich gegenseitig hassen und jeder schlecht über den anderen redet, aber auf Dauer ist das auch belastend. Eine Motivation der Mitarbeiter ist leider nicht möglich. Ich bin zum Glück kein Angestellter in der Firma und bald weg. Bis dahin werde ich mir die Zeit vertreiben indem ich lese, im Internet surfe und meine externe Festplatte durchschaue. Ist es unmoralisch Geld für das Nixtun zu bekommen? Meiner Meinung eigentlich schon - aber beschweren würde ich mich nie. Ich bin noch jung - echte Arbeit kommt noch genug auf mich zu!

Beichthaus.com Beichte #00022244 vom 11.07.2007 um 22:36:22 Uhr (0 Kommentare).

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“Folge

Mein Chef ist eine menschliche Maschine!

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Faulheit Trägheit Arbeit Chef Glan-Münchweiler

Ich habe auf den letzten Drücker noch einen Ausbildungsplatz gefunden. In einem Kleinunternehmen, in dem ich der allererste Auszubildende bin. Mein Chef ist ein kleiner eigenartiger Kerl, der sich über jeden Scheiß aufregt. Egal was ich mache, er weiß wie es besser geht, wie es schneller geht. Er weiß einfach alles. Er ist wahrscheinlich auch der einzige Mensch der Welt, den es nervt, wenn Kugelschreiber "zu" sind. Die müssen bei uns immer "offen" sein, sodass man keine wertvolle Zeit beim Herausfahren der Mine vergeudet. Ich interessiere mich kein bisschen für den Beruf. Es ist mir ehrlich gesagt scheißegal, Hauptsache ich kriege meine drei Jahre rum.

Mein Chef ist wohl anderer Meinung. Er kommt oft zu mir her und fragt mich über Berufsschule aus. Ich habe eigentlich keine schlechten Noten. Das ist ihm wohl nicht gut genug, so werde ich Tag für Tag über Themen, die wir in der Berufsschule vor einem Jahr lernten, ausgefragt. Ist ja wohl klar, dass ich davon keine Ahnung mehr habe. Man kann sich ja schließlich nicht alles merken. Das geht ihm wohl nicht in den Kopf. Er erwartet Perfektion von allen Mitarbeitern. Es geht ihm auch nicht in den Kopf, dass nicht jeder so eine menschliche Maschine der mit Leib und Seele bei seiner Arbeit ist wie er. Mich langweilt dieser Beruf unglaublich. Ich sitze den ganzen Tag am PC und bin jede freie Minute im Internet, um so schnell wie mögliche die Zeit rumuzbringen. Auch meine Kranktage häufen sich. Ich mache eigentlich so gut wie nichts und fühle mich kein bisschen schlecht dabei, auch wenn es oft langweilig ist in der Arbeit zu sitzen und zu surfen.

Beichthaus.com Beichte #00022237 vom 11.07.2007 um 05:57:58 Uhr in Glan-Münchweiler (3 Kommentare).

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