Sammelkarten für 700 Euro Einkauf

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Diebstahl Zorn Geiz Rache Arbeit Jüchen

Vergib mir Vater, denn ich habe gesündigt. Seit einiger Zeit gibt es wieder Sammelmarken in dem Laden, in dem ich als Aushilfe arbeite. Nun bin ich zwar kein Freund von diesen Dingern aber da es sich dieses Mal um recht hübsche und sauteure Sachen handelte, habe ich mir gedacht: "Was soll es denn, dieses Mal sammele ich mit!". Da ich aber keine Lust hatte, im Wert von 700 Euro einkaufen zu gehen, habe ich die kleinen Märkchen einfach in meiner Tasche verschwinden lassen. Immer mal ein paar, bis ich genug hatte um die ganze Garnitur zu kaufen.

Dann habe ich einen Freund losgeschickt um die Dinger abzuholen und niemand hat etwas gemerkt. Im Grunde finde ich auch gar nicht, dass es Diebstahl ist, im Gegenteil! Die ziehen einem doch das Geld aus der Tasche, wenn sie ständig die Preise erhöhen! Außerdem ist mein Chef ein Arschloch, der seinesgleichen sucht, und insgeheim versuche ich ihn schon seit Jahren zu sabotieren! Ich bereue nichts, denn diese kapitalistischen Schweine drücken mir eine Überstunde nach der anderen rein und fangen an zu meckern wenn ich mir mal frei nehmen will!

Beichthaus.com Beichte #00022309 vom 19.07.2007 um 04:57:04 Uhr in Jüchen (1 Kommentare).

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Ich habe mehr zu sagen als mein Chef!

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Diebstahl Dummheit Arbeit

Ich (m/39) arbeite seit drei Jahren in einem Familienbetrieb. Der Vater gründete den Betrieb, der ist aber schon tot, und seine Söhne (35 und 37 Jahre alt) leiten den Betrieb schon seit etwa fünf Jahren. Beide haben von der Arbeit, die sie machen, aber fast keine Ahnung. Sie wissen auch nicht welche Maschinen und Werkzeuge wir brauchen, was die kosten und wo man sie kostengünstig einkaufen kann. Da ich früher selbstständig war, weiß ich all diese Dinge besser als sie, und die beiden wissen das auch. Ich kaufe über ein Auktionshaus im Internet Werkzeuge, die werden vom Firmenkonto bezahlt und zu mir nach Hause geliefert.

Ich behalte immer 50 % der Werkzeuge und verkaufe sie gleich wieder. Außerdem bestelle ich mir z. B. PC-Zubehör auf Firmenrechnung, ohne dass meine Chefs es wissen. Manchmal komme ich mir vor, als hätte ich mehr zu sagen als die beiden. Letzte Woche musste ich früher nach Hause und als ich gehen wollte, hielt mich der eine auf und wollte, dass ich weiterarbeite. Ich habe ca. 2 Minuten mit ihm diskutiert und habe ihn dann einfach stehen lassen. Und am nächsten Tag, ich rechnete mit einer Abmahnung oder etwas in der Art, kam er an und hat sich bei mir entschuldigt und ab nächsten Monat verdiene ich mehr. Ich fühle mich bei all dem sauwohl und werde das auch weiter so machen.

Beichthaus.com Beichte #00022291 vom 17.07.2007 um 03:09:24 Uhr (4 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Burger für meinen Ausbilder

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Ekel Unreinlichkeit Rache Arbeit

In meiner Azubizeit sollte ich meinem Ausbilder mal etwas vom McD****** mitbringen, nämlich einen BigM*c. Ich machte mich mit meinem Mit-Azubi auf den Weg, diesen zu besorgen. Nach dem Kauf lecken wir beide Seiten vom Fleisch ab und legten den Burger wieder sauber zusammen. Ich bereue nichts, da mein Ausbilder ein sehr sehr seltener Vogel war!

Beichthaus.com Beichte #00022290 vom 16.07.2007 um 23:23:59 Uhr (2 Kommentare).

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Eine Geschichte aus dem Leben eines Paketarbeiters

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Zorn Boshaftigkeit Engherzigkeit Arbeit

Ich war vor ein paar Jahren Kurierfahrer für einen Paketversand. Mit der Zeit kannte man dann seine 'Kunden', wer wann zu Hause ist, usw. Es gab aber auch Kunden, die man nur einmal in seiner beruflichen Karriere belieferte. Diese Kunden bestellten vorzugsweise Pakete per Nachnahme - und waren dann nicht zu Hause. Also hinterließ man eine Nachricht, man würde am nächsten Werktag um so-und-so-viel Uhr wiederkommen. Der Kunde möge bitte das Geld parat haben. So weit, so gut. Ich also hin zu solch einem Kunden - kilometerweit weg von der Hauptstraße, in einem Dorf, das so klein ist, dass es sich die Postleitzahl mit gut einem halben Dutzend teilt. Kunde war nicht da. Ist zwar ärgerlich, aber egal. Nachricht hinterlassen und gut.

Am nächsten Werktag war ich wieder da und ich klingele, aber niemand macht auf. Ich warte gut drei Minuten, keiner kommt zur Tür. Jetzt wurde ich leicht frustriert. Ich dachte mir: Da mache ich einen Umweg von mehreren Kilometern, gute vier Minuten pro Fahrtrichtung und warte dann noch drei Minuten und wofür? In der Zeit hätte ich problemlos zwei oder gar drei Großkunden beliefern können. Und so frustriert stieg ich ins Auto, ich wende und bin im Begriff loszufahren, als mir plötzlich eine Frau vors Auto läuft und mir wirklich sehr herablassend mitteilt, ich möge ihr das Paket gegen Ende der Woche anliefern. Sie hätte keine Lust gehabt, extra wegen des Paketes zur Sparkasse zu fahren. Ich sagte: Klar! Wir sind hier bei Wünsch-Dir-Was! (Ich meine ja, ganz ehrlich, wenn das auch nur 10 % der täglichen Kundschaft fordern würde, ich müsste gut 4 Std. länger arbeiten. Außerdem steht 'Wunschzustellung' nicht in den AGBs des Paketversenders.)

Noch beim Losfahren sagte sie, ich würde schon sehen, dass ich hier gegen Ende der Woche antanzen werde. Tja und was war? Gegen Ende der Woche musste ich von der Firma aus das Paket wegfahren, umsonst, und das obwohl vertraglich nur zwei Zustellversuche vereinbart waren. Ich berichtete noch im Depot einem Kollegen davon, der sich das Paket dann 'zur Brust nahm'. Er hat das Paket kurz und klein getreten, der teure Inhalt bestand aus zwei Sachen, die eine nahm er und warf sie in den Mülleimer. Die andere zertrümmerte er bis zur Unkenntlichkeit und das Paket wurde wieder wie neu verpackt. Ich fuhr dann zur Kundin, überreichte ihr das Paket und sie bezahlte die wirklich hohe Nachnahme mit einem arroganten Grinsen. Jetzt hat sie etwas, womit sie nix anfangen kann, da kaputt.

Da das Paket äußerlich in Ordnung war, hat sie auch keinen Schadensersatzanspruch. In aller Deutlichkeit: Ich fühle mich gut, mir tut's nicht Leid und die dämliche, eingebildete, vom Ehemann durchgefütterte, frigide Schlampe hat danach auch nie wieder was von mir erhalten. P.S.: Denkt nicht, ich wäre gestört. Wie ich rausgefunden habe, gibt es noch krankere Kurierfahrer, aber dazu irgendwann mehr. Nur eins vorweg: Behandelt Paketfahrer wie euresgleichen und seht nicht auf sie herab. Respektiert sie und ihre Arbeit. Nur dann ist eine geringe Schadensquote bei euren Sendungen gewährleistet.

Beichthaus.com Beichte #00022268 vom 13.07.2007 um 08:07:06 Uhr (5 Kommentare).

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“Beichte

Überzählige Schrauben

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Waghalsigkeit Dummheit Arbeit Auto & Co.

Ich bin Kfz-Mechatroniker und habe schon viele Motoren auseinandergebaut. Nur leider behalte ich beim Zusammenbauen immer ein paar Schrauben über, die doch ein bisschen wichtig aussehen! Die Schrauben schmeiße ich dann immer weg und sage es keinem.

Beichthaus.com Beichte #00022260 vom 13.07.2007 um 05:52:03 Uhr (4 Kommentare).

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