Der versprochene Dreier

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Wollust Dummheit Waghalsigkeit Unfall Gesundheit Köln

Ich bin jetzt 21 Jahre alt und wohl ein wenig klüger als damals, anders lässt sich folgendes nicht erklären: Als ich 15 Jahre alt war, es war genau am 22. Dezember, kurz vor Weihnachten, konnten mich zwei Mädchen zu einer Mutprobe überreden. Der Gewinn war schließlich, für den Fall, dass ich es schaffen würde ziemlich hoch: Nämlich ein Dreier mit den Beiden. Ich glaube es gibt nichts Schöneres für einen 15-Jährigen, als bei seinen Freunden mit so einem Erlebnis rumzuprahlen und genau das hatte ich auch vor. Bei der Mutprobe sollte ich auf einem relativ dünnen Stahlbalken, der jedoch zu meinen Gunsten gerade mal anderthalb Meter über den Boden ragte, balancieren. Die Gefahr, runterzufallen war mir bewusst, aber diese kleine Entfernung zum Boden würde ich gut überstehen dachte ich. Für den Gewinn, sollte ich es schaffen, das war es mir allemal wert.

Die Länge des Stahlbalkens vom einen zum anderen Ende betrug circa zehn Meter. Ich begann also mit dem rüberbalancieren und die beiden Mädchen plus ein paar Schaulustige beobachteten mich. Als ich ungefähr bei der Mitte angekommen war, traf mich das Unglück. Aufgrund der Temperaturen von -2 Grad an diesem Tag, ist vermutlich über einen kleinen Teil in der Mitte des Balkens eine Eisschicht entstanden, die so dünn war, dass ich sie nicht bemerkt hatte, obwohl ich die ganze Zeit runterschaute. Ich rutschte aus und das so unglücklich, dass ich zunächst mit meinem Rücken und danach volle Pulle mit dem Hinterkopf auf dem Asphalt knallte. Meine Lichter gingen sofort aus, ich war Ohnmächtig. Im Krankenhaus bin ich dann wieder aufgewacht. Ich hatte eine ziemlich große Platzwunde und leichte Gehirnblutungen. Das schlimmste jedoch war, dass ich eine Amnesie hatte. Ich wusste nicht mal meinen eigenen Namen, weder den meiner Eltern oder sonst wem. Ich wusste nicht wer ich war, sowas kann man nicht beschreiben, dafür muss man selbst mal in der Situation gesteckt haben. Die Amnesie schwand zum Glück langsam, doch an Weihnachten weiß ich noch ganz genau, dass ich in meiner Familie nur meinen Vater und mich selbst wiedererkannte. Alle anderen waren unbekannte, inklusive meiner Mutter. Nach weiteren Wochen bekam ich jedoch die Erinnerungen an alles wieder und auch die zwei Mädchen traten wieder in mein Leben. Sie waren jedoch nicht mehr an einem Dreier mit mir interessiert. Nein, eher daran mich als größten Vollidioten zu betiteln. Geniale Sache, nur weiterzuempfehlen.

Beichthaus.com Beichte #00028321 vom 21.11.2010 um 18:36:42 Uhr in Köln (32 Kommentare).

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Mein Praktikum in einem Einmannbetrieb

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Diebstahl Habgier Schamlosigkeit Arbeit Chef Bochum

Als ich (m/24) 15 Jahre alt war, habe ich ein Praktikum in einem Einmannbetrieb als Elektriker gemacht. Der Betrieb war auf die Reparatur von Fernsehgeräten sowie Stereoanlagen etc. spezialisiert. Es wurden aber auch Geräte angekauft und verkauft. Geliefert wurde auch, wo ich dann meistens die Geräte schleppen durfte. Die meiste Zeit allerdings saß ich mit meinem Chef in der Werkstatt, die sich direkt hinter dem Verkaufsraum befand und durfte ihm über die Schulter schauen, um von ihm zu lernen. Nach der ersten Woche (das Praktikum dauerte insgesamt 3 Wochen) hat er mich dann auf einen Fernseher losgelassen und ich durfte den reparieren.

In der zweiten Woche musste ich an einem Tag, nach dem Mittagessen, einen Obama ins weiße Haus abseilen. Die Toilette grenzte an die Werkstatt an. So wie ich fertig war, bemerkte ich, dass kein Klopapier vorhanden war. Panisch blickte ich mich mit herunter gelassenen Hosen um, fand jedoch keins. Über dem Waschbecken hing allerdings ein kleines Schränkchen, welches zusätzlich noch zwei Schubladen hatte. Also öffnete ich die Schranktüren und siehe da, zwei Rollen Klopapier! Nach der Kimmenreinigung, wollte ich mir noch die Hände waschen, doch diesmal fehlte die Seife. Also wieder das Schränkchen durchsucht. Da im Schränkchen selber keine war, versuchte ich die zwei Schubladen. In der ersten war nichts drin, also öffnete ich die Zweite und bekam sogleich riesengroße Augen! Nicht weil dort etwa Seife drin war, nein, dort drin befanden sich mehrere, säuberlich gestapelte 50 Euro und 100 Euro Noten. Die ganze Schublade war voll Geld! Allerdings habe ich nichts davon genommen, weil ich Angst hatte, dass es auffällt und irgendwie kam es mir auch nicht richtig vor. Von dem Tag an, musste ich aber täglich der Versuchung widerstehen, mich an dem Privatbankfach zu bedienen. Und ich hab es durchgehalten, doch nur bis zum letzten Tag meines Praktikums. An dem Tag nämlich, circa eine Stunde vor Feierabend, hatten wir zwei Kunden, ein Pärchen. Die Frau musste während des Verkaufsgesprächs dringend auf die Toilette. Mein Chef hat sie gelassen. Nachdem sie wieder kam, ging das Gespräch weiter und am Ende hat das Pärchen sogar einen Fernseher mitgenommen. 5 Minuten vor Feierabend dann, hatte ich Druck auf der Blase, ging dann halt auf die Toilette um mich zu erleichtern und dann überkam es mich: Da die eine Kundin vorher auf Toilette war, würde der Verdacht nicht sofort auf mich fallen. Also griff ich in meiner jugendlichen Geldnot zu. Insgesamt habe ich dem Mann um 2.300 Euro erleichtert.
Die Tage danach hatte ich Panik, dass jeden Moment das Telefon klingeln könnte oder mein Ex-Chef vor der Tür steht. Aber es kam nichts. Ich kam ungeschoren davon. Wenn ich heute daran zurückdenke, fühle ich mich schlecht und frage mich, ob nun die Frau den Kopf hinhalten musste für etwas was ich getan hab. Oder ist es meinem Ex-Chef überhaupt aufgefallen? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass er mittlerweile seinen Laden geschlossen hat und in Rente ist.

Beichthaus.com Beichte #00028289 vom 10.11.2010 um 23:16:35 Uhr in Bochum (35 Kommentare).

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5 Euro Eintritt

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Betrug Lügen Habgier Schamlosigkeit Last Night

Letztes Wochenende ging ich in eine Disco. Ein paar Damen waren vor der Disco als Kassiererinnen. Der Eintritt hat 5 Euro gekostet. Als ich einen 20 Euro Schein hingehalten habe, sagte ich scherzhaft, sie können mir ja den grünen Schein zurückgeben (für alle, die es nicht wissen: einen Hunderter). Dann kam der Hammer, gegeben hat sie mir nämlich einen 10 Euro Schein und 50 Euro Schein! Dann schaute ich verdutzt und sie fragte: "15 Euro, oder?". Ich erwiderte "Ja, stimmt!" und bin hineingegangen. Ich habe an diesem Abend mit meinem Kumpel alles versoffen. Gemacht habe ich es nur, weil ich auch einmal böse sein wollte und so eine Beichte schon mal im Beichthaus gelesen habe.

Beichthaus.com Beichte #00028282 vom 08.11.2010 um 15:04:05 Uhr (21 Kommentare).

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Die Pfeffermühle

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Diebstahl Schamlosigkeit Restaurant Trunksucht Last Night Zürich

Letztes Wochenende waren wir Samstag Abend essen, weil ein Kollege seinen Geburtstag feierte. Wir haben davor natürlich schon einen über den Durst getrunken, dementsprechend ging es im Restaurant dann natürlich auch weiter. Wir waren rund 20 Leute, hatten einen großen Tisch, zu essen gab es ordentlich leckere Pizza für alle. Wir tranken und aßen allerlei, hatten es lustig, bis dann die Rechnung kam, welche, im Nachhinein gesehen eigentlich völlig ok war von der Höhe her, wenn man bedenkt dass wir einiges an Wein und Bier, das Essen und normale Getränke konsumiert hatten. Betrunken wie wir waren fanden wir sie jedoch eine Frechheit. Wir teilten uns also die Rechnung auf und bezahlten. Kurz bevor wir gingen, entdeckten wir jedoch auf einem etwas Abseits stehenden Tisch eine etwa 1,20 Meter große Pfeffermühle. Wir hielten es für angemessen, da wir schon eine so hohe Rechnung hatten, diese mitgehen zu lassen, als Trophäe sozusagen.

Ich also, sturzbetrunken, mich umgeschaut schnell dahin, die Pfeffermühle unter die Jacke, welche dann noch oben und unten rausgeschaut hat, da sie zu groß war für die Jacke und unauffällig rausgegangen. Keiner hat was gesagt, keiner hat was gesehen. Draußen haben wir uns dann noch einen abgelacht und uns im Tram auf dem Weg in den Ausgang gegenseitig angepfeffert. Die schöne Mühle ist mir später noch auf den Boden gefallen und hat jetzt einen hässlichen Kratzer. Ein Kumpel hat sie dann mit nach Hause genommen, wo sie immer noch steht. Beichten möchte ich, dass ich dass Restaurant um die schöne Pfeffermühle erleichtert habe.

Beichthaus.com Beichte #00028268 vom 05.11.2010 um 12:08:05 Uhr in Zürich (9 Kommentare).

Gebeichtet von rul0r18
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“Beichte

Nie wieder Eine aus dem Internet

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Lügen Engherzigkeit Dating

Vor ungefähr einem Jahr hatte ich (m/22) ein Date mit einer Internet-Bekanntschaft (w/20). Mit dieser Internet-Tusse hatte ich eine Zeit lang gute und unterhaltsame Chat-Dialoge. Vom Schreiben her war sie mir auf jeden Fall sympathisch. Was jedoch fehlte, war ein Foto von ihr. Nach einer langen Woche hartnäckigem Generve meinerseits lud sie dann endlich eins hoch. Das kam mir schon spanisch vor. Was hat sie denn zu verbergen? Was ich dann zu sehen bekam, war nichts anderes als bunter Fasching. Sie hat ihr eigenes Foto mit einem Bildbearbeitungsprogramm so dermaßen verunstaltet, dass man gerade noch erkennen konnte, dass es sich um einen Menschen handelte. Ich lass mir ja eingehen, dass man einen Pickel o.ä. mal schnell wegretuschiert. Das Foto war jedoch übertrieben gelbstichlastig, unscharf, hell und mit einem kindischen Blumen-Rahmen verziert. Da dachte ich mir schon: Oh Gott, was ist das denn für eine. Andererseits dachte ich mir, dass sie halt eventuell nur von Technik und Bildbearbeitung keine Ahnung hätte und ich sie zur Not halt nur einmal bumse und dann auf Nimmerwiedersehen sage.


Ich verabredete mich dann zwei Tage darauf an einem Samstagabend in der Innenstadt mit ihr. Treffpunkt: ein bekanntes und beliebtes Café. Wir schilderten uns gegenseitig, was wir für Klamotten anhaben, damit eine eindeutige Erkennung möglich war. Ich war der Erste und wartete. Plötzlich ging die Tür auf und eine dicke, hässliche, kleine Frau grinste mich blöd an und winkte mir zu. Ich dachte nur: Herr, bitte nein, tu mir das nicht an. Sie sah aus wie weit über 30. So eine Frau würde ich in einer Disco niemals auch nur um Feuer bitten. Ich fragte sie nichts und antwortete auf ihre Fragen nur kurz und knapp mit einem "ja" oder "nein". Auf diesen Schock bestellte ich mir erst einmal ein Kristallweizen. Danach die nächste dämliche Frage: "Bist du etwa Alkoholiker? Mein Ex war nämlich einer und das tu ich mir nicht nochmal an! Bla, Bla, Bla." Alles klar, nur weil ich mir ein Bier bestelle, bin ich gleich ein Alkoholiker. Die Krönung war dann, als sie mich auf mein Muttermal auf der Oberlippe ansprach. Ja, ich habe sowas wie Marilyn Monroe. Aber die meisten Mädels finden das sexy. Nur diese Inbrunst nicht. Sie fände ihn nicht so toll und ob ich mir vorstellen könnte, diesen für sie irgendwann mal weg operieren zu lassen. Da sah ich rot. Ich schreckte auf einmal ganz hysterisch auf und meinte, dass ich zu Hause meinen Gasherd nicht abgedreht habe und somit Explosionsgefahr besteht. "Ich muss dringend weg, tschüss!" Ich packte meine Jacke und verließ fluchtartig das Café ohne mein Getränk zu zahlen. Ein paar Straßenblöcke weiter verabredete ich mich mit meinen Kumpels und wir gingen in unsere Stammdisco, in der ich eine sehr gutaussehende Dame klarmachte und mit ihr einen One-Night-Stand hatte. Fazit: Sucht euch eure Frauen immer nur im realen Leben aus, sonst erlebt ihr die bösesten Überraschungen. Mein Motto lautet jedenfalls seitdem: nie wieder eine aus dem Internet. Es tut mir im nach hinein Leid, dass ich 1.) die Internet-Tusse einfach so eiskalt habe sitzen lassen, 2.) dass sie mein Getränk zahlen musste, ich sie aus der Freundesliste und dem Handy gelöscht habe und mich 3.) nie wieder bei ihr gemeldet habe.

Beichthaus.com Beichte #00028258 vom 01.11.2010 um 21:12:40 Uhr (38 Kommentare).

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