Ein Genesungskorb für meinen kranken Nachbarn

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Zorn Diebstahl Nachbarn Osnabrück

Ich (w/21) beichte, dass ich meine Nachbarin bestohlen habe. Ich konnte diese Frau noch nie leiden, da sie anderen Nachbarn erzählt, ich wäre magersüchtig. Ich war schon immer zierlich gebaut, krank bin ich deshalb noch lange nicht. Trotzdem werde ich nun ständig auf meine angebliche Krankheit angesprochen. Die Nachbarin hat auch einen Sohn, bei ihrem Ehemann wurde Krebs diagnostiziert. Statt ihm beizustehen, fährt sie mit ihrem Sohn in den Urlaub. Ihr scheint ihr Ehemann völlig egal zu sein, sie verschenkt Dinge und erklärt: "Wenn er nicht mehr ist, würde ich sie sonst wegwerfen!"

Ich hätte nicht gedacht, dass jemand so herzlos sein kann, was wohl ziemlich naiv ist. Heute Morgen habe ich sie im Treppenhaus getroffen, sie suchte in ihrer Tasche nach ihren Autoschlüsseln. Dabei fiel ihr Geldbeutel auf den Boden, was sie jedoch nicht bemerkte. Ich habe den Geldbeutel mitgenommen, zweihundert Euro waren drin. Als Studentin hätte ich es gut gebrauchen können. Statt es zu behalten, habe ich dem Ehemann damit einen Korb mit teurem Essen gekauft, zusammen mit einer Genesungskarte. Er hat sich unglaublich darüber gefreut, jedoch habe ich jetzt ein schlechtes Gewissen, da es das Geld seiner Frau war. Ich hätte das nicht tun dürfen, Diebstahl bleibt Diebstahl.

Beichthaus.com Beichte #00039995 vom 06.07.2017 um 15:49:21 Uhr in Osnabrück (15 Kommentare).

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Meine Mutter missbraucht meine Identität

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Betrug Engherzigkeit Familie

Ich (m) beichte, dass ich einen Anwaltsbrief gefälscht habe, um meiner Mutter ein Zeichen zu setzen. Sie bestellt gerne auf meinen Namen, obwohl ich schon tausend Mal gesagt habe, dass ich nicht will, dass irgendwelche Versandhäuser meinen Namen in der Kartei haben. Außerdem wurde mein Name schon als ich noch klein war, dazu benutzt, Sparkonten einzurichten, die in echt von anderen Familienmitgliedern genutzt waren, um eventuelle Abgaben an den Staat zu sparen. Als Erwachsener durfte ich den Scheiß dann erstmal auflösen und überall hinterrennen. Was gehabt habe ich natürlich nie davon, geschweige denn hat man mich jemals gefragt. Nun habe ich mich mit einem Kumpel (Jurastudent) zusammengesetzt und diesen Brief gemacht, natürlich nicht mit echten Daten, den Anwalt und alles haben wir uns ausgedacht, nur die echten Straftatbestände haben wir benutzt, bei den Bestellungen wurden immerhin Unterschriften gefälscht. Auf ihre Reaktion warte ich noch. Es tut mir voll leid, weil ich meine Mutter liebe, aber umgekehrt berechtigt Elternliebe auch nicht zu so einem Unfug.

Beichthaus.com Beichte #00039993 vom 06.07.2017 um 10:26:08 Uhr (9 Kommentare).

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Der Traum von der Schauspielerei

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Hass Ungerechtigkeit Selbstsucht Familie

Ich (w/28) möchte beichten, dass ich nicht auf die Hochzeit meines Vaters gegangen bin. Ich bin nicht erschienen und habe nicht abgesagt. Eigentlich sollte es "die Versöhnung" werden. Mit der neuen Frau habe ich schon vor paar Monaten gesprochen (sie sind seit 2014 […]
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Beichthaus.com Beichte #00039992 vom 06.07.2017 um 03:59:28 Uhr (52 Kommentare).

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Ich schlafe mit allem und jedem!

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Fetisch Wollust Maßlosigkeit Last Night

Ich (m/32) habe mich vor ca. einem halben Jahr von meiner Frau getrennt, nachdem ich herausgefunden habe, dass sie mich mehrmals betrogen hat. Schweren Herzens (wegen meiner zwei Kinder) zog ich vom Land in die Stadt, da ich es einfach nicht mehr dort ausgehalten habe. […]
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Beichthaus.com Beichte #00039989 vom 05.07.2017 um 17:44:57 Uhr (26 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Sind alle zu blöd für den Straßenverkehr?

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Zorn Selbstsucht Auto & Co. Hamburg

Ich (m/32) hasse das allgemeine Verhalten von Menschen im Straßenverkehr. Egal ob ich als Fußgänger, Radfahrer oder Autofahrer unterwegs bin, laufend ist man von rücksichtslosen Idioten umgeben. Als Autofahrer muss ich aufpassen, dass mir in der Stadt trotz roter Ampel keine Leute vor das Auto laufen, muss beim Reißverschlussverfahren zwei Leute vorlassen, weil einer wieder cleverer ist als die anderen und massiv drängelt und muss auf Radfahrer achten, die ich nach fünf Minuten Schleichen endlich überholen konnte, damit die an der nächsten Ampel sich rechts an mir vorbeiquetschen. Als Radfahrer darf ich alle zwei Wochen meine Bremsen testen, weil Autofahrer nicht auf Radfahrer achten (trotz hervorragend einsehbarer Wege und Radfahrerampeln), muss den Nichtsmerkern ausweichen, die trotz vier Meter Fußweg plötzlich auf den einen Meter Radweg laufen müssen (ohne zu schauen selbstverständlich) und werde von der Straße gedrängt, in welcher Radfahrer von beiden Richtungen vorsichtig einfahren dürfen (weil die Autofahrer keine Schilder lesen).

Als Fußgänger muss ich am besten neonfarbene Klamotten tragen, zu jeder Zeit, weil Rechtsabbieger keine fünf Sekunden warten können, muss Radfahrern ausweichen die auf der falschen Straßenseite auf dem Bürgersteig fahren (was übrigens eine Ordnungswidrigkeit ist) und muss auch den Nichtsmerkern ausweichen, weil die an mir vorbeirennen und dann direkt vor mir stehen bleiben. Nicht selten kommt es dann zu einem verbalen Schlagabtausch, weil ich beim 50. Vorfall am Tag irgendwann dann nicht mehr ruhig bleiben will. Drei Mal in den vergangenen Monaten wurde es etwas heftiger, einmal habe ich die Polizei gerufen (da hat mich ein Autofahrer in die parkenden Autos abgedrängt, weil er meinte, ich dürfte gar nicht auf der Straße in diese Richtung fahren - steht aber überall Radfahrer dürfen in die Einbahnstraße). Auf meinen Hinweis hin, dass ich ihm sogar Platz gemacht habe und er dann meinte, er wolle mich anzeigen, hat es mir gereicht. Ende vom Lied war eine Anzeige gegen ihn, u. A. wegen Nötigung und Sachbeschädigung.

Beim zweiten Vorfall habe ich einen Kerl umgefahren, weil ich absolut nicht bremsen konnte (mit dem Fahrrad), dabei war ich nicht mal schnell unterwegs. Der Depp hat aber nur auf sein Telefon gestarrt und nicht auf den Weg geachtet. Ich habe mich nicht entschuldigt, sondern ihn angepöbelt und er ist kleinlaut abgehauen. Der dritte Vorfall ist mein Highlight. Ein Autofahrer, der auf sein Telefon guckt und mich beinahe umfährt. Seine Erklärung, er wolle da ja nur kurz halten (auf einem Zebrastreifen) weil er Pokemon Go spielt und ich hätte ja aufpassen sollen, war dann zu viel an dem Tag. Ich hatte ihm beim Ausweichen schon versehentlich den Seitenspiegel abgerissen und habe mich dann dazu hinreißen lassen, ihm zu drohen. Er wollte dann die Polizei rufen, aber hat dann gemerkt, dass er den Mist gebaut hat und ist doch lieber schnell abgehauen.

Egal was ich mache, egal welche Routen ich nehme, ich muss immer mit der Dummheit anderer rechnen und ich kann jeden verstehen, der dadurch ein Aggressionsproblem bekommt. Davon bin ich noch weit entfernt, aber wenn sich die Vorfälle weiter häufen, hilft auch das tiefe Durchatmen nicht mehr.

Beichthaus.com Beichte #00039988 vom 05.07.2017 um 11:05:13 Uhr in Hamburg (10 Kommentare).

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