Ich hasse meine Wohnung!

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Hass Zorn Unreinlichkeit Ekel

Ich (m/36) hasse meine Wohnung. Die Bude ist laut, hellhörig, zugig und auf Kriegsschutt erbaut. Wenn ein Laster vorbeifährt, spüre ich ihn, bevor ich ihn höre. Als kurz vor Weihnachten mal zwei Panzer, auf der Straße fuhren, dachte ich, das Haus stürzt ein. Ich war zuerst dankbar für die Wohnung, habe aber dann einen Mitbewohner gehabt, den ich quasi von der Straße gerettet habe - der sich dann aber als diebischer Soziopath erwiesen und beim Auszug ein Drittel meiner Sachen geklaut hat. Trotzdem besteht er bis heute darauf, dass ich ihm Geld schulden würde. Nicht, dass diese Made mal einen Anteil an Miete und Strom übernommen hätte! Als ich das Schwein endlich loswurde, habe ich drei Monate gebraucht, um wieder Ordnung reinzubringen. Auch wenn ich danach nichts mehr in der Wohnung gemacht habe. Und das war im Mai 2014. Seitdem achte ich nur noch auf eine gewisse Grundhygiene und schaffe nur raus, was irgendwann wieder leben könnte.


Unter den Füßen knirscht es bei jedem Schritt und die einzigen Orte, die ich halbwegs sauber halte, sind mein Bad und mein Bett. Alles andere geht mir völlig am Arsch vorbei! Scherben, Plastikmüll, und so weiter, teils liegt das Zeug seit fast acht Monaten an Ort und Stelle. Ich wasche zwar regelmäßig, spüle aber z.B. nie ab. Das Schlimme daran ist, ich habe noch nie so gewohnt, aber ich kann diese Drecksbude einfach nicht ausstehen. Nur ist ein Umzug keine Option, da ich in einer Studentenstadt lebe und vorher drei Jahre lang eine Wohnung gesucht habe. Auf der Straße landen will ich natürlich auch nicht. Und wenn hier mal krabbelndes Personal einzieht, lache ich wohl selbst darüber noch.

Beichthaus.com Beichte #00034853 vom 13.01.2015 um 22:05:25 Uhr (15 Kommentare).

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Die Nachteile eines großen Penis

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Vorurteile Ungerechtigkeit Zetel

Die Nachteile eines großen Penis
Ich möchte beichten, dass mir das aktuelle Foto der Sängerin Zara Larsson, die ich vorher nicht kannte, auf die Nerven geht. Ich spreche von dem Foto, auf welchem sie ihr Bein in ein Kondom gesteckt hat und das Ganze mit "To all the guys saying my dick is too big for condoms. TAKE A SEAT!" kommentiert. Ich habe einen größeren bzw. breiteren Penis und habe deswegen sehr große Probleme mit normalen Kondomen. Natürlich passt ein Bein rein, schließlich kennen wir ja alle den "Gag", sich ein Kondom über den Kopf zu ziehen und mit der Nase aufzupusten. Aber ein Penis ist nun einmal kein Körperteil welches aus Knochen besteht - wenn ich mir ein normales Kondom anziehe, ist ganz schnell die Luft raus, weil es einfach abschnürt und allein das Aufziehen ist immer eine Qual.

Und bevor sich in den Kommentaren der Mund fusselig geschwafelt wird: Ja, ich habe geschützten Sex, allerdings mit speziellen Kondomen, die es für unwesentlich mehr Geld im Internet gibt. Mich nerven diese Damen, die behaupten, dies wäre nur Machogehabe jedes Mal aufs Neue. Vielleicht ist das bei manchen tatsächlich nur Gehabe, aber bei mir und vielen anderen nicht!

Beichthaus.com Beichte #00034850 vom 13.01.2015 um 02:28:33 Uhr in Zetel (31 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das Stöhnen der Nachbarn

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Begehrlichkeit Fetisch Fetisch Nachbarn

Viele werden sich jetzt sicher fragen, was der Typ für ein Problem hat - grundsätzlich habt ihr damit ja Recht, da es ja eigentlich auch wirklich nicht geil ist. Aber mittlerweile kann ich gar nicht mehr ohne. Jeden Abend geht es bei meinen Nachbarn ab und ich bin ihr heimlicher Zuhörer. Das geht mittlerweile so weit, dass ich am eigentlichen gesellschaftlichen Leben gar nicht mehr teilnehme, da ich es nicht lassen kann, zu lauschen. Mittlerweile mache ich mir echt Sorgen um mein Leben, da dieses Thema mein Leben zentral beherrscht. Ich habe bereits alles Mögliche versucht, komme aber nicht davon los, denn es ist wie eine Sucht. Das macht mich echt verrückt, da es doch auch noch andere Dinge im Leben gibt. Gott sei Dank unterstützt meine Lebensgefährtin mich noch, aber ich weiß natürlich nicht, wie lange das noch so sein wird.

Beichthaus.com Beichte #00034842 vom 12.01.2015 um 13:11:31 Uhr (6 Kommentare).

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Geschenktes Abitur

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Zorn Ungerechtigkeit Rache Schule

Ich (m) habe letztes Jahr mein Abitur geschafft, mit mir hundert andere Schüler. Ich hatte immer solide 10 Punkte, gab damit auch nie an. Jedoch gab es im Jahrgang dieses eine Mädchen, die Tochter des Direktors, das absolut kein Mathe konnte - nicht mal das 1x1. Ob aus Faulheit oder Dummheit weiß ich bis heute nicht. Eigentlich hätte sie durch ihre 0-Punkte-Klausuren in Mathematik durchfallen müssen, konnte aber durch ein lächerliches Referat am Ende jedes Halbjahres immer fünf Punkte bekommen und wurde zum Abitur zugelassen. Generell ruhte sie sich auf dem Status "Direktoren-Tochter" aus.


Ich habe mit guten und schwachen Mitschülern Lerngruppen gebildet, einige schwache Schüler haben ihr Abitur geschafft, einige wenige leider nicht. Am Tag der Zeugnisausgabe bekamen wir einzeln unser Abitur. Das Mädchen kam jubelnd aus dem Klassenraum und ich sagte zu ihr: "Wäre dein Vater nicht Direktor, hättest du es eh nicht geschafft." Sie schaute mich nur grinsend an: "Natürlich nicht!", warf ihr hellblondes Haar zur Seite, rückte ihre Brüste zurecht und stolzierte davon. Ich hatte nur Verachtung übrig, denn manche haben sich wirklich angestrengt und sind trotzdem gescheitert. Ich habe diese Sache den Studiendirektoren und der Landesschulbehörde gemeldet. Ich weiß nicht, ob der Sache nachgegangen wurde, ob das Abitur aberkannt wurde und ob das im Nachhinein überhaupt möglich ist. Jedoch hoffe ich, die Meldung hat ihr wenigstens schlaflose Nächte bereitet und dass sie spätestens im Studium auf die Schnauze fällt.

Beichthaus.com Beichte #00034841 vom 12.01.2015 um 13:05:36 Uhr (19 Kommentare).

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Kein Trinkgeld für den Taxifahrer

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Geiz Habgier Ungerechtigkeit Last Night Auto & Co. Neuss-Norf

Es war das Finale der WM 2014, welches ich mit meiner damaligen Freundin in der Stadt angesehen habe. Da meine Wohnung etwas außerhalb ist und so spät keine Züge mehr fahren, war von vornherein klar, dass wir mit dem Taxi heimfahren werden. Nach dem Spiel habe ich Sparfuchs am Taxistand die Leute gefragt, ob sie in dieselbe Richtung fahren. Tatsächlich habe ich ein Paar gefunden, das zumindest in die Richtung wollte. Wir stiegen zu viert in das Taxi. Der Taxifahrer war, obwohl er offensichtlich nicht aus Deutschland stammte, äußerst euphorisch und nutzte jede rote Ampel aus, um Passanten mit seiner Vuvuzela anzutröten. Als das Paar ausstieg, zeigte das Taxameter um die 12 Euro an. Der freundliche Mann gab dem Fahrer 15 Euro und verabschiedete sich.


Wir fuhren dann den Rest zu meiner Wohnung. Der Taxifahrer hatte das Taxameter einfach weiterlaufen lassen, welches nun knapp 20 Euro anzeigte. Meine Beichte ist, dass ich dem Fahrer fünf Euro gegeben habe, die er ohne Kommentar annahm. Somit habe ich den sympathischen Taxifahrer aus purem Geiz nicht nur kein Trinkgeld gegeben, sondern ihm auch noch das Trinkgeld der anderen "geklaut." Verschlimmernd kommt hinzu, dass ich auf der Hinfahrt im Zug einen 50-Euro-Schein gefunden habe und besonders deshalb hätte großzügiger sein können. Es tut mir immer noch leid für den Taxifahrer, der statt zu feiern arbeiten geht und dann auch noch von einem geizigen Studenten abgezockt wird.

Beichthaus.com Beichte #00034836 vom 11.01.2015 um 20:16:56 Uhr in Neuss-Norf (9 Kommentare).

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