In Büros sollte es keine Glastüren geben!

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Rache Dummheit Waghalsigkeit Peinlichkeit Wuppertal

In meiner Nähe ist ein kleines Büro. Immer, wenn ich (m/24) nach Hause laufe, muss ich daran vorbei, im Erdgeschoss befindet sich ein Raum, in dem die Mitarbeiter wohl verschiedene Dinge besprechen. Da eine Glastür von diesem Zimmer nach draußen führt, können mich die Mitarbeiter sehen. Es nervt mich immer, wenn ich daran vorbeilaufe und von den Männern, die dort irgendetwas besprechen, angeschaut werde, als wäre ich ein Affe. Ich kam auf eine ziemlich bescheuerte Idee, die ich, im Nachhinein betrachtet, bereue. An meinem freien Tag ging ich mittags zu dem Büro, die Gegend ist eher abgelegen, die Chance, von mehreren Menschen erwischt zu werden, war also gering.

Ich trug eine Jogginghose und eine Jacke, darunter war ich völlig nackt. Die Mitarbeiter schauten mich überrascht an, denn dieses Mal stand ich direkt vor der Glastür. Ich riss meine Jacke auf und zog mir die Hosen runter, dann fing ich an, mich an der Glasscheibe zu reiben und die Reaktionen zu beobachten. Alle wirkten entsetzt und fassungslos, als dann einer der Mitarbeiter aufstand, zog ich schnell meine Hosen hoch und sprintete nach Hause. Seitdem laufe ich immer mit aufgesetzter Kapuze vorbei, diese Aktion war wirklich dämlich und es tut mir leid, zum Glück habe ich mir, außer einer Erkältung, keine Krankheiten geholt, als ich mich an der Tür gerieben habe. Mir tun auch die Mitarbeiter leid, die zu dem Zeitpunkt anwesend waren. Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00040716 vom 30.11.2017 um 19:16:25 Uhr in Wuppertal (19 Kommentare).

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Flaming Snowman

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Waghalsigkeit Weihnachten Kinder

Etwas, das jedes nur ansatzweise rationale Elternteil dieser Welt seinem Nachwuchs beibringt, ist, nicht mit Feuer zu spielen. Ich glaube sogar, dass das eines der ersten Dinge war, die meine Mutti mir einbläute, von Anfang an. Hiermit beichte ich, dass ich es dennoch getan habe. Natürlich ging es nicht so weit, dass ich wirklich zündelte oder ernsthaft was abbrannte, doch immer um die Weihnachtszeit rum nutzte ich das aus der vermeintlichen Zuverlässigkeit erwachsene Privileg, die Kerzen anzünden zu dürfen, für meine Zwecke. Wir alle kennen diese Teelichter in Form von Rentieren, Schneemännern, Häuschen und so weiter, die als Abzug für die Hitze der Kerze diverse Öffnungen haben, wie z. B. Fenster, einen Lachmund, die Augen... Tja, ich habe dann irgendwann per Zufall rausgefunden, dass ich es - auch heute noch - zum Heulen lustig finde, wenn aus diesen Öffnungen Flammen schießen, als ich ein Streichholz an einer bereits im Teelichthalter befindlichen Kerze anzündete. Es gab so eine Mini-Stichflamme aus dem Mund und dem Hut der Schneemannfigur, den ich von diesem Tag an den "Flaming Snowman" taufte. Jeden Sonntag nutzte ich, um mich daran wieder zu erfreuen und machte mir vor Lachen fast jedes mal in die Hose. Außerhalb der Weihnachtszeit funktionierte das leider nicht so gut, nur zu Halloween vielleicht.

Die Eltern meiner damaligen besten Freunden hatten so einen großen Kerzenhalter in Kürbisform zu Halloween und doof wie ich war, überredete ich sie dazu, einen "flaming Kürbis" draus zu machen. Die Familie hatte für den Kamin diese langen dicken Streichhölzer, die wir dann zu einem ca. 3 cm dicken Bündel zusammenklebten. In dem Teelichthalter standen dieses Mal sogar zwei Teelichter, um den Effekt dem Dekoteil entsprechend groß zu gestalten. Gesagt, getan. Wir hielten also das Bündel in die Kerzen und es gab auch wieder den gewollten Effekt, diesmal eben in riesig. Leider sind die Eltern dann durch das Gegacker und Freudengekreische alarmiert worden und es gab erstmal den Arsch ab, von wegen die Bude hätte ja abbrennen können und so. Danach habe ich das nur noch heimlich zu Hause gemacht, wieder mit dem Schneemann, der irgendwann von innen auch ganz rußig war, sodass meine Ma mir auch noch auf die Schliche kam, weil sie sich über den Schmutz wunderte.

Jetzt als Erwachsene reicht mir das alles nicht mehr, erfreuen kann ich mich mit dem damaligen Elan nur noch an wirklich großen Explosionen und dem Moment, in dem ein echt dicker Silvesterkracher aus der Halterung gen Himmel geschossen wird. Meine Eltern lachen heute über diese Marotte und sagten sogar, dass es irgendwie ganz gut hinkäme, da ich mich als kleines Mädchen schon tierisch über Explosionen (und auch Waffen) im Fernsehen gefreut habe wie sonstwas. Es tut mir trotzdem leid, dass meine Freundin damals auch Anpfiff bekam, weil es eigentlich meine Idee war und so ganz ohne Gefahr war es im Wohnzimmer auch nicht. Dieses Weihnachten, wenn ich meine Familie besuche, werde ich mal sehen, ob der Schneemann wieder steht. Aber ob ich dann widerstehen kann, weiß ich nicht. Vielleicht mache ich es um der alten Zeiten Willen noch mal, im Badezimmer, wo nichts brennen kann. Meinen kleinen "flaming Snowman" und die Freude, die er mir alle Jahre wieder bereitet hat, werde ich nie vergessen!

Beichthaus.com Beichte #00040708 vom 29.11.2017 um 13:17:13 Uhr (5 Kommentare).

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“Beichte

Der Mann, dem ich einen Kaffee kaufen sollte

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Boshaftigkeit Zwietracht Düsseldorf

Der Mann, dem ich einen Kaffee kaufen sollte
Ich (m/23) war heute bei einem HNO-Arzt, als ich ins Wartezimmer kam, warteten bereits acht andere Menschen, darunter auch ein Mann, der der Grund für meine Beichte ist. Kaum hatte ich mich hingesetzt, musterte er mich und fragte mich, im herablassenden Tonfall, ob ich ihm beim Bäcker um die Ecke einen Kaffee kaufen könnte. Ich wäre ja gerade erst gekommen und da er länger wartete, wollte er nicht riskieren, seinen Aufruf zu verpassen. Ich war sprachlos und schüttelte mit dem Kopf, was er mit einem leisen: "Arschloch" kommentierte.

Ich habe mich extrem geärgert und dachte die ganze Zeit darüber nach, wie ich ihm die Laune verderben könnte. Als die Sprechstundenhilfe in das Wartezimmer kam und den Namen: 'Torben-Alexander' aufrief, stand der unfreundliche Mann auf, der mich beleidigt hatte. Ich stand ebenfalls auf und natürlich fragte er, was das soll. Ich sagte nur: 'Ich bin Torben-Alexander!', er verneinte und verkündete mit Nachdruck, dass er es ist, ich diskutierte weiter und behauptete, dass ich es bin. So ging es immer weiter, bis die Sprechstundenhilfe mit dem Rauswurf drohte. Torben-Alexander hat mir einen hasserfüllten Blick zugeworfen und ging dann zu seinem Arzt. Es tut mir leid, dass ich die Sprechstundenhilfe bereits am frühen Morgen genervt und mich mit dem Mann angelegt habe, vielleicht hatte er einfach einen schlechten Tag.

Beichthaus.com Beichte #00040703 vom 28.11.2017 um 21:10:05 Uhr in Düsseldorf (31 Kommentare).

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Rangeleien mit meiner Schwester!

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Fetisch Begehrlichkeit Schamlosigkeit Familie Wien

Meine Schwester (18) hat sich von ihrem Freund getrennt. In der Familie wurde der Grund nie besprochen. Als Bruder tat mir leid, dass der Freund meiner Schwester nicht mehr zu uns kommt. Ich hatte viel Spaß mit ihm. Eine meiner Lieblingsbeschäftigung ist es, das Zimmer […]
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Beichthaus.com Beichte #00040672 vom 23.11.2017 um 18:01:42 Uhr in Wien (17 Kommentare).

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“Folge

Günstig renovieren und Geld sparen

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Fremdgehen Ehebruch Lübeck

Ich bin ein charakterloses Etwas. Meine Frau und ich haben eine gemeinsame Freundin, sie ist alleinerziehend mit zwei Kindern. Meine Frau möchte sie unterstützen, wo es nur geht, ich dagegen mache es hauptsächlich meiner Frau zu Liebe. So kam es, dass ich ihr Wohnzimmer renoviert habe. Sie fragte mich dann, ob sie mir noch was Gutes tun könne, da ich schon reichlich Bier getrunken hatte, sagte ich, wenn du meine Frau wärst, hätte ich gesagt, du kannst mir einen lutschen. In dem Moment als es mir über die Lippen ging, habe ich den Spruch schon bereut. Sie sagte, aber nur, wenn du dann auch das Badezimmer mit machst. Ich tat ihr den Gefallen. Als sie mich dann später nach Hause gefahren hat, fragte sie mich, ob ich das ernst gemeint hätte. Ich sagte es war nur Spaß, sie meinte daraufhin, dass sie es gerne gemacht hätte. Als Dankeschön. So stellte ich den Sitz zurück, sie hat angehalten und mir einen geblasen. Eine Woche später hatten wir auch Sex. Inzwischen haben wir eine Affäre und meine Frau denkt, ich helfe ihr oder bin bei Freunden.

Beichthaus.com Beichte #00040666 vom 22.11.2017 um 07:38:16 Uhr in Lübeck (18 Kommentare).

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