Den Alkoholpegel ausgenutzt

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Trunksucht Engherzigkeit Last Night Augsburg

Ich (m) habe mich auf dem letzten Herbst-Plärrer (ein Volksfest bei uns) mit Freunden in einem der Festzelte getroffen und wir haben gut gefeiert. Im Laufe des Abends hat mir dann die Freundin eines guten Kollegen ihre ältere Schwester vorgestellt und extra darauf hingewiesen, dass diese auch Single sei. Der Kollege kniff mir auch ein Auge zu und gab mir zu verstehen, dass ich mich mal ranhalten sollte. Ich musste mich jedoch gar nicht ranmachen; das übernahm die Dame schon selber. Diese war nämlich schon reichlich angeheitert und gab mir recht deutlich zu verstehen, dass wir zwei heute Abend auf jeden Fall noch im Bett landen werden. Ich war seit Monaten Single, hatte ewig keinen Sex mehr und die Auslage in ihrem Dirndl war nett drapiert, also dachte ich mir: "Scheiß drauf, die Chance lässt du dir nicht entgehen, musst sie ja nicht gleich heiraten." Der Abend schritt voran, sie wurde immer besoffener und umso deutlicher lallte sie mir ins Ohr, was ich noch zu erwarten hätte. Irgendwann war sie rotzbesoffen und so was von explizit, dass mir das sogar als selbst ordentlich Angetrunkener schon eine Nummer zu schräg wurde. Ich versuchte, ihr daraufhin etwas aus dem Weg zu gehen. Als das Zelt geschlossen wurde und wir gehen mussten, war den anderen Leuten auch nicht entgangen, dass besagte Person kaum noch verkehrstauglich war und so wurde ich natürlich auserkoren, die Dame nach Hause zu bringen. Ich schwitze Blut und Wasser, da die Dame mit dem Rad da war und auch fahren wollte. Zu Fuß hätte sie mich wohl schon unterwegs in irgendein Gebüsch gezerrt, aber auf dem Rad hatte ich nur arge Befürchtungen, dass sie sich noch auf die Fresse legt. Trotz diverser Schlangenlinien schaffte sie es, auf dem Rad zu bleiben, bestand allerdings alle paar Meter darauf, dass ich auch ja noch mit zu ihr hochkomme. Vor ihrem Haus schaffte sie es noch unfallfrei abzusteigen, bei dem Versuch das Rad abzuschließen, fiel sie dann aber vorne über mit dem Rad zusammen ins Blumenbeet. Nichts Wildes, sie ist halt einfach umgefallen. Ich beichte hiermit, dass ich die Situation ausnutzte und mich schleunigst vom Acker machte. Wer weiß, was in ihrer Wohnung sonst noch passiert wäre. Ein paar Tage später rief mich der Kollege an und wollte wissen, was denn da abends noch gelaufen sei. Ich hatte schon Panik und stellte mich ein wenig dumm. Er erzählte dann, dass die Schwester seiner Freundin morgens alleine in ihrer Wohnung (zum Glück) aufgewacht wäre und sie sich nicht erklären konnte, warum alles voll mit Blumenerde war. Ich erzählte ihm daraufhin, dass sie abends noch einen Umweg durch das Blumenbeet vor dem Haus eingelegt hatte, ließ aber das Detail aus, dass ich mich dann vom Acker machte. Daraufhin lachte er, weitere Nachfragen entfielen. Sie kann sich also an nichts erinnern und alle anderen fanden es lustig. Einige Wochen später lief sie mir alleine in der Stadt über den Weg, erkannte mich aber nicht, als ich direkt an ihr vorbei lief. Den nächsten Plärrer lasse ich aber wohl trotzdem aus.

Beichthaus.com Beichte #00030443 vom 09.11.2012 um 21:08:11 Uhr in Augsburg (22 Kommentare).

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Baby, look at the ground!

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Ekel Peinlichkeit Sex Münster

Baby, look at the ground!
Eines Tages holte ich meinen kroatischen Freund vom Flughafen ab, uns standen drei Stunden Fahrzeit bis zu mir bevor. Unterwegs überkam es uns dann und wir machten an einer Autobahnraststätte halt und verzogen uns hinter ein Stromhäuschen. Es war dunkel und der Rasen war aufgeweicht, in Kombination mit meinen 13 Zentimeter Stilettos, die andauernd im feuchten Untergrund einsackten, war das weniger optimal. Somit trat ich mit meinen Absätzen immer auf meiner heruntergelassenen Hose herum, aber dazu später mehr. Nach ein wenig anfeuchten verleibte ich mir seinen Glücksstab anal ein, wo er dann schlussendlich auch kam. Anschließend hieß es direkt: Hose hoch und das Toilettenhäuschen aufsuchen. Doch es war abgeschlossen! Alles dicht! Ich habe nur gehofft, dass ich die nächsten 80 Kilometer auch noch dicht halte und meinen Schließmuskel aufs äußerste malträtiert. Jedoch merkte ich schon während der Fahrt, dass sich mein Darm selbstständig machte. Ich muss ja nicht erwähnen, dass Sperma auch alles andere verflüssigt, wenn man es länger in sich hat. Ich betete, bis Zuhause durchzuhalten. Kaum waren wir daheim und ich schloss die Haustüre auf, konnte ich gar nicht so schnell gucken, wie mir die Hose erneut herunter gezogen wurde.

In meiner Hektik vergaß ich jegliche englische Vokabeln und wollte nur noch auf die Toilette. Den ersten Lacher erntete ich, als er mir auf den nackten Hintern starrte, an dem ich das ganze Grünzeug inklusive Moos dran kleben hatte. Immer noch versuchend, ins Bad zu flüchten und meinen Wortschatz wieder zu erlangen, schaffte er es, mich zur Couch zu drängen und es mir direkt nochmal in den Ort meiner größten Not zu besorgen. Ich merkte schon, dass es feuchter war als sonst, aber das schob ich auf das vorherige Mal und sein Sperma. Als er fertig war und ich zum Bad eilen wollte, sagte er nur: "Baby, look at the ground!" Ich wäre so gerne im Erdboden versunken. Er hatte im wahrsten Sinne die Scheiße aus mir rausgefickt. Da lag ein brauner flüssiger Fleck, der bis zur Couch gespritzt war. Tausend Tode bin ich gestorben. Erniedrigender ging es nicht mehr, als ich mich auch noch bücken musste, um es weg zu wischen. Es roch ja auch nicht gerade angenehm.

Diesen Tag habe ich und werde ich niemals vergessen. Obwohl der Mann schon lange Geschichte ist, werde ich noch heute hochrot, wenn ich daran denke. Auch dafür, dass er diesen Anblick ertragen musste, schäme ich mich, aber so ein bisschen war es ja auch seine Schuld.

Beichthaus.com Beichte #00030441 vom 09.11.2012 um 00:59:57 Uhr in Münster (Fürstenbergstraße) (48 Kommentare).

Gebeichtet von Ameeelie
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Verpetzt

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Ungerechtigkeit Verrat Schule Bochum

Meine Geschichte hat vor fünf Jahren in meiner Berufsschulzeit stattgefunden und in gewisser Weise bin ich darin der Held, hätte mir aber gewünscht, dass es nicht so heftig kommt. Wir hatten damals jemanden in unser Berufsschulklasse von der Marke stark und dumm. Niemand, der klar bei Verstand war, hätte sich getraut, diesen Typen offen zu provozieren. Im Internet ist das natürlich eine andere Geschichte. So tauchte dann irgendwann ein Profil von ihm auf einer Partnerbörse für Seitensprünge auf. Es wurde natürlich so eingefädelt, dass er davon Wind bekam. Von da an wurde es immer schlimmer. Auf seine unbeholfene Art und Weise hat er in der Klasse und wohl auch außerhalb versucht, herauszufinden, wer dafür verantwortlich war. Bald wurden noch mehr Profile angelegt und in Internetforen wurden Gerüchte über ihn verbreitet. Ich habe mir das Ganze zwar immer durchgelesen, hatte selber aber keine Lust, daran mitzuschreiben. Schließlich wurde es immer schlimmer und Viele aus unserer Klasse fanden es auch nicht mehr lustig. Eines Montags fehlten dann drei Personen in unser Klasse. Der eine saß in Untersuchungshaft und die anderen beiden lagen auf der Intensivstation. Jemand aus unserer Klasse muss wohl herausgefunden haben, wer fast ausschließlich für die Mobbinggeschichten verantwortlich war. Eventuell hat er von jemand anderem vorher einen Brief mit einigen Beweisen dazu gekriegt. Ich wollte wirklich nicht, dass es so läuft. Vor allem tut es mir leid, dass unser Mobbingopfer wegen versuchten mehrfachen Todschlags eine Haftstrafe gekriegt hat und seine Ausbildung abbrechen musste. Die beiden Anderen hatten zwar jede Menge Knochenbrüche, allerdings nichts Bleibendes. Interessant war auch, dass niemand unser Mobbingopfer im Gefängnis besucht hat, dafür aber die beiden eigentlichen Täter im Krankenhaus mehrfach täglich Beileidsbekundungen zu hören bekommen haben. Vielleicht war ich doch nicht der einzige, der dem Typen gesteckt hat, wer hinter der Sache stand.

Beichthaus.com Beichte #00030440 vom 08.11.2012 um 17:17:44 Uhr in Bochum (Wittener Straße) (20 Kommentare).

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Meine Kuss-Befriedigung

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Fremdgehen Dummheit Partnerschaft Dortmund

Ich liebe es, zu küssen. Und wenn ich angetrunken bin, will ich meinen Trieb danach sofort ausleben, weil er durch das Trinken noch stärker wird. Jedenfalls habe ich einen Freund, der überhaupt nicht gut küssen kann und somit fühle ich mich in dieser Hinsicht sehr unbefriedigt. Neulich in einer Kneipe, in der mein Freund nicht anwesend war, wurde ich auch sofort von einem Typ umworben. Den habe ich vorher auch öfter mal gesehen und jedes Mal zeigte er sein Interesse an mir. Er sah gut aus und war auch echt sehr sympathisch. Ich wollte eigentlich nichts trinken, aber er hat mich dann doch dazu verführt. Plötzlich waren meine Leute verschwunden und ich und er zogen alleine weiter. Und tranken auch weiter. Dann führte eins zum anderen. In meinen Gedanken war ich bei meinem Freund, der mich für diese Aktion abgrundtief hassen würde und dass ich ihm sein letztes Selbstwertgefühl damit nehmen werde. Aber ich und der Kerl küssten uns. Nicht intensiv. Eher immer so kleine Küsse zwischendurch. Aber das brauchte ich einfach in dem Moment. Jetzt plagt mich das schlechte Gewissen deswegen. Ich weiß, dass ich meinen Freund liebe und mit ihm den Rest meines Lebens verbringen möchte. Andererseits weiß ich, dass ich niemals hundertprozentig treu sein kann. Auch wenn ich will. Ich habe nie den Drang mit anderen Typen sexuell was anzufangen. Ich will nur meine Lust am Küssen loswerden. Und das geht bei meinem Freund einfach nicht. Aber sagen kann ich es ihm auch nicht. Eigentlich hat mein Freund was Besseres verdient. Aber wenn ich es ihm erzähle, macht er Schluss.

Beichthaus.com Beichte #00030438 vom 08.11.2012 um 11:38:47 Uhr in Dortmund (Westfalendamm) (38 Kommentare).

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“Beichte

Essen gegen das Leid

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Dummheit Maßlosigkeit Völlerei Tiere München

Als meine beste Freundin für vier Wochen im Urlaub war, habe ich ihren Hund betreut. Er hat einen sehr empfindlichen Magen, neigt zu Depressionen und vor allem zu Übergewicht. In Anbetracht dessen hatte sie mich eindringlich gebeten, mich strikt an ihre Vorgaben in Bezug auf seine Essensrationen, die entsprechende Sorte und die spezielle Zubereitung des Futters, zu halten. All das habe ich gewissenhaft befolgt. Das Ergebnis: Als sie zurück kam, war der Hund fett und hatte tagelang Durchfall. Etwa alle dreißig Minuten wurde er unruhig und drängte darauf, Gassi zu gehen. Sobald die Tür geöffnet wurde, schoss er wie eine Kanonenkugel ins Freie und schiss sich die Seele aus dem Leib. Meine Freundin war ratlos. Und ich habe immer wieder beteuert, dass ich mir das Ganze nicht erklären könne. Ich erzählte ihr, dass ich mich exakt an seinen Fütterungsplan gehalten hatte. Und dass ich ihn täglich zwischen drei und fünf Stunden ausgeführt hatte, er also intensiv in Bewegung war. Außerdem wurde er alle zehn Sekunden gestreichelt. Immer wieder habe ich ihm deutlich gemacht, dass er ein guter Hund ist, dass er geliebt wird. Ich habe nicht gelogen. Beichten möchte ich, was ich verschwiegen habe: Alles, was ich gegessen habe, habe ich redlich mit ihm geteilt. Und dabei habe ich festgestellt, dass er Mozzarella liebt. Schinken und Wiener standen auch hoch im Kurs. Ich wollte weder seinen Magen ruinieren, noch meiner Freundin Stress bereiten. Nur immer, wenn ich mir etwas zubereitet hatte, sah er mich an. Mit diesem ganz besonderem Blick. Dieser Weltschmerz in seinen Augen. Diese Bedürftigkeit. Er brauchte Trost. Wollte einfach nicht ausgegrenzt werden. Wenn ich versucht habe, streng zu sein, schlich er völlig deprimiert in seine Ecke und bemühte sich, unbeteiligt auszusehen. Was ihm nicht gelang. Es hat mir jedes Mal das Herz gebrochen. Da wurde ich schwach. Und er immer dicker. Übrigens: Innerhalb einiger Tage nach ihrem Urlaub hatte sich der Stuhlgang des Hundes wie durch ein Wunder normalisiert. Inzwischen hat er auch wieder auf sein gesundes Normalgewicht abgespeckt. Beide sind glücklich. Nur mich drückt mein Gewissen.

Beichthaus.com Beichte #00030437 vom 08.11.2012 um 02:51:05 Uhr in 81547 München (Kurzstraße) (23 Kommentare).

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