Der Traum von einem besseren Leben

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Trunksucht Peinlichkeit Ekel Last Night

Ich (m/19) war am Samstagabend, mit dem saufwütigen Haufen, welchen ich meine Freunde nenne, einen trinken. Um ehrlich zu sein, waren wir bereits den ganzen Tag am Saufen und ich kam schon gut geladen in der Bar an. Nach einigen weiteren mit Alkohol getränkten Stunden wurde es dann schwarz. Ich musste mich, trotz Gedächtnisverlust, noch 2-3 Stunden in der Bar aufgehalten haben, bis ich mit dem Taxi den Heimweg antrat. Ich schaffte es wohl ins Bett und begann zu träumen. Es war nicht einfach nur ein normaler Traum. Es war der mit Abstand realste und intensivste Traum, den ich jemals hatte. Durch den Filmriss, durch den ich vergessen hatte, dass ich überhaupt existiere, und durch die Restwirkung des Alkohols muss der Traum noch realer gewirkt haben. In dem Traum hatte ich eine Familie. Zwei Töchter und eine Frau. Ich hatte einen guten Job, so gut, dass ich mir einen fetten BMW und ein schönes Einfamilienhaus mit Garten leisten konnte, ohne dass meine Frau arbeiten musste. Meine Töchter waren wunderbare, anständige Mädchen. Die eine musste ungefähr neun Jahre alt gewesen sein, die andere 13. Der Traum ging ziemlich lange und war komplett zusammenhängend. Meistens ganz normale Alltagssituationen.


Doch zwangsläufig wachte ich irgendwann auf. Ich rutschte aus dem schönen Traum in mein Bett. Blöderweise gab es hier auch keinen dicken BMW, aber dafür hatte ich mich vollgeschifft. Aber noch blöder war, dass ich mich nicht ausgezogen hatte. Die armen Zigaretten. Irgendwann wurde mir dann auch klar, wie blöd der Traum eigentlich war. Ich beichte, dass ich einen Großteil des Sonntags damit verbracht habe, Geldscheine auf dem Heizkörper zu trockenen und mich über den Traum kaputtzulachen, während ich schon wieder besoffen war. Der Traum ist deshalb so lustig, weil ich das absolute Gegenteil von dem Mann im Traum bin. Ich bin ein arbeitsloser Alki, der gerade am überlegen ist, ob er die mittlerweile wieder trockenen Zigaretten rauchen soll. Ich bin ziemlich armselig und bitte deshalb um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00034142 vom 20.10.2014 um 14:28:26 Uhr (15 Kommentare).

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Bier zum Grillabend

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Diebstahl Trunksucht Morallosigkeit Last Night

Ich war mit Freunden am Abend gemütlich im Garten grillen und wir waren auch etwas angetrunken - aber noch im Rahmen. Uns ging irgendwann das Bier aus, da wir aber in der Nähe eines Supermarktes gegrillt haben, war das ja kein Problem und es war noch vor zehn. Uns hat die Idee gereizt, den Kasten nicht zu zahlen und ihn stattdessen einfach mitzunehmen. Ich habe ihn geholt, meine Freunde haben mir die Eingangstüren von außen geöffnet und sind dann laut lachend davongerannt. Die Kassiererin hat das Ganze gesehen, ist aber nicht aufgestanden und hat nichts gemacht. Wir hatten dann noch etwas Spaß mit unserer Beute und eine tolle Geschichte zum Lachen. Nur bin ich deshalb seit knapp einem Jahr nicht mehr dort zum Einkaufen gegangen. Auch wenn die mich dort ziemlich sicher nicht mehr kennen, lustig war es jedoch allemal.

Beichthaus.com Beichte #00034134 vom 19.10.2014 um 07:52:52 Uhr (8 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Streiche meiner Schulzeit

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Morallosigkeit Engherzigkeit Selbstsucht Engherzigkeit Schule

Ich (w/35) habe früher manchmal Bücher aus der Bibliothek unseres Gymnasiums geklaut. Oft saß da keiner drin und dann habe ich ab und zu ein paar Wörterbücher oder ein Lexikon eingepackt und nachher verkauft. Für das Geld habe ich mir dann Bier und Zigaretten geholt. Ich habe auch mit schwarzer Farbe die Zimmernummern umgeschrieben. Also wurde zum Beispiel jede 3 eine 8. Das hat bei den neuen Schülern, die frisch von der Grundschule kamen, für reichlich Durcheinander gesorgt. Außerdem habe ich die Klos ein paar Mal mit Vaseline eingeschmiert, gammelige Essensreste hinter die Heizung gestopft, einen mit Farbe getränkten Tampon in die Münzrückgabe vom Telefon gelegt und anderes sinnloses Zeug gemacht. Ich bin nie erwischt worden. Da ich die Schule ziemlich bescheuert gefunden habe, schien es mir nur fair, dass ich ein bisschen Spaß habe und mir ein paar Mark nebenher verdiene. Immerhin hat es meinen Mitschülern ja auch Spaß gemacht, mich zu quälen. Meiner kleinen Schwester ging es genauso und die Lehrer haben eh nur zugeguckt. Würde ich heute anders machen, aber das mit den Zimmernummern und den rutschigen Klos war schon sehr amüsant. Immerhin war ich kreativ.

Beichthaus.com Beichte #00034132 vom 18.10.2014 um 14:48:26 Uhr (7 Kommentare).

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Die Schweizer und die deutsche Mehrwertsteuer

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Vorurteile Hass Zorn Maßlosigkeit Shopping

Die Schweizer und die deutsche Mehrwertsteuer
In unserer Kleinstadt gibt es etwa 15 große Supermärkte, die nur überleben, weil die Schweizer, die hier einkaufen, in Deutschland die Mehrwertsteuer zurückerstattet bekommen. Gerade am Wochenende ist unsere Stadt nahe am Verkehrsinfarkt. Drei Zollstationen der […]
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Beichthaus.com Beichte #00034131 vom 18.10.2014 um 14:17:46 Uhr (30 Kommentare).

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“Folge

Bahnstreik: Ich hasse die Lokführergewerkschaft GDL

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Hass Zorn Habgier Bahn & Co.

Ich möchte beichten, dass mich sowohl die Bahn als auch die Lokführergewerkschaft GDL einfach tierisch aufregen. Für das Wochenende habe ich mir Pläne gemacht, die ich nun wiederholt wegen der Streiks verschieben muss. Natürlich wollen alle einen gerechten Lohn […]
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Beichthaus.com Beichte #00034129 vom 17.10.2014 um 18:26:58 Uhr (16 Kommentare).

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