Parkgebühren

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Betrug Habgier Auto & Co. Lüdenscheid

Parkgebühren
Als ich in der Oberstufe war, gab es nebenan einen Supermarkt mit einem Parkplatz. Der Supermarkt war gut besucht und viele Kunden kamen mit dem Auto, um einzukaufen. Eines Tages fanden wir neben den Müllcontainern eine große Metalldose, in der irgendeine Farbverdünnung gewesen ist. Wir haben die Dose gründlich ausgewaschen, mit Farbspray lackiert und auf die Unterseite der Dose einen Schlitz gemacht, der wie ein Münzeinwurf ausgesehen hat. Auf dem PC haben wir ein weißes P auf blauem Hintergrund ausgedruckt und laminiert, damit es aussieht wie ein Parkplatzschild, und dieses auf die Dose geklebt. Die Dose haben wir dann mit Kabelbinder an einem Verkehrsschild auf besagtem Parkplatz montiert. Der Schraubverschluss war also unten und der "Münzeinwurfschlitz" oben. Und wir konnten es kaum glauben, weil wir dachten, so leichtgläubig kann keiner sein. Doch schon am nächsten Tag waren Münzen in der Dose. Es war von Cent bis Euromünzen alles dabei. Wir waren jeden Tag dort, um die Dose leer zu machen und haben uns so unser Mittagessen verdient. Es dauerte fast vier Monate, bis jemand die Dose entfernt hat. Ich beichte hiermit, dass wir uns wochenlang unser Mittagessen auf Kosten gutgläubiger Mitmenschen verdient haben, welche brav ihre "Parkgebühr" verrichtet haben. Bitte vergebt mir diese Dummheit.

Beichthaus.com Beichte #00034053 vom 04.10.2014 um 08:57:12 Uhr in Lüdenscheid (4 Kommentare).

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Brownies der anderen Art

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Neugier Drogen Waghalsigkeit Dummheit

Als ich (m/22) 15 Jahre alt war, kam ich mit einem Kumpel auf die Idee, Gras-Brownies zu backen, was wir nach längerem Planen auch gemacht haben. Wir waren damals zu dritt: Meine beiden Kumpels, damals 16 und 18. Außerdem war da noch eine Freundin, ebenfalls 18, die nüchtern war und auf uns aufgepasst hat. Schließlich haben wir dann Brownies mit sechs Gramm Gras gebacken und diese dann gegessen. Dummerweise hatte ich noch keine Erfahrung mit Gras, ganz im Gegensatz zu meinen zwei Freunden. Ich hatte daher übelste Paranoia, Verfolgungsängste und so weiter. Es war im Nachhinein zwar eine gute Erfahrung, ich rate allen Jugendlichen aber davon ab, beim ersten Kontakt mit THC gleich Brownies zu backen - trotz ihres unverwechselbar geilen Geschmacks. Ich beichte also, dass ich illegale Drogen konsumiert habe und dazu noch so dumm war, beim ersten Mal gleich solche Brownies zu essen.

Beichthaus.com Beichte #00034044 vom 01.10.2014 um 21:49:50 Uhr (10 Kommentare).

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“35.000

“Beichte

Verleugnete Sexualität

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Feigheit Lügen Verzweiflung Begehrlichkeit Liebe

Ich (m/22) habe ein Geheimnis. Ich stehe etwas - oder sogar etwas mehr - auf Männer. Das hat mir im Laufe meiner Jugend und auch jetzt noch immer wieder Probleme bereitet. Alles fing an mit einem guten Freund, den ich sehr mochte. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich eine Freundin, jedoch gab es immer Streitereien - auch deswegen, weil ich sehr viel Zeit mit Ihm verbracht habe. Irgendwann gaben wir uns sehr untypische Spitznamen, das fanden meine Freundin und mein Freundeskreis heraus. Das war sehr peinlich und unangenehm für mich. Etwa ein halbes Jahr später trennte ich mich von meiner Freundin und auch der Kontakt zu diesem Freund brach ab. So kam es dazu, dass ich allein war. Ganz allein. Ich machte eine Ausbildung und lernte einen anderen Mann kennen. Er war 28 - also viel älter als ich zu diesem Zeitpunkt. Ich verliebte mich in ihn und versuchte alles, um mit ihm in Kontakt zu kommen. Er hatte eine Freundin, schon sehr lange. Er gefiel mir ohne Ende und ich wusste nicht wohin, da ich niemanden hatte, dem ich mich 100 Prozent anvertrauen konnte. Und so kam es dazu, dass ich wirklich alles versucht habe, um bei ihm zu sein. Ich erzählte auch Sachen über mich, die nicht stimmen, nur um mich interessant zu machen. Im Nachhinein war das alles sehr auffällig und auch peinlich für mich. Nach der Ausbildung wechselte ich bei diversen Firmen hin und her. Nun, bei einer großen Firma angekommen, fühle ich mich wohl. Aber dann merkte ich, dass die Schwester eines Mitschülers aus der Ausbildung, die bei mir in der Firma arbeitet, von diesen Beobachtungen erfahren hat. Ich weiß nicht, was sie weiß, aber sie schaut mich immer komisch-grinsend an. Ich hätte ein Problem damit, wenn das rauskommt.


Aber noch nicht genug: Mein bester Freund kam mit meiner Ex-Freundin zusammen, sie erzählte ihm viele intime Details und sie zogen mich mit den Geschehnissen von früher (Spitznamen, wahrscheinliches sexuelles Interesse etc.), als ich mit ihr noch zusammen war, ständig auf. Nun war es an der Zeit, ein gutes Lügengerüst aufzubauen. Ich schaffte es, alles so hinzubiegen, dass es nur "Spaß" war, und nannte absolut hirnrissige Motive, wieso das alles früher so war. Und nun ist es wieder so weit. Ich habe mich etwas in einen Arbeitskollegen verguckt, er hat zwei Kinder und ist frisch verheiratet, ist etwas älter als ich und erinnert mich etwas an den Typ, auf den ich in der Ausbildung stand. Er hat heute hier geschlafen, es ist nichts passiert. Ich dachte jedoch bisher, dass dieses Verliebtsein noch nicht zu stark ist. Als ich heute das Bettzeug weggeräumt habe, habe ich am Kissen gerochen. Das tat gut.


Ich realisierte, es ist wieder so weit: Diese Versuche, alles zu tun, um mit ihm Kontakt zu haben. Interessante Sachen erzählen, die ihn ja interessieren müssen, da es basierend auf seinen Interessen ist. Ich bewahre alles für mich, da ich niemanden habe, dem ich das erzählen könnte. Niemand, der es neutral sieht. Langsam bin ich verzweifelt, da ich mein Leben in so vielerlei Hinsicht "schönen" musste, damit nichts davon herauskommt.
Ich hoffe, eines Tages wird sich alles zum Guten wenden und ich treffe eine Frau, die ich liebe und die mich liebt. Ich möchte eine Frau, keinen Mann. Nur weiß ich nicht, ob ich mein Leben lang das ganze Gerüst tragen kann, was ich mir bisher aufgebaut habe. Verglichen mit einem Wackelturm: Ein Stäbchen an der falschen Stelle, und alles war für die Katz! Bis dahin gilt: Füße stillhalten. Ruhe bewahren. Niemandem zu 100 Prozent vertrauen.

Beichthaus.com Beichte #00034041 vom 01.10.2014 um 15:42:37 Uhr (19 Kommentare).

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Die deutsche Kultur

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Vorurteile Zorn Politik Gesellschaft

Die deutsche Kultur
Ich beichte, dass ich ein verkappter Nationalist und Rassist bin. Ich sehe mich als Deutscher - auch wenn mein Stammbaum etwas anderes behauptet. Ich bin in diesem Land geboren, habe meine Probleme mit seiner Geschichte und seinen Menschen gehabt, aber im Endeffekt hat sich nach drei Jahrzehnten eine innige Liebe entwickelt. Ich habe kein Verständnis für die Ausländerpolitik und das Asylverfahren. Wenn andere Menschen von Deutschland als "weltoffen" und dem "Schmelztiegel der Kulturen" reden, dann kommt mir die Galle hoch. Ein Großteil der Ausländer ist meiner Meinung nach ignorant und stammt aus Ländern, in denen auf Pluralismus und Weltoffenheit geschissen wird. Was soll ich Türken hier willkommen heißen, wenn Christen in der Türkei nach wie vor diskriminiert, verfolgt und getötet werden? Ich bin kein Christ, aber der Islam gehört für mich nicht zu Deutschland. Was soll ich Mitleid mit Asylanten haben, die sich für mehrere hunderte von Euro die Schleusung nach Europa leisten können und ihre Herkunft verleugnen, da in ihrer Heimat weder Krieg noch eine humanitäre Katastrophe vorherrscht? Die nur hier herkommen, weil es hier etwas umsonst gibt und man den Behörden auf der Nase rumtanzen kann?

Ich schätze andere Kulturen - in ihrem Kulturkreis. Während die deutsche Sprache immer ärmer wird und deutsche Kulturen und Nationen aussterben, wird Pluralismus in den Medien gepredigt. Die Unesco stuft die deutschen Sorben als bedrohte Minderheit ein - aber es wird lieber über Gebetsräume und Religionsunterricht für Muslime diskutiert.
Ich scheiße auch auf die Personenfreizügigkeit der EU. Es macht mir keinen Spaß, in Deutschland mit Kollegen auf Englisch arbeiten zu müssen. Es hat mir keinen Spaß gemacht, in der Uni von EU-Mitbürgern unterrichtet zu werden, die kein Wort Deutsch sprachen - auch wenn die Unterrichtssprache Deutsch war. Ich habe die Lüge von der Notwendigkeit von Einwanderung satt. Der demografische Wandel tritt irgendwann eh ein und der Fachkräftemangel lässt sich auch intern lösen. 80 Mio. Menschen sind historischer Bevölkerungsrekord in Deutschland. Der Bevölkerungsrückgang ist nicht besorgniserregend, sondern wünschenswert. Aber stattdessen wird alles in dieses Land gelassen. Und ehemalige Gastarbeiter bekommen die doppelte Staatsbürgerschaft. Klar gibt es auch Beispiele für perfekte Integration und Assimilation, aber der Großteil der Bürger mit Migrationshintergrund bleibt unter ihresgleichen, sprechen Deutsch auf Grundschulniveau und sind meiner Meinung nach Fremdobjekte in dieser Gesellschaft.

Ich glaube, dass viele Probleme einfacher zu lösen wären, wenn man wieder einen Sinn für die deutschen Nationen, die deutschen Kulturen und seine Geschichte entwickeln würde. Ja, die Geschichte der Deutschen sollte eine Mahnung sein für uns - aber sie ist keine Rechtfertigung für die heutigen Verhältnisse. Und ich sehe die jüdischen Gemeinden als Teil der deutschen Kultur, da sie historisch und kulturell hier verwurzelt sind. Ich denke, wenn man alle Deutschen ohne direkten Migrationshintergrund dazu befragen würde, dann würde sich ein ähnliches Meinungsbild ergeben. Ich wähle entweder CDU, FDP oder SPD, da die politischen Extremparteien für mich nur aus Spinnern bestehen. Ich kann mit fast niemanden über meine politischen Einstellungen reden, da ich ansonsten meinen Job und einige Freundschaften riskieren würde. Nur mit meiner Freundin rede ich darüber - auch öffentlich. Aber das stört dann niemanden, denn sie ist Ausländerin.

Beichthaus.com Beichte #00034039 vom 01.10.2014 um 07:00:42 Uhr (43 Kommentare).

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Wie gewonnen, so zerronnen

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Verschwendung Geld Games

Wie gewonnen, so zerronnen
Ich muss beichten, dass ich knapp 5.000 Euro gewonnen habe - und anstatt mit diesem Geld einen Kredit zurückzubezahlen, haben meine Freundin und ich das Geld in einer Woche verprasst. Ich wollte mich einfach auch mal wie ein reicher Mann fühlen. Ich arbeite zwar Vollzeit, aber das Geld ist trotzdem immer knapp. Wir haben uns also für eine Woche in ein teures Hotel einquartiert, jeden Abend teuer gegessen, uns verwöhnen lassen und nur Champagner getrunken. Bitte verzeiht uns diese Verschwendung. Aber ich wollte auch einfach mal prassen.

Beichthaus.com Beichte #00034037 vom 30.09.2014 um 19:00:54 Uhr (16 Kommentare).

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