Bekanntheit durch Trompetengeräusche

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Peinlichkeit Verzweiflung Studentenleben

Vielleicht sollte ich zuerst erwähnen, dass ich Statistik im (hoffentlich) letzten Semester studiere. Dabei muss ich mich ja wohl kaum über Anzahl und Aussehen meiner weiblichen Kommilitonen äußern - obwohl sie wirklich nett sind! Auf jeden Fall war ich unsere Fakultäts-Bibliothek mit einem Männeranteil von 68 Prozent satt und entschloss mich, alleine in die juristische Bibliothek der Uni zu gehen. Von den dort anwesenden Frauen wird man beim besten Willen nicht enttäuscht, man könnte diese Bibliothek schon fast als Catwalk bezeichnen. An diesem Tag hatte ich allerdings das Problem, dass ich am Mittag ein teuflisches Gemisch verzehrt hatte, das mich nun äußerst dringend in Richtung Toilette zwang. Zuvor muss ich aber noch etwas über die Architektur der Bibliothek sagen: Die Bibliothek ist eigentlich ein ziemlich langer Gang/Schlauch mit vier Sitzreihen, bestehend aus je einem Zweierpult. Die Pulte zeigen alle nach vorne zum Eingang und zwischen diesen verläuft halt immer ein schmaler Durchgang. Am Ende des Gangs geht es rechts zur Damen-, und links zur Herrentoilette. Ich ging also den Gang nach hinten zum Klo und versicherte mich, dass da niemand, außer mir, drin war. Einmal auf der Schüssel abgesessen, konnte ich meine heftigen Trompetengeräusche nicht zurückhalten: Die Sitzung mutierte mehr oder weniger zu einer langen, unkontrollierbaren und geräuschvollen Gasabgabe. Als ich nach einer Weile zum Klopapier griff, ging die Türe auf und ich dachte noch so: "Zum Glück kommt erst jetzt jemand rein!" Dann aber machte dieser Typ mit seinem Mund laute Furzgeräusche und verschwand direkt wieder in die Bibliothek. "Oh mein Gott!", dachte ich mir und machte mich, in der Gewissheit, dass meine Geräusche wohl wirklich sehr laut waren, auf das Schlimmste gefasst. Ich ging also so leise wie nur möglich den Gang entlang, erntete aber dennoch von allen Seiten her verdächtig viele Blicke und hier und da ein auch ein Schmunzeln oder sogar verhaltenes Lachen. Mit völlig rotem Kopf kam ich in der dritten Reihe an, in der ich bis dahin saß, packte meine Bücher ein und verschwand schnellstmöglich, auf Nimmerwiedersehen, aus dieser Bibliothek.


Als ich nun letztens auf einer Studentenparty versuchte, eine hübsche Studentin anzumachen, sagte diese nur: "Hey, bist du nicht der Klo-Junge aus der Bibliothek?" Sie drehte sich postwendend zu ihren Freunden um, zeigte auf mich und alle lachten hysterisch. Ein Junge aus der Gruppe wollte sogar ein Foto mit mir machen, gab sein Handy einer Kollegin und versuchte, mich zu umarmen. Das Foto konnte ich noch so mit Herumfuchteln vermeiden - mein Abend war trotzdem gelaufen. Nun überlege ich mir ernsthaft, mein Master-Studium im Ausland zu machen.

Beichthaus.com Beichte #00030665 vom 10.01.2013 um 17:15:39 Uhr (22 Kommentare).

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Gebratener Speck beim Sex

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Vorurteile Ex Verzweiflung

Als ich damals noch mit meiner heutigen Ex-Freundin zusammen war, konnte ich mich nicht überwinden, sie oral zu befriedigen. Das Problem war die Tatsache, dass sie etwas dicker war. Ich weiß nicht, was da in mir vorging, auf jeden Fall hatte ich Angst, dass es nach gebratenem Speck schmeckt. Als ich ihr das sagte, machte sie Schluss.

Beichthaus.com Beichte #00030662 vom 09.01.2013 um 22:42:10 Uhr (20 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Horrortrip im Wald

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Ekel Peinlichkeit Verzweiflung Last Night

Horrortrip im Wald
Ich (w/23) war vor zehn Jahren mit den Pfadfindern auf einer zweitägigen Wanderung mit Übernachtung durch den Taunus. Nach ein paar Stunden fing es an zu schütten wie aus Eimern - wir waren alle klatschnass und retteten uns in eine Waldhütte. Wir versuchten, einigermaßen trocken zu werden und aßen ein wenig Soldatennahrung, weil wir das cool fanden. Dann legten wir uns schlafen. Zuvor hat ein Junge noch eine Alarmanlage installiert, die uns vor wilden Tieren schützen sollte. Sie bestand im Prinzip aus einer Schnur, die bei Berührung eine unglaublich laute Sirene auslöste. Er führte uns das Geräusch vor und es war wirklich extrem laut. Wir schliefen alle ein, nach kurzer Zeit wachte ich allerdings wieder auf, weil jemand aufgestanden war. Ich sah den entsprechenden Jungen zwar nicht, aber ich hörte, dass er gerade lautstark seinen Darminhalt unweit der Hütte hinausbeförderte. Wie es sich anhörte, hatte er die Soldatennahrung nicht vertragen. Er kam zurück und überquerte erfolgreich die Alarmanlage, ohne diese auszulösen. Ein wenig später wachte ich erneut, diesmal mit einem unglaublichen Druck im Magen, auf. Ich hatte die Soldatennahrung wohl ebenfalls nicht vertragen. Der Druck war so schlimm, dass ich in Unterhose und T-Shirt aufsprang, die Füße großzügig über der Alarmschnur hob, und mich kurz vor dem Haus erleichterte, wie in meinem Leben noch nie. Leider kam dabei so viel raus, dass meine ganze Unterhose bekleckert war. Wegen des Regens hatte ich mir schon meine einzig verbliebene Unterhose vor dem Schlafengehen angezogen, also hatte ich auch keinen Ersatz mehr. Die Situation war mir jetzt schon total peinlich. Aus lauter Verzweiflung schmiss ich die eingesaute Unterhose ganz weit ins Gebüsch, machte mich, soweit es ging, sauber, und wollte - unten herum splitterfasernackt - wieder in meinen Schlafsack zurück. In dem festen Gedanken, auf gar keinen Fall die Alarmschnur zu berühren, stand ich anscheinend so unter Stress und Hektik, dass genau das passierte und das Ding in voller Lautstärke durch den Wald tönte. Ich reagierte so wahnsinnig schnell, dass ich binnen einer Sekunde unter meinem Schlafsack lag und so tat, als wäre ich aufgewacht, wie die anderen natürlich auch alle. Es war deutlich erkennbar, dass etwas die Schnur eingelaufen hatte. Alle munkelten, dass das wohl ein Wildschwein gewesen sei und wir von Glück reden konnten, die Alarmanlage installiert zu haben. Ich betete wirklich die ganze Nacht, dass niemand die Unterhose im Gebüsch findet.
Am nächsten Tag musste ich natürlich ohne Unterhose weiterwandern. Und es traf ein, was nicht hätte eintreffen sollen - ich bekam meine Tage. Ich hatte sie damals noch nicht lange und mein Zyklus war sehr unregelmäßig, daher war ich nicht darauf vorbereitet und hatte weder Tampons noch Slipeinlagen dabei. Da ich auch keine Unterhose anhatte, versuchte ich mir, im Wald hinter Büschen, Klopapier so in die Hose zu stecken, dass es die Flüssigkeit aufsaugen konnte. Leider hatte ich meine Tage extrem stark und ein paar Minuten später fiel mir aus meinem einen Hosenbein ein Klumpen rot verschmiertes Klopapier. Der Junge hinter mir merkte sogar noch an, ich hätte etwas verloren. Ich drehte mich um und er zog nur die Augenbrauen hoch. Peinlich berührt kickte ich das Knüllchen in den Wald und zerbrach innerlich fast vor Scham. Ich marschierte wortlos, mit gesenktem Blick, weiter und mir lief die ganze Zeit das Zeug in die Hose. Wir waren immer noch im Wald und es gab keine Toiletten. Erst nach einer Stunde erreichten wir endlich eine Toilette und da war auch ein kleiner Laden, wo ich mich endlich mit Hygieneprodukten versorgen konnte. Der schlimmste Horrortrip meines Lebens nahm sein Ende. Seitdem packe ich mir immer die doppelte Menge Unterhosen ein und nehme auch wirklich immer Tampons mit, auch wenn es gar nicht möglich sein kann, dass ich meine Tage kriege.

Beichthaus.com Beichte #00030655 vom 08.01.2013 um 00:39:12 Uhr (27 Kommentare).

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Qualen mit der verlorenen Liebe

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Verzweiflung Liebe Begehrlichkeit

Ich hatte über einen Zeitraum von etwa sechs Monaten eine Affäre mit einem Mann in meinem Alter. Anfangs ging es uns beiden wirklich nur um das "Eine", aber ich habe dann gemerkt, dass er für mich doch viel mehr ist, als nur eine flüchtige Affäre. Alle meine Freundinnen haben mich auch während der gemeinsamen Zeit vor ihm gewarnt, dass er ein großes Arschloch sei, aber ich habe eine völlig andere Seite an ihm kennengelernt. Ich mochte seine Stimme und die Nächte waren der Wahnsinn. Beinahe jede freie Minute verbrachten wir zusammen und manchmal hatte es den Anschein, als würde auch er mehr empfinden. Wir konnten auch einfach nur zusammen chillen und einen Film ansehen oder dergleichen. Oft hat er mir gesagt, ich sei ganz anders als die anderen Mädchen, halt "irgendwie cooler", weil ich es auch toleriert habe, wenn er gekifft oder zu viel getrunken hatte. Nach ungefähr sechs Monaten gab ich ihm dann etwas von ihm wieder, was ich noch bei mir hatte. Er sprach mich wie auch sonst mit "Süße" an. Vor diesem Treffen hatten wir längere Zeit keinen Kontakt gehabt, innerlich hatte ich schon beinahe damit abgeschlossen. Es war nur ein sehr kurzes Treffen, weil ich noch einen Termin hatte. Beim Abschied sagte ich etwas in der Art wie "vielleicht sieht man sich ja bald wieder, es wäre schön für mich." Er wünschte mir noch viel Spaß bei dem Kurzurlaub, den ich am nächsten Tag antrat. Als ich nach einigen Tagen wiederkam, schrieb ich ihm eine Nachricht, ob er nicht Lust hätte, mich zu treffen. Er verneinte. Das nahm mich mit, aber ich versuchte, mir nichts anmerken zu lassen. Wieder einige Tage später erzählte mir eine Freundin, dass er mit einer anderen Frau fest zusammen sei. Da er und ich teilweise den gleichen Freundeskreis haben, wussten dies so ziemlich alle, nur ich nicht. Anfangs versuchten die meisten der gemeinsamen Freund noch, mich mit Samthandschuhen anzufassen, aber ich tat so, als ob mich das nicht kratzen würde. Wahrscheinlich haben einige mich doch durchschaut. Aber richtig darauf angesprochen, also wies mir damit geht, hat mich niemand. Aber ich habe mich beinahe jede Nacht in den Schlaf geweint.


Wenn ich im Ausland war, so habe ich mir immer vorgestellt, wie es mit ihm sein würde und wie es ihm in dem jeweiligen Land gefallen hätte. Aber äußerlich habe ich mich so verstellt, dass nie jemand wirklich geahnt hat, wie es wirklich in mir aussieht. Wenn einer unserer Freunde gefeiert hat und er seine Freundin dorthin mitnahm, konnte ich sie kaum ansehen, bis heute kann ich sie nicht zur Begrüßung umarmen oder dergleichen. Ich hasse sie regelrecht, obwohl ich eigentlich weiß, dass sie ein nettes, hübsches Mädchen ist und bestimmt zu ihm passt. Deswegen bin ich auch sauer auf mich. Und noch immer kann ich nicht damit abschließen, obwohl ich seit einiger Zeit selber wieder einen festen Freund habe. Ich liebe ihn allerdings nicht. Seit beinahe einem Jahr liebe ich nur den einen Mann abgöttisch und kann nicht damit aufhören. Niemandem habe ich mich anvertraut, ich traue mich einfach nicht. Tief im Inneren wünsche ich mir nur, dass er seine Freundin verlässt und merkt, wie sehr ich ihn liebe.

Beichthaus.com Beichte #00030642 vom 03.01.2013 um 21:02:34 Uhr (13 Kommentare).

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Ablenkung in Kroatien

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Dummheit Verzweiflung Ex Silvester Kroatien

Ich bin schon seit über sechs Jahren in einen bestimmten Mann verliebt. Es war immer nur eine On-Off Beziehung zwischen uns, bis vor einem Jahr, genau an Silvester 2011. Wir waren gemeinsam in Zagreb und haben das neue Jahr gefeiert, doch kurze Zeit später war schon wieder Schluss. Dieses Jahr war ich wieder zu Silvester in Zagreb, mit meinen beiden besten Freunden. Wie immer auf der Suche nach Ablenkung und Bestätigung, welche ich letztendlich unzählig auch bekam. Ich beichte, dass ich mich an jenem Tag, wie so oft, mit viel zu vielen Männern herumgetrieben habe und dafür von einem Club in den nächsten gezogen bin. Auf dem Nachhauseweg am nächsten Tag habe ich den Taxifahrer so aufgegeilt, dass er im Stau dem Vorderauto den Kofferraum eingedrückt hat. Meine Freunde und ich sind dann, nachdem ich ihm pflichtbewusst den zu bezahlenden Betrag, inklusive Trinkgeld, auf den Beifahrersitz geworfen habe, einfach aus dem Auto ausgestiegen und lachend weggerannt. Eigentlich tut mir das alles gar nicht leid, besser fühlen tue ich mich, trotz der vielfachen Bestätigung, aber auch nicht. Ich wünschte, ich hätte nur diesen einen Mann zu Silvester an meiner Seite gehabt, genauso wie auch jetzt. Oder besser noch, ich wünschte, ich könnte die Zeit sechs Jahre zurückdrehen, um zu sehen was ich damals falsch gemacht habe und es richtig machen, damit es zu dem allem niemals gekommen wäre. Es gibt niemanden, der Dir das Wasser reichen kann.

Beichthaus.com Beichte #00030641 vom 03.01.2013 um 04:33:10 Uhr in Kroatien (Zagreb) (15 Kommentare).

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