Verliebt in die Zeitungsausträgerin

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Verzweiflung Begehrlichkeit Schamlosigkeit 50+

Diesen Sommer, als es früh hell wurde, da habe ich sie aus Zufall zum ersten Mal gesehen, unsere Zeitungsausträgerin. Sie ist eine wunderschöne Frau, geschätzt Mitte 30. Ich habe mich sofort in sie verliebt. Bisher hatte ich mit meinen 60 Jahren kaum Kontakt zu Frauen, da ich wohl nicht sehr attraktiv bin und mich auch nicht genug darum bemüht habe. Gearbeitet habe ich unter Tage und bin da natürlich auch nicht unbedingt mit dem weiblichen Geschlecht in Kontakt gekommen. Huren aufzusuchen war mein einziges Freizeitvergnügen. So ist die Zeit vergangen und ich bin dann irgendwann früher in Rente und habe gemerkt, dass ich doch sehr vereinsamt bin. Die Kontakte, die übers Internet oder Printmedien zustand kamen, waren alle nichts für mich. Entweder waren die Frauen unerträglich hässlich oder verbraucht, viele hatten erwachsene Kinder. Außerdem wollte ich irgendwie von vorne anfangen und dazu nützt mir so eine alte Frau nichts.

Jetzt habe ich diese atemberaubende Frau kennengelernt. Sie hat sehr freundlich gegrüßt, daraus schließe ich, dass sie aufgeschlossen ist. Auch am nächsten Morgen stand ich parat um die Zeitung direkt in Empfang zu nehmen. Sie trägt keinen Ring und hat in ihrem Auto keinen Kindersitz. Als ich sie angesprochen habe, ob sie mal bei mir Frühstücken wolle, war sie nur kurz angebunden und sagte, dass sie schnell weiter müsse. Als ich sie an einem anderern Morgen gefragt habe, ob ich ihr helfen kann, meinte sie, dass sie das alleine schafft. Dann wollte ich ihr ein Trinkgeld geben, weil sie so fleissig ist, sie hat die 20 Euro abgelehnt, mit der Begründung, das sei ihr Job. Leider habe ich sie dann einige Zeit verpasst, weil sie früher gekommen ist. Darauf angesprochen meinte sie, dass sie die Straßen jetzt anders eingeteilt hat. Wenn ich sie sehe, muss ich von meiner Wohnung schon noch 3 bis 4 Minuten nach unten laufen um sie rechtzeitig anzutreffen. Jetzt, wo es kühler wird, kann ich auch nicht jeden Morgen vor dem Briefkasten auf sie warten. Sie weigerte sich vor kurzem, mir ihren Namen zu sagen, obwohl ich sie nett darum gebeten hatte. Als ich bei der Zeitung nachgefragt habe, gab man mir keine Auskunft, was ich ja auch halbwegs verstehen kann.

Jetzt hat sie sich aber etwas erlaubt, was mich sehr enttäuscht hat. Gestern habe ich wieder unten gewartet und dann kam sie, aber nicht alleine. Sie hatte eine Frau dabei, die sie, auf Nachfrage, als ihre Schwester ausgab. Dann sagte doch die angebliche Schwester zu mir, dass ich aufhören soll, morgens hier herumzulungern um die Leute zu belästigen. Das hat mich auf die Palme gebracht, ich habe niemandem etwas getan. Ich sagte ihr, dass sie sich verpissen soll, bevor ich unangenehm werde. Daraufhin habe ich mich bei der Zeitung vehement beschwert, dass ich von der Zeitungsausträgerin beschimpft worden sei. Jetzt tut mir das aber leid, weil es ja ihre blöde unverschämte Schwester war. Das musste ich jetzt unbedingt beichten. Heute kam jemand anderes mit der Zeitung, viel später als sonst, der Mann konnte kaum deutsch. Ich bin am Ende, wenn ich sie nicht mehr sehen kann. Ich habe nur die Fotos als Erinnerung, die ich von ihr gemacht habe. Es tut mir so leid, aber ich habe niemanden, mit dem ich darüber sprechen kann und der mir Trost spendet.

Beichthaus.com Beichte #00040260 vom 01.09.2017 um 10:53:43 Uhr (67 Kommentare).

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Ich bin fett und finde keinen Job!

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Faulheit Trunksucht Verzweiflung Arbeit

Ich möchte mein jämmerliches Leben beichten: Ich habe mit 18 Jahren meinen Hauptschulabschluss abgeschlossen. Mit 27 habe ich meine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Zwischen Schule und Ausbildung habe ich keine Lehrstelle gefunden und einige Ein-Euro-Jobs machen müssen. Nach meiner Ausbildung habe ich immer noch keine Arbeitsstelle gefunden. Bewerbungen liefen ins Leere. Jetzt bin ich 30 Jahre und die Situation ist dieselbe. Meine Bewerbungen nach einem Job werden abgelehnt, weil ich keine Berufserfahrung habe. Seit drei Jahren trinke ich pro Woche ca. 20 Bier. Der Rausch am Abend lässt mich jedes Mal abschalten. Ich habe 40 Kilo durch den Alkohol und die mangelnde Bewegung zugenommen. Meine Hosen passen mir überhaupt nicht mehr.

Neue Bewerbungsgespräche sage ich eine Stunde vor Termin ab, weil ich Angst habe, dass ich den Dresscode nicht gerecht werde. Mit Jogginghosen ist es mir sehr peinlich zum Termin zu gehen. Auch wenn es nur Callcenter ist. Dort laufen die meisten nur mit Freizeitklamotten rum. Ich würde gerne abnehmen und Sport treiben, aber durch den mehrmalige Rausch in Woche fühle ich mich wohler. Ich weiß nicht, was ich machen soll. Einerseits möchte ich nicht mehr trinken und endlich abnehmen, aber ich fühle mich im Rausch viel wohler. Mein Therapeut ist auch keine Hilfe, er meint entweder oder. Aber ich mag den Rausch zu sehr.

Beichthaus.com Beichte #00040259 vom 01.09.2017 um 01:01:10 Uhr (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Gewalt in der Familie

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Aggression Gewalt Familie Wels

Ich (w) beichte, dass ich vor ungefähr zwei oder drei Jahren meine Aggressionen überhaupt nicht unter Kontrolle halten konnte. Kaum war ich etwas genervt oder fühlte mich ein wenig provoziert, bestand die Gefahr, dass ich handgreiflich wurde. Dies unterdrückte ich […]
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Beichthaus.com Beichte #00040257 vom 31.08.2017 um 13:46:56 Uhr in Wels (7 Kommentare).

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Alleine mit zwei Frauen in der Umkleide

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Peinlichkeit Sport Karlsruhe

Als ich (m/25) letzte Woche zum Basketballtraining gegangen bin, haben wir in einer anderen Halle als normal gespielt. Weil draußen vor der Halle niemand war, bin ich schon mal zu den Umkleiden und habe nach meinen Teamkameraden gesucht. Dies haben wir in der normalen Halle auch immer so gemacht. In der Umkleide fand ich dann jedoch nicht meine Teamkameraden, sondern zwei Spielerinnen des Damen-Handballteams, welche noch länger in der Kabine waren. Ich wusste gar nicht, dass direkt vor unserem Team jemand die Halle benutzt. Sie waren zwar angezogen, aber dennoch war es uns dreien unangenehm. Sorry, beim nächsten Mal klopfe ich an!

Beichthaus.com Beichte #00040256 vom 31.08.2017 um 11:31:16 Uhr in Karlsruhe (13 Kommentare).

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“Beichte

Wenn Kinder unerlaubt auf Dinos klettern

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Ignoranz Dummheit Freizeit Dinopark Denkendorf

Da sich meine Kinder mittlerweile im schulpflichtigen Alter befinden, bin auch ich darauf angewiesen Schwimmbäder und Freizeitparks während der Ferien aufzusuchen. Neulich fuhr ich mit meinen beiden Kindern in einen relativ neu eröffneten Dinopark in Bayern. Die Anlage ist wirklich toll gemacht und man geht auf auf einen Rundweg sozusagen durch die verschiedenen Erdzeitalter. Hier finden sich verschiedene Exponate lebensgroßer Dinosaurier. Vermutlich weil sie es geahnt haben, stehen vor Beginn große Schilder mit Verhaltensregeln, wie z. B. die Wege nicht zu verlassen und nicht auf die Exponate zu klettern. Wie jeder vernünftige Mensch habe ich also meinen Kids kurz die Regeln erklärt und los ging es. Offensichtlich kann ein Großteil der übrigen Elternschaft nicht lesen oder ihnen ist einfach egal, wenn der Nachwuchs auf die Exponate klettert und dann muss man natürlich auch noch Fotos von den Kindern auf den Dinos schiessen. Ich stehe also mit meinen Kids neben den Exponaten, erkläre ihnen die Tafeln, die dabeistehen und andere turnen auf den Dinos rum. Dann muss ich mich von meinen Kindern fragen lassen, warum die anderen da rumklettern obwohl es doch verboten ist, gleiches gilt für das Verlassen der Wege.

Ich bin mir ja dann nicht zu schade laut und deutlich hörbar für alle Umstehenden zu sagen, dass es eigentlich groß und für jeden verständlich angeschrieben steht und dass manche Leute einfach zu blöd sind um das zu verstehen oder es ihnen egal ist, wenn dadurch die Exponate kaputtgehen. Die Leute regen mich so auf, weil sie so selten dämlich sind und ihren Nachwuchs einfach machen lassen - ohne Rücksicht auf Regeln. Gleiches gilt für den Spielplatz, dort sitzen die oft übergewichtigen asozialen Eltern, rauchen, fressen ihre fettigen Fritten und der Nachwuchs randaliert weiter hinten. Und dann wird aus 20 Metern Entfernung gerufen: "Nein Justin, nicht mit Steinen werfen!" Dann schauen sie verwundert, wenn der Nachwuchs nicht reagiert. Da platzt mir der Kragen, in so einem Fall gibt es dann auch mal richtig Lack für solche Spielplatzhools, manchmal laufen sie dann weinend zu ihren Eltern. Dann kommt oft der Asi-Vater und droht einem Prügel an. Ich hasse solche Leute einfach, die sich einen Dreck um Regeln und Anstand scheren und dieses Verhalten an ihre Kinder weitergeben. Eigentlich könnte es mir ja egal sein, solange ich meinen Kindern Anstand und sozial verträgliches Verhalten beibringe und vorlebe, aber so geht unser Land vor die Hunde. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00040255 vom 31.08.2017 um 08:44:27 Uhr in Dinopark Denkendorf (11 Kommentare).

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