Ich bin einfach nicht normal!

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Verzweiflung Falschheit Lügen Zwang Gesellschaft

Ich (w) lebe eine Lüge. Von außen sieht für alle anderen alles normal aus - verheiratet, ein Kind, beruflich erfolgreich. Und genau das ist mein Problem. Ich war nie normal. Nicht einmal als Kind. Im Kindergarten bin ich schon als seltsam aufgefallen. In der Grundschule ging es natürlich weiter, genau so auf dem Gymnasium. Ich denke einfach anders als die Menschen in meiner Umgebung. Es ist natürlich nicht schön, von allen ausgegrenzt zu werden, weil man anders ist. Also habe ich mich quasi neu erfunden, als ich mit 16 Jahren eine Ausbildung anfing. Ich habe so getan, als würde ich die gleiche Musik mögen wie die anderen (ich kann Mainstream hören, mag aber lieber Goth, Metal, Punk und seltsamerweise auch Britney Spears und die Kelly Family), angefangen zu rauchen (haben die meisten anderen damals auch gemacht, ich habe es aber vor über 10 Jahren wieder aufgehört) und darauf verzichtet, meine Meinung zu verkünden.

Bevor ihr jetzt denkt es, geht nur um meinen Musikgeschmack - ich passe auch nicht zu "Grufties", Punkern oder Metallern. Es liegt wirklich daran, dass ich die Welt anders sehe als meine Umgebung. Engere Freundschaften sind so natürlich langfristig nicht gut möglich. Ich habe einen riesigen Bekanntenkreis, aber nur eine echte Freundin. Ich habe - weiß der Geier wie viele - Bücher gelesen und meine Mitmenschen genau beobachtet, um zu verstehen, wie sie ticken. Und um mich anzupassen. Normale Menschen heiraten irgendwann und kriegen Kinder. Das war der Grund, aus dem ich geheiratet habe. Um normal zu wirken. Auch wenn ich es nicht bin, niemals sein kann. Mein Mann weiß nichts davon, sonst hätte er mich wohl auch nicht geheiratet. Es ist schwer, mit einem Menschen zusammenzuleben und treu zu sein, wenn man denjenigen nicht liebt und der Sex so mittelmäßig ist.

Ich mag ihn schon irgendwie, würde aber lieber frei sein und in der Gegend herumvögeln, oder eine offene Beziehung führen. Auf der Arbeit ist es ähnlich. Ich übe einen Beruf aus, der mich nicht erfüllt. Im Prinzip muss ich da immer das Gleiche machen. Von allen Kollegen bin ich diejenige, die den größten Aufgabenbereich hat. Leider bin ich mit meiner Arbeit für die Woche immer schon nach zwei, spätestens drei Tagen fertig. Dann langweile ich mich natürlich. Das darf ich aber auch nicht zeigen, weil sich alle jetzt schon fragen, wie ich den riesigen Bereich schaffe, ohne Überstunden zu machen. Der Einzige, der es weiß, ist mein direkter Teamkollege. Der geht in ein paar Wochen in Rente und hatte immer Ärger, weil er seine Aufgaben nicht schafft und schlechte Ergebnisse liefert. Weil er mir etwas leidtat, habe ich mir seinen Bereich angesehen und ein paar Optimierungen vorgenommen.

Jetzt läuft es gut bei ihm und ich nehme ihm ca. zwei Drittel seiner Arbeit ab, damit muss er keine Überstunden mehr machen, ist tiefenentspannt und ich habe wenigstens etwas zu tun. Ich würde gerne meinem Mann sagen, dass ich ihn nicht liebe und Sex mit anderen will und allen Arbeitskollegen unter die Nase reiben, dass ich, wenn ich wollte, die Arbeit von drei weiteren Kollegen übernehmen könnte, ohne auch nur ins Schwitzen zu geraten. Und dass sie für mich ein Haufen fauler, ineffektiver Säcke sind. Meinem Chef würde ich gerne sagen, dass ihm jegliche fachliche Kompetenz abgeht und er sich sein Geschleime sparen kann.

Generell würde ich so einigen gerne mal sagen, was ich wirklich denke und dass ich im tiefsten Inneren nicht verstehe, warum sie so handeln. Dass ich ihre Witze nicht witzig und ihre Probleme lächerlich finde. Weil die Lösungen so einfach sind. Aber wohl zu krass für die meisten. Das einzig Echte in meinem Leben ist mein Kind. Die einzig echt empfundene Liebe. Der einzige Grund, warum ich weitermache wie bisher und nicht einfach allen sage, was ich wirklich denke. Er wird bald vier Jahre alt und ist zum Glück bis jetzt ganz normal. Mein Sohn ist der einzige Mensch, mit dem ich wirklich Geduld habe, ohne mich anzustrengen. Ihm zuliebe habe ich jetzt Kontakt zu anderen Kindergartenmuttis, deren leeres Geschwätz mich echt aufregt. Weil ich nicht will, dass er der mit der komischen Mama ist. Warum lässt man mich nicht einfach seltsam sein, ohne mich auszugrenzen? Es tut mir leid, dass ich alle täusche.

Beichthaus.com Beichte #00038802 vom 07.10.2016 um 14:40:46 Uhr (37 Kommentare).

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Ich will zwei Männer in meinem Bett!

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Begehrlichkeit Fetisch

Im Sommer übernachtete ein guter Freund meines Freundes bei uns. Die beiden waren um die Häuser gezogen und er hat dann bei uns auf der Couch geschlafen. Nachdem beide angetrunken zurückkamen, bin ich, nur in Slip und Schlafshirt an ihnen vorbei zur Toilette gelaufen. Das Gefühl, wie die Blicke von beiden auf meinem Hintern hingen, war unheimlich aufregend. Anschließend habe ich mit meinem Freund geschlafen, aber ich hätte mir gewünscht, dass sein Kumpel es hört und plötzlich einfach im Zimmer steht, um mitzumachen.

Beichthaus.com Beichte #00038801 vom 07.10.2016 um 14:06:42 Uhr (7 Kommentare).

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“Beichte

Sorry, ich habe unterwegs in den Wald geschissen!

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Ekel Peinlichkeit Unreinlichkeit

Ich (m/29) war in dieser Woche auf einer Fortbildung. Der Weg dorthin führte über viele Landstraßen - bergauf, bergab, mit vielen Wäldern und Feldern. Da ich zu Hause keinen wirklichen Stuhlgang hatte, musste ich notgedrungen losfahren. Ich hatte gehofft, gar nicht zu müssen oder bei der Fortbildung auf die Toilette gehen zu können. Dazu kam es jedoch nicht. Auf meinem Weg dorthin bekam ich plötzlich Bauchschmerzen und es kündigte sich etwas Größeres an, das unbedingt das Licht der Welt erblicken wollte. Ich hielt an einem der zahlreichen Waldwege an, lief im Nebel durch die morgendliche Kälte und entblößte mein Hinterteil an einem sicheren Ort im Unterholz. Bewaffnet mit einer Packung Taschentücher und mit den im Auto deponierten Servietten eines bekannten Schnellrestaurants versuchte ich, mein Hinterteil zu säubern. Es gelang mir teilweise, ich putzte und putzte, bekam die Ritze aber nicht wirklich sauber.

Nachdem meine Tücher verbraucht waren, gab ich auf. Nun kam das nächste Problem. Meine Hand stank fürchterlich, ich hatte beim Säubern wohl mächtig zugelangt. Weit und breit war natürlich kein Wasser in Sicht. Ich nahm das mit Apfelgeschmack versetze Wasser, das ich zum Trinken eingepackt hatte, lief mit neuen Tüchern in den Wald, befeuchtete diese und wusch mir den Rest vom Fest vom Hinterteil ab. Auch meine Hände wusch ich notdürftig mit dem Apfelwasser. Die ganze Aktion hat so viel Zeit gekostet, dass ich fast zu spät zu der Fortbildung kam. Als ich das Gebäude betrat, wurde ich sofort von mehreren Leuten per Handschlag empfangen, ohne dass ich mich vorher auf der Toilette richtig waschen konnte.

Die Hand stank nicht mehr, aber sie war definitiv nicht die Hand, die man jemandem zur Begrüßung geben sollte. Ich hatte jedoch keine Wahl. Ich konnte schlecht sagen: "Tut mir leid, ich habe unterwegs in den Wald geschissen, ich muss erst mal meine Hände waschen." Das war übrigens das erste Mal in meinem ganzen Leben, dass ich meine Notdurft im Wald verrichten musste und es hat mir keine Freude bereitet.

Beichthaus.com Beichte #00038771 vom 27.09.2016 um 20:07:28 Uhr (15 Kommentare).

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Die geilen Schlüpfer seiner Schwester

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Schamlosigkeit Masturbation Ekel Falschheit Fetisch

Ja, ich bin geistig und körperlich ganz normal. Aber ich (m/23) habe etwas unglaublich Schreckliches getan und ich kann aus meinem Freundeskreis niemanden etwas erzählen. Die ganze Geschichte ist etwas länger her. Als ich 16 war, stand ich total auf ein Mädchen. Auch sie war nicht abgeneigt. Ihr Bruder war ein sehr guter Kumpel und ich habe viel mit ihm gemacht, um in der Nähe seiner Schwester zu sein. Es ging so weit, dass er anbot, sie mitzunehmen, wenn wir ins Freibad oder so gingen. Als wir eines Abends Saufen waren, habe ich bei ihm gepennt. Seine Schwester war nicht da. Mein Kumpel hatte sich bereits hingelegt, da musste ich noch einmal aufs Klo. Und da sah ich die Unterhosen seiner Schwester. Und nicht nur zwei, sondern gleich einige davon. Ich habe also das Bad abgeschlossen und habe mir zu dem Geruch der gebrauchten Unterhosen den Jürgen massiert. Dann ging ich zu Bett.

Im Lauf der nächsten Monate wurde ich dreister, übernachtete bei meinem Kumpel, stand oft nachts auf und nahm mir einfach wahllos neue Sachen aus ihrem Schrank, um mir einen zu scheppern. Wenn es ging, nahm ich getragene Unterwäsche. Nach drei Monaten habe ich dann eine getragene Unterhose gefunden. Darin hing noch etwas Blut und eine ganz, ganz leichte Bremsspur. In absoluter Erregung habe ich die Hose genommen und geleckt. Zu guter Letzt habe ich meine Ladung in eben diese Hose gespritzt, da ich dachte, sie wird eh gewaschen. Drei Tage später hat mein Kumpel angerufen und gesagt, dass seine Eltern ihn, sobald er 18 ist, rausschmeißen, da er in die Unterhosen seiner Schwester masturbiert haben soll.

Später erst fand ich heraus, dass er seiner Schwester auch beim Duschen zugeschaut hat und anscheinend schon öfters Sachen von ihr als Lustobjekt benutzt hat. Natürlich wusste er, dass ich es war, aber seine Anschuldigungen verliefen im Sand, da ich nach außen sehr schüchtern und ruhig wirke. Sieben Jahre später tut es mir leid, da ich ihm wirklich große Probleme gemacht habe. Ich bitte um Verzeihung.

Beichthaus.com Beichte #00038763 vom 26.09.2016 um 19:15:42 Uhr (9 Kommentare).

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Pfand von der letzten Party

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Diebstahl Habgier Geiz Last Night Oberhausen

Ich beichte, dass ich jedes Mal, wenn in der Turbinenhalle in Oberhausen Partys oder Festivals sind, die Wasserflaschen, die man dort kaufen kann - es handelt sich dabei um Flaschen mit Sports-Cap, die man dann auf der Toilette wieder auffüllt - stehle, um das Pfand zu bekommen, obwohl man diese am Ausgang eigentlich abgeben sollte. Nach der letzten Party hatte ich drei Flaschen im Beutel, weil ich dachte, das würde den Betreibern nichts ausmachen. Ich selbst sammele Pfandflaschen in meinem Auto - das Pfand gebe ich dann ab, wenn ich mal wieder knapp bei Kasse bin und tanken muss.

Beichthaus.com Beichte #00038760 vom 26.09.2016 um 02:36:54 Uhr in 46047 Oberhausen (Im Lipperfeld 25) (9 Kommentare).

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