Vergessene Jugendtaten belasten mein Gewissen

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Diebstahl Vandalismus Trunksucht Sankt Pölten

Als Jugendlicher trank ich vor zehn Jahren viel zu viel Alkohol. Wir kamen auf dumme Ideen und machten uns einen Spaß daraus. Wir klauten insgesamt vier 30er-Schilder von der Straße. Wir rissen Zeitungen aus den Ständern und warfen sie wild auf die Fahrbahn. Es kam zu Sachbeschädigungen. Vielleicht sogar zu weiteren Taten. Ich erinnere mich nicht mehr an alles. Damals dachten wir nie nach. Unser Handeln gefährdete den Straßenverkehr. Heute bin ich erwachsen und ein völlig anderer Mensch. Ich stehe mit beiden Beinen im Leben. Dennoch quält mich ein schlechtes Gewissen. Ich male mir aus, wie durch unseren Blödsinn ein Unfall mit schweren Folgen passiert ist. Diese Schuldgefühle gehen mir nicht aus dem Kopf. Sie belasten mich sehr. Wir wollten nie jemandem schaden. Trotzdem fällt es mir schwer mit dieser Zeit abzuschließen. Blödsinn macht jeder mal auf irgendeine Weise. Mich drückt es heute besonders hart. Soll ich diese Aktionen einfach als Jugendsünden in meinem Kopf abhaken? Erst seit kurzem beschäftigt mich das Ganze, obwohl es schon zehn Jahre zurückliegt.

Beichthaus.com Beichte #00042226 vom 18.04.2021 um 22:32:48 Uhr in Sankt Pölten (0 Kommentare).

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Prügel statt liebevolle Hausaufgaben-Hilfe

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Gewalt Kinder Mutter Familie

Ich bin heute erwachsen und hasse meine Mutter noch immer aus tiefstem Herzen, weil sie mir in der Schule nie geholfen hat. Sobald etwas nicht rund lief, hat sie mir vorgeworfen, ich sei entweder zu faul oder einfach zu blöd, und die Hausaufgaben endeten fast immer […]
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Beichthaus.com Beichte #00042225 vom 16.04.2021 um 19:03:17 Uhr (1 Kommentare).

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“Beichte

8 Jahre Schwarzfahren mit Fake-Azubi-Abo

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Betrug Bahn & Co.

Seit acht Jahren bescheiße ich systematisch das öffentliche Verkehrssystem und halb Deutschland, indem ich gefälschte Azubiausweise herstelle, obwohl ich längst kein Schüler mehr bin. Über alte Kontakte aus meinem Praktikum in einer Druckerei lasse ich mir echte Stempel geben, drucke die Ausweise nach, klebe mein Passfoto drauf und reiche sie im Abo-Center ein – ein kurzer Blick genügt und sie halten es für echt. Das läuft so perfekt, dass ich die Dinger sogar weiterverkaufe und damit richtig Kasse mache. Mit jedem gefälschten Ausweis spare ich mindestens 150 Euro im Monat, dazu kommen Rabatte auf alles Mögliche, der billige Schuldöner, den ich mir ständig reinschiebe, und vor allem die Ferientickets, mit denen ich allein in einem Monat über 1000 Euro gespart habe. Insgesamt habe ich so rund 10.000 Euro gespart und nochmal genauso viel durch den Verkauf verdient. Irgendwann habe ich mir sogar einen Schwerbehindertenausweis besorgt und bräuchte den ganzen Scheiß eigentlich nicht mehr, aber ich mache trotzdem weiter, drucke und verkaufe die Azubiausweise einfach weiter, weil es so verdammt leicht läuft und das Geld einfach zu gut ist. Mir ist klar, wie dreckig und kriminell das alles ist, dass ich unzählige ehrliche Fahrgäste und das System selbst bescheiße, nur damit mein Geldbeutel voll bleibt. Ich bitte um Verzeihung und Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00042223 vom 14.04.2021 um 19:45:57 Uhr (0 Kommentare).

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Template from my dreams

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Liebe Feigheit

Ich (w/30) beichte, dass ich seit zwölf Jahren einen Mann nicht vergessen kann, den ich damals in England kennengelernt habe, und dass meine krankhafte Menschenscheu mir bis heute jede Chance kaputt macht. Ich folge ihm nur still auf Social Media, rede mir jeden Tag ein, dass ich ihn gar nicht richtig kenne, dass ich nur eine Fantasie vergöttere, die ich selbst in meinem Kopf gebaut habe, und dass er wahrscheinlich längst eine andere hat – und trotzdem fühlt es sich an, als wäre er die Liebe meines Lebens und ich hätte damals alles durch meine verdammte Zurückhaltung zerstört. Jetzt hat er ein neues Bild hochgeladen, eine Zeichnung einer Frau, die haargenau wie ich aussieht, mit dem Titel „Template from my dreams“. Meine eigene Familie hat das Bild gesehen und war sich sicher, dass ich mich habe zeichnen lassen, so frappierend ist die Ähnlichkeit. Das wäre der perfekte Moment, ihm endlich zu schreiben, einfach „looks like me“ darunter zu setzen oder ihn anzusprechen, aber ich schaffe es nicht. Ich habe sogar mein Profilbild gegen ein Foto ausgetauscht, auf dem ich der Zeichnung zum Verwechseln ähnlich sehe, dieselbe Pose, dasselbe Lächeln – und trotzdem bringe ich nicht mal diesen winzigen Kommentar zustande. Stattdessen sitze ich hier, starre auf den Bildschirm und hasse mich dafür, dass ich so ein wahnsinniger Feigling bin, der sich selbst im Weg steht und das eigene Glück mit beiden Händen wegwirft. Es ist lächerlich und gleichzeitig so verdammt schmerzhaft. Ich bitte um Verzeihung und Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00042222 vom 13.04.2021 um 12:04:18 Uhr (0 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Frau, die auf mein Handy schaute

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Masturbation Bahn & Co. Braunschweig

Ich (m/28) habe mich im Bus bewusst vor eine junge hübsche Frau ans Fenster gesetzt, nur um später mein Handy rauszuholen und mir aus der Galerie meine eigenen Wichsfotos anzuschauen. Plötzlich tauchte ein altes Video auf, in dem ich mir einen runterhole, und ich habe es einfach weiterlaufen lassen. Im spiegelnden Display konnte ich genau sehen, wie sie baff wurde, sich nervös umschaute, ob jemand anderes zusah. Als sie merkte, dass wir allein waren, hat sie an ihren Haaren gespielt, als würde ihr das richtig gefallen. Fast eine halbe Stunde lang saß sie da, starrte verstohlen auf meinen Schwanz im Video, während ich selbst immer geiler wurde. Als ich ausgestiegen bin, ist sie mir tatsächlich hinterhergekommen, wahrscheinlich wollte sie mich ansprechen, doch da wurde ich leider abgeholt. Mich hat das alles so brutal erregt, dass ich mir zu Hause sofort nochmal einen runtergeholt habe, mit dem Gedanken, wie sie mich vielleicht doch angesprochen hätte. Ich bitte um Verzeihung und Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00042221 vom 25.03.2021 um 15:07:46 Uhr in Braunschweig (1 Kommentare).

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