Ich verschwinde einfach

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Selbstsucht Schamlosigkeit Feigheit Ex Partnerschaft

Ich habe soeben die zweite etwas längere Beziehung in meinem Leben gecancelt. Dabei bin ich (m) erst 28. Während des Studiums hatte ich mir mit meiner, sagen wir mal Freundin, das Zimmer geteilt. Dabei habe ich für das Mädchen nie etwas empfunden. Mir hat es gereicht, dass ich mit ihr das Bett teilen durfte, die Miete und auch die sonstigen Kosten. Sie hat mir immer vorgeschwärmt, wie es nach dem Studium sei, was wir uns alles Tolles aufbauen könnten. Dabei habe ich ihr eigentlich nie zugehört, nicht ein einziges Mal. Ich kann das sehr gut, nach außen hin Aufmerksamkeit ausstrahlen, aber nach innen ganz anderen Dingen nachgehen. Von Liebe oder auch nur Zuneigung keine Spur, denn diese Sachen kann ich nicht fühlen. Natürlich habe ich ihr gesagt, wie toll sie ist und wie schön ein weiteres Leben mit ihr wäre. Das alles aber vollkommen ohne ernsten Hintergrund, ich habe wirklich alles ziemlich pragmatisch gesehen.


Nach dem Studium habe ich sie praktisch kommentarlos von einem Tag auf den anderen in einer halb ausgeräumten Wohnung sitzen lassen. Innerhalb von zwei Stunden war ich mit all meinem Hab und Gut verschwunden, sie saß da noch in einer Vorlesung. Ich habe meinen Eltern gesagt, dass sie nichts sagen dürfen, sonst hätten sie mich zum letzten Mal gesehen. Währenddessen habe ich meine neue Wohnung in einem anderen Bundesland eingerichtet und meinen neuen, sehr guten und anspruchsvollen Job angenommen. Alle alten Kontakte sind nach der Änderung der Handynummer für mich erledigt gewesen, ich sehe keine Veranlassung, jemandem hinterher zu trauern. Trauern ist eh nicht mein Fall.


Es ist an meinem neuen Wohnort überhaupt kein Problem gewesen, eine Frau zu finden, ob für ein Wochenende oder für länger. Ich habe sie immer dann rausgeschmissen, wenn sie mich belabert haben und private Dinge von mir wissen wollten. Nach dem Konkurs meines Arbeitgebers habe ich sofort einen neuen Job gefunden, der allerdings erst in sechs Monaten startete. Ich habe ja weiterhin gutes Geld mittels einer Auffanggesellschaft erhalten. Aber tagsüber war es mir schnell zu langweilig. Das war sozusagen der richtige Zeitpunkt für eine neue Beziehung. Gesagt, getan, in meinem Fitnessclub bin ich schnell fündig geworden. Ein Mädchen mit starker Sehschwäche hatte wohl Probleme Männer kennenzulernen, ich habe es ihr leicht gemacht. An zwei Wochenenden bin ich mit ihr Essen gegangen, ein paar Mal zu einem Konzert und ins Theater - dann noch etwas mehr Vertrauen vorgeheuchelt und schnell bin ich ihre große Liebe geworden.


Sie zog auch tatsächlich nach zwei Monaten von ihren Eltern zu mir, was mir egal war. Auch sie ist so eine Gefühlstante und mit 23 Jahren so etwas von romantisch, da wird mir fast schlecht. Selbst die Vorstellung bei ihren Eltern und Geschwistern habe ich lächelnd über mich ergehen lassen. Gestern stand wieder der Möbelwagen vor dem Haus. Den Mietvertrag hatte ich auf Ende des Monats gekündigt. Ich muss mir rechtzeitig vor Weihnachten ja schließlich noch mein neues Domizil einrichten, wieder etwas weiter von hier weg. Ich habe ihr immerhin noch einen Zettel hinterlassen, dass sie bis Ende des Monats in der Wohnung bleiben kann, es ist schließlich bis dorthin bezahlt. Selbstverständlich habe ich auch, wie beim letzten Mal, die Handynummer entsorgt, das hat dort schon vorzüglich geklappt.


Ich denke, es verstehen mich viele, dass ich kein Freund von Emotionen, geschweige denn von Tränen und Abschiedsworten bin. Ich kann das einfach nicht und werde das nie können. Wenn jemand glücklich und zufrieden mit vorgetäuschten Gefühlen ist, dann habe ich doch nichts Schlechtes getan, oder? Ich habe mich sogar mit meinem Vermieter geeinigt, dass keine Renovierungsarbeiten durchgeführt werden müssen, damit habe ich dem Mädchen ja noch einen großen Gefallen getan. Meine Eltern meinen, auch wenn ich damit Probleme habe, sollte ich mit dem Mädchen sprechen. Ich schaffe das aber nicht, deshalb die Beichte.

Beichthaus.com Beichte #00037233 vom 16.12.2015 um 09:22:42 Uhr (33 Kommentare).

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Warum will sie keinen Sex?!

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Selbstsucht Begehrlichkeit Zorn Partnerschaft Ettlingen

Ich (m/19) will beichten, dass ich nicht weiß, ob ich meine Freundin wirklich so liebe, wie es für eine Partnerschaft angemessen ist. Wow, was für eine schlimme Beichte, denkt sich wohl der eine oder andere. Ja, ich finde das schlimm! Es ist ja nicht so, dass ich sie nicht liebe, aber so manche Dinge, bei denen könnte ich echt kotzen. Erst einmal die Sache mit dem Sex. Sie hatte vor mir schon zwei, drei Andere, bei denen sie nur geknuscht hat. Der letzte aber, dieser miese Dreckspenner, hat Dinge mit ihr getan, welche knapp an Vergewaltigung grenzen. Wie sie selbst sagt, macht ihr das im Nachhinein aber wenig aus. Das Problem ist jetzt, dass sie stark verkrampft wenn man sich ihrem Eingang nähert. Oral ist alles machbar und auch einen Finger bekommt man rein. Aber danach zieht sich eben wieder alles in ihr zusammen und ich bleibe quasi in ihr hängen. Diese Tatsachen gehen wir jetzt schon seit längerer Zeit an, mit Erfolg sogar!


Und da liegt mein Problem. Es wird besser, jedes Mal wenn wir es versuchen. Aber je besser es klappt, desto mehr hat sie plötzlich zu tun, oder "einfach keine Lust". Wir würden es hinkriegen, da bin ich mir sicher, aber meine Freundin blockiert. Das ist die Wurzel des Bösen. Bevor jetzt jemand kommt, dass wir reden sollten oder so: Wie oft haben wir darüber geredet? Sie meint dann, dass es bei ihr noch etwas mit der Religion zu tun hat und sie sich mit dem Sex vor der Ehe nicht so ganz wohlfühlt. Aber nach anderthalb Jahren?! Ich fühle mich ein bisschen verarscht. Am Freitag kommt sie zu mir und wir trinken etwas. Ich weiß nicht, wie es endet, wenn sie da wieder mit dem Bus um 21:18 heimfahren will, weil sie das Wochenende über noch "Schreibkram" erledigen muss.

Beichthaus.com Beichte #00037232 vom 16.12.2015 um 07:29:25 Uhr in 76275 Ettlingen (Neue Bruchstraße) (20 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Glas auf der Fahrbahn

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Dummheit Vandalismus Kinder Auto & Co.

Letztens bin ich mit meiner 5-jährigen Tochter zum Bus gespurtet, da wir etwas spät dran waren. Auf den Weg dorthin überquerten wir eine Hauptstraße, die in der Mitte durch einen Grünstreifen getrennt wird. Da standen wir nun und warteten auf eine Lücke zwischen den Autos, damit wir sicher rüberkommen. Bei dieser Warterei entdeckte meine Tochter wohl eine Bierflasche und kickte diese volle Kanne auf die Straße, wo sie dann in zwei Hälften zerbrach. Da gerade kurz frei war, rannte ich hin und ich schaffte es noch, zumindest den Flaschenhals wieder wegzutreten. Dann musste ich mein Kind holen, das gefährlich nah am Straßenrand rumhopste. Und dann war es auch schon so weit, ein Auto fuhr mit einem lauten Knall über die liegen gebliebene Hälfte, die ganze Straßenbreite war voller Splitter.


Ich möchte hiermit beichten, dass ich meine Tochter anscheinend noch nicht beigebracht habe, wie man sich im Straßenverkehr verhält und ich möchte mich auch bei dem Autofahrer entschuldigen, der sicher furchtbar geschimpft hat. Ich bin selbst Autofahrer und hätte wohl sofort angehalten und uns zur Rede gestellt. Dieser hat es nicht gemacht. Wir waren aber auch ziemlich schnell außer Sichtweite. Ich hoffe, der Reifen bleibt heil. In Zukunft werde ich besser aufpassen.

Beichthaus.com Beichte #00037230 vom 15.12.2015 um 22:53:13 Uhr (7 Kommentare).

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Ungefragt in die Haare gefasst

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Ignoranz Schamlosigkeit Rache Gesellschaft

Ich (w) bin Afro-Amerikanerin. Ich bin vor fünf Jahren zum Studieren nach Deutschland gekommen und habe mich bisher gut eingelebt. Womit ich aber bis heute gar nicht klarkomme, sind Menschen, die mir ständig ungefragt an die Haare gehen. Was vor allem nicht nur unverschämt, sondern widerlich ist, wenn man bedenkt, dass manch einer es mit der Hygiene nicht so genau nimmt. Ich bitte die Menschen dann, es zu unterlassen, oft bringt es aber nichts. Denn es gibt immer irgendwelche Vollidioten, die mir trotzdem ungefragt in die Naturkrause fassen. Also musste ich handeln: Jedes Mal, wenn mir jemand in die Haare fasst, fasse ich ihr/ihm je nachdem ungefragt ins Gesicht, an den Po, an die Brüste oder in den Schritt. Dann frage ich sie, ob sie darauf stehen, unbefragt angefasst zu werden. Oft sind die dann so schockiert, dass sie mir höchstens mit einem Kopfschütteln antworten oder einfach weggehen.

Beichthaus.com Beichte #00037228 vom 15.12.2015 um 20:02:16 Uhr (29 Kommentare).

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Meine Mieterin ist prüde!

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Begehrlichkeit Manie Selbstsucht Schamlosigkeit

Seit meine Frau vor vier Jahren ausgezogen ist, habe ich keine Frau mehr für eine Beziehung gefunden. Ich gehe jetzt allerdings streng auf die 60 zu und wünsche mir schon, wieder eine Frau in meinem Leben zu haben oder zumindest wieder einmal, oder besser noch regelmäßig, Sex zu haben, ohne dafür bezahlen zu müssen. Seit einem halben Jahr habe ich als Untermieterin eine 22-jährige Frau, die in der Einliegerwohnung eingezogen ist. Selbstverständlich habe ich ihr den Vorzug gegeben, da sie deutlich die Hübschesten von allen Bewerbern war. Auf die Mieteinnahmen bin ich nicht angewiesen, deshalb bezahlt sie auch nicht viel. Sie kommt aus der Ukraine, spricht aber hervorragend Deutsch und arbeitet in der Pflege. Etwas altmodisch hat sie gefragt, ob sie auch Besuch empfangen darf. Selbstverständlich darf sie Besuch empfangen, so viel sie will - je mehr, desto besser.


Man muss erklären, dass es sich bei meinem Haus weniger um einen Kasten handelt, sondern um ein Objekt, das eher ein offenes Fünfeck mit großem Innenhof darstellt. Die Einliegerwohnung befindet sich nur zu einem Teil unter dem Hauptgebäude. Es gibt eine Stelle bei mir im Wohnzimmer, da kann ich direkt auf ihr Bad sehen. Leider gibt sie mir keinerlei Gelegenheiten, sie dort zu beobachten, sie schaut immer deutlich darauf, dass die Rollläden heruntergelassen werden. Vom zweiten Stock könnte ich sie auch in ihrem Schlafzimmer beobachten, aber auch diese Gelegenheit hat sie mittels der Rollläden ständig zunichtegemacht. Wenn ich bei mir in den Keller schleiche, kann ich an einer Stelle sogar hören, was in ihrem TV läuft. Aber selbst die Chance auf ein Sexhörspiel gab sie mir in sechs Monaten noch nicht einmal. Sie verstehen bestimmt, was ich gerne möchte.


Einen Blick auf ihren Körper, ihr zuhören wie sie stöhnt, oder so etwas. Aber sie lag im Sommer nicht einmal im Bikini draußen und ein Freund scheint nicht im Entferntesten in Sicht. Ihre Vorgängerin war da nicht so zugeknöpft, die musste ich leider rausschmeißen, weil sie mich angezeigt hat. So langsam kotzt es mich an. Ich muss ihren Körper sehen, das ist das Einzige, was mich den ganzen Tag auf sie warten lässt. Dieser Gedanke beherrscht mich so langsam. Natürlich ist mir klar, dass ich diese Frau niemals als Freundin haben kann, aber ihren Körper muss ich sehen! Momentan überlege ich mir zwei Wege: Eine winzige Kamera installieren, wenn sie bei der Arbeit ist. Oder ihr einfach klar und deutlich zu sagen, was ich will. Aber sie ist sehr prüde - oder macht zumindest den Eindruck.


An Weihnachten hat sie drei Tage frei, ich habe sie zu mir eingeladen und bereite ein leckeres Menü vor. Vielleicht schläft sie sogar mit mir. Dieser Gedanke lässt mich fast durchdrehen, ich bin so etwas von spitz. Die Vorstellung, wie ich es mit ihr treibe, ist allerdings schon ziemlich schmutzig, wofür ich mich schäme und deshalb auch diese Zeilen niedergeschrieben habe.

Beichthaus.com Beichte #00037220 vom 14.12.2015 um 19:02:26 Uhr (27 Kommentare).

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