Warum kann ich keinen Mann befriedigen?

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Verzweiflung Begehrlichkeit Partnerschaft

Mit 15 habe ich (w/26) mich auf eine intensive Beziehung mit unglaublichen Höhenflügen, aber noch tieferen Abstürzen eingelassen. Am Anfang war alles perfekt, aber nachdem wir mit einem Freund einen Unfall am Baggersee hatten und Polizei, Feuerwehr und Rettungstaucher nur noch seine Leiche bergen konnten, hat sich der Charakter unserer Beziehung verändert. Es ging nur noch darum, wer dem anderen mehr Schmerzen bereiten konnte und alles wurde zum Machtspiel. Wir konnten mit diesem Unfall nicht umgehen. Ich habe mir aus verschiedenen Gründen die Schuld am Tod unseres Freundes gegeben und war sehr depressiv, während mein Freund in die Drogen flüchtete.

Unsere Liebe zerbrach daran und wir haben uns getrennt, hingen aber noch sehr aneinander, auch nachdem wir den Kontakt komplett abgebrochen hatten. Ich bin darüber immer noch nicht ganz weg, auch wenn es stetig besser wird. Psychologische Hilfe habe ich eine Weile lang angenommen, aber festgestellt, dass mich das nicht weiterbringt. Ich war nie wieder in der Lage richtige Gefühle für jemanden zu empfinden, wollte niemanden emotional an mich ranlassen. Versucht habe ich es, war aber nie glücklich in den nachfolgenden Beziehungen, also habe ich sie immer wieder beendet. Körperlich fiel mir das Zeigen und Empfangen von Zuneigung deutlich weniger schwer. Ich habe mich trotzdem nur vier Mal auf Sex eingelassen. Das waren jeweils Männer, die ich bereits jahrelang kannte und die ich sehr mochte. Hier kommt auch der Teil, über den ich mit niemandem sonst sprechen kann: Es gelingt mir nicht, Männer zum Orgasmus zu bringen, egal, wie sehr ich mich bemühe.

Mit dem Ersten hatte ich vaginalen Verkehr. Für mich war es unglaublich schön und ich war kurz vorm Orgasmus, als er plötzlich abbrach und einfach gegangen ist. Danach zog er sich vor mir zurück und ich konnte nie mit ihm darüber sprechen. Mit dem Zweiten hatte ich über eine Stunde Analverkehr im Stehen. Das war sehr anstrengend, weswegen ich irgendwann aufhören wollte. Meine Beine haben gezittert und ich konnte einfach nicht mehr, aber er hatte in der ganzen Zeit keinen Orgasmus. Den Dritten habe ich wirklich sehr gerne gemocht und mir gewünscht, dass es mehr wird. Wir haben monatelang geflirtet und uns geküsst, ohne dass mehr passiert ist. Irgendwann wollte ich ihm durch einen Blowjob zeigen, dass ich mich sehr zu ihm hingezogen fühle und auch mit ihm schlafen möchte. Er hat es sichtlich und hörbar genossen, kam aber auch nicht. Mit ihm habe ich gesprochen und er erklärte mir, dass er einfach zu betrunken war. Gut, dass so etwas passieren kann, ist nicht unwahrscheinlich.

Trotzdem hat es mich verletzt, da er ja nun schon der dritte Mann war, bei dem es mir so ging. Wir haben monatelang weiter Zeit miteinander verbracht, aber ich habe mich nicht mehr getraut, das Thema Sex anzuschneiden oder einen neuen Versuch zu wagen. Es war einfach so demütigend. Nun habe ich den vierten Mann kennengelernt. Ich bin dabei, mich Hals über Kopf zu verlieben, und es geht ihm ganz genau so. Wir hatten bisher noch keinen Geschlechtsverkehr, aber wir haben uns gegenseitig oral befriedigt. Ich habe ihm eine gefühlte Ewigkeit einen geblasen und das unglaublich genossen. Ich hätte noch Stunden weitermachen können, aber irgendwann hat er mich hochgezogen und erklärt, dass er einen Blowjob nur als Vorspiel mag, da er aufgrund seines beschnittenen und unempfindlichen Glieds nicht durch orale Stimulation kommen kann.

Ich glaube schon, dass wir darüber noch sprechen werden, aber im Moment fühle ich mich zurückgewiesen. Natürlich ist es nicht die Aufgabe der Frau, einen Mann zu befriedigen, aber ich würde das nun einmal gerne und finde das auch schön, wenn ich jemanden sehr mag. Ich bin sehr verwirrt über meine Unfähigkeit. Nie hätte ich gedacht, dass jemand so schlecht im Bett sein kann, obwohl ich auf die Wünsche und Bedürfnisse eingehe und experimentierfreudig bin. Anfangs hätte es noch ein Zufall sein können, aber nach vier Männern kann ich mir da keine Illusion mehr machen.

Beichthaus.com Beichte #00037212 vom 13.12.2015 um 13:38:05 Uhr (22 Kommentare).

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Pöbelei im Café

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Gewalt Aggression

Meine Beichte ist nun schon einige Monate her. Damals saß ich (m/24) mit meinem Vater in einer Bäckerei mit integriertem Café. Ich holte die Getränke, als ich gesehen habe, wie ein etwas stämmiger und stark nach Alkohol riechender Mensch eine Frau anpöbelte, welche angeblich auf "seinem" Platz saß. Die Frau war sehr eingeschüchtert und ich ging dazwischen, fragte mit fester Stimme, was los sei, woraufhin er fluchend an einen anderen Tisch ging. Die Frau bedankte sich und ich setzte mich zu meinem Vater. Ich hatte dieses Erlebnis gerade vergessen, da trat der nach Alkohol riechende Mann an unseren Tisch und brüllte mich an, dass ich meine Nase aus seinen Angelegenheiten raushalten sollte, andernfalls würde er mich windelweich prügeln.


In dem Moment sprangen mein Vater und ich simultan auf und der Typ machte kehrt. Hier hätte ich es auf sich beruhen lassen sollen, aber irgendwas ist bei mir gerissen. Ich lief ihm hinterher, mein Vater kam mir hinterher und brüllte ihn an, dass er im Krankenhaus landet, wenn er so etwas noch einmal bringt. Daraufhin schimpfte er noch mal und holte zu einem Schlag gegen mich aus. Daraufhin wich ich dem Schlag aus, mein Vater schlug im selben Moment auf ihn ein, der Alkoholiker fiel zu Boden. Hier war der zweite Moment, an dem ich hätte gehen sollen. Aber die ganze Vorgeschichte dazu, seine aggressive Art und alles, haben einen Schalter bei mir umgelegt. Ich bin also noch mal auf den am Boden liegenden Mann zu und habe ihn einen Tritt auf die Nase gegeben.


Im Nachhinein war es wohl dieser Wunsch, dass er uns nicht noch mal angeht. Die Polizei wurde in der Zwischenzeit gerufen, allerdings hat die Staatsanwaltschaft das Verfahren wegen Notwehr eingestellt. Die Aussage besagter Frau und ein schönes Register bei der Polizei des Mannes taten ihr Übriges. Ich möchte aber beichten, dass ich einen am Boden liegenden Menschen getreten habe.

Beichthaus.com Beichte #00037211 vom 13.12.2015 um 13:28:53 Uhr (19 Kommentare).

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Tritt mir in den Arsch, ich bin ein Schwein!

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Engherzigkeit Rache Arbeit Chef

Mein Chef ist ein Menschenausbeuter und ein charakterloser, geldgieriger Sack. Versprechungen sind für ihn an der Tagesordnung und die Nichteinhaltung fast schon ein Vergnügen. Der Auszubildenden hat er an den Hintern getatscht, das konnte ich selbst beobachten. Ich (w/26) arbeite schon seit fünf Jahren für den Konzern und bin jetzt endlich schwanger geworden. Das heißt, ich sehe dem Ausscheiden entgegen, worüber ich unfassbar glücklich bin. Mein Büro ist in der Frankfurter Bürostadt im obersten Stock, direkt neben dem unseres Chefs. Er läuft mittags immer knapp einen Kilometer bis zum Restaurant. Unsere Garderobe für alle Mitarbeiter befindet sich ganz unten im Eingangsbereich neben den Fahrstühlen.


Gestern, als mal wieder grundlos Samstagsarbeit angesagt war, habe ich auf der hinteren Seite seines Mantels unbemerkt einen Aufkleber angebracht. Darauf stand der Satz: "Ich bin ein Schwein, tritt mir in den Arsch, ich habe es verdient." Seinen Mantel hängt er immer akkurat so hin, dass er komplett nur mit der Vorderseite zu sehen ist. Die Rückseite hat er auch gestern nicht angesehen, als er ihn zu seinem Mittagessensspaziergang angezogen hat. Ich habe jetzt noch Tränen in den Augen vor Lachen, denn von meinem Büro aus konnte ich sehen, wie er an Menschengruppen vorbeilief, die den dicken, fetten Aufkleber sehen konnten und die Köpfe zusammensteckten.


Einfach nur köstlich! Als er zurückkam, war der Aufkleber weg und er tat so, als ob nichts geschehen sei. Ich musste mir das Lachen verkneifen, als er bei mir am Büro vorbeiging. Auch andere Personen aus dem Unternehmen hatten den Aufkleber bemerkt. Das wird wohl am Montag Gesprächsthema Nr. 1 werden.

Beichthaus.com Beichte #00037210 vom 13.12.2015 um 13:05:53 Uhr (9 Kommentare).

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Im Schatten der Welt

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Verzweiflung Peinlichkeit Ekel

Ich habe stark abgenommen und habe daher an einigen Stellen überschüssige Haut. In Kleidung achtet schon die eine oder andere Frau auf mich. Aufgrund meines Geheimnisses lasse ich jedoch keine Frau in meine Nähe, da ich einfach Angst habe, mit einem schockierenden Blick empfangen zu werden. Es ist wirklich eine tägliche Herausforderung, den tollen Sachen im leben zu widerstehen - Beziehung, Sex, Urlaub, Strand, einfach einen Hauch von Glück zu spüren, sich nicht mehr zu Tode schämen zu müssen. Mittlerweile kommen mir Tränen während des Onanierens, da mein Bedürfnis nach einer erfüllten Sexualität sehr stark ausgeprägt ist und ich mich immer wie ein verzweifeltes, primitives Nichts fühle.


Ich hoffe, ich werde von der Krankenkasse unterstützt, wenn es um die Finanzen der bevorstehenden OP geht. Ich habe noch nie wirklich gebetet, doch dieses Mal tue ich es, damit alles gut läuft und ich mich eines Tages wie ein normaler Mensch fühlen darf, mein Konzept des Lebens verwirklichen kann und nicht ständig im Schatten der Welt stehe. An alle Eltern, die eventuell dicke Kinder haben: Lasst sie nicht fett bleiben oder dicker werden, ihr Seelenbild könnte am Ende des Tages ähnlich wie meines aussehen.

Beichthaus.com Beichte #00037208 vom 13.12.2015 um 06:07:52 Uhr (20 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Umsetzung meiner Wichsfantasien

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Gewalt Fetisch Schamlosigkeit Begehrlichkeit

Ich (w) will gestehen, dass ich mich für viele meiner sexuellen Fantasien schäme. Sie sind überwiegend erniedrigender und gewalttätiger Natur, im echten Leben arbeite ich angesehen in einem sozialen Beruf. Ich glaube, viele meiner Fantasien stammen von nicht verarbeiteten Erlebnissen, die mich überfordert haben. Vor ein paar Jahren zum Beispiel passierte es mir zwei Mal innerhalb eines Monats, dass jemand in der völlig überfüllten U-Bahn seine Erektion an meinem Arsch rieb. Es verstörte mich damals sehr, heute schaue ich mir gerne Pornos an, wie japanische Mädchen in der vollen U-Bahn vergewaltigt werden.


Ich dachte immer, meine Fantasien seien es gar nicht wert, in die Tat umgesetzt zu werden und im Kopf viel geiler. Aber die Jahre brachten es, dass ich einige meiner Wichsfantasien in die Tat umsetzte. Und sie waren allesamt geil. Ich hatte mich von Fremden begatten lassen, hatte mich in den Arsch nehmen lassen, hatte es mir hart und dominant besorgen lassen. Und ich mochte alles. Was aber ist mit meiner Fantasie über eine Vergewaltigung? Ich schäme mich dafür, für so viele Frauen ist es der schlimmste Albtraum.


Sie finden den Auftakt von Law and Order: Special Victims Units (Freitags, 20 Uhr 15) erschreckend. Ich werde dabei meistens feucht. Ich will von einer Horde Männer überfallen werden, will von ihnen genommen und rücksichtslos zum Zwecke ihrer Lust gebraucht werden wie ein Ding. Wie ein Sofa. Ich habe Angst, dass es mir gefällt, wenn es mir endlich passiert. Dann wäre ich doch ziemlich krank im Kopf, oder?

Beichthaus.com Beichte #00037206 vom 12.12.2015 um 23:51:52 Uhr (23 Kommentare).

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