Der Hausfrauen-Porno und die Grey-Master

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Hass Zorn Dummheit

Ich (m/38) möchte hiermit sagen, dass ich das Buch und den Film "50 Shades of Grey" hasse, wie nichts anderes. Warum? Ganz einfach, ich bin seit über 20 Jahren schon als Dominus in der SM-Szene unterwegs und das bislang auch stets überaus erfolgreich. Doch dann kam dieses Buch und danach dieser noch schlimmere Film. Beides hat schlichtweg nichts mit BDSM zu tun! Nichts! Hier treffen zwei extrem gestörte Gestalten aufeinander, deren negative Erfahrungen ein zwanghaftes Triebverhalten bedingen und die offensichtlich größtenteils nicht einmal wissen, was sie tun, geschweige denn, was sie wirklich brauchen. Nämlich eine Therapie, sonst nichts. Wer das geschrieben hat, braucht auch eine! Wir SMler sind aber nicht gestört, wir sind sexuell befreit und ungehemmt und wollen Spaß und Lustgewinn! Respektvoller Umgang und Sorgfalt sind jedem SMler eine selbst auferlegte Pflicht. Eine Submissive außerhalb des Settings oder nach Aussprache des Safewords weiter zu erniedrigen, wäre das letzte No-Go.


Aber das Schlimmste ist, dass die Szene seitdem von einem bestimmten Schlag Mann überschwemmt wird, die man abfällig "Grey-Master" nennt. Diese Typen haben das Buch gelesen oder den Film gesehen, und gesehen, dass die Hauptfigur mit der Frau halt tut, was er will, und wollen das jetzt auch. Ohne jeglichen Hintergrund von SM zu kennen. Und die sind schlimm. Ganz schlimm. Jede vermeintlich submissive Frau wird sofort aufs Primitivste angegraben. Und nicht in der Szene, auch außerhalb wird jede Frau gefragt, ob sie devot sei. Und das oft auf eine doof-notgeile Weise, dass man sich nur noch fragt: Wie soll das bitte zum Erfolg führen? Was mich daran stört? Ich suche mir meine Submissives meistens nicht aus bereits bekennenden und erfahrenen Frauen heraus, sondern erziehe mir gerne Frauen, die es vorher noch nicht wussten.


Und ich habe einen sehr guten Blick dafür, ich erkenne es manchmal schon am Auftreten bzw. am Bild, und weiß es immer nach einer Stunde schreiben oder reden. Doch sind diese Frauen mittlerweile durch das asoziale und dumme Verhalten der Grey-Master so abgeschreckt, dass der Ofen sofort aus ist, wenn man erwähnt, dass man andere Vorlieben hat. Da heißt es dann nur: "Ach, du bist auch so einer, lass es bitte sofort gut sein!" Oder Schlimmeres. Dieser billige Hausfrauen-Porno hat der Szene echt einen Bärendienst erwiesen. Gut, so langsam beginnt es nachzulassen, aber auch, weil alle Seiten und Foren, die sich mit der Thematik beschäftigen, Grey-Master mittlerweile konsequent rauswerfen, sobald sie sich als solche zu erkennen geben, aber dennoch sollte man die Autorin mal mit einem Spreizknebel im Mund und einem Schild: "Freier Eintritt, sie will es so!" um den Hals 24 Stunden nackt an einen Laternenpfahl fesseln, damit sie weiß, was für einen Dreck sie da produziert hat!

Beichthaus.com Beichte #00037278 vom 22.12.2015 um 17:40:08 Uhr (24 Kommentare).

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Sie hat mich einfach rausgeschmissen!

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Boshaftigkeit Rache WG Partnerschaft

Vor Kurzem wurde ich von meiner Freundin und Vermieterin eigentlich grundlos abserviert und hinausgeworfen. Ich hatte ein günstiges WG-Zimmer gesucht und war auf eine Zeitungsanzeige gestoßen. Noch am selben Tag hatte ich einen Besichtigungstermin und es stellte sich heraus, dass die Besitzerin der Wohnung selbst dort wohnt, in meinem Alter war und wir noch dazu in einigen identischen Fächern inskribiert hatten. Sie hatte die Wohnung von ihren Großeltern geerbt und vermietete einige Räume weiter, weil sie für sie alleine zu groß wäre.


Ich bekam die Zusage und konnte schon wenige Tage später einziehen. Das Verhältnis zu meiner Vermieterin war blendend und es kam, wie es kommen musste und nach zwei Wochen landeten wir im Bett. Obwohl mich eine weitere WG-Bewohnerin davor gewarnt hatte, etwas mit der Frau zu beginnen, konnte ich mich nicht zurückhalten. Aber nachdem wir kurz zusammen waren, änderte sich das Verhalten meiner Freundin merklich. Ihre Laune ging immer mehr ins Negative und an gemeinsame Unternehmungen oder gar Sex war überhaupt nicht mehr zu denken. Dafür zog sie immer öfter alleine los und sperrte ihr Zimmer ab, sodass ich alleine in meinem eigenen Bett übernachten musste. Eines Morgens lag ein Zettel vor meiner Zimmertür, auf dem stand, dass ich mein Zimmer zu räumen hätte und zum Ende der Woche Geschichte sein sollte.


Ich verstand die Welt nicht mehr. Doch die andere Mitbewohnerin klärte mich darüber auf, dass sie diese Masche schon mehrmals so durchgezogen hatte und ich nicht der erste Mann wäre, dem es so gegangen war. Keine Ahnung was meine Ex damit bezweckte, Männer bei sich wohnen zu lassen und dann in den Wind zu schießen, aber ich musste mich rächen! Ich wusste, dass sie in der Wohnung einen Ersatzschlüssel zu ihrem Zimmer versteckt hatte. Diesen organisierte ich mir, und als ich alleine in der Wohnung war, betrat ich damit ihr Zimmer. In eine große Anzahl ihrer Bücher schmierte ich Klebstoff. Ich ließ einen Großteil ihrer Unterwäsche mitgehen, welche ich dann gewinnbringend übers Netz verkaufte. Ihre Kondome durchlöcherte ich allesamt. Und da sie ein großer Fan von Analsex war und Gleitmittel daheim hatte, füllte ich in das Fläschchen etwas Saft einer Habanero, welchen ich zuvor in der Küche mit Latexhandschuhen und mittels einer Knoblauchpresse ausgepresst hatte.


Mir ist klar, dass diese Aktionen kindisch waren und unter meinem Niveau, aber ich habe sonst keine andere Möglichkeit gesehen, um ihr das Ganze heimzuzahlen. Und auch, wenn ich nicht weiß, wie ihre Reaktion auf meine Taten war, hat es mir Genugtuung verschafft. Ich bitte um Absolution für meine Rache!

Beichthaus.com Beichte #00037275 vom 22.12.2015 um 14:23:04 Uhr (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Tardis oder Freundin?

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Engherzigkeit Selbstsucht Partnerschaft

Ich (m/23) möchte beichten, dass ich mit meiner Freundin zwei Wochen vor unserer ersten gemeinsamen Wohnung Schluss gemacht habe, weil sie standhaft die Meinung vertreten hat, dass meine selbstgebaute Tardis, eine Polizeizelle aus den 60er Jahren, bekannt aus Dr. Who, absolut keinen Platz in unserer Wohnung finden kann. Sie hat mich vor die Wahl gestellt - entweder die Bluebox oder sie. Obwohl mir die Entscheidung wirklich schwergefallen ist, sitze ich jetzt hier in meiner Bluebox und bereue meine Entscheidung kein bisschen. Zu viele schöne Stunden hatte ich in ihr (ich meine hier tatsächlich die Bluebox, zeitweilig auch Hotbox) und habe dort viel Schweiß und Blut reingesteckt. Beichten möchte ich eigentlich nur, dass es mir in 20 oder 30 Jahren eventuell wirklich leidtun könnte, wenn ich keinen adäquaten Ersatz gefunden habe, denn eigentlich war sie ein Traum.

Beichthaus.com Beichte #00037273 vom 22.12.2015 um 14:06:22 Uhr (24 Kommentare).

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Hilfe, mein Nachhilfeschüler ist dumm!

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Dummheit Zorn Schule

Ich (18) möchte beichten, dass ich meinen 13-jährigen Nachhilfeschüler nicht leiden kann. Seit zwei Jahren gebe ich ihm Nachhilfe in Englisch, aber vergebens. Es bleibt nichts bei ihm hängen! Ich kann die Vokabeln und Grammatik so oft mit ihm üben, wie ich will, er vergisst sie direkt wieder. Ich habe alles versucht und war am Anfang noch sehr motiviert. Lernen durch spielen, selbst erarbeiten lassen, vorher alles besprechen, schrittweise aufschreiben, was gemacht werden muss, und so weiter. Aber es bleibt nichts hängen - oder nur sehr wenig - und nach der Arbeit betätigt er anscheinend die Spülung in seinem Kopf und selbst die kleinen Erfolge sind weg. Arbeit geschrieben bedeutet, dass er das nicht mehr braucht.


In den anderen Fächern ist er auch nicht wirklich gut. Ohne mich würde er zu Hause gar nichts lernen und wenigstens für das bisschen lässt mich seine Mutter zu ihm. Und ihm gefällt es. Bis ich mein Abitur nächstes Jahr schreibe, habe ich daher eine gute und sichere Einnahmequelle und mir macht es nichts aus - jedenfalls mittlerweile. Ich verdiene schön etwas Geld, ohne Anstrengung, für mich selbst. Das gefällt mir sehr und das möchte ich auch nicht beichten, sondern einfach meinen Hass, der sich gegen solche lernresistenten und in meinen Augen nur dummen Menschen gebildet hat.

Beichthaus.com Beichte #00037271 vom 22.12.2015 um 10:58:57 Uhr (18 Kommentare).

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Ich vermisse meine Ex-Freundin

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Zorn Verzweiflung Verzweiflung Ex

Ich (m/23) muss gestehen, dass ich nicht im Geringsten mit der Trennung von meiner Ex-Freundin zurechtkomme. Ich hatte eine schwierige Kindheit, meine Mutter ist eine Säuferin, mein Vater hat sich von ihr scheiden lassen, als ich etwa vier Jahre alt war. Bis dahin hatte sie schon ihre Spuren auf mir hinterlassen. Ich kam in die Grundschule, war auf Anhieb und ohne zu lernen Klassenbester. Dann kam meine Stiefmutter, und weil die ein bisschen geisteskrank ist, hat sie ihre Wut aus ihrer Kindheit an mir und meinem ältesten Bruder ausgelassen. Deshalb ging es in der Schule so langsam bergab und ich kam dann auf die Realschule. Das war für mich das Tor zu einem achtjährigen Höllentrip. Zwei Jahre extremes Mobbing in der Schule, dazu noch meine Stiefmutter. Ich bin dann in eine Psychiatrie eingewiesen worden, ein halbes Jahr danach bin ich von der Schule geflogen - vom Kultusminister höchstselbst der Schule verwiesen. Ich kam auf eine Schule für Erziehungshilfe, da wurde es ruhiger.


Durch meine Intelligenz habe ich es geschafft, bei sämtlichen Schülern und allen Lehrern sehr beliebt zu werden. Ich konnte nun wieder auf eine Regelschule gehen, ich hatte das Glück, dass wir im Nachbarort eine Hauptschule mit extrem guten Lehrern hatten. Die ersten Wochen war es recht ruhig, bis sich meine Anwesenheit an dieser Schule rumgesprochen hat. Um den Rest etwas kürzer zu machen: Ich konnte mich ohne meinen Rottweiler nicht mehr aus dem Haus trauen, die Dorfjugend lauerte mir auf, nie mit weniger als fünf Leuten. Nach der Hauptschule war ich erst einmal arbeitslos, ich habe dann angefangen, Zeitung auszutragen. Erst Wochenzeitung, dann Tageszeitung. Und an diesem Punkt habe ich dann Jenny kennengelernt. Sie war 15, ich 18, aber es hat trotzdem gut gepasst.


Ab dann ging es bergauf, ich hatte einen Job als Verpacker für drei Monate, dann ein Praktikum, noch ein Praktikum und dann eine Lehre als Berufskraftfahrer. Alles schien super zu laufen, nur habe ich Jenny so langsam vernachlässigt. Nachdem ich dann einen schweren Autounfall hatte, bei dem ich dem Tod ziemlich knapp entgangen bin, musste ich wegen meiner Lehrstelle näher an die Firma ziehen, was den Kontakt zu Jenny erschwerte. Nach einiger Zeit sah ich für uns keine Zukunft mehr und habe Schluss gemacht. Das tat ihr sehr weh, mir weniger. Das ist jetzt etwa drei Jahre her, sie konnte mich vergessen, doch ich kam mit der Trennung nicht zurecht. Ich habe dann Depressionen bekommen, nach etwa 10 Monaten hatte ich die dann so halbwegs im Griff. Fast alle denken, dass ich mit der Trennung zurechtkomme, nur sehr wenige Leute wissen von den Depressionen.


Sie hat einen neuen Freund, mit dem sie sehr glücklich ist und ich habe noch keine Idee, wie ich damit zurechtkommen soll, dass sie mich nie wieder lieben wird. Mittlerweile bin ich dadurch wohl etwas verbittert, habe keinen Kontakt mehr zu meiner Familie und nur einen Freund, mit dem ich aber grundsätzlich nicht über Gefühle spreche. Ich träume mindestens zwei Mal die Woche von Jenny und kratze immer noch am Rande der Depressionen. Ich muss zugeben, dass ich mich für zu intelligent für solche Gefühlsduseleien gehalten habe.

Beichthaus.com Beichte #00037270 vom 22.12.2015 um 01:00:08 Uhr (10 Kommentare).

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