Der Hobby-Kleptomane

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Diebstahl Sucht Habgier

Ich möchte beichten, dass ich ständig und überall kleine Dinge entwende. Nicht in Läden, sondern bei Bekannten. Meistens sind es unbedeutende Dinge wie Streichhölzer, Feuerzeuge, Tabak, kleine Mengen Marihuana, winzige Cent-Beträge, aber auch Postkarten, Stifte oder kleine Dekorationsgegenstände. Häufig habe ich keinen Grund dazu - ich bin nicht pleite und habe auch Zugang zu all diesen Dingen. Ich verspüre einfach das Bedürfnis, das zu tun und gebe dem manchmal nach. Ich bitte um Verzeihung und verspreche, alles daran zu setzen, es nicht mehr zu tun.

Beichthaus.com Beichte #00034254 vom 04.11.2014 um 20:18:55 Uhr (7 Kommentare).

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Der Kick des Seitensprungs

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Fremdgehen Schamlosigkeit Begehrlichkeit Wollust

Angefangen hat alles vor drei Jahren, als ich (m/20) einen Streit mit meiner damaligen Freundin hatte, da sie mich betrogen hat. Ich wollte die Beziehung weiterhin aufrechterhalten - also vergeben, vergessen und weiter mit ihr zusammen. Doch knapp ein Monat später, nachdem ich dauerhaft darauf angesprochen wurde und dieser Arsch mich in der Schule immer mit diesem "Ich habe deine Freundin gefickt"-Blick angeschaut hat, wollte ich Rache. Nicht an ihm, er war Single also keine Chance da was zu machen, aber ich wollte es ihr heimzahlen. Also habe ich auf der nächsten Party ein bisschen mit der Austauschschülerin unserer Klasse gelabert und dann gefragt, ob wir nicht zu mir nach Hause sollten. Ins Taxi, nach Hause, Sex. Sogar mein Kumpel war noch im Zimmer aber der war so betrunken, dass es mir schon egal war. Auch wenn der Sex nicht so hammermäßig war, war ich zufrieden. Irgendwann fand sie es raus und das Drama war groß. Da sie es aber bereits davor getan hatte, ging es weiter und sie betrog mich auch nie wieder. Ich jedoch hatte während der Beziehung noch etwas mit einer guten Freundin und hin und wieder auch was mit anderen, wobei es meistens nicht zum Sex kam.


Dann haben wir uns getrennt und ich fing dann mit etwa 19 Jahren eine weitere Beziehung an, aber schnell habe ich gemerkt, dass ich keine Hemmungen mehr habe fremdzugehen, es ist mehr schon ein Kick, den ich brauche. Ich hatte dann in den kommenden Monaten der Beziehung was mit mehreren Mädels. Ohne diesen Kick wird die Beziehung einfach zu langweilig. Ich will nicht nur mit einer einzigen Person Sex haben. Jede neue Frau küsst anders, fühlt sich anders an und hat ihren eigenen anziehenden Duft. Ich brauche diese Abwechslung und ich mag das Kribbeln, weil das eigentlich ja verboten ist. Ich bin nicht stolz darauf und deswegen warne ich jede Frau davor, eine Beziehung mit mir anzufangen, da ich weiß, dass ich es wieder tun werde und sie damit leben müsste.

Beichthaus.com Beichte #00034244 vom 02.11.2014 um 18:30:52 Uhr (13 Kommentare).

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“Beichte

Der DAU und der Stromausfall

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Dummheit Aggression Zorn Arbeit

Ich muss etwas beichten. Zugetragen hat es sich vor ein paar Jahren, als ich noch ein kleiner Azubi war. Als angehender Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung durchläuft man jeden Bereich der IT in einem Unternehmen. Als sich der Vorfall ereignete, war ich in der Systemadministration im First-Level Support, was so viel heißt, wie den ganzen Tag am Telefon die IT-Probleme der Mitarbeiter im Unternehmen aufzunehmen und erste Lösungsmöglichkeiten zu liefern. Nun war da an dem Tag ein DAU (dümmster anzunehmender User, so wurden die Nicht-ITler im Unternehmen genannt), der das Fass zum überlaufen brachte.


Ich hatte schon drei Stunden voller hirnrissiger Fragen hinter mir, als der Anruf bei mir landete. Der Mitarbeiter der Marketingabteilung konnte seinen Rechner nicht hochfahren und ich ließ meinen Fragenkatalog durchrattern. Alle Kabel saßen richtig, die Stecker waren auch in der Steckdose und doch tat sich nichts. Ich dachte schon an einen kapitalen Defekt des Mainboards oder des Netzteils, was hin und wieder vorkommen kann. Doch dann kam die Frage, die mich zur Explosion brachte. Der Mitarbeiter fragte allen Ernstes, ob es sein kann, dass der Rechner nicht funktioniert, weil in dem Raum der Strom ausgefallen wäre. Meine Antwort war folgende: "Nein, es ist viel schlimmer. Bitte ziehen Sie alle Kabel und Stecker raus, packen den Rechner samt Tastatur, Maus und Monitor auf einen Rollwagen und bringen ihn zum Administrator. Denn es hat den Anschein, dass", bis hierher war ich noch sehr höflich und habe mit normaler Lautstärke gesprochen, doch dann habe ich in den Hörer gebrüllt: "Sie unfähig sind, einen Computer zu bedienen oder die Funktionsweise einer Glühbirne zu begreifen. Sie verdienen es nicht, in einem IT-Unternehmen zu arbeiten." Sofort nach dem Satz habe ich aufgelegt und der erste Zorn war verraucht. Im Nachhinein tat mir der Mitarbeiter leid, da ich ihm sehr wahrscheinlich einen Tinnitus verpasst habe. Aber meine Geduld war an dem Tag einfach aufgebraucht. Auch wenn mein Vorgesetzter über die Sache lachen konnte, hat er mir pro forma einen informellen Rüffel erteilt.

Beichthaus.com Beichte #00034240 vom 01.11.2014 um 21:57:53 Uhr (9 Kommentare).

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Blowjobs gegen Freifahrten

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Prostitution Schamlosigkeit Morallosigkeit Obing

Als Jugendliche war ich ein ziemliches Miststück. Ich habe Jungs an der Nase herumgeführt, habe sie scharfgemacht und dann wie heiße Kartoffeln fallen lassen. Wenn ich daraus einen Vorteil ziehen konnte, habe ich hin und wieder sogar mal mit einem gefummelt oder geschlafen, um es für mich zu nutzen. Den Bogen überspannt habe ich allerdings an einem Abend, als eine Kirmes bei uns im Dorf war, meine Mutter mir aber verboten hatte, hinzugehen. Ich schlich mich trotzdem fort, hatte allerdings kein Geld, um mir etwas zu kaufen oder eines der Fahrgeschäfte zu nutzen. Da ich nicht umsonst da sein wollte, habe ich diversen Jungs - aber auch einigen Besitzern der Buden dort einen geblasen um Geld oder Freifahrten zu bekommen. Ich glaube, es waren an die fünfzehn Männer. An die Folgen dachte ich nicht. In den nächsten Tagen war ich allerdings im ganzen Ort verschrien, da sich die Sache wie ein Lauffeuer verbreitete.

Die nächsten Jahre waren der Horror und ich bin dann recht bald in eine große Stadt gezogen, um dort zu studieren. Die Geschichte in meinem Heimatdorf hatte ich bald verdrängt, nachdem ich so gut wie nie dort war und meine Eltern stattdessen immer mich besuchten, weil ich Ausreden erfand, um nicht mehr in mein altes Dorf fahren zu müssen. Jetzt, über zehn Jahre später, bin ich verheiratet, habe einen lieben Mann und eine Tochter. Nachdem ich damals weggezogen war, habe ich mich emotional komplett gewandelt - wurde verantwortungsbewusst, ließ mich auf keine "Geschichten" mehr ein und hatte nur längerfristige Beziehungen. Letzte Woche war ich mit meinem Mann und meinem Kind zum ersten Mal wieder in meinem Heimatdorf, weil meine Tante gestorben war.

Am Abend war ein Herbstfest und eigentlich sollte man ja trauern, aber ich wollte nicht einfach in meinem Elternhaus sitzen. So sind mein Mann und ich zu besagtem Herbstfest. Plötzlich brach es wie eine Welle über mich herein, als ein Standbetreiber mich im Beisein meines Mannes fragte, ob ich eine Runde fahren möchte und dabei eine eindeutige Geste machte. Sie hatten es also nicht vergessen und mich wiedererkannt. Wir waren noch eine Stunde dort und es war wie ein Spießrutenlauf für mich. Wir verließen das Fest vorzeitig, weil so viele blöde Kommentare und Andeutungen kamen. Ich habe meinem Mann dann später erzählt, warum sich die Kerle dort so verhielten. Er hat gesagt, dass es eh Vergangenheit ist und vor seiner Zeit war, aber er nicht verstehen könne, warum ich mich damals so verhalten habe. Es tut mir leid, dass ich meinen Körper damals wie eine Nutte verkauft habe, nur um ein paar Vorteile zu haben. Ich bitte um Vergebung. Und Mädels, bitte überlegt vorher, was ihr anstellt. Ihr könnt Geschehenes nicht mehr rückgängig machen und gerade in kleinen Dörfern oder Städten kann der Dorftratsch ganz schnell zum Horror werden. Ich weiß, wovon ich spreche.

Beichthaus.com Beichte #00034237 vom 01.11.2014 um 09:29:41 Uhr in Obing (39 Kommentare).

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Ohne Mathematik zum Abitur

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Betrug Dummheit Schule

Ich beichte, dass ich heute kein Abitur hätte, wenn ich in Matheklausuren nicht immer betrogen hätte. Ich war schon immer schlecht in Mathe. Schon in der Mittelstufe hatte ich in Mathe immer eine Fünf und schaffte es schließlich mit Nachhilfe auf eine Drei und damit in die Oberstufe. Ab der zwölften Klasse habe ich quasi gar nichts mehr verstanden. Durch Gespräche mit älteren Schülern fand ich schließlich heraus, dass mein Mathelehrer jedes Jahr dieselbe Klausur schreiben ließ und nur eine Aufgabe abänderte. Ich besorgte mir also immer alle Klausuren im Voraus. Da ich aber wirklich gar nichts verstand, brachte mir das allein nicht viel. Ich ging dazu über, mir die kompletten Lösungen schon vorher in mein Klausurheft zu schreiben. Während der Klausur tat ich dann immer so, als würde ich fleißig rechnen, obwohl ich ja schon alles gelöst hatte. Am Ende riss ich die Lösung der abgeänderten Aufgabe aus dem Heft und gab ab. Mir fehlte also immer die eine Aufgabe, die ich vorher nicht hatte. Ich machte das zwei Jahre so und es fiel nie auf. Meistens hatte ich eine gute Drei auf dem Zeugnis, Hausaufgaben habe ich nie selbst gemacht und im Unterricht konnte ich keine einzige Aufgabe lösen. Da ich auch in Naturwissenschaften eher schlecht war, wäre ich ohne meine erschlichene Drei in Mathe nicht zum Abi zugelassen worden. Inzwischen habe ich ein Studium mit einer Eins vor dem Komma abgeschlossen, einen guten Job und denke darüber nach, zu promovieren. Ich kann allerdings ohne Taschenrechner nicht einmal die einfachsten Grundrechenarten und würde wahrscheinlich schon an der Klassenarbeit eines Viertklässlers scheitern.

Beichthaus.com Beichte #00034235 vom 31.10.2014 um 23:58:00 Uhr (13 Kommentare).

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