Nächtliche Flucht

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Dummheit Trunksucht Peinlichkeit Last Night Herten

Als ich (w/23) nach einem feucht-fröhlichen Abend, an dem ich einige Gläser Schnaps trank, den Heimweg einschlug, war ich mir auf einmal sicher, dass mich jemand verfolgen würde. Ich lief immer schneller, durch dunkle Straßen und Gassen, mit der Absicht, mich zu verstecken. Nach Hause gehen konnte ich nicht, ich hätte den Verfolger ja direkt zu mir geführt! Doch alle Verstecke halfen nichts; das Gefühl, verfolgt zu werden, ließ mich nicht los. Auch wenn ich niemanden hinter mir entdecken konnte. Also versuchte ich weiter, den Unbekannten abzuschütteln. Dass da jemand hinter mir her war, stand für mich außer Frage. Wie viele Stunden ich letztendlich auf der Flucht war, bleibt mir bis heute ein Rätsel. Irgendwann ließ das Gefühl jedoch nach und ich ging, müde und erschöpft - und immer noch gut alkoholisiert - nach Hause. Als ich das Haus erreichte, in dem ich wohnte, konnte ich den Schlüssel nicht finden und entschied mich dafür, die letzten Stunden der Nacht vor dem Haus zu verbringen und zu schlafen. Am nächsten Morgen stellte ich fest, dass ich mich gar nicht vor meinem Hauseingang befand, sondern etwa einen Kilometer davon entfernt war. Immerhin fand ich meinen Schlüssel wieder.

Beichthaus.com Beichte #00030768 vom 07.02.2013 um 11:48:13 Uhr in Herten (Hochstraße) (11 Kommentare).

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Blackout mit Folgen

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Drogen Peinlichkeit Verzweiflung WG Kassel

Ich (w/20) war vor einiger Zeit aus und jemand sprach mich an. Ich plauderte ein wenig und trank ein einziges Getränk. Danach kann ich mich an nichts mehr erinnern. Jemand hat mir wohl, während des Gesprächs, etwas in das Getränk gemischt. Aus Erzählungen weiß ich, dass ich dann verschwunden bin und viel später ohne Schuhe und Handtasche vor meiner Wohnung auftauchte. Daheim habe ich dann mein Zimmer kurz und klein geschlagen und mit meinem Mitbewohner gestritten und ihm eine Ohrfeige verpasst. Warum, weiß ich nicht mehr. Aber am nächsten Morgen war mein Zimmer ein einziger Scherbenhaufen, genauso wie die Freundschaft zu meinem Mitbewohner. Ich steigerte mich ziemlich rein, emotional war ich die nächsten Tage echt am Ende. Immerhin konnte ich zu dieser Nacht ja gar nichts! Ich wohnte daraufhin eine Zeit bei meinem Freund. Es ging mir tagelang sehr schlecht und es kostete mich viel Mut, meinem Mitbewohner wieder gegenüber zu treten und in mein Zimmer zu gehen. Aber alle haben sich von dieser schrecklichen Nacht wieder erholt, auch wenn meine verlorenen Dinge nicht mehr aufgetaucht sind. Aber immerhin die Freundschaft besteht wieder.

Beichthaus.com Beichte #00030767 vom 07.02.2013 um 11:00:04 Uhr in Kassel (Breitscheidstraße) (12 Kommentare).

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Der Freund, der mich liebte

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Dummheit Trunksucht Liebe

Ich (w) hatte einmal einen Freund, mit dem ich mich echt prima verstand. Auf Partys saßen wir oft zusammen, lachten, wir hatten einfach eine Menge Spaß miteinander. Nach einiger Zeit wurde ich von einer Freundin darauf angesprochen, ob da etwas zwischen mir und dem besagten Freund liefe. Dass jemand dies so auffassen würde, kam mir vorher nie in den Sinn und ich wollte diesem Freund auch wirklich nicht auf diese Art näherkommen. Doch nachdem ich noch mehrere Male auf diesen Verdacht angesprochen wurde, achtete ich selber etwas mehr auf sein Verhalten gegenüber mir. Und wirklich, er war auffällig anhänglich, wirkte teilweise eifersüchtig und machte schmachtende Andeutungen. Da ich das einfach nicht glauben wollte und ich ein extrem neugieriger Mensch bin, war es klar, dass diese Geschichte nicht im Guten enden würde. Der erste Fehltritt meinerseits war auf einer Party, auf der ich mal wieder viel zu viel getrunken habe. Wir waren alleine draußen um uns abzukühlen und redeten miteinander. Da passierte es plötzlich, ich küsste ihn und das einfach nur, um herauszufinden, ob er wirklich auf mich stand. Er erwiderte den Kuss, nun hatte ich meine Bestätigung. Am nächsten Morgen wurde mir erst mal klar, was ich da eigentlich angestellt habe und redete mit ihm über den Vorfall, entschuldigte mich und versprach, dass das nie wieder passieren würde. Er meinte nur, dass es mir nicht leidtun müsse. Ich war wirklich so naiv und dachte, wir könnten so tun, als wenn nichts gewesen wäre.


Doch dann kam der nächste Fehltritt. Wieder war Alkohol im Spiel, nur diesmal waren wir auf einer Veranstaltung. Zu meinem Unglück auch noch alleine, da andere Freunde kurzfristig abgesagt hatten. Ich hatte wirklich viel zu viel getrunken und sagte meinem guten Freund schon früh am Abend, dass ich nach Hause wollte. Ich war so betrunken, ich weiß nicht, wie er mich an dem Abend ertragen konnte. Jedenfalls passierte das, was hätte niemals passieren sollen: wir landeten im Bett. Ich kann mich nicht mehr an alles erinnern, so betrunken war ich. Ich weiß, das ist keine Entschuldigung. Wieder folgte ein klärendes Gespräch, doch diesmal war es nicht so einfach, denn er wollte mehr. Er war wohl wirklich in mich verliebt. Ich habe ihm tausend Gründe aufgezählt, warum wir keine Beziehung haben sollten, doch er verstand es einfach nicht. Bei jeder Gelegenheit versuchte er, mich zu überreden, machte mir ein schlechtes Gewissen oder nährte sich mir, so gut er konnte. Ich jedoch wollte nur Freundschaft und glaubte, auch die Situation irgendwie wieder in den Griff zu bekommen, alles wieder auf Null stellen zu können. Doch dem war nicht so, doch das musste ich noch schmerzhaft erfahren.


In der Zwischenzeit hatte ich jemanden kennengelernt, den ich sehr interessant fand und mit dem ich mir eine Beziehung vorstellen könnte. Währenddessen schrieb mir mein guter Freund jeden Tag dutzende Nachrichten, rief mich an, er ließ einfach nicht locker. Auf einer Party eskalierte es dann, doch davon bekam ich nicht so viel mit. Ich vertrage nicht so viel Alkohol und musste etliche Pinnchen Korn trinken, ich war also sehr gut dabei. Ich unterhielt mich mit einer Menge Leute, darunter natürlich auch mit Männern. Ich weiß nicht, ob es stimmt, da ich mich leider nicht mehr daran erinnern kann, aber mein guter Freund soll mich aus Eifersucht mehrfach geschlagen haben. Ich kann es einfach nicht glauben, an so etwas hätte ich mich doch erinnern müssen. Doch es soll drei Zeugen geben, die ich aber nicht kenne, daher die Skepsis. Auf der Party wurde ich dann einfach ins Bett gelegt, da ich zu betrunken war, um gefahrlos nach Hause geschickt zu werden. Mein Handy wurde mir ins Bett gelegt. Am nächsten Tag wachte ich auf und mein Handy war weg, mir wurde gesagt dass es ein Freund von mir hätte, natürlich mein guter Freund. Außerdem wurde mir gesagt, dass er mich beim Schlafen beobachtet hat. Er wurde wohl mehrfach in dem Zimmer erwischt, in dem ich schlief, wie er im Dunkeln auf einem Stuhl saß und mich anstarrte. Er wurde natürlich immer sofort rausgeschmissen, wenn es jemand bemerkt hatte. Sein Verhalten machte mir irgendwie Angst und ich erzählte einer Freundin, die auch auf der Party war, von dem, was passiert war. Sie beichtete mir dann, dass sie besagtem Freund geraten hatte, aufzugeben, da ich schon jemand anderes in Aussicht habe. Daraufhin soll er mich eine dreckige Schlampe genannt haben und nur noch gruselig vor sich hin gestarrt haben. Danach hatte ich nun wirklich genug von ihm, doch ich musste ja noch mein Handy von ihm abholen dessen Nachrichten er höchstwahrscheinlich alle gelesen hat, es lebe die Privatsphäre. Ich habe auf jeden Fall eine wirklich gute Freundschaft zerstört, weil ich ein neugieriges, betrunkenes und notgeiles Miststück war. Ich hoffe, dass Ihr mir vergeben könnt.

Beichthaus.com Beichte #00030766 vom 06.02.2013 um 23:14:49 Uhr (36 Kommentare).

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Herzrasen nach dem Tütchen

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Drogen Waghalsigkeit Last Night Mainz

Herzrasen nach dem Tütchen
Zu meinen Studenten-Zeiten war es üblich, hier und da mal ein Tütchen Gras in der Runde kreisen zu lassen. Ich war natürlich auch immer gerne dabei, obwohl ich - wahrscheinlich wegen mangelnder Übung - nur eine geringe oder gar keine Wirkung spürte. Für mich war es also eher ein harmloser, weil folgenloser, Spaß. Bis zu einem Abend, an dem ich auf einer Party einen Joint angeboten bekam, in dem wohl mehr als harmloses Gras verarbeitet worden war. Die Wirkung folgte schon nach einem Zug. Mir wurde schwindlig und ich bekam schreckliches Herzrasen. Auf dem Nachhauseweg habe ich es kaum die Treppe zu meiner Wohnung herauf geschafft und ich brauchte ewig, um aus meinen Kleidern heraus zu kommen. Ich war überzeugt, dass ich kurz vor einem Herzinfarkt stand. Also begann ich, sämtliche Freunde anzurufen und ihnen das, völlig verängstigt, mitzuteilen. Einige fragten verwirrt und müde, was genau los sei, andere lachten, wieder andere waren einfach nur sauer, dass ich sie geweckt hatte. Warum ich nicht einfach den Notruf gewählt habe, weiß ich nicht mehr. Als das Herzrasen weniger wurde, bin ich dann schlafen gegangen. Am nächsten Morgen nagte an mir, neben der Scham, die Frage, wieso keiner meiner Freunde einen Krankenwagen für mich gerufen hatte. Allerdings war es mir zu peinlich, sie darauf anzusprechen. Glücklicherweise kam das Thema auch niemals mehr auf. Ich tröste mich mit dem Gedanken, dass meine Freunde gehört haben, dass ich einfach nur zu war und es sich nicht um ein ernsthaftes Problem handelte. Die Möglichkeit ist mir lieber als die, dass es meinen Freunden egal war. Aber eine Lehre habe ich aus dem Ganzen gezogen: Ich habe seitdem nie wieder einen Joint geraucht, von dem ich nicht genau wusste, von wem er kam und was darin war.

Beichthaus.com Beichte #00030760 vom 06.02.2013 um 12:49:35 Uhr in Mainz (Heiligkreuzweg) (22 Kommentare).

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Schlechte Sicht dank Alkohol

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Dummheit Peinlichkeit Trunksucht Partnerschaft Kiel

Schlechte Sicht dank Alkohol
Die Geburtstagsparty von meiner besten Freundin sollte die größte Party des Jahres werden. So wurde es uns zumindest versprochen. Das durften mein Freund und ich uns natürlich nicht entgehen lassen. Die Stimmung war in Ordnung, es wurde auch ein bisschen getanzt. Das Beste war aber: Es gab zehn verschiedene Sorten Cocktails! Da ich an diesem Abend nicht sonderlich große Lust verspürte, mit meinem Freund die Tanzfläche unsicher zu machen, nahm ich mir stattdessen lieber vor, alle Sorten einmal zu probieren. Ich hielt mich auch gar nicht schlecht. Nach dem vierten Cocktail allerdings entdeckte ich meinen Freund auf der Tanzfläche mit einer anderen. Ich stürmte auf ihn und begann sofort, ihn anzuschreien: "Was soll das?!" Ein paar unschönere Worte kamen auch noch hinterher. Nach einer Weile bemerkte ich dann auch, warum der Kerl mich nur völlig entgeistert anstarrte und nicht einmal versuchte, sich zu entschuldigen oder die Situation zu erklären: Der Typ war gar nicht mein Freund. Als mir endlich das entscheidende Licht aufging, murmelte ich nur noch eine Entschuldigung und verschwand so schnell wie möglich von der Tanzfläche. Als ich meinen Freund dann tatsächlich fand, zog ich ihn nur zum Ausgang und meinte: "Die Party gefällt mir nicht mehr. Lass uns gehen!" Später habe ich ihm den Vorfall dann erklärt. Diese peinliche Aktion wird mir heute noch vorgeworfen. Seither lasse ich lieber die Finger von Cocktails.

Beichthaus.com Beichte #00030759 vom 06.02.2013 um 12:21:48 Uhr in Kiel (Elisabethstraße) (19 Kommentare).

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