Ich bin doch kein Assi!

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Ungerechtigkeit Vorurteile Shopping Trunksucht Hamburg

Ich bin doch kein Assi!
Letztens im Supermarkt meines Vertrauens stand ich an der Kasse hinter einem Mann, dessen Fahne sogar noch an der Fischtheke zu riechen war. Er schaffte es gerade noch, seine Flasche Sternburg Export unfallfrei auf das Band zu balancieren, als die Kassiererin ihn darauf aufmerksam machte, dass ihm einige Cent fehlten und er somit nicht bezahlen könne. Weiterhin bot sie ihm noch an, lieber eine Flasche Hansa Bier zu kaufen, da dies noch billiger sei. Da antwortete dieses völlig verdreckte, stinkende, unrasierte, zerfetzte Kleidung tragende, und schon mit einem Auge auf die nahe Parkbank schielende, Individuum doch tatsächlich total entrüstet und mit vollem Ernst: "Hansa?! Nee, ich bin doch keen Assi!" Im selben Moment sprang ich hinter das nächste Regal außer Sichtweite und lachte so herzhaft, wie ich noch nie gelacht habe, weil diese Situation einfach zu köstlich war. Ich weiß, dass es falsch war und das es echt bitter sein muss, nicht einmal so eine Plörre bezahlen zu können, doch in diesem Moment konnte ich einfach nicht anders.

Beichthaus.com Beichte #00026187 vom 01.05.2009 um 00:21:25 Uhr in 22765 Hamburg (Barnerstr. 44) (21 Kommentare).

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Meine Stasi-Nachbarn

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Vandalismus Boshaftigkeit Hass Nachbarn

Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus und meine Nachbarn über mir, sind elende Dreckschweine. Die alte Kuh ist ungefähr 55 Jahre alt, saublöd und hat früher bei der Stasi gearbeitet. Fast jeden Tag bringt die alte Nutte einen anderen alten Kerl mit nach Hause. Dann geht das Rammeln über mir los, es hört sich an, als wenn die Alte Schnitzel klopft und ich habe Bedenken, dass der Putz von der Decke kommt. Seit einiger Zeit hat das alte Raff wahrscheinlich einen festen Kerl, denn es rumpelt nicht mehr so oft, als wenn jeden zweiten Tag ein Anderer da wäre. Vor vier Tagen genau, lief der Kerl an meiner Wohnungstür vorbei, als ich diese gerade geöffnet habe. Ich kann euch sagen, dass so ein Mensch stinken kann, Schweiß, Scheiße, Urin, wie auch immer, es war nicht zum Aushalten. Ich hielt mir die Nase zu und ging hinter der alten Drecksau die Treppe hinunter und an der Haustür, hat mir der Stinker fast die Finger eingeklemmt, weil dieser mir die Tür vor der Nase zugezogen hat. Ich riss die Tür wieder auf und schrie, du stinkender Idiot, ich trete dir gleich in deinen Arsch. Er drehte sich um und sagte, für Arschlöcher hält er keine Tür auf! Ich glaubte, dass jetzt bei mir alle Krampfadern platzen werden, so eine Wut hatte ich!

Dann habe ich mir überlegt, wie ich es der alten Sau heimzahlen könnte, und bin ihm am nächsten Tag, früh, hinter ihm hergefahren, um herauszufinden, wo der Stinkmorchel arbeitet. Gegen Mittag habe ich mich auf den Parkplatz, vor seiner Arbeitsstätte geschlichen, weil dieser ein wenig abseits ist, und habe mit einem dünnen Stahlseil seinen Auspuffkrümmer angebunden und dieses fest mit dem Zaunpflock verankert. Das Stahlseil habe ich mit dem vorhandenen Erdreich abgedeckt und habe mich anschießend ca. 100 m weiter auf Lauer gelegt. Zwei Stunden später, die Wartezeit war mir egal, kam das Arschloch aus dem Betrieb, rein ins Auto, volle Kanne zurück, bis ein ohrenbetäubender Lärm, den Feierabend der anderen Kollegen aufgeschreckt hat. Bis heute hat er das Auto noch nicht, muss wohl noch in der Werkstatt stehen, auf alle Fälle ist dies keine billige Reparatur, mir egal, ich hatte meine Genugtuung!

Beichthaus.com Beichte #00026184 vom 30.04.2009 um 01:56:07 Uhr (21 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Hass auf die Menschheit

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Hass Zorn Engherzigkeit Morallosigkeit Köln

Ich hasse ziemlich viele Menschen! Angefangen mit meinem Vater, der sich den ganzen Tag darüber beschwert, dass es ihm so schlecht geht! Hier Rückenschmerzen! Da Diabetes und so weiter! Dabei ist er selbst Schuld! Den ganzen Tag vor der Glotze - sich nicht bewegen und fressen! Sein Bauch ist mittlerweile so dick, dass er, wenn er breitbeinig sitzt, fast bis zu seinen Knien geht! So eklig! Vergesst WeightWatchers: Ihr müsst ihn euch nur anschauen! Es ist die beste Abnehmstrategie, ihn besuchen zu gehen. Zudem behandelt er meine Mutter schlecht! Behandelt sie wie eine Leibeigene, die nur für ihn da ist! Sie hat mittlerweile gar keine Freunde mehr, und wenn sie sich mal mit einer Arbeitskollegin trifft, bezeichnet er sie als lesbische Hure! Vollidiot! Dann die ganzen Menschen, die einfach so durchs Leben kommen, weil sie nichts wirklich wichtig nehmen! "Ach Studium ist doch egal - ich erbe doch", hat mir mal ein Kollege an den Kopf geworfen. Und so leben wie ich könnte er gar nicht. Dann müsste er ja auf sein Geld achten! Oh mein Gott! Und bei Aldi einkaufen wäre auch unter seiner Würde! Nein er geht nur bei seinem Metzger seines Vertrauens einkaufen und gibt mit seiner Freundin knapp 600 Euro für Lebensmittel aus, wobei er jeden zweiten Tag trotzdem bei seinen Eltern essen geht! Aaaaaah und warum muss er mir so etwas immer an den Kopf werfen!

Dann das eine Mädel, das denkt, ich wäre nur da, um mir ihre Probleme anzuhören! Wenn ich mal was habe hat sie plötzlich keine Zeit! Aaaah! Ich hasse es! Und ich hasse es, dass ich es niemandem erzählen kann! Noch nicht einmal meiner Freundin, die dann meint, ich würde mich auf so hohem Niveau beschweren! Mir würde es doch gut gehen! Blablubb! Sie hört es sich erst gar nicht an! So eine Scheiße! Dann meine Nachbarn, die nichts Besseres zu tun haben, als mich ständig anzulabern! Alles Vollhonks, um mich herum!

Beichthaus.com Beichte #00026183 vom 29.04.2009 um 18:48:19 Uhr in Köln (20 Kommentare).

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Gurkensalat

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Boshaftigkeit Masturbation Ekel Unreinlichkeit

Gurkensalat
Ich war am Mittagessen machen, als mich (w, 27) das dringende Bedürfnis nach Sex einholte. Ich masturbierte mit einer frisch geschälten Salatgurke, weil weder mein Freund noch etwas besseres greifbar war. Eigentlich wollte ich die Gurke schnell entsorgen, aber in dem Moment rief mein Freund an und teilte mir mit, das er seine Mutter, ein absolutes Schwiegermonster wie es im Buche steht, zum essen mitbringen würde. Als Beilage gab es Gurkensalat. Richtig, mit besagter Gurke. Ich musste die ganze Zeit beim Essen an mich halten, um nicht laut loszulachen. Ganz verbergen konnte ich es jedoch nicht, so das mich mein Freund nachher fragte, was mit mir wäre. Ich erzählte es ihm unter einem Lachanfall der ihm die Tränen in die Augen trieb. Zum meinem Glück nahm er es mit Humor. Am allerliebsten würde ich es der ganzen Welt erzählen.

Beichthaus.com Beichte #00026169 vom 27.04.2009 um 18:54:23 Uhr (86 Kommentare).

Gebeichtet von Archal
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Gute alte Assi-Familien

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Vorurteile Hass Gesellschaft

Gute alte Assi-Familien
Ich muss beichten, dass ich ein Mensch voller Vorurteile bin, vor allem was unsre gute alte deutsche Assi-Familie angeht. Ich habe mir schon eine Art Liste erstellt die fast auf jeden dieser Art zutrifft und ich finde nichts witziger als zu sehen, dass ich immer wieder Recht habe:

Lutz, Lother, Dieter, Rolf oder Reiner, Mitte 40 bis Anfang 50, Halbglatze, schiefe Zähne, Augenringe, trägt am liebsten sein ehemals weißes Achselhemd und seine alte kaputte Jeans, Ex-LKW-Fahrer oder KFZ-Mechaniker, nun aber Frührentner da er wegen Rückenproblemen nur 5m am Tag gehen darf und auch nur max. 3 kg schleppen, sitzt daher den meisten langen Tag vorm Fernseher und guckt Sportsendungen, am liebsten ja Fußball oder Poker, ist immer fleißig am miteifern, liest gerne die Bild. Wenn Fußball, dann hat er natürlich seine ganze 3ZKB-Wohnung in schicke Fanartikel gekleidet. Er trinkt täglich sein doppeltes Körpergewicht an Export-Dosenbier und gibt die doppelte monatliche Frührente für Zigaretten aus. Wenn er mal vor die Haustür geht, dann nur um sich am vor seiner Plattenbauwohnung deponiertem Zigarettenautomat Nachschub zu holen. Sein Musikgeschmack reicht von Volksmusikklassikern bis zu vulgären Fastnachtshits.

Seine neue Frau/Freundin, Mandy, Melanie, Gabi, Frauke oder Uschi, Mitte 40 - was sie jedoch nicht wahrhaben will. Würde ihre Seele für T-Shirts und Leggings mit Leopardenprint verkaufen, hat schlecht dunkelrotgefärbte, kaputte Haare oder im Extremfall komische asymmetrische Schnitte mit allen Farben gesträhnt weil das so schön "frech, flott und jung" aussieht, meistens zu einem Pferdeschwanz am Oberkopf zusammengebunden, gelbe Zähne. Wenn überhaupt, dann eine steile Karriere als Frisöse, Nagelstudiobesitzerin oder Kassiererin, ist den ganzen langen Tag wohl nur am Bügeln, auch wenn sie sich sonst einen Pups um die Wohnung kümmert. Sie raucht natürlich, trinkt liebend gerne Cola-Bier und macht gerade die neue Brigitte-Diät. Sie gibt alles dafür, 45 Jahre jünger auszusehen; am liebsten Geld aus. Niemand hat mehr pinke Leggings im Kleiderschrank als sie. Sonnen ist ihre Leidenschaft, sie tut es oft und gerne. Sie träumt von einer Nacht mit David Beckham und einer Rolle in Baywatch. Andrea Berg begleitet sie musikalisch durch den wundervollen Alltag. Unter Umständen sollte so langsam mal wieder was vom Versandkatalog ins Haus flattern, wie jeden Freitag.
Sie schreit oft durch die Gegend, meistens nach ihren Kiddies:

Kevin, Tim, Jeremy, Justin, Pascal, Cedric, Jenny, Jacqueline, Chantal, Janine, Michelle oder was exotisches Englisches (Mehrfachnennungen möglich), allesamt von verschiedenen Vätern, haben auch alle mit 9 schon geraucht o.ä., stehen auf harte Rap-Musik, haben trotz niedriger Gehälter der Eltern coole neue Handys, brechen gerade die Hauptschule ab, ihr Wortschatz besteht aus "ey alta", "weissu un so", "ey guck disch doch ma aan!" und diversen anderen Kraftwörtern.

Sohnemann muss noch eine Zeit lang wegen einigen Konflikten gemeinnützige Arbeit vollrichten, danach hat er vor, sich auf seine Karriere als Rap-Star oder Fußballmaskottchen vorzubereiten, vielleicht wird er auch Profifußballer, je nachdem was ihm sein Vater (falls bekannt) in die Wiege gelegt hat. Ein Kasten Bier löst bei ihm Glücksgefühle aus. Seine Kumpels sind alles harte Typen, vorbestraft, keine Ausbildung, das Leben im Ghetto ist hart aber cool. Davon rappen sie auch alle gar. Waren das Zeiten als er jung war, mit einem blondierten Mini-Irokesen mit einrasierten Tribals an den Seiten, und mit Pokemon-Karten spielte, Waffen und Kampfflugzeuge so toll fand. Damals meinte Mutter noch, dass was aus ihm wird.

Die Tochter, ihr großes Vorbild ist Paris Hilton, so in der Art versucht sie auch auszusehen. In ihrem Zimmer ist alles voller Playboy-Häschen, Paris Hilton und DSDS-Postern. Je nachdem wie alt sie ist, erhofft sie sich eine Karriere als Topmodel, Superstar oder Zahnarzthelferin. In der Regel ist sie blondiert, oder im Gegenteil - schwarz gefärbt, top gestylt auch wenn es weniger gut aussieht. Ihr Make-up bildet so langsam eine zweite Haut. Blöd wie Hupe, möchte ins Playboyhaus einziehen, die Leidenschaft zu Farbe Pink hat sie von ihrer Mutter geerbt. Ziel ist es, in möglichst geringer Zeit mit möglichst vielen Typen ins Bett zu springen um damit vor den Freundinnen zu glänzen, mutig, da wenig geachtet das Risiko auch schwanger zu werden (wird man doch beim küssen, oder?). Zu ihren Hobbys zählen: Total hirnlose Sachen durch den Bus rufen, auch wenn niemand zuhört, unhörbare Musik immer und überall auf der lautesten Lautstärke zu hören, Leute anzupöbeln und zu lästern ("ey kennsu die?" oder "ey hassu die gesehn? ey das geht ja maa gaanich"). Sie war schon als Kind immer das Prinzesschen.

Ich hoffe ich habe niemanden beleidigt und auch wenn der ein oder andere Name hier vorkommt, das trifft nicht auf jeden zu der diesen Namen trägt. Es handelt sich einfach nur um eine von mir, einer engstirnigen, anscheinend gelangweilten Person, angelegten Statistik die auf meine Erfahrungen beruhen. Für mich gibt es einfach nichts lustigeres als mich an Klischees zu erfreuen. Hach, ich tue es immer wieder. Bin ich krank?

Beichthaus.com Beichte #00026159 vom 25.04.2009 um 23:34:12 Uhr (101 Kommentare).

Gebeichtet von lolz0r
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