Geld gespart: Eine Krankenkassenkarte für zwei Schwestern

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Betrug Geiz Familie

Ich (w/39) teile mir mit meiner Zwillingsschwester eine Krankenversicherungskarte. Da meine Schwester selbstständig tätig ist und zudem die meiste Zeit des Jahres im Ausland verbringt, fällt das nicht auf. Man kann auf dem abgedruckten Bild der Chipkarte keinen Unterschied zwischen uns beiden erkennen. Sie kommt wegen der Arztbesuche extra nach Deutschland. Auf diese Weise teilen wir uns nun schon seit fast 15 Jahren die Kosten für die gesetzliche Krankenversicherung, was summa summarum rund 100.000 Euro ausmacht. Dieses Geld stecken wir seither in unsere separaten Renten- sowie privaten Pflegeversicherungen. Auch wenn wir das noch ein paar Jahre durchziehen könnten, da wir beide kerngesund sind, haben wir uns nun entschlossen in Kürze wieder den normalen, legalen Weg zu gehen.

Beichthaus.com Beichte #00040359 vom 25.09.2017 um 18:30:21 Uhr (11 Kommentare).

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Dresscode zur Taufe

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Peinlichkeit Faulheit Familie Bad Salzschlirf

Ich (m/24) war gestern zur Taufe meines Neffen eingeladen. Ich dachte, dass heute niemand mehr so sehr auf Dresscodes bei solchen Festen achtet. Also habe ich mir jetzt nicht so viele Gedanken um meine Kleidung gemacht. Hellblaue Jeans, schwarzes Hemd und schwarze Sneakers fand ich gut genug. Als ich aber die anderen Verwandten sah, kam ich mir ziemlich underdressed vor. Fast alle Männer trugen Anzüge und fast alle Frauen Abendkleider oder Kostüme. Tut mir leid, dass ich mich nicht gut genug vorbereitet habe.

Beichthaus.com Beichte #00040354 vom 24.09.2017 um 14:13:58 Uhr in Bad Salzschlirf (11 Kommentare).

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“35.000

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Die Birnen aus dem Nachbardorf

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Morallosigkeit Diebstahl Maßlosigkeit Familie

Mein Bruder arbeitet in einem Büro. Wenn er abends im Herbst nach Hause kommt, schleicht er sich weg, um in einem benachbarten Dorf Birnen zu stehlen. Dazu zu sagen ist, wir haben selbst mehr als genug Birnen und einige Kisten faulen ohnehin, weil wir sie nicht schnell genug essen können. Er hatte so viele gepfückt, dass man eine ganze Apfelkiste vollhatte. Eines Abends nahm ich einen seiner gestohlenen Eimer voller Birnen und schüttete, sie bevor er schlafen ging, in sein Bett. Er hat nichts an seinem Verhalten geändert und meine Eltern kümmern sich nicht um das, was er tut, und nennen mich seitdem einen Moralapostel. Ich beichte, dass ich (m/25) ein Moralapostel bin und mir nicht anders zu helfen weiß.

Beichthaus.com Beichte #00040347 vom 22.09.2017 um 22:50:08 Uhr (7 Kommentare).

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Ich will kein Kind mit meinem Mann!

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Engherzigkeit Feigheit Familie Kinder

Ich (w/23) beichte, dass ich keine Kinder mit meinem Partner möchte. An sich nicht schlimm und auch im Bezug auf unser Alter eigentlich kein Thema. Jedoch haben wir beide fixe, nicht schlecht bezahlte Jobs und er redet immer davon, jung Vater werden zu wollen, also würde grundsätzlich nichts dagegen sprechen. Ich habe eigentlich kein Bedürfnis Kinder zu bekommen, aber wenn es sich ergeben sollte oder auf Wunsch eines verantwortungsvollen Partners, warum nicht. Aber da fängt es halt schon an: verantwortungsvoll. Mein Partner kann nicht mit Geld umgehen, hat bei mir und der Bank Schulden (sobald er Anfang des Monats nach Abzug der Miete "nur" ein paar hundert im Minus ist, denkt er, er hätte wieder Geld und wirft es aus dem Fenster; kauft sich Klamotten oder anderen unnötigen Kram, von dem er genug hat oder es nie benutzen wird, schmeißt eine Runde nach der Anderen und will ständig Taxi fahren, obwohl wir öffentlich gut angebunden sind.), wird in vielerlei Hinsicht schnell maßlos, macht im Haushalt so gut wie nichts (nicht aus Boshaftigkeit, sondern einfach weil es ihm wurscht ist und er ein anderes Reinheitsbedürfnis hat als ich, und ich habe definitiv keinen Putzfimmel).

Zudem ist er durch seinen Job phasenweise seltener daheim als ich, würde also auf die klassische Rollenverteilung hinauslaufen, dass ich allein mit dem Kind zu Hause bleiben und das meiste machen darf. Er ist sehr unselbstständig, vergesslich und unorganisiert. Wenn man ihm etwas aufträgt, macht er eine Sache lieblos und den Rest gar nicht. Gespräche bringen nichts, er ist zwar einsichtig, aber ändert sein Verhalten nicht. Ich liebe ihn und zweifele gar nicht an seinen Fähigkeiten als Vater, aber ich habe jetzt schon ein Kind daheim, da brauche ich nicht noch mehr. Ich verstehe nicht, wie man an Kinder denken kann, wenn man ohne Hilfe selbst nichts auf die Reihe kriegt. Wie mache ich meinem Partner klar, dass ich nichts gegen Kinder habe, aber nicht mit ihm als Vater... Und das am besten, ohne ihn zu verletzen?

Beichthaus.com Beichte #00040310 vom 14.09.2017 um 14:25:52 Uhr (28 Kommentare).

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Warum sind junge Familien so ordentlich?!

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Vorurteile Falschheit Familie

Verstehen kann ich es zwar nicht ganz, aber ich hasse es, ein Haus oder eine Wohnung junger Eltern zu betreten. Nicht wegen der Kinder, sondern wegen der Eltern. Man betritt die Räumlichkeit und hat das Gefühl, angelogen zu werden. Alles ist so idyllisch und perfekt aufgeräumt. Die Räume sind eingerichtet, wie Ausstellungsräume bei Ikea. Eine Obstschale mit Plastikobst auf dem Tisch. Nirgends steht oder liegt etwas, das vermuten lassen könnte, dass hier Menschen wohnen. Diese Menschen müssen so viel mit Aufräumen beschäftigt sein, um damit den Schein der perfekten Familie aufrecht zu erhalten, dass sie gar nicht mehr leben können. Machen die noch was anderes als aufräumen? Es ist so falsch und ungemütlich in solchen Häusern, dass ich flüchten möchte. Es tut mir leid, dass ich diese jungen Familien so verurteile, aber viele von denen sollten sich wahrscheinlich mal ein Leben besorgen. Und Kinder halten einen sicher nicht davon ab, Spaß zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00040298 vom 10.09.2017 um 03:30:26 Uhr (18 Kommentare).

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