Parkgebühren

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Betrug Habgier Auto & Co. Lüdenscheid

Parkgebühren
Als ich in der Oberstufe war, gab es nebenan einen Supermarkt mit einem Parkplatz. Der Supermarkt war gut besucht und viele Kunden kamen mit dem Auto, um einzukaufen. Eines Tages fanden wir neben den Müllcontainern eine große Metalldose, in der irgendeine Farbverdünnung gewesen ist. Wir haben die Dose gründlich ausgewaschen, mit Farbspray lackiert und auf die Unterseite der Dose einen Schlitz gemacht, der wie ein Münzeinwurf ausgesehen hat. Auf dem PC haben wir ein weißes P auf blauem Hintergrund ausgedruckt und laminiert, damit es aussieht wie ein Parkplatzschild, und dieses auf die Dose geklebt. Die Dose haben wir dann mit Kabelbinder an einem Verkehrsschild auf besagtem Parkplatz montiert. Der Schraubverschluss war also unten und der "Münzeinwurfschlitz" oben. Und wir konnten es kaum glauben, weil wir dachten, so leichtgläubig kann keiner sein. Doch schon am nächsten Tag waren Münzen in der Dose. Es war von Cent bis Euromünzen alles dabei. Wir waren jeden Tag dort, um die Dose leer zu machen und haben uns so unser Mittagessen verdient. Es dauerte fast vier Monate, bis jemand die Dose entfernt hat. Ich beichte hiermit, dass wir uns wochenlang unser Mittagessen auf Kosten gutgläubiger Mitmenschen verdient haben, welche brav ihre "Parkgebühr" verrichtet haben. Bitte vergebt mir diese Dummheit.

Beichthaus.com Beichte #00034053 vom 04.10.2014 um 08:57:12 Uhr in Lüdenscheid (4 Kommentare).

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Gutschein-Deals für Fast Food

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Betrug Geiz Lügen Restaurant Ernährung

Gutschein-Deals für Fast Food
Ich fälsche seit ungefähr sechs Jahren Gutscheine für eine bekannte US-amerikanische Fast-Food-Kette, die auch im deutschsprachigen Raum sehr bekannt ist. Ich downloade mir die Gutscheine als PDF, entferne mit spezieller Software den PDF-Schreibschutz, korrigiere die Preise ordentlich nach unten und drucke diese dann aus. Manchmal, wenn ich viel Zeit habe und gerade lustig bin, schmeiße ich Photoshop, InDesign und Co. an und kreiere mir einfach meine eigenen Gutscheine. Dann gibt es auch schon mal zwei teure Burger zum Preis von einem - mit Extras. So kann man bei einem Restaurantbesuch locker 10 bis 20 Euro sparen. Wenn man sehr oft bei dieser Kette isst, rechnet sich das schnell. Gerade bei den völlig überteuerten Aktionen kann man die doch meist sehr leckeren Sachen so äußerst günstig kriegen. Die frei erfundenen Angebote müssen nur einigermaßen plausibel sein und die dazugehörige Grafik muss unbedingt professionell aussehen. Ich erstelle auch Screenshots mit falschen Angeboten fürs Smartphone, deshalb denken die Mitarbeiter, ich hätte den nicht existenten Code aus der offiziellen App, das wirkt gleich noch seriöser und die Gefahr, erwischt zu werden, sinkt rapide.

Im Computersystem existieren diese Codes natürlich nie - man muss darauf achten, dass der Code auf den Gutschein keinem existierenden Angebot zugeordnet ist - aber da die Angst vor negativen Bewertungen und Beschwerden relativ hoch ist, funktioniert das in 9 von 10 Fällen: Also eigentlich fast immer. Wenn es mal nicht funktioniert, raste ich einfach aus und drehe richtig auf. Ich bin mir da für nichts zu schade, weshalb meine persönliche Trefferquote in Deutschland und in der Schweiz bei 100 Prozent liegt. Dass ich die Restaurants regelmäßig wechseln muss, versteht sich von selbst. Aber ich komme relativ viel rum, von daher ist das gar kein Problem. Das funktioniert auch in den USA, Australien und Kanada bei diversen Ketten, die sind aber viel weniger kulant als hierzulande, die Quote liegt hier bei ungefähr 4 zu 10 und die rufen ganz schnell die Polizei, wenn denen etwas suspekt ist, daher bleibe ich lieber im deutschsprachigen Raum. Einmal habe ich sogar den ultimativen Jackpot geknackt - das Restaurant hat Gutscheine angenommen, konnte diese aber nicht prüfen, da sie gerade einen Internetausfall hatten. Ich bin dann mit sechs guten Freunden dorthin und wir haben an diesem Tag mit meinen dreisten Gutscheinen über 170 Euro gespart. Die konnten ja nicht ahnen, dass die Gutscheine gar nicht existierten. Hätten sie Zugang zum Internet gehabt, wäre das viel zu auffällig gewesen - dass zwanzig verschiedene Codes nicht existieren, kann ja gar nicht sein.

Manchmal bin ich aber selbst von mir und meinem unfassbaren Geiz angewidert, dann rufe ich mir einfach noch einmal ins Gedächtnis, dass ich ein richtiger, geiziger Schwabe bin und das quasi im Blut habe. Außerdem rechne ich dann auf den Cent durch, was ich in der letzten Zeit gespart habe. Dann geht es mir wieder viel besser. Der Grund, warum ich das jetzt beichte und mein "Täterwissen" öffentlich mache, ist relativ einfach. Ich habe hier letztens diese "Gas-Burger-Beichte" gelesen, wo ein ehemaliger Mitarbeiter über seinen grenzwertigen Hygiene-Standard berichtet hat. Dies hat mich wachgerüttelt, wahrscheinlich läuft es bei den meisten dieser Läden so oder ähnlich. Wie oft ich wohl schon aus Versehen Haare von Alis starker Armbehaarung vertilgt habe?! Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie ist mir jetzt, nach all den Jahren, die Lust an meiner favorisierten Fast-Food-Kette vergangen.

Beichthaus.com Beichte #00034022 vom 27.09.2014 um 12:07:40 Uhr (16 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das Zeugnis der siebten Klasse

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Betrug Feigheit Lügen Schule Halle

Ich (m/25) habe in der siebten Klasse mein Zeugnis mit Photoshop gefälscht. Ich glaube, ich hatte damals meine erste Vier und wollte sie ums Verrecken nicht zu Hause zeigen. Vielleicht wollte ich auch ein Stück weit wissen, wie weit ich mit meinen Fähigkeiten gehen konnte. Jedenfalls verbesserte ich einige Noten, änderte das Datum und druckte auf ganz normalem Druckerpapier, das war nur unwesentlich dünner als das Originalpapier. Auf das Original wiederum druckte ich über denselben Weg die Unterschrift meiner Mutter. Ein Glück, dass meine Eltern schon damals über ein so hochwertiges, streifenfrei arbeitendes Gerät verfügten. Niemand hat Verdacht geschöpft. Ich beichte also schwere Urkundenfälschung im Alter von 13 Jahren, obwohl meine Eltern wirklich keine Unmenschen sind und mich weder geschlagen noch verstoßen hätten.

Beichthaus.com Beichte #00034018 vom 26.09.2014 um 11:12:16 Uhr in 06120 Halle (Senffstraße) (7 Kommentare).

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Pizza zum guten Preis

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Betrug Falschheit Geiz Ernährung

Ich habe letztens den Pizzaboten verarscht. Da unser Kassensturz sich nur auf drei Dosen Linsensuppe belief und wir fünf Mädels extreme Lust auf Pizza hatten, entwickelte ich einen Plan. Ich bestellte das ersehnte, italienische Backwerk auf unseren Nachbarn. Zur angegebenen Lieferzeit ging ich vors Haus, öffnete meine Motorhaube und fummelte aufwendig daran herum. Meine Freundinnen waren angewiesen, sich im Haus still zu verhalten. Das war nicht so einfach, man vernahm immer mal wieder hysterisches Gekicher. Aber siehe da, pünktlich erschien der Bote unseres Glücks, grüßte kurz und ging starken Schrittes zum Nachbarhaus. Kurz darauf kam er die Auffahrt fluchend wieder runter und sprach mich an, ob da niemand zu Hause wäre. Ich schaute überrascht und sagte: "Puh, keine Ahnung!" Obwohl ich ganz genau wusste, dass die Nachbarn im Urlaub sind. Er tobte, und jetzt kam meine große Stunde.

Ich äußerte mein Bedauern über seine unnötige Fahrt und tat dies in ebenso gepfefferter Ausdrucksweise wie er, um mich ihm anzupassen und Sympathie aufzubauen. Dann fragte ich ihn im Nebensatz ganz unterschwellig, welche Pizzen er denn da überhaupt hätte. Ich wäre schon so lange mit dem Auto beschäftigt, dass ich etwas Essbares vertragen könnte. Kurzum: Er sprang direkt an und für einen "guten Preis" nahm ich ihm dann alle Pizzen ab - ich würde sie für schlechte Zeiten in die Truhe schmeißen. Er schien erleichtert und brauste ab, während ich die Motorhaube schloss und mit den heißen Kartons ins Haus ging. Auf dem Weg wurde mir jedoch klar, wie scheiße ich mich eigentlich benommen habe. Deshalb möchte ich hiermit gestehen und versprechen, dass ich so etwas nie wieder tun werde!

Beichthaus.com Beichte #00033986 vom 21.09.2014 um 10:02:45 Uhr (11 Kommentare).

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Schnüffelei im Account

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Eifersucht Betrug Misstrauen Falschheit Partnerschaft Auricher Straße

Ich (w/22) möchte beichten, dass ich täglich im Account meines Freundes bei einem bekannten sozialen Netzwerk herumschnüffele. Jeden Tag logge ich mich ein, um zu sehen, mit welcher Schlampe er wieder geschrieben hat, und sich treffen will. Natürlich kommt es nie zu einem Treffen, da ich es ja vorher wusste und ihn zu etwas anderem überredet habe. Ich vertraue ihm zwar, aber ich möchte wissen, wann er lügt und wann nicht! Fremdgehen direkt würde ich ihm allerdings nie zutrauen. Ich kann es einfach nicht ertragen, dass sich andere an ihn ranmachen, da er es selbst nicht einmal merkt.

Beichthaus.com Beichte #00033982 vom 20.09.2014 um 12:22:01 Uhr in Auricher Straße (26721 Emden) (14 Kommentare).

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