Ich wünsche meiner Mutter den Tod

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Verzweiflung Familie Tod

Ich (m/26) möchte beichten, dass ich meiner Mutter (57) den Tod wünsche. Aber erst einmal zur Vorgeschichte: Meine Mutter ist vor ungefähr 13 Jahren an MS erkrankt und bei ihr betraf die Krankheit vorerst nur die Beine, beziehungsweise die Oberschenkel. MS verläuft schubweise und genau das konnte man bei ihr die letzten Jahre mehr als deutlich beobachten. Nach und nach verlor sie immer mehr die Fähigkeit zu laufen. Ein Rollstuhl wurde mit der Zeit nötig. Anfangs konnte sie noch viel alleine machen: in den Rollstuhl rein und raus, auf die Toilette, und so weiter. Das ging alles mit etwas Mühe ihrerseits. Mittlerweile aber ist die Krankheit so weit fortgeschritten, dass sie so gut wie nichts mehr alleine kann. Hinzu kommt noch, dass sie langsam dement wird. Ich will mir nicht einmal im entferntesten vorstellen, wie das sein muss.


Helfen lässt sie sich nur von meinem Vater. Allen anderen vertraut sie nicht mehr. Ein Heim kommt für sie persönlich nicht infrage, daran würde sie zerbrechen und das wäre auch finanziell gesehen der endgültige Ruin für diese Familie. Paradoxerweise sage ich: Gott sei Dank hatte mein Vater vor fünf Jahren einen Arbeitsunfall, aufgrunddessen er erwerbsunfähig wurde. Ihm geht es den Umständen entsprechend gut und er kann sich so noch um meine Mutter kümmern. Aber das ist alles eine Frage der Geduld. Ich dagegen kann höchstens hin und wieder etwas für sie tun, da ich in Vollzeit Schichtarbeiten gehe. Wir sind es langsam leid, von Arzt zu Arzt zu rennen, wo ihr jeder 1000 verschiedene Medikamente verabreichen und jede Menge Untersuchungen mit ihr machen will, um auf den aktuellsten Stand ihres Krankheitsverlaufes zu kommen, um dann doch wieder von der Realität enttäuscht zu werden, dass ihr niemand wirklich helfen kann. Ihr körperlicher und geistiger Verfall schreitet immer schneller und unaufhaltsam voran. Ihr ganzes Leben ist nur noch eine einzige, nicht enden wollende Folter und deswegen beichte ich, dass ich ihr den Tod wünsche. Nicht, weil ich sie loswerden will, sondern weil ich mir wünsche, dass sie endlich erlöst wird von ihrem Leiden. Ich möchte mir nicht anmaßen, darüber zu entscheiden, ob jemand leben darf oder nicht, beziehungsweise ob das Leben für jemanden lebenswert ist oder nicht. Dennoch bin ich der Meinung, dass es das für sie nicht mehr ist. Heute Abend hatten mein Freund und ich eine Unterhaltung mit meinen Schwiegereltern über das Thema. Ihnen habe ich das Gleiche erzählt wie oben bereits genannt. Sie konnten gar nicht verstehen, wie man so herzlos sein kann und jemandem den Tod wünscht. Natürlich sagen sie das, sie erleben das ja auch nicht Tag ein, Tag aus. Oder bin ich am Ende sogar vielleicht doch herzlos und es gilt die Regel: Leben um jeden Preis?

Beichthaus.com Beichte #00031057 vom 20.04.2013 um 20:50:41 Uhr (31 Kommentare).

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Durch Pornos abgestumpft

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Sex Sucht Verzweiflung Medien

Ich (w/24) beichte, dass ich mir regelmäßig Pornos reinziehe und dazu masturbiere. Jetzt werdet Ihr denken "was ist daran so schlimm?" Ich bin keine religiöse Fanatikerin und dachte eigentlich auch bisher, Pornos gucken kann ja keinem schaden. Nur habe ich gemerkt, […]
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Beichthaus.com Beichte #00031053 vom 19.04.2013 um 16:01:09 Uhr (14 Kommentare).

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Die offene Beziehung

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Fremdgehen Verzweiflung Partnerschaft Emlichheim

Seit ungefähr vier Monaten bin ich mit meiner Freundin in einer offenen Beziehung, damit, wie sie sagt, sie nicht mehr eifersüchtig sein muss, falls sie erfährt, dass ich fremdgegangen bin. Was bei uns beiden schon vorgekommen ist. Seitdem sei ich total stressig. Es lief am Anfang auch sehr gut, bis ihr der erste Kerl den Hof gemacht hat. Ab da ging es nur noch bergab und ich realisierte das erste Mal, dass es kein Spaß war, sondern dass sie diese Art von Beziehung wirklich will. Seither bin ich mega eifersüchtig und komme überhaupt nicht mehr klar mit der Welt. Das Schlimme ist, dass ich nicht gesehen habe, dass ich sie als ich fremdgegangen bin und sie es herausgefunden hat, eigentlich schon verloren hatte, denn seitdem ist sie jeden Tag, abgesehen vom Wochenende, den ganzen Tag weg.
Mein Problem ist, dass ich diese offene Beziehung eingegangen bin, aus Angst, sie zu verlieren. Und jetzt verliere ich sie jeden Tag ein Stück mehr und mit meiner Eifersucht treibe ich sie noch mehr weg. Ich beichte, dass ich in der letzten Zeit mehr als nur einmal versucht habe, mich aus dem Leben zu verabschieden, doch bis jetzt nie den Mut dazu hatte, es bis zum Ende durchzuziehen. Fünf Jahre Beziehung im Arsch, weil ich meine Triebe nicht unter Kontrolle hatte.

Beichthaus.com Beichte #00031052 vom 19.04.2013 um 14:28:43 Uhr in Emlichheim (24 Kommentare).

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Beziehung zerstören, um zu helfen

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Verzweiflung Morallosigkeit Partnerschaft

Mein bester Kumpel ist jetzt für eine Zeit lang nach Australien gereist und ich (m/19) habe ihm halt versprochen, ein bisschen auf seine Freundin aufzupassen, also mal was unternehmen, fortzugehen oder so, nichts Tragisches. Ist für mich kein Problem, sie ist mittlerweile eine meiner besten Freundinnen und wir verstehen uns so gut, dass sowieso gewettet wurde, ob wir was miteinander anfangen oder nicht. Jedenfalls waren wir letztens fort und je mehr sie getrunken hatte, desto mehr kam durch, dass es ihr weit nicht so gut geht, wie sie nüchtern immer tut. Außerdem war sie innerhalb der zwei Wochen, die er jetzt weg ist, irgendwie abgemagert, zumindest kam es mir so vor. Mir hat das direkt weh getan. Ich bin jetzt nicht in sie verliebt oder so, aber sie ist mir einfach wichtig. Ich habe meinem Kumpel die Situation am nächsten Tag in einer Mail geschildert, weil ich wollte, dass er sieht, was er ihr damit antut. Ich bin halt der Meinung, dass er mit ihr ein Wahnsinns-Glück hat, aber sie durch diese dreimonatige Reise verletzt. Und das hat sie nicht verdient. Nun zu meiner Beichte: Wenn ich von ihr nicht bald ein positives Zeichen bekomme, eine SMS oder so, sodass ich weiß, dass es ihr besser geht, werde ich meinem Kumpel seine Freundin ausspannen. Wenn ich das durchziehe, werde ich das sicher noch bereuen, aber sie hat es nicht verdient, so zu leiden.

Beichthaus.com Beichte #00031047 vom 17.04.2013 um 23:52:04 Uhr (35 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Katze überfahren

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Verzweiflung Tiere Tod

Ich habe gestern Abend eine Katze überfahren. Sie lief mir vor das Auto. Ich habe eine Vollbremsung hingelegt, aber konnte nichts mehr tun, um auszuweichen. Ich bin heute nochmal am Ort des Geschehens vorbeigefahren, aber da war nur noch ein Blutfleck und meine Bremsspuren zu sehen. Keine Katze. Es tut mir so unendlich leid, dass ich nicht stehen geblieben bin und nachgesehen habe, ob sie wirklich tot war. Ich hoffe, Du musstest nicht unnötig leiden, liebe Katze.

Beichthaus.com Beichte #00031044 vom 17.04.2013 um 13:57:11 Uhr (15 Kommentare).

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