Die Deutschen müssen doch zusammenhalten

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Betrug Boshaftigkeit Habgier Gesellschaft Arbeit Palma de Mallorca

Ich bin seit vielen Jahren Maurer auf Mallorca. Letztes Jahr habe ich für einen reichen Schnösel, der ein Anwesen dort geerbt hat, zwei neue Torpfosten fundamentiert und gemauert. Der fragte mich dann, ob ich einen Schmied kenne, der ihm ein neues Eisentor dafür baut. Dieser Schmied kam dann und wollte unverschämte 6000 Euro dafür haben. Der Schnösel war trotzdem damit einverstanden. Ich habe dem Schmied aber gesagt, dass aus dem Deal nichts wird. Das Tor habe ich dann selber gebaut und die 6000 Euro kassiert. Das neue Tor war auch wirklich gut, bloß riss der eine Flügel von dem Scharnier ab, als der Schnösel öffnen wollte, weil ich eine Schweißnaht zu oberflächlich gesetzt hatte. Den herunterfallenden Torflügel wollte der Schnösel noch irgendwie retten, doch er war zu schwer und so fielen die beiden in die Rabatten. Auf seinen Hilferuf hin kam ich hinzu. Ich richtete den Torflügel wieder auf und habe dann diesmal wirklich korrekt den Torflügel mit dem Scharnier verschweißt – Maurer verstehen halt manchmal auch was vom Schweißen.

Der glückliche Schnösel bot mir Bezahlung an. Das habe ich natürlich abgelehnt und sagte, dass wir Deutsche im Ausland einfach zusammenhalten müssen, sonst ziehen uns die Gauner hier über den Tisch. Danach haben wir dann gemeinsam und ausführlich über die levantinische Mentalität lamentiert und zwar immer hässlicher, je mehr der großzügig ausgeschenkte Tempranillo 2001 dabei zugrunde ging. Aber ich fühlte mich dabei immer schlechter. So weit, so übel. Zu beichten ist aber bloß, dass ich dem ganzen nationalistischen Dreck vom innersten Herzen her gewohnheitsmäßig zugestimmt habe.

Beichthaus.com Beichte #00019792 vom 24.12.2006 um 13:05:48 Uhr in Palma de Mallorca (2 Kommentare).

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Nur ein bisschen austoben

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Rache Ex Last Night

Meine erste große Liebe, war auch der erste Mann, mit dem ich geschlafen habe. Nach einem Jahr, hat er mich dann ziemlich oft mit anderen Schl***pen betrogen, meinte er müsse sich austoben. Ich war damals ziemlich am Ende. Doch meine Rache kam. Wenn auch zehn Jahre später. Ich war inzwischen 26 und traf ihn wieder bei einer Fastnachts-Veranstaltung. Ich merkte schnell, dass er mich den ganzen Abend beobachtete. Kurz und gut ich habe ihn scharf gemacht, seine Nudel stand wie eine Eins. Wir sind dann zu ihm nach Hause. Ich habe ihm erst mal so richtig einen gebla**en. Und dann habe ich mich auf seine Nudel gesetzt und ihn gefi**t bis er nicht mehr konnte. Ich glaube der Arme konnte am nächsten Tag nicht mehr laufen. Nachdem er dann eingeschlafen ist, bin ich gegangen. Der Idiot hat mich doch tatsächlich am nächsten Tag angerufen und hat gemeint wir wären zusammen.
Tja, lieber P***** Rache ist süß, auch wenn sie erst nach zehn Jahren kommt. Im übrigen wollte ich mich in dieser Nacht nur ein bisschen austoben.

Beichthaus.com Beichte #00019787 vom 24.12.2006 um 07:36:32 Uhr (21 Kommentare).

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“Beichte

Keine Geschenke für die Eltern

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Selbstsucht Games Weihnachten

Ich war gestern in der Stadt um Weihnachtsgeschenke zu kaufen, ich setzte mir ein Limit von 50€!
Als ich mit dem Zug in der Stadt ankam, bin ich erst einmal zu Mc Donalds gegangen wo ich mir ein Maxi Menü bestellte und es weg geputzt habe, allerdings habe ich bei dem Monopoly spiel nen Big Mac gewonnen den ich auch noch essen musste!
Vollgestopft und zielstrebig ging ich zu Karstadt ohne einen Plan zu haben bin ich erstmal in die Technik Abteilung gegangen, wo ich mich nach meinen Interessen umschaute!
Plötzlich stand ich an der Kasse und blätterte für ein PC-Spiel ganze 39,95€ hin und hatte kein Geld mehr für die Weihnachtsgeschenke meiner Eltern!
Heute könnte ich noch einmal in die Stadt fahren aber das Spiel fesselt mich so das ich kein nerv drauf habe und es nicht aushalten werde mich nach Geschenken umzuschauen, deshalb lass ich es einfach sein!
Hoffe aber das morgen unterm Weihnachtsbaum mein TFT Monitor, mein Fahrrad und meine X-BOX 360 steht, sonst hasse ich meine Eltern!

Frohe Weihnachten!

Beichthaus.com Beichte #00019771 vom 24.12.2006 um 00:13:15 Uhr (6 Kommentare).

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Post oder Bahnhof?

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Lügen Falschheit

Ich habe mich mal mit einer Freundin auf 10 Uhr bei der Post verabredet. Natürlich kam ich hoffnungslos zu spät von zu Hause weg. Als sie mich um viertel nach zehn sauer angerufen hat, stand ich gerade beim Bahnhof an der Ampel. Ich habe ihr dann gesagt, dass ich sie auch schon anrufen wollte und fragen wollte, wo sie bleibt - wir hätten doch ausdrücklich Bahnhof ausgemacht. Sie entschuldigte sich mehrmals, betonte, wie peinlich ihr das "Missverständnis" wäre. Als "Entschädigung" holte sie mich dann ab.

Beichthaus.com Beichte #00019758 vom 23.12.2006 um 12:06:15 Uhr (0 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Anerkennung und Lob

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Verzweiflung Vorurteile Gesellschaft

Das Gefühl, keine wirklichen Freunde zu haben führt in eine unendliche melancholische Qual, mit der man sich selbst foltert. Wie oft habe ich mir selbst versprochen, weniger zu trinken und mehr auf mich zu achten? Ach, ich kann es nicht zählen. Wenn ich hier lese, dass andere sich über faule Menschen, ungerechte Behandlung und einfach gesellschaftliche Dummheit aufregen, fühle ich mich in ihren Zeilen zu Hause. Ich liebe ein Mädchen, von dem ich nicht weiß, was sie für mich empfindet. Ich habe Freunde, von denen ich nicht weiß, ob sie da sind, wenn es hart auf hart kommt und ich strebe eine berufliche Position an und sehe mich mittlerweile mit der Frage konfrontiert, was diese Stellung mir denn dann bringen wird? Im Grunde sind wir alles Kinder, die gezwungen werden, erwachsen zu sein. Was bringt eine höhere Position? Was bringt eine Eins in Mathe? Was bringt ein sauer gemähter Rasen? - Anerkennung und Lob! Das ist alles, worum es geht. Das ist das fundamentale Mittel um uns Menschen anzutreiben.

Und selbst jene, die glauben, sie wären Outsider - Leute, die ihren Chefs nicht in den Arsch kriechen (ich selbst zähle mich dazu) haben wenigstens eine handvoll Menschen, deren Meinung wirklich zählt. Es läuft auf Lob hinaus, der uns dazu bewegt, härter und akribischer zu arbeiten und voranzuschreiten. Ich habe mal eine tolle Stelle in einem Lied gehört "Du denkst die Anderen wären glücklich, weil du sie nie weinen siehst.." - da ist was Wahres dran. Ich glaube an Gut und Schlecht, obwohl ich nicht gläubig bin und ich glaube auch irgendwie an Schicksal, obwohl ich nicht wirklich spirituell bin. Ewig leben? Nein Danke! Der Mensch ist dafür nicht geeignet. Irgendwie fehlt uns allen doch der Sinn und Zweck. Lob und Anerkennung gab es auch für gut geführte Schlachten im Mittelalter. Ich schätze, den Sinn eines jeden Lebens muss vom jeweiligen Leben herausstrahlen können, ansonsten ist das Leben nichts weiter als eine Suche nach diesem Sinn. Ich fühle mich wohl, wenn ich helfen kann. Für andere da sein kann, dann fühle ich einen Zweck - eine Bestimmung! Wie gesagt, ich bin verliebt, sie meldet sich kaum, obwohl die Sache anfänglich gut aussah. Ich habe Freunde, aber ich habe das Gefühl, dass die nur auf Party aus sind. Ich glaube, ich denke zu viel nach. Aber wenn nicht ich ....wer dann?

Beichthaus.com Beichte #00019756 vom 23.12.2006 um 08:04:03 Uhr (7 Kommentare).

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