Mein Vater, der Kokser

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Drogen Gewalt Arbeit Familie Deggendorf

Ich bin 28 Jahre alt und seit zwei Jahren verheiratet. Als ich 18 war, bin ich noch an meinem Geburtstag von zu Hause aus- und 600 Kilometer weit weggezogen. Ich hasste meinen Vater, für den es nur Geld, Koks und Gewalt gab. Wenn er mich angerufen hat, dann nur, um […]
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Beichthaus.com Beichte #00023847 vom 18.05.2008 um 23:48:12 Uhr in Deggendorf (21 Kommentare).

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Vorgegaukelte Schwangerschaft

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Engherzigkeit Arbeit Schwangerschaft

Hatte letztens eine kleine Affäre mit einer 22-jährigen, knackärschigen Mitarbeiterin. Sie hat sich scheinbar in mich verliebt und rennt mir jetzt schon seit zwei Wochen heftigst hinterher. Da ich Zugriff auf alle Logs der Firma habe, hat mich doch mal brennend interessiert, was sie und ihre tolle Freundin über mich so schreiben. Dabei ist mir fast das Herz stehen geblieben, als ich las, dass sie mir eine Schwangerschaft vorgaukeln will. Habe dies kurz noch mal mit ihrer Periode überprüft - Schwangerschaft theoretisch unmöglich. Heute will sie mit mir "dringend unter vier Augen reden." Ich werde ihr kurz einige biologische Fakten zum Thema Fruchtbarkeit um die Ohren schmeißen und sie danach lachend stehen lassen.

Beichthaus.com Beichte #00023816 vom 16.05.2008 um 00:26:34 Uhr (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Diagnose: Boreout

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Verzweiflung Arbeit Butzow

Seit ich Ende letzten Jahres mein BWL-Studium an einer Elite-Uni abgeschlossen habe, arbeite ich als Trainee im Marketing eines mittelständischen Unternehmens. Ich mag die Branche und auch meine Kollegen. Nur übermannt mich seit Wochen und schon fast Monaten ein bleiernes Gefühl der Müdigkeit, wenn ich morgens nur an die Arbeit denke. Es fällt mir schwer aufzustehen, wenn ich es schaffe, möchte ich auf dem Arbeitsweg jeden Moment umkehren und wieder nach Hause. Mir ist schlecht und ich bekomme Kopfschmerzen, wenn ich nur dran denke; ich könnte heulen. Der Grund: Ich bin chronisch unterfordert. Ich bin hier nur billige Arbeitskraft für lausige Praktikantenjobs.

Wenn ich selten mal anspruchsvollere Aufgaben bekomme, macht mir das sehr viel Spaß. Aber das macht nur ca. 10 Prozent meiner Arbeitszeit aus. Die andere Zeit warte ich, bis das Telefon klingelt oder man lässt mich abspülen oder Milch kaufen. An guten Tagen darf ich nach Bewerbern fürs Office suchen, die für die Hälfte der Arbeitszeit fast doppelt so viel Gehalt wie ich bekämen. Ich bin todunglücklich und frage mich, wofür ich so viel Zeit, Energie und Geld in mein Studium investiert habe. Ich kann wesentlich mehr und habe wirklich viel Potential, das ich auch gerne ausschöpfen würde. Aber man lässt mich hier nicht. Ich habe die Problematik schon mehrmals bei meinem Vorgesetzten angesprochen und um größere Aufgaben gebeten, aber das ist immer wieder versandet. Das große Glück ist, dass seit Neuestem eine Praktikantin die Handlangerjobs erledigt. Dennoch werden meine Aufgaben nicht substanzieller, obwohl ich mich wirklich drum kümmere. Mir geht es nicht ums Geld, sondern darum, Aufgaben zu haben, die mich erfüllen und die mich auch fachlich weiterbringen. Ich will in der Zukunft nicht vor einem Personaler stehen, der mir sagt "Wie, Sie haben laut Ihrem Lebenslauf zwei Jahre Erfahrung in dem Bereich. Wieso können Sie denn dann nix?"

Ich traue mich nicht, zu kündigen, weil ich Angst habe, vielleicht monatelang arbeitslos zu sein. Außerdem habe ich nach wie vor die Hoffnung, dass es irgendwann besser wird. Heimlich suche ich in der Arbeit nach freien Stellen in anderen Firmen und kopiere hier Bewerbungsunterlagen.

Beichthaus.com Beichte #00023814 vom 15.05.2008 um 19:40:43 Uhr in Butzow (5 Kommentare).

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Hardcore-Swingerclub für christliche Gutmenschen

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Morallosigkeit Engherzigkeit Arbeit Ehingen-Dächingen

Ich arbeite bei einer Firma, bei der alle Zeitschriften, die hier im Umkreis von 150 Kilometern verkauft werden, kommissioniert werden. Ich laufe an einem Band hoch und runter, und stelle die Bestellungen für die Händler zusammen. Letztlich ist aus einem sehr heftigen Pornoheft ein Werbeheft für einen auch sehr heftigen Swingerclub rausgefallen, mit äußerst expliziten Bildern und Kommentaren drauf, Werbung für krasse Sex-Spielzeuge und Telefonsex drin etc. Wirklich nichts für schwache Nerven. Anstatt es zurückzulegen oder wegzuwerfen habe ich es in ein ultra-christliches Magazin eines bekannten deutschen TV-Pfarrers gelegt - Zielgruppe christliches Gutmensch-Hausmütterchen um die 50 aufwärts. Ich habe mich zwar etwas schuldig gefühlt, aber trotzdem das Grinsen bei dem Gedanken an das Gesicht der ach doch so aufgeschlossenen Christenmutti bestimmt eine Viertelstunde nicht aus meinem Gesicht gekriegt. Es hat mir meinen Arbeitstag sehr versüßt, ich würde es jederzeit wieder tun.

Beichthaus.com Beichte #00023811 vom 12.05.2008 um 05:07:17 Uhr in Ehingen-Dächingen (17 Kommentare).

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“Beichte

Ratten in der Pizzeria

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Rache Morallosigkeit Arbeit

Ich habe mal bei einer sehr miesen Pizzeria gearbeitet. Der Chef war ein Vollidiot und hat mir 2,50 Euro die Stunde gegeben. Plus Trinkgeld, das ich behalten durfte. Er hat die Situation, dass ich nichts anderes finde, knallhart ausgenutzt und auch nicht davor gescheut, mir seine Fehler in die Schuhe zu schieben und mich anzuschreien. Deshalb ließ ich mir ein paar Gemeinheiten einfallen.

1. Das Lieferauto, welches eh am Abkacken war, hatte einen Riss im Kühlerschlauch. Ich habe das Ding derbe getreten, bis er endgültig durch und das Wasser raus war. Ich habe ihn dann den ganzen Abend gefahren, mit einer schönen Dampfwolke, bis er komplett im Arsch war. Den Wagen musste er verkaufen und einen neuen anschaffen.

2. Ich habe eine Laktose-Intoleranz. Einmal habe ich mich schön mit Sahne vollgestopft und bin dann zum Arzt wegen meiner Scheißerei. Dem habe ich, ohne mit der Wimper zu zucken, erzählt, dass ich bei der Pizzeria arbeite und zuletzt eine Pizza dort aß. Schließlich landete das Gesundheitsamt dort und der Laden wurde vorerst geschlossen, da unter anderem auch Rattenscheiße im Laden selbst gefunden wurde. Achso - habe ich erzählt, dass der Arzt weiß, dass ich gegen Mäuse und Ratten allergisch bin? Hrhr.

3. Ein Pizzalieferdienst braucht ein Telefon. Eines Tages habe ich die Telefone aufgeschraubt, die Lautsprecher rausgeholt und wieder zugeschraubt. Mensch, war das lustig. Der Umsatz eines ganzen Abends ging flöten.

4. Ich habe jedes Mal den vollen Pizzakarton oder die Nudeln durchgeschüttelt, damit es Scheiße aussieht und bei jeder Beschwerde den Leuten erzählt, dass mein Chef ein Arschloch ist und sie bei der anderen Pizzeria bestellen sollen, die in derselben Stadt ansässig ist. Wisst ihr, wo ich jetzt arbeite? Genau, bei der anderen Pizzeria. Und es gibt keine Probleme mehr.

Beichthaus.com Beichte #00023800 vom 11.05.2008 um 23:09:52 Uhr (17 Kommentare).

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