Taxiuhren manipuliert

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Betrug Schamlosigkeit Arbeit Chef Studentenleben

Ich bin Student und jobbe nebenbei als Taxifahrer zusammen mit 7 anderen Studenten. Da wir unter der Woche genug feiern und der Dienst unter der Woche von den Festangestellten und dem Chef geleistet wird, übernehmen ausschließlich wir Studenten den Dienst von Freitag Abend bist Sonntag Nacht, inklusive Zentrale, also Anrufentgegennahme und Koordination der anderen Taxis. Im Großen und Ganzen ist es ein extrem entspannter Job. Man hat zwar hier und da mal ein paar aggressive Besoffene, aber die meisten sind friedlich und nett und in Partystimmung.
Was uns aber stört ist die Art und Weise, wie unser Chef mit uns umgeht. Er ist ein extremer Choleriker, der wegen jeder Kleinigkeit ausrastet z.B. wenn jemand von uns mal einen Unfall baut. Damit meine ich keinen Totalschaden, sondern kleine Schrammen, was durchaus mal vorkommen kann, wenn man 12 Stunden am Stück Auto fährt und man beim Rangieren auf einen kleinen Hof mal nicht 100%-ig konzentriert ist. Da gibt es noch einige andere Sachen, die uns an unserem Chef stören. Deswegen wollte wir Studenten geschlossen zu ihm gehen und sagen, dass es so nicht weitergeht und andernfalls kündigen würden. Das hätte auf jeden Fall was gebracht, weil dadurch das lukrative Wochenendgeschäft versaut werden würde und er ohnehin noch weitere Fahrer sucht, weil er noch mindestens 2 weitere Taxis kaufen will. Also hätten wir sonst was fordern können und er wäre mit Sicherheit darauf eingegangen, bevor 7 Fahrer auf einmal kündigen.


Durch einen blöden Zufall haben wir aber in den Taxis versteckte GPS-Tracker gefunden. Für die, die nicht wissen was es ist: GPS-Tracker speichern in bestimmten zeitlichen Abständen (ca. einmal pro Minute) die aktuelle Position. Diese GPS-Tracker kann man am Computer auslesen und dadurch nachverfolgen, wer wann wo war.

Daraufhin ist uns der Kragen endgültig geplatzt, weil wir hier nicht in der DDR sind und uns nicht Stasi-mäßig bespitzeln lassen wollen. Als Folge daraus haben wir uns was einfallen lassen, womit ich zu meiner/unserer Beichte komme:


Unser technisch versierter Informatikstudent ist in der Lage sowohl die GPS-Tracker, die (digitalen) Kilometerstände als auch die Taxiuhren der Taxis zu manipulieren. Dadurch sind Schwarzfahrten nun für uns an der Tagesordnung. Im Schnitt fahren wir pro Wochenend-Nachtschicht 300€ pro Taxi ein. Merkwürdigerweise sind es seit ca. 2 Monaten nur noch max. 200€ pro Taxi. Denn der Rest wandert konsequent in unsere eigenen Taschen dank der Manipulation der Taxis. Unser Chef ist zwar komplett am durchdrehen und sucht die ganze Zeit die Gründe für die Umsatzeinbußen, kann es aber kein Stück nachvollziehen und solange werden wir auch fleißig weitermachen, wenn er nicht bald mal vernünftig mit uns umgeht.

Eigentlich haben wir auch keine festen Pausen, sondern können mal einen Kaffe trinken gehen, wenn mal nichts los ist. Das ist eigentlich auch OK so, weil die Zeit ja auch schneller vergeht, wenn man was zu tun hat. Zeit sich aus der Tanke einen Kaffee zu holen hat man immer und wenn man mal ein Leerfahrt hat, kann man auch mit offenen Fenster eine rauchen, was man ja offiziell in Taxis nicht darf.
Allerdings machen wir mittlerweile willkürlich Pausen, die Locker mal eine Stunde dauern können, obwohl das Telefon in einer Tour klingelt. Naja, wir geben dann halt gerne mal 2 Stunden Wartezeit. In diesen Pausen fahren wir gerne mal auf Partys unserer Kommilitonen oder gehen für ein Stündchen in den Club, wo wir dank unserer Bekanntheit als Taxifahrer umsonst, ohne uns anstellen zu müssen problemlos an den Türstehern vorbeikommen.

Tja, das Unternehmen unseres Chefs könnte so viel besser Laufen und viel mehr Kohle abwerfen, wenn er halt nicht so ein asozialer Penner wäre und jede Gelegenheit nutzen würde auszurasten und uns anzuschreien.

Beichthaus.com Beichte #00027512 vom 14.02.2010 um 13:32:21 Uhr (21 Kommentare).

Gebeichtet von gustaf
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Meine Oma liegt im Sterben

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Verzweiflung Ungerechtigkeit 50+ Gesundheit

Meine Oma liegt im Sterben
Meine Großmutter lebt seit Jahren bei uns im Haus. Sie leidet an Leberkrebs im fortgeschrittenen Stadium und da sie schon recht alt ist (84) hat sie jede Behandlung abgelehnt, als sie es erfahren hat. Seit einigen Tagen geht es nun immer mehr bergab mit ihr, sie liegt praktisch im Sterben und das ist das Furchtbarste, das ich jemals erlebt habe. Die Hilflosigkeit, mit der wir alle dem gegenüberstehen, die Machtlosigkeit. Ich beichte dass, wenn ich in ihre vor Todesangst weit aufgerissenen, zitronengelben Augen schaue, ihren geschwollenen Bauch sehe, in dem ihre fußballgroße Leber langsam ihre Organe zerdrückt, ich mir wünsche, sie möge endlich sterben. Jedes Tier wird eingeschläfert, um ihm Qualen zu ersparen - ich bin seit Neuestem definitiv eine Verfechterin von Euthanasie. Mit jeder Träne, die ich meine Mutter vergießen sehe, wünsche ich flehentlich, dass meine Oma endlich, endlich stirbt.

Beichthaus.com Beichte #00027495 vom 09.02.2010 um 02:52:02 Uhr (50 Kommentare).

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Klotür zugenagelt

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Boshaftigkeit Hass Vandalismus Nachbarn

Klotür zugenagelt
Die folgende Geschichte ist nun sicherlich schon zwanzig Jahre her, aber noch heute denke ich manchmal daran. Meine Familie lebte damals in einem kleinen Dorf in Süddeutschland. Leider hatte uns vor unserem Einzug niemand vor den Nachbarn auf der rechten Seite gewarnt. […]
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Beichthaus.com Beichte #00027482 vom 04.02.2010 um 10:46:46 Uhr (29 Kommentare).

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Fahrkarten gefälscht

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Betrug Geiz Falschheit Bahn & Co. Oldenburg

Ich habe früher regelmäßig Busfahrkarten gefälscht, aus Juni hab ich mit etwas Tipp-Ex und schwarzem Fineliner ein Juli gemacht oder auch bei Wochenkarten mal die Zahlen etwas umgeändert. Das Geld was mir meine Eltern eigentlich dafür gegeben hatten, habe ich dann für Zigaretten, Schmuck, Süßigkeiten oder sonstigen Blödsinn verpulvert. Heute tut es mir Leid, denn ich habe nicht nur den Stadtverkehr betrogen, sondern auch meine Eltern verarscht. Zum Glück ist es nie aufgeflogen, aber was tut man nicht alles in der jugendlichen Geldgier.

Beichthaus.com Beichte #00027403 vom 12.01.2010 um 19:34:14 Uhr in 23758 Oldenburg (16 Kommentare).

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Junge Mutti in der Nachbarschaft

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Neugier Wollust Masturbation Nachbarn

Junge Mutti in der Nachbarschaft
Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus im 5. Stockwerk. Von dort aus habe ich einen guten Überblick über die Häuser der Umgebung. In der Nachbarschaft wohnt eine junge Familie. Im Sommer liegt die junge Mutti immer im Bikini im Garten oder spielt mit dem Kind herum. […]
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Beichthaus.com Beichte #00027384 vom 08.01.2010 um 00:39:06 Uhr (40 Kommentare).

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