Unentschuldbarer One-Night-Stand

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Fremdgehen Verzweiflung Lügen Trunksucht

Mir geht es schon seit einigen Wochen ziemlich mies. Mein Leben ist ein einziges Chaos. Das einzige Gute ist mein Freund, deshalb kann ich auch nicht verstehen, warum ich so unendlich blöd war. Letztens war ich auf einer Party eingeladen und wir spielten ein Trinkspiel. Nach einigen Runden war ich komplett dicht. Nachdem ich gekotzt hatte, trank ich allerdings noch weiter! Ja, ich weiß, dass das wirklich blöd ist, aber es ging mir einfach schlecht und ich wollte nur mal einen Abend abschalten. Aber dann ist etwas Schreckliches passiert. Ich habe meinen Freund betrogen. Ich habe mir NIE vorstellen können, dass ich mal so eine unmoralische und wertlose Frau werde, aber es ist passiert. Viel weiß ich nicht mehr, was das Ganze noch schlimmer macht. Zurzeit fühle ich mich einfach nur schmutzig und hasse mich selbst - zu Recht. Ich liebe meinen Freund, auch wenn das nach diesem Geständnis vielleicht nicht nachvollziehbar ist. Wir führen eine Fernbeziehung und es läuft auch richtig gut, jedenfalls bis jetzt. Deshalb weiß ich nicht, wie ich so unmoralisch und dumm handeln konnte. Es war zwar "nur" ein One-Night-Stand, aber ich weiß nicht, ob ich es ihm beichten soll. Ich bin grundsätzlich ein ehrlicher Mensch und ich würde es ihm auch gerne sagen, da er die Wahrheit verdient hat, aber die Gefahr, ihn dadurch zu verletzen oder zu verlieren hindert mich daran. Ich leide wirklich sehr darunter und es bricht mir das Herz, wenn ich mir vorstelle, wie er wegen meines Versagens leiden wird. Ich will hier auch keine Kommentare, die mein Handeln entschuldigen, weil ich weiß, dass es nicht zu entschuldigen ist. Da ich aber mit keinem darüber reden kann, wollte ich es mir vom Herzen schreiben.

Beichthaus.com Beichte #00032407 vom 16.12.2013 um 12:48:09 Uhr (20 Kommentare).

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Leidenschaft für meine Lehrerin

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Verzweiflung Begehrlichkeit Schule

Ich möchte beichten, dass ich in meine ehemalige Lehrerin verliebt bin. Ich habe mich während der Schulzeit verliebt, weil sie einfach wunderschön ist. Sie ist jung und unheimlich lieb und sympathisch - aber auch verheiratet und die Mutter eines Kindes. Ich habe aus meiner Leidenschaft nie ein Geheimnis gemacht, sondern ihr sogar Geschenke gemacht - zwei Mal zum Valentinstag und eines zum Geburtstag. - die Geschenke waren übrigens gut durchdacht und kamen wirklich von Herzen! Ich habe sie auch in Briefen oder E-Mails viel privater angeschrieben, als ein normaler Schüler das macht. Und wofür? Damit sie mich bei dem zweiten Valentinstagsgeschenk zurückweist. Ich bin einfach ein unglaublicher Idiot und habe mich total zum Affen gemacht! Dabei wollte ich ihr nur zeigen, was ich für sie empfinde. Aber inzwischen habe ich verstanden, dass sie mich nicht liebt und das auch niemals tun wird. Ich habe unglaublichen Liebeskummer und möchte beichten, dass ich mich immer noch lächerlich mache. Ich schreibe ihr E-Mails und berichte ihr von dem Verlauf meines Studiums und hoffe, dass sie darauf antwortet. Dabei versuche ich doch nur, glücklich zu sein - deshalb lebe ich in dieser Traumwelt, denn sobald ich die Realität erfasse, bin ich niedergeschlagen. Schließlich will ich doch nur, dass sie mich liebt. Aber als wäre das nicht das Schlimmste, möchte ich mich hiermit dafür entschuldigen, dass ich ihre Ehe gefährdet habe, ich bin wohl einfach nur ein Schwein, das sich lächerlich macht. Ein lästiger Verehrer, den man per Mail abweist. Ich hatte mir vorgenommen Abstand zu gewinnen - und auch das möchte ich beichten, denn ich hatte nicht genug Disziplin dazu und muss jetzt darunter leiden. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00032401 vom 15.12.2013 um 18:51:31 Uhr (16 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Dreier für 60 Euro

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Prostitution Verschwendung Hochmut

Der Dreier für 60 Euro
Bei einem Besuch in einer, für ihre blühende Rotlichtszene bekannten, Stadt in Norddeutschland hatte ich (m/22) eine unvergessliche Begegnung. Der Abend lief nicht besonders erfolgreich, was die Frauensuche anbelangte und so kam es, wie es kommen musste - ich ließ […]
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Beichthaus.com Beichte #00032398 vom 14.12.2013 um 15:02:07 Uhr (37 Kommentare).

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Der unfähige Manager

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Feigheit Verrat Ungerechtigkeit Kollegen Arbeit

Ich (m/37) werde wohl bald meinen Job kündigen. Ein Angebot von einem anderen Unternehmen habe ich schon. Damit dürfte ich dann der Dritte dieses Jahr sein und es tut mir um die Firma leid, da ich dort bereits seit siebzehn Jahren arbeite. Der Grund dafür ist, dass mein Chef vor zwei Jahren aufgrund einer Krankheit in den Ruhestand gehen musste. Und da er keine Kinder hatte, hat er sein Unternehmen dann verkauft. Die Firma ging dabei an eine größere Unternehmensgruppe, die hier dann einen Manager eingesetzt hat. Der allerdings nur von betriebswirtschaftlichen Dingen eine Ahnung hat, aber nicht von der Arbeit, die wir hier ausführen. Einzig und allein wichtig war, dass die Zahl unter dem Strich stimmt und möglichst hohe Gewinne eingefahren werden. Dabei war vieles sehr widersprüchlich, auf der einen Seite mussten wir Seminare besuchen, um das Teamwork zu verbessern, auf der anderen Seite wurden Mitarbeiter gegeneinander in Konkurrenz gestellt. Beispielsweise wurde zwei Sekretärinnen erzählt, dass man eine entlassen würde, allerdings würde sich das erst in einem halben Jahr entscheiden.

Das Schlimmste aber war, dass wir unter einem enormen Zeitdruck gesetzt wurden, der noch in Verbindung mit Kontrollwahn stand. Bei einer Arbeit, bei der man viel denken muss, ist so etwas fatal, es sind nur noch Fehler passiert! Teilweise richtig Teure, die mit einem enormen Aufwand wieder beseitigt werden mussten. Natürlich hat auch die Anzahl der Krankentage bei meinen Kollegen zugenommen, viele davon haben auch zugegeben, dass sie krankfeiern, weil sie sich ein paar Tage erholen müssen. Wir haben versucht, den Manager darauf anzusprechen, und auch die Unternehmensgruppe, aber die Leute haben es wirklich nicht begriffen. Hauptsache schnell, alles andere ist egal. Nachdem jetzt vor einigen Tagen wieder ein langjähriger Kunde abgesprungen ist, werde ich den Laden endgültig verlassen. Die Firma macht dieses Jahr das erste Mal in ihrer dreißigjährigen Geschichte Verluste, unser Manager gibt den Mitarbeitern dafür die Schuld und da seine Vorgesetzten aus demselben Holz sind wie er, glauben sie es auch. Ich beichte also, dass ich viele meiner Kollegen, die nicht einfach so ihren Job wechseln können, im Stich lasse. Im Grunde genommen verlasse ich das sinkende Schiff.

Beichthaus.com Beichte #00032392 vom 12.12.2013 um 14:03:30 Uhr (16 Kommentare).

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Meine Angst vor der Familienvereinigung

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Feigheit Verzweiflung Familie

Ich (w) möchte beichten, dass ich meine Lieblingstante schon seit Jahren nicht besucht habe, obwohl sie an Krebs erkrankt ist. Jeden Tag frage ich mich, wie es ihr geht, und habe Angst um sie. Ich traue mich jedoch nicht, sie selbst zu fragen. Ich leide seit vielen Jahren an Depressionen und sozialen Ängsten, den Großteil der Zeit unbehandelt, und habe vor diesem Hintergrund in meiner Jugend einige ziemlich beschränkte Dinge getan, wenn es mir wirklich dreckig ging. Ich bin weggelaufen, habe die Schule abgebrochen, mich an den Hals x-beliebiger Männer geworfen und dergleichen. Auch wenn ich jetzt wieder ein ordentliches Leben führe, schäme ich mich deswegen noch immer so sehr vor meiner Familie, dass ich nur noch zu meinen Eltern und meiner Schwester Kontakt habe, mich jedoch nicht traue, mit meinen zahlreichen Cousinen und Tanten, die früher meine besten Freundinnen waren, Kontakt zu halten. Oder zu meiner Oma, die sehr lieb ist und die auch nicht jünger wird, nicht einmal anrufen kann ich sie. Ich habe große Angst, dass ich diesen Kontakt nie wieder aufbauen kann, traue mich jedoch nicht unter die Augen dieser Menschen. Nun, da sogar eine so liebe Verwandte eine Krankheit erleiden muss, die die Dauer ihres restlichen Lebens ungewiss macht, habe ich jeden Tag den Wunsch dort einfach hinzufahren.


Wenn ich mir dann aber wieder vorstelle, ein Gespräch führen zu müssen, in dem all die Dinge wieder aufkommen könnten, die man in meiner Familie über mich weiß - all die Fehlschläge und Entgleisungen und nicht zuletzt auch die Tatsache, dass es mir noch immer nicht gelungen ist, alles in den Griff zu bekommen - schäme ich mich so sehr, dass ich den Schwanz einziehe. Ich beichte, dass ich ein Feigling bin, und mich von meiner Angst leiten lasse, statt die verbliebene Zeit mit den Menschen, die mir viel bedeuten, zu verbringen. Da ich weiß, dass es so nicht weitergehen kann, habe ich mich meinen Eltern anvertraut und sie gebeten, dass wir uns einmal in größerer Runde treffen könnten, damit ich alle wiedersehen, mich im Notfall aber auch etwas in den Hintergrund zurückziehen kann. Ich bete, dass ich auf diese Weise wieder öfter meine Tante sehen kann. Es tut mir leid, dass ich das erst meinen Eltern aufhalsen musste, um mich zu überwinden, diese Menschen wiederzusehen, die mir so lieb und teuer sind - auch wenn bestimmt viele behaupten würden, dass sie mir nicht so viel wert sein können, wenn ich mich so verhalte. Ich bitte um Absolution und wünsche mir die Stärke, um mich dauerhaft zu überwinden, diesen Menschen zu zeigen, wie wichtig sie mir sind und wie sehr ich sie vermisse.

Beichthaus.com Beichte #00032388 vom 12.12.2013 um 21:08:58 Uhr (11 Kommentare).

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