Waschverrückte Gesellschaft

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Unreinlichkeit Ekel Faulheit Schamlosigkeit

Ich (m/25) beichte, dass ich seit ein paar Jahren fast nichts mehr in puncto Sauberkeit mache. Ich habe es noch nie gemocht, mich zu waschen und zu duschen etc. Ich habe es als Jugendlicher schon möglichst lange herausgezögert. Als ich mit 20 zum Studieren umgezogen bin, ist es extremer geworden. Ich bin einfach zu faul. Ich sehe den Sinn nicht darin. Klar, man will gepflegt sein, aber mir ist das egal. Anfangs habe ich so circa ein bis zwei Mal die Woche geduscht. Um mich an den duschfreien Tagen zu waschen, bin ich zu faul. Ich nehme nur Deo. Die Haare habe ich mir ganz kurz rasiert, damit sie nicht so schnell fettig werden. Zum Zähneputzen bin ich auch zu faul. Die Zahnbürste habe ich nur selten benutzt und als sie abgenutzt war, habe ich sie weggeworfen und einfach keine Neue mehr gekauft. Seit ca. vier Jahren putze ich mir die Zähne gar nicht mehr. Ich habe dann auch angefangen, die Abstände zwischen den Duschen zu verlängern. Ich dusche nur noch etwa zwei Mal im Monat, mehr ist absolut nicht drin. Viele denken jetzt vielleicht, wie eklig das ist und vielleicht stimmt das ja auch, aber es ist mir eigentlich egal.


Ich weiß, dass ich schwitze und dass man den Schweiß riechen kann, weil ich ja auch meine Klamotten nicht mehr wasche, sondern nur noch mit Deo einsprühe. Meine Kopfhaut glänzt vom vielen Fett und ich habe Schuppen ohne Ende, egal, auch wenn es juckt. Meine Zähne sind total gelb und teilweise braun und ich habe Karies, Mundgeruch und kann kein Eis mehr essen, weil die Kälte wehtut. Ich werde natürlich auch von anderen Leuten angesprochen auf meine Ungepflegtheit und im Bus setzen sich die Leute oft weg, aber ich habe auch einen Kumpel, ein Kommilitone, der es ähnlich hält wie ich. Ich bekenne mich zu meiner Faulheit und ich weiß, dass es meiner Gesundheit schadet, aber ich will trotzdem nichts ändern, weil ich mich wohlfühle. Wahrscheinlich bin ich einfach nicht für unsere waschverrückte Gesellschaft gemacht.

Beichthaus.com Beichte #00035804 vom 27.05.2015 um 21:58:26 Uhr (25 Kommentare).

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Die neue Generation schwangerer Frauen

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Zorn Vorurteile Schwangerschaft Nennhausen

Ich hasse Frauen, die in ihrer Lehrzeit absichtlich schwanger werden und dann zu Hyperschwangeren mutieren. Also kein geplatztes Kondom, sondern Pille abgesetzt und Sex nach Plan. Diese Frauen sind dann keine normalen Schwangeren, mit ungefähr 18-21 Jahren sind sie die Hyperschwangeren. Nach dem positiven Schwangerschaftstest wird sofort auf der Stelle der Arbeitgeber informiert, dann werden Babyklamotten gekauft, jeden Tag werden Bilder von dem nicht vorhandenen Schwangerschaftsbauch gepostet. Wenn ein Bäuchlein da ist, wechselt das Motiv, dann liegen die Männer auf den bauchnabelgepiercten Schwangerschaftsbauch. Das Schlimmste ist aber, dass sie meinen, sie seien krank und nicht schwanger. Sie können keinen Finger mehr rühren und tun nichts mehr, weil sie schwanger sind. Wenn man sie kritisiert, heulen sie los, Schwangerschaftshormone. Ich (w) beichte also, dass ich diese Frauen ab der ersten Minute an nicht mehr leiden kann und ich am Liebsten nicht mehr in die Berufsschule gehen möchte. Ich bitte um Absolution, denn eine Schwangerschaft ist eigentlich ein sehr großes Glück.

Beichthaus.com Beichte #00035777 vom 23.05.2015 um 16:58:58 Uhr in 14715 Nennhausen (Fouque-Platz) (9 Kommentare).

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“Folge

Große Liebe trotz Beziehung

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Fremdgehen Falschheit Begehrlichkeit Partnerschaft

Ich habe eine Affäre zu beichten. Es begann auf einer Party, auf der ich mit einigen Freunden, meiner Freundin und ihrer Freundin war. Man kann sich jetzt schon denken, dass es sich um besagte Freundin handelt. Diese hat an diesem Abend dem Alkohol zu oft die Hand gegeben und war voll bis oben hin. Dadurch hat sie auch begonnen, sich daneben zu benehmen, völlig schmerz- und wohl auch bewusstlos zu flirten, was das Zeug hält und sich lächerlich zu machen. Einige fanden das natürlich lustig, meiner Freundin aber tat es leid und sie passte auf sie auf wie ein Schießhund, weil einige der Herren natürlich ansprangen. Sie wollte sie dann vor weiterem Schaden bewahren und bat mich, sie nach Hause zu fahren und dann wiederzukommen, da ich der Einzige war, der noch fahren durfte. Ohne Hintergedanken willigte ich ein, weil es auch mir leidtat, da sie eine wirklich gute Freundin ist.


Bereits auf der Fahrt fing sie an, mich betatschen zu wollen, was ich noch abwies und nicht ernst nahm, wir lachten auch beide. Zwischendurch nickte sie bereits ein und taumelte im Sicherheitsgurt nur noch vor sich hin. Bei ihr angekommen wollte ich sie ins Bett legen und wieder abhauen, doch sie meinte, ihr würde schlecht werden und ich solle noch kurz warten. Das tat ich dann auch, saß auf dem Bett und dann geschah das Unglück. Sie hat sich im Bad wohl etwas frisch gemacht und zudem ihre ganzen Klamotten ausgezogen. Nur noch mit ihrer Unterwäsche bekleidet kam sie wieder heraus und auf mich zu. Bis dahin wollte ich nur schnell zurück zur Party, doch da hat es Klick gemacht und ich war aufgrund ihres extrem knackigen Körpers innerhalb einer Sekunde nur noch eins: geil. Ich wusste, ich muss da so schnell wie möglich raus, aber ich bekam meinen Blick nicht von ihrem Slip los, an dem sich ihre Vorliebe für Komplettrasuren im Intimbereich schon abzeichnete. Dann lag ich auch schon auf dem Rücken mit ihr auf mir drauf. Sie guckte mir noch kurz in die Augen und nach einem vorsichtigen Kuss fielen wir regelrecht übereinander her. Es war eine kurze aber harte Nummer, als ob sich eine längst aufgestaute Lust endlich entladen konnte. Ich kannte das so mit meiner Freundin nicht.


Ich hoffte ein wenig, sie hätte den Abend vergessen, das war aber natürlich nicht so. Wir trafen uns einige Tage später heimlich, weil sie ein ernstes Gespräch suchte. Sie hat mir gebeichtet, mich schon lange ernsthaft zu mögen und dass sie seit dem "Vorfall" an kaum etwas anderes denken könnte, als den Abend nüchtern und ausgiebig zu wiederholen. Ich konnte nicht abstreiten, dass es mir genauso geht. Natürlich stand eine eventuelle Trennung von meiner Freundin zur Diskussion. Aber wir beide haben ein schlechtes Gewissen meiner und ihrer Freundin gegenüber und wissen nicht, wie wir handeln sollen. Auch wenn meine Freundin nie etwas davon erfährt, wäre es für sie ein Schlag ins Gesicht, wenn wir beide nun zusammenkämen. Wir konnten es an diesem Tag trotzdem nicht lassen und haben unser Erlebnis nüchtern und ausgiebig wiederholt und es war noch viel besser als beim ersten Mal.

Beichthaus.com Beichte #00035775 vom 22.05.2015 um 18:11:25 Uhr (23 Kommentare).

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Gechillte Studenten

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Zorn Trägheit Studentenleben

Langsam glaube ich, ich bin anders als die anderen Leute. Ich bin 24 und Studentin der Wirtschaftswissenschaften. Für das Studium bin ich in eine andere Stadt gezogen und habe dort auch schnell eine WG gefunden, wo ich mit zwei anderen Studentinnen in meinem Alter wohne. Naturgemäß besteht quasi mein komplettes soziales Umfeld ebenfalls aus Studenten. Nun fällt mir aber immer mehr auf, dass ich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis eine der Einzigen zu sein scheine, die sich wirklich Gedanken um ihre Zukunft und berufliche Pläne macht. Es erschreckt mich oft, auf WG-Partys oder Spieleabenden bei Gesprächen zuzuhören. Die meisten meiner Freunde haben absolut keinen Plan von ihrer Zukunft. Alle studieren halt "irgendwas", brechen ab und wechseln das Studienfach, unterbrechen und lungern dann bis zum nächsten Semester einfach nur auf Mamis und Papis Kosten zu Hause rum oder vernachlässigen ihr Studium, um Partys zu feiern und sich sinnlos zu besaufen.


Es ist mir schon klar, dass die Studentenzeit eine einmalige Zeit ist, die man genießen sollte. Das tue ich auch, aber ich wusste schon lange vor meinem Abitur, dass ich unbedingt Steuerberaterin werden will. Deshalb habe ich mich darüber so viel informiert wie nur möglich, habe mehrere Praktika in Steuerberaterkanzleien gemacht, um so einen Einblick in den Alltag zu bekommen und so weiter. Und dann sitzen da meine Freunde und Bekannten und wollen "irgendwas mit Medien" machen oder geben offen zu, dass sie ihr derzeitiges Fach nur studieren, weil ihnen nichts Besseres eingefallen ist. Die meisten wollen nach dem Studium "erst einmal eine Runde chillen" oder die Welt bereisen, ohne Kohle, versteht sich. Irgendjemand wird schon dafür bezahlen. Ich begreife einfach nicht, wie man so sorglos sein kann! Das sind doch alles keine 13-jährigen Teenies mehr, das sind erwachsene Menschen Anfang bis Mitte 20, die irgendwie keinen Bock auf gar nichts haben und deren einziges Lebensziel "chillen" ist.


Wo ist denn da der Kampfgeist geblieben? Früher galt es doch auch als erstrebenswert, so schnell wie möglich mit dem Studium oder der Ausbildung fertig zu sein, gute Noten zu haben, einen guten Job zu finden, durch den man sich selbst erfüllen konnte und ein geregeltes Leben aufzubauen. Meine Eltern waren mit dem Alter schon verheiratet, mein Vater hatte einen Job, in den er sich reingekniet hat, den er gerne erledigt hat und der ihm gute Zukunftsaussichten versprach. Dadurch verschaffte er sich die Sicherheit, eine Familie ernähren zu können. Und heute? Da sitzen Paare in Juteklamotten, die genau bis morgen Mittag denken können, aber auf gar keinen Fall weiter. Ich habe noch Kontakt zu etlichen ehemaligen Schulkameraden aus meiner Heimatstadt. Einige davon haben eine Lehre gemacht, worauf die besagten Studenten gerne hinunterzuschauen pflegen, und die sind bei Weitem vernünftiger und erwachsener. Diese haben einen Plan vom Leben, wollen sich eine Karriere aufbauen, in den nächsten fünf Jahren ein Eigenheim haben und eine Familie gründen.


Mittlerweile fange ich schon an, an der deutschen Studentenschaft zu zweifeln. Ich dachte früher immer, Studenten seien klug und weltgewandt, aber wenn ich mir das so angucke, haben die oft außer chillen, Partys und kiffen nicht viel in der Birne. Oft fühle ich mich unverstanden, weil Leute ohne Hochschulabschluss dafür aber mit Plan vom Leben als spießig und doof betitelt werden. Ich beichte also hiermit, dass ich von meinen Studienkollegen oftmals genervt bin, weil viele davon einfach nichts gebacken kriegen, aber trotzdem eine Riesenklappe haben.

Beichthaus.com Beichte #00035762 vom 20.05.2015 um 19:41:44 Uhr (25 Kommentare).

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“Beichte

Die Türkin im Kleiderkreisel

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Vorurteile Lügen Shopping Internet Weikersheim

Hin und wieder kaufe ich etwas bei einer Online-Kleiderbörse. Normalerweise habe ich kein Problem damit, die Klamotten dort zu kaufen, da ich meistens nur etwas kaufe, bei dem noch ein Etikett dranhängt oder manchmal auch, wenn der Zustand als sehr gut beschrieben wird. Nun ja, irgendwann wollte ich dort mal eine Bluse kaufen, die angeblich nur ein Mal getragen wurde. Nachdem ich die Kontodaten der Verkäuferin bekommen hatte, sah ich, dass der Name irgendetwas aus dem Orientraum war - vermutlich türkisch oder so. Ich schaute mir dann noch die anderen Sachen an, die diese Person verkaufte, und stellte fest, dass das Mädchen teilweise noch selbst auf den Bildern drauf war und tatsächlich: Es war eine Türkin oder irgendeine aus dieser Ecke.

Irgendwie ekelte mich das dann derartig an, dass ich den Deal platzen ließ und ihr eine Ausrede auftischte, wieso ich die Bluse nun doch nicht kaufen konnte. Ich konnte und wollte einfach nichts von ihr kaufen - schon gar nicht mit dem Wissen, dass sie selbst schon darin gesteckt hatte. Es widerte mich so sehr an, etwas von ihr tragen zu müssen. Ich muss dazu sagen, dass ich allein den Körpergeruch von Menschen aus Afrika und dem Orient extrem ekelerregend finde und so hatte ich schon förmlich den Geruch in der Nase, wie es riechen würde, wenn ich die Bluse auspacke. Ich konnte das einfach nicht kaufen. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00035761 vom 20.05.2015 um 18:02:40 Uhr in Weikersheim (30 Kommentare).

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