Meine Waffe im Klassenkampf

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Ekel Rache Stolz

Ich bekomme von meinem beschissenen Sachbearbeiter sehr häufig Vermittlungsvorschläge für miese, unterbezahlte Zeitarbeitsjobs zugeschickt, auf die ich mich als Arbeitsloser natürlich bewerben muss. Da mein Sachbearbeiter allgemein ein ziemlich unangenehmes Arschloch ist, revanchiere ich mich für diese Großtat. Bei jedem Vermittlungsvorschlag liegt ein Antwortschreiben bei, das ich nach drei Tagen unterschrieben an meinen Sachbearbeiter zurückschicken muss. Immer wenn ein Vermittlungsvorschlag ins Haus flattert, höre ich für zwei bis drei Tage auf, meinen (ziemlich großen) Penis zu waschen. Bevor ich das Antwortschreiben wegschicke, reibe ich mein Gemächt von oben bis unten am Brief, sodass sich das Smegma meiner Eichel ordentlich auf den Vordruck des Jobcenters verteilt.

Der Brief wird natürlich direkt an meinen Sachbearbeiter adressiert. Immer, wenn ich den Brief in den Briefkasten werfe, wünsche ich mir dabei, dass noch viel mehr Geknechtete ihren ungewaschenen Riemen an Jobcenterbriefen reiben. Ich wünsche mir dann immer, dass bei allen Mitarbeitern der Jobcenter die Finger anfangen zu jucken und das aus dem Genitalherpes des Proletariats der Fingerherpes der Kaste der Knechter und Unterdrücker wird. Ich weiß, dass das nicht die feine englische Art ist und das man das nicht tun sollte, aber ich sehe meinen Penis dann auch irgendwie als eine Waffe im Klassenkampf. Auch wenn das ungewöhnlich klingt, so macht mich das auch irgendwie stolz. Ich bin stolz auf meinen Penis. Das Ganze ist jetzt vielleicht kein großes Vergehen, trotzdem tut es mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00040428 vom 07.10.2017 um 03:09:17 Uhr (26 Kommentare).

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Hilfe, mein Mann ist Hobbyjurist

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Ehebruch Verrat Partnerschaft München

Ich schließe mich hier mit meiner Beichte mal dem derzeitigen Trend an, auch ich habe Probleme mit meinem Partner. Mein Mann bezeichnet sich selber als Hobbyjurist, für den Rest des Ortes ist er einfach nur ein Arschloch. Er war mittlerweile mit jedem aus unser Nachbarschaft schon mindestens einmal vor Gericht, ständig ruft er bei der Polizei an und meldet irgendetwas. Mal ist es Lärmbelästigung, Hundedreck auf dem Gehweg oder dann irgendein Landwirt, der Mist fährt, obwohl er es gerade nicht darf. Die Lehrer in der Schule lassen sich mittlerweile alles von mir gegenzeichnen, jeden Tag muss ich die Hausaufgaben schriftlich bestätigen oder irgendwelche Klausurentermine. Meine Beichte ist, dass ich eigentlich nur noch mit ihm verheiratet bin, weil er ganz gut Geld verdient und ich mir meinen Sex heimlich beim Nachbarn holen kann.

Beichthaus.com Beichte #00040410 vom 03.10.2017 um 21:35:41 Uhr in München (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Unartige Schülerinnen

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Fetisch Begehrlichkeit Aggression Schule Köln

Ich treibe mit meiner Freundin Spielchen, die den meisten von euch wohl etwas komisch vorkommen. Ich muss dazu ein klein wenig ausholen: Ich bin Lehrer an einer Hauptschule und ich kann euch sagen, das ist kein leichter Job. Die Plagen tanzen einem auf der Nase rum, […]
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Beichthaus.com Beichte #00040404 vom 03.10.2017 um 01:00:33 Uhr in Köln (Merianstraße) (7 Kommentare).

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Mein Alltag beim mobilen Pflegedienst

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Morallosigkeit Engherzigkeit Arbeit 50+ Stuttgart

Ich (m/30) arbeite in einem örtlich renommierten Pflegedienst und habe so gezwungenermaßen mit vielen kranken & alten (und jungen) Menschen zu tun. Ich habe diesen Job gewählt, weil ich mit der Ausbildung zum Altenpfleger quasi niemals arbeitslos werden kann. Wie man sich sicher vorstellen kann, habe ich also Kontakt zu vielen Menschen mit Krankheiten und Gebrechen aller Art. Bezogen auf den gewählten Beruf beichte ich folgende drei Dinge:

1) Bei komplizierten, ekelerregenden Pflegefällen, gerade bei massiv dementen Menschen, denke ich mir immer nur "wieso kannst Du nicht einfach sterben". Wenn die Patienten dann mal sterben, bin ich ehrlich gesagt froh, da nicht mehr hin zu müssen und bin froh eine entspanntere Pflegetour zu haben.

2) Viele meiner Kolleginnen zögern immer wieder, beispielsweise bei steigendem Fieber oder einer Verschlechterung des Allgemeinzustandes des Patienten einen Arzt oder RTW zu rufen. Das hat einen guten Grund - wenn jemand Altes mit multiplen Gebrechen und Krankheiten mal ins Krankenhaus verwiesen wird, kommen sie oft nie wieder zurück. Ich persönlich habe kein Problem damit und rufe stets sofort einen Arzt an - an sich mache ich ja nichts falsch. Oftmals ist die medikamentöse Behandlung des Hausarztes sowieso massiv infrage zu stellen. Wenn die Menschen dann doch wieder heimkommen, sind sie durch das Krankenhaus medikamentös viel besser eingestellt und ihnen geht es sichtlich besser. Die faulen Hausärzte (ich hasse sie) übernehmen stets, ohne Ausnahme, die Medikamentenpläne aus dem KH. Bitte nicht falsch verstehen - ich pflege die Menschen dennoch auf hohen fachlichen Niveau und sehr gewissenhaft. Ich würde niemals die noch vorhandene Gesundheit eines Patienten gefährden. Aber alles andere geht mir quasi am Arsch vorbei. Ich habe nur manchmal ein schlechtes Gewissen, aber nur weil meine Freundin sagt, ich sei herzlos.

3) Da ich ein männlicher Pfleger bin, gehen mir die weiblichen Kundinnen, welche keinen Mann als Pfleger wollen - aus welchen Gründen auch immer - massiv auf den Sack. Meine Chefin ist offensichtlich zu dumm, um diese Kundinnen mir nicht zuzuteilen und mir ist es zu blöd, diese mit meinen Kolleginnen zu tauschen. Angesprochen habe ich das Problem schon oft - interessiert nur keinen. Ich marschiere einfach hin, lasse mich aus der Wohnung "rausschmeissen", dokumentiere "Pflege abgelehnt" und chille dann beim Bäcker bei einem gemütlichen Kaffee. Ein schlechtes Gewissen habe ich nicht. Meiner Meinung ist Pflege geschlechtsneutral. Wer wirklich Hilfe will, lässt sich auch helfen.

Beichthaus.com Beichte #00040390 vom 30.09.2017 um 14:53:06 Uhr in Stuttgart (11 Kommentare).

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“Beichte

Tief verschuldet dank Studium

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Dummheit Maßlosigkeit Geld Verschwendung Studentenleben Ludwigsburg

Meine Bank hat mir heute angekündigt, dass sie mir den Dispo streichen werden. Ich (m/25) habe gerade mein Studium abgeschlossen und bin mit insgesamt 30.000 Euro tief verschuldet. 10.000 Euro Privatkredit bei meiner Arbeitsstelle, 10.000 Euro BAföG und insgesamt 10.000 Euro auf verschiedenen Kreditkarten und Konten. Wenn der Dispo gestrichen wird, weiß ich nicht, wie es weitergeht. Ich habe nie gelernt mit Geld umzugehen und das bekomme ich nun richtig zu spüren. Ich werde das ab morgen ändern und lernen, meinen finanziellen Mitteln entsprechend zu leben. Außerdem werde ich die Ziele, die ich mir immer wieder setze und dann doch nicht umsetze, für mich selbst verbindlich machen. Vielleicht ist es für mich gut, dass ich gerade keine andere Wahl habe - so kriege ich endlich mein Kopf aus dem Arsch und mache etwas aus mir. Wenn ich das nicht tue, ende ich überschuldet als Harzer. Ich muss jetzt mein Leben vernünftig anpacken. Morgen geht es los.

Beichthaus.com Beichte #00040381 vom 28.09.2017 um 23:47:08 Uhr in Ludwigsburg (17 Kommentare).

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