Manipulation bei der Maßnahme vom Jobcenter

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Schamlosigkeit Boshaftigkeit Zorn Hannover

Es ist ein paar Jahre her - ich war gerade mit der Schule fertig und hatte noch keinen Ausbildungsplatz. Nachdem ich mich beim Jobcenter arbeitslos gemeldet hatte, wurde ich in eine "Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme" geschickt. Jedoch hatte ich schon vom ersten Tag an keine Lust auf diese "Maßnahme", da dort nur Asoziale, Kriminelle, und unmotivierte Jugendliche waren, zumindest 70 Prozent ohne einen Schulabschluss. Ich war das komplette Gegenteil - keine Vorstrafen, motiviert, Abitur etc. Also habe ich mir geschworen, nicht nur ordentlich Bewerbungen zu schreiben, sondern diesen gesellschaftlichen Abschaum ordentlich zu ärgern. Wie ich meinen Spaß gehabt habe, indem ich die eine oder andere Zukunft (kurz- oder langfristig) ruiniert habe? Ich habe sehr gute Kenntnisse im Bereich IT, und ich habe auch gute Kenntnisse, wenn es um das Thema Hacken oder Manipulieren geht. Und ich hatte eine unglaublich unintelligente "Betreuerin", die nicht nur ihren Rechner unbeobachtet ließ, nein, sie hatte ihren Benutzernamen sowie alle Passwörter auf einem Zettel unter der Tastatur versteckt. Und die Sicherheitsrichtlinien waren teilweise mehr als mangelhaft.


Also habe ich gewartet, bis sie Pause hatte, der PC war somit frei zugänglich. Mit einem USB-Stick und diversen Tools sowie mit den ganzen Passwörtern und den kuriosen Sicherheitsrichtlinien habe ich mir nicht nur einen dauerhaften Zugang mit Adminrechten auf fast allen Bereichen verschafft, ich habe auch noch schön einen Fernzugang eingerichtet. Zu Hause fing mein Spaß erst richtig an. Ich hatte Zugriff auf alle Daten, Informationen, Bewerbungen, Einträge, Pläne, Tests, Informationen von bzw. für das Jobcenter, komplette Systeme sowie viele Server, Drucker, Router, VoIP, also auf das gesamte Schulnetzwerk von den zwei Standorten inkl. aller PCs, Laptops, Telefone und mehr. Ich hätte nie gedacht, dass alles wirklich so schlecht konfiguriert und gesichert ist. Dumme Mitarbeiter, unprofessionelle IT-Kollegen. Aber ich hatte immerhin Zugriff auf quasi alle Daten! Und ich konnte vieles, wirklich vieles Bearbeiten. Die Qualität der Anwendungen war unterirdisch.


Ich habe alles Mögliche verändert, manipuliert und einiges gelöscht. So sind fehlerhafte Bewerbungen verschickt worden, die "Teilnehmer" konnten ihre Betreuer nicht anrufen, Urlaubspläne und Urlaubstage stimmten nicht, die Drucker habe ich mit "Vorlagen" gefüttert, sodass zum Beispiel bei einer Bewerbung hinter dem Anschreiben ganz dezent zwei Hunde beim Sex mitgedruckt wurden und noch vieles mehr. Es ging lange gut. Viele haben dadurch erst recht Absagen bekommen, einige haben wegen mir Abmahnungen erhalten, teilweise waren die wegen mir nicht mehr im System verzeichnet, konnten gewisse Abschlüsse und Qualifikationen nicht machen und Ähnliches. Nachdem ich nach relativ kurzer Zeit einen Ausbildungsplatz gefunden habe, habe ich mich dort nie mehr blicken lassen. Jedoch habe ich jeden Tag irgendwelche Manipulationen im System vorgenommen und ich konnte immer öfters beobachten, wie durch meine Manipulationen immer mehr Anträge von den Betreuern zum Jobcenter wanderten, weil die Teilnehmer unentschuldigte Fehltage hatten, katastrophale Bewerbungen abschickten, sich nie telefonisch meldeten und so weiter. Auch verschwanden ab und zu Teilnehmer aus dem System.


Irgendwann muss aber jemand misstrauisch geworden sein. Ich meine: So viele Problemfälle?! Und das quasi ohne Ende? Ich habe, kurz bevor alles aufflog, den Mailverkehr einer Betreuerin mit dem Jobcenter gelesen, wo sie den Verdacht äußerte, die Teilnehmer seien nicht für alles verantwortlich und sollen mal alle Änderungen, Zugriffe und Sonstiges auf Fehler bzw. Unstimmigkeiten überprüfen. Zwei Tage später hatte ich keinen Zugriff mehr. Was danach passiert ist, ob die unschuldig Bestraften wieder eine Chance bekommen haben und ob die Sicherheit wieder gewährleistet ist, kann ich nicht beantworten. Ich habe mit niemandem "von dort" Kontakt. Jedoch bin ich mir zu 99,9 Prozent sicher, dass ich die Zukunft einiger Personen - teilweise - zerstört habe. Inzwischen sind ein paar Jahre vergangen, meine Lehre habe ich erfolgreich beendet und arbeite an einem guten Arbeitsplatz. Jedoch tut es mir wahnsinnig leid, was ich den Personen damals angetan habe. Warum? Ich habe in der Stadt vor Kurzem einen ehemaligen Teilnehmer gesehen - ohne Job und ohne Wohnung. Seitdem fühle ich mich wahnsinnig schuldig. Im echten Leben habe ich es bisher niemandem gebeichtet, weil ich mich dadurch strafbar gemacht habe. Falls ein ehemaliges Mitglied das dennoch lesen sollte: Es tut mir wahnsinnig leid!

Beichthaus.com Beichte #00034551 vom 08.12.2014 um 20:50:09 Uhr in 30161 Hannover (Hamburger Allee) (10 Kommentare).

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Das abgeschlossene WG-Zimmer

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Hass Engherzigkeit Boshaftigkeit Rache WG

Ich (w/24) hatte vor einigen Jahren eine Mitbewohnerin, mit der ich eigentlich gut klarkam. Als sie jedoch ihr Studium abbrach und nur noch in der Wohnung rumhockte, wurde sie unerträglich. Sie ernährte sich nur noch von Fast Food, schaute bis spät in die Nacht TV und stand gegen 16 Uhr nachmittags auf. Ihr fester Freund, den einzigen Kontakt, den sie in der Stadt hatte, da sie in ihren alten Uni-Kursen gemobbt wurde, war zudem dauerhaft in der Wohnung, außer er musste zur Uni. Eines Tages wollte ich nach Hause fahren, wurde jedoch von meiner Mitbewohnerin aufgehalten, da ich noch die Küche putzen sollte, da ihre Eltern am nächsten Tag kommen würden. Ich habe sie nicht weiter beachtet, gemütlich meine Tasche gepackt und bin abgehauen. Da ich am Ende der Ferien ein Praktikum hatte, musste ich aber schweren Herzens wieder in die Wohnung.


Ich fand einen Zettel, auf dem stand, dass sie alle ihre Küchenutensilien - samt eines kleinen Backofens - ab jetzt in ihr abgeschlossenes Zimmer getan hätte. Die Waschmaschine dürfte ich auch nicht mehr benutzen. Es herrschte die nächsten Wochen Eiszeit, bis ihre Eltern mich anriefen. Meine Mitbewohnerin würde in zwei Wochen ausziehen, sie hätte bereits drei Monate vorher gekündigt. Ich war erleichtert. Ich organisierte eine Anzeige im Internet für das freie, abgeschlossene Zimmer und bat sie, es für Besichtigungen am nächsten Tag zu öffnen. Sie erteilte mir eine Absage. Ich war unglaublich wütend. Ich hatte schon überlegt, Enthaarungscreme in ihr Shampoo zu tun, pinkelte stattdessen jedoch in ihr Shampoo und schrubbte mit ihrer Zahnbürste die Toilette. Da sie eine Ausbildungsstelle bekommen hatte und früh morgens aufstehen musste, plante ich immer öfter Partys, die bis früh morgens stattfanden. Die Wohnung war ziemlich hellhörig. Briefe, die sie bekam, warf ich einfach in den Müll. Einen Tag vor ihrem Auszug rief sie mich an und wollte Geld für die Küche haben. Ich sagte ihr, das bekäme sie erst, wenn ich einen Nachmieter gefunden habe. Ich fand schnell jemanden, und als sie mich jeden Tag mit ihren Anrufen terrorisierte, sperrte ich ihre Nummer. Ich habe nie wieder von ihr gehört.

Beichthaus.com Beichte #00034547 vom 08.12.2014 um 12:47:01 Uhr (13 Kommentare).

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Die reiche Auszubildende

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Diebstahl Feigheit Boshaftigkeit Neid Kollegen Oberdachstetten

Ich (w/18) mache gerade eine Ausbildung. Weitere drei Mädchen zwischen 17 und 19 sind mit mir im ersten Lehrjahr. Jetzt hat die Jüngste alles, was sie will, wohl im Überfluss. Ihre Eltern haben scheinbar ziemlich Kohle. Sie hat das beste Smartphone, die besten Klamotten, den schönsten Schmuck und so weiter. Sie hält sich auch nicht bescheiden zurück, sondern gibt damit an, dass sie in dieser Woche schon zum dritten Mal zum Friseur und zur Nagelpflege geht und dass sie ein Mini Cabrio zum 18. Geburtstag erhält. Unter uns ist sie ziemlich unbeliebt. Jetzt hat sie erzählt, dass sie von ihrem Lehrlingsgehalt noch nie auch nur einen Cent ausgegeben hat, sondern von ihren Eltern so viel Geld zugesteckt bekommt, wie sie benötigt.

Nach Absprache hat eine von uns ihr dann das Smartphone aus der Tasche geklaut. Weniger, um es zu behalten, sondern eher um ihr eins auszuwischen. Das ist zwischendurch passiert, als wir in einer Schulung waren und niemand vermutet, dass eine von uns dahintersteckt. Die Zicke drehte voll durch und wollte, dass die Polizei den ganzen Betrieb auf den Kopf stellt - was aber nicht passiert ist. Im Moment haben wir das Handy noch im Geschäft versteckt. Wir haben alle drei ein schlechtes Gewissen aber keine traut sich, ihr das Gerät zurückzugeben. Vielleicht verkaufen wir es einfach im Internet.

Beichthaus.com Beichte #00034545 vom 08.12.2014 um 11:11:11 Uhr in Oberdachstetten (11 Kommentare).

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Der Mann vor meiner Haustür

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Vorurteile Engherzigkeit Eitelkeit Hochmut

Ich (w/19) bin am Samstag von der Arbeit nach Hause gefahren. Ich stand also an der S-Bahn-Station und habe auf meine Bahn gewartet, mit an der Station stand eine kleine Gruppe junger Männer, die Bulgarisch sprachen. Sie stiegen in dieselbe Bahn wie ich und stiegen an derselben Haltestelle aus. Am Bahnhof bin ich dann noch in einen Bus eingestiegen und sie sind ebenfalls mitgefahren. Als ich dann an der Haltestelle in der Innenstadt ausgestiegen bin, sind die Männer auch raus. Von dort aus bin ich dann nach Hause gelaufen. Am Sonntag stand einer dieser Männer gegenüber meines Wohnhauses, ich ging zur Tür und schloss auf, als er zu mir gelaufen kam. "Kann ich mit dir reden?", fragte er. Ich habe ihn dann gefragt, was er wolle. Und er wieder: "Kann ich mit dir reden?", ich fragte dann etwas genervt, worüber er reden will. Er schien auch etwas genervt und meinte: "Du hübsch. Kann ich mit dir reden?" Ich bin einfach in die Tür rein und habe gesagt, dass ich kein Interesse habe. Er fragte, warum, und ich antwortete: "Einfach kein Interesse!", und habe die Tür vor seiner Nase zugemacht, ohne ihn noch was sagen zu lassen. Ich beichte, dass er keine Chance hatte, weil er Bulgare war und in gebrochenem Deutsch sprach. Ich würde mich nie mit so einem treffen.

Beichthaus.com Beichte #00034542 vom 08.12.2014 um 01:07:22 Uhr (21 Kommentare).

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Geld zum Tanken

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Falschheit Lügen Prostitution Selbstsucht Sex Hamm

Ich (m/25) habe mich vor vier Jahren für Sex bezahlen lassen. Wie? Nun ja, eines Nachts war ich richtig geil und nach langem Überlegen, was ich denn tun könnte, habe ich mein Handy geholt und geschaut, wen ich anrufen und per Telefon klarmachen könnte. Im Endeffekt rief ich eine alte Freundin an, die bei jeder Gelegenheit erwähnte, wie geil der Sex mit mir war - es wäre der Beste, den sie je hatte. Ich wusste allerdings, dass sie merken würde, dass ich wieder einmal nur wegen des Sex anrufe, also musste ich mir eine Strategie ausdenken. Ich rief sie also an und tat so, als wäre ich betrunken und traurig. Sie fragte mich erst, wie ich bereits erwartete, ob ich wieder einmal nur wegen des Sex anrufe. Aber als ich dann auf die Tränendrüse drückte, tröstete sie mich mit einigen netten Worten und wir kamen irgendwann auf das Thema Sex zu sprechen. Meine Strategie war es, sie am Telefon so aufzugeilen, dass sie mich von sich aus zu ihr einlädt. Gedacht, getan. Wir sprachen über die früheren Sex-Geschichten und ich erwähnte, wie ich sie in der gesamten Wohnung durchnahm und sie an ihre sexuellen Grenzen trieb. Es hat funktioniert!


Sie bat mich, für die Nacht vorbeizukommen, um mit ihr Sex zu haben. Ich war erleichtert darüber, dass ich einen Weg gefunden hatte, meinen Druck loszuwerden, ohne als Arschloch dazustehen. Jedoch wollte ich für meine Performance nicht unbelohnt bleiben. Ich sagte ihr also, dass ich gerne vorbeikommen würde, jedoch kein Geld mehr habe und nur noch genug Sprit im Tank hätte, um es im besten Fall bis zu ihr zu schaffen. Sie war sofort dazu bereit, mir Geld zu geben und sagte: "Komm einfach schnell vorbei, ich gebe dir Geld zum Tanken, damit du zurück kannst." Ich habe mich danach direkt auf den Weg gemacht und habe sie stundenlang durchgenommen. Als ich dann irgendwann genug hatte, sagte ich, dass ich mich auf den Weg machen müsse und das Geld zum Tanken brauche. Sie bat mich dann, ihr ihre Handtasche zu geben - was ich auch tat. Sie holte einen Hunderter raus, gab ihn mir und sagte: "Bis Morgen." Ich lachte innerlich, nahm das Geld und verschwand. Da mein Tank bereits bis zum Anschlag gefüllt war, ging ich mit dem Geld etwas essen und mit dem Rest am nächsten Tag ordentlich feiern. Aber ich habe heute noch ein schlechtes Gewissen, wenn ich daran denke, da ich sie für meine Bedürfnisse ausgenutzt und auch noch um ihr Geld gebracht habe.

Beichthaus.com Beichte #00034541 vom 08.12.2014 um 00:40:24 Uhr in 59063 Hamm (Geranienstraße) (13 Kommentare).

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