Bröseliger Mozzarella

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Verschwendung Rache Ernährung Shopping

Wenn ich im Supermarkt am Käseregal stehe, verspüre ich manchmal den unwiderstehlichen Drang, die Mozzarella-Stücke, die mit Salzlake in Folienbeutel eingeschweißt sind, zu zerdrücken bis nur noch Bröckchen übrig sind. Mir tun die Leute leid, die dann nur Bröselchen auf dem Teller haben, aber es ist ein kleines Stück Genugtuung, wenn man zum Beispiel von der strunzdummen Kassiererin in dem Laden angeschlaucht ist!

Beichthaus.com Beichte #00023080 vom 29.09.2007 um 12:07:15 Uhr (7 Kommentare).

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Lasst mich doch einfach ausschlafen!

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Rache Ekel Unreinlichkeit Schamlosigkeit Zorn Studentenleben

Ich bin Student und schlafe gerne lange aus. Meine Mitbewohner unterbinden dies mit lautem Türknallen (absichtlich) morgens teilweise schon ab sieben Uhr. Falls ich nach einer durchzechten Nacht mal wieder leckeren Bierschiss habe, halte ich ihre Zahnbürsten mit in die Toilettenspülung und stelle sie dann wieder in ihre Zahnputzbecher. Das klingt vielleicht widerlich, aber anscheinend stehen sie darauf, da die Tür immer häufiger und immer lauter knallt. Außerdem uriniere ich täglich auf ihre Zahnbürsten. Und nein, ich habe kein schlechtes Gewissen, zu Beginn hatte ich sogar Tränen in den Augen vor Lachen. Ich muss mir demnächst mal etwas Neues einfallen lassen.

Beichthaus.com Beichte #00023071 vom 29.09.2007 um 04:52:28 Uhr (11 Kommentare).

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“Beichte

Das Schwein mit dem rosa Traktor

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Rache Schamlosigkeit Ekel Unreinlichkeit Arbeit Großheide

Es ist schon einige Jahre her. Ich (w/damals Mitte 30) arbeitete in einem Grillrestaurant. Wir hatten tolle Stammkunden, die Arbeit machte echt Spaß. Mein Chef hatte allerdings den Hang, Loser um sich zu sammeln. Gute Freunde, die sich dauernd durchfraßen, aber nie bezahlten. Irgendwann tauchte ein Typ auf, der mit einem rosa Trecker durch die Gegend fuhr - wie er stets betonte, allein aus karitativen Gründen. Er machte ziemlich viel Wirbel um sich, aber meine Kollegen/innen und ich konnten ihn nicht leiden. Mein Chef, jederzeit für eine gute Sache einzutreten, sich vermutlich gute Resonanz in den Medien erhoffend, saß Abend für Abend mit diesem komischen Typen zusammen und hörte sich dessen Pläne an. Der Typ bekam Sozialhilfe, war obdachlos und hatte nichts weiter als seinen rosa Trecker - er fraß sich bei uns durch (er hatte alles frei, außer Getränke), schnippte mit den Fingern und ließ uns für ihn rennen. Er hatte einen Freischein vom Chef, der ihm alles glaubte, was er vom Himmel runterspann.

Eines Tages kam er zu mir an die Kasse, um sein Bier zu bezahlen. Ich hatte damals eine einwandfreie Figur, Größe 34/36, und trug eine enge Lederhose. Als ich mich zur Kasse herumdrehte, um sein Wechselgeld herauszunehmen, schob er mir dreist seine Hand von hinten in den Schritt. Ich drehte mich blitzschnell mit der geballten Faust um, um ihn in den Schritt zu treffen, leider reagierte er sehr schnell und ich boxte nur seine Hüfte. "Sie Schwein!", schrie ich. Er grinste nur süffisant und meinte: "Ja, was kann ich denn dafür, wenn du mir deinen Arsch so geil hinhältst?" Auch meiner Ohrfeige wich er aus und lachte nur. Ich erzählte meinem Chef am nächsten Tag davon, meine Kollegen bestätigten den Vorfall. Mein Chef lächelte gequält, meinte aber, er könne nichts unternehmen. Wir weiblichen Angestellten waren alle empört darüber, dass unser Chef vor so einem Ekling uns nicht beschützen wollte. Er erwartete von uns, dass wir ihn weiterhin bedienten und er sein Essen umsonst bekam.

Meine Empörung könnt ihr euch kaum vorstellen! Ich impfte meine Kollegen: "Wenn dieser Typ kommt und - wie immer - sein Weizenbier haben will, schenke ich das ein!" Irgendwann kam der Kerl dann natürlich. Einer meiner Kollegen brachte mir also die Flasche Weizenbier und das Glas. Ich sammelte so viel Spucke wie möglich in meinem Mund, drei, vier Mal rotzte ich in das Glas. Dann goss ich das Bier dazu, mit perfekter Krone. "Das ist nicht dein Ernst", meinte mein Kollege ungläubig. "Und ob das mein Ernst ist," erwiderte ich, "und das bringst du ihm jetzt!" Mein Kollege tat also seine Pflicht und kam ein wenig blass zurück und gestand mir, dass er fast gekotzt habe, als der Typ das Glas an den Mund gesetzt hatte und mit Genuss angesetzt und aus vollen Zügen durstig getrunken hatte. Ich beichte, aber ich bereue nicht. Seit diesem Tag haben sich meine Kollegen übrigens immer selbst ihre Getränke eingeschenkt.

Beichthaus.com Beichte #00023067 vom 29.09.2007 um 01:35:14 Uhr in Großheide (15 Kommentare).

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Drei schreckliche Lehrjahre mit meinem Chef

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Ekel Unreinlichkeit Rache Chef

In meinem Ausbildungsbetrieb hatte ich einen Chef, alkoholabhängig und notgeil. Also musste auch ich mir (w, damals zarte 16 Jahre jung) all seine dummen und anzüglichen Sprüche anhören. Auch von dem Arbeitsablauf in einem Hotel hatte er keine Ahnung und wurde deshalb ständig zum nörgelnden Choleriker. Deshalb begann ich, nach etwa einem halben Jahr Lehrzeit, ihm fast täglich in seinen Kaffee zu spucken, die belegten Brötchen, die ich ihm richten musste, anzuhusten bzw die Salami darauf erst noch auf dem Teppichboden festzutreten und in seinen Saft eine kleine Menge an Reinigungsspiritus zu geben. Das Ganze und die daraus entstandene Genugtuung halfen mir über diese drei schrecklichen Lehrjahre sehr hinweg.

Beichthaus.com Beichte #00023049 vom 28.09.2007 um 19:27:23 Uhr (3 Kommentare).

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“Folge

Große Rache an der nuttigen Studentin

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Boshaftigkeit Rache Engherzigkeit

Vor fast 13 Jahren habe ich mich in einer Disco im hohen Norden von einer Studentin in sturztrunkenem Zustand abschleppen lassen. Nach dieser sehr erregenden Nacht trafen wir uns noch drei, vier Male zu spannenden Spielchen. Es passierte, was passieren musste: Ich verliebte mich. Sie aber nicht! Sie zog mit anderen Typen vor meinen Augen in der Disse alle Register und hielt mich ziemlich zum Affen. Da dachte ich - OK! Da sie immer mit dem Fahrrad ins Nachtleben aufbrach, beschloss ich, ihr immer die Luft rauszulassen. Sollte mal schauen, wie sie nach Hause kam. Gleich beim ersten Mal schaffte ich wegen zu großem Publikums das Hinterrad zwar ganz, das Vorderrad aber nur zum Teil luftleer zu kriegen. Ich ging dann zufrieden nach Hause. Die Wochen danach war sie nicht mehr in dieser Disco anzutreffen!

Drei Monate später traf ich sie dann zufällig woanders. Sie erzählte mir, sie sei vor Wochen nach der Disse sturzbesoffen aufs Rad, den Berg runter und dann wegen zu wenig Luft im Vorderrad unten volle Kante auf einen Laternenpfahl - mit dem Gesicht! Zig Zähne raus, Kiefer gebrochen, Nase gebrochen. - Zwei Monate Klinik. Und zu guter Letzt hat man Ihr an diesem Abend wohl auch noch das kaputte Fahrrad geklaut! Puh! Ob das wohl zu viel der Rache war? Jedenfalls scheint mich der Rachegott voll erhört zu haben. Sie hat ihren Lebenswandel jedenfalls seither dramatisch geändert und ist seither sehr brav. Verheiratet, Mutter und sehr treu. Zwar nicht mit mir - aber immerhin!

Beichthaus.com Beichte #00023039 vom 28.09.2007 um 07:21:55 Uhr (7 Kommentare).

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