Slipeinlagen für Schuhe

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Dummheit Peinlichkeit

Ich (21, Student der theoretischen Bildungswissenschaften und allgemeinen Pädagogik) dachte bis zu meinem 12. Lebensjahr, dass Slipeinlagen für Schuhe wären. Ich habe mich immer gewundert, warum immer nur Frauen dafür Werbung machten und warum die immer blaue Farbe auf die "Schuheinlagen" gekippt haben, um zu beweisen, wie saugfähig die sind. Ich habe tierisch lachen müssen, als mir aufgefallen ist, um was es sich bei den Dingern handelt und habe da auch erst verstanden, was Tampons sind.

Beichthaus.com Beichte #00024367 vom 31.07.2008 um 05:17:11 Uhr (20 Kommentare).

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Meine Eltern sind Selfmade-Millionäre

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Habgier Geiz Hochmut Studentenleben Stuttgart

Ich muss etwas beichten, was mir seit langem auf der Seele liegt: Meine Eltern sind stinkreiche Selfmade-Millionäre und finanzieren mir (Studentin, 24) eine 70 qm in der Nähe von Stuttgart, dazu noch 500 Euro monatlich für die Lebenskosten (und, und, und), was ich natürlich vorne und hinten nicht brauche, auf der hohen Kannte habe ich somit über die Jahre einen beachtlichen (fast 6-stelligen) Betrag angespart. Meine Eltern wissen, dass ich das Geld nicht zu Fenster herauswerfe, denn ich kaufe keine teuren Kleider, nur H&M und so, und gehe fast nicht auf Partys. Prasse überhaupt kein Geld heraus, deshalb geben sie mir auch so viel, was ihnen auch überhaupt nicht wehtut.

Das Schlimme daran ist, dass alle meine Freunde (bis auf einen einzigen) überhaupt keine Ahnung von meiner finanziellen Lage haben. Einige kenne ich seit nunmehr 15 Jahren und sie ahnen nichts. Meine Eltern leben selbst auch nur in einer Mietwohnung in einer Mittelstandsgegend und weigern sich, in Stuttgart ein Haus zu kaufen, weil man so wenig fürs Geld bekommt. Doch vor einiger Zeit habe ich ihnen das Immobilien-Kaufen schmackhaft gemacht, weil der Aktienmarkt nicht mehr allzu viel hergibt, also haben sie mir zwecks Zweitstudium in München eine Neubauwohnung in einem angesagtem Viertel gekauft und sich selbst wollen sie nun endlich für ihre Mühen belohnen und sich ein großes Herrenhaus oder ein kleines Schloss in Thüringen (unserer Heimat) kaufen.

An der Uni spiele ich die arme Studentin und laufe in Jeans und T-Shirt rum und spreche, wenn ich von zu Hause rede, nur von meinem "Zimmer", nie von meiner großen Wohnung. Außerdem bin ich hochbegabt (IQ 134, alles offiziell getestet) und habe ein Einser-Abi , werde mein Studium wahrscheinlich als eine der Besten im Jahrgang abschließen und das mit zwei Semestern weniger als der Regelstudienzeit, mache dann noch ein Zweitstudium in Zahnmedizin.

So und nun zu meiner "Sünde": ich fühle mich höchstprivilegiert und genieße es, die Leute im Ahnungslosen zu lassen, aus Angst sie würden mich meines Geldes und meiner Intelligenz wegen hassen. Ich stehe total auf Geld, will mal reich werden, auch ohne das Erbe meiner Eltern. Will als Zahnärztin und Sprachwissenschaftlerin (meinem Erststudium) in einer privaten Klinik arbeiten und wohlhabend werden. Dann noch meinen zweiten Doktor in Sprachen machen. Ja, ich will alles und schaffe alles und Bescheidenheit ist mir extrem fremd, weil der Ehrgeiz mich zerfrisst. Ich hasse Leute, die sich mit weniger zufrieden geben, als sie erreichen könnten. Davon gibt es mehr als genug. Manchmal gelingt es mir zwar nur schwer, meine wahre Identität zu verstecken, aber ich habe bis jetzt immer noch die Kurve gekriegt. Traurig, dieses Versteckspiel, wenn man Angst vor Neidern hat, nicht wahr?

Beichthaus.com Beichte #00024361 vom 30.07.2008 um 11:03:49 Uhr in Stuttgart (72 Kommentare).

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“Beichte

Aus Frust zu Prostituierten

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Fremdgehen Falschheit Prostitution Last Night Urlaub

Ich war 2004 in Amsterdam mit meiner damaligen Freundin. Am ersten Tag hatten wir einen riesen Streit und als sie schlief, verließ ich das Hotel-Zimmer, um mich im Redlight-District, dem Rotlichtviertel Amsterdams zu amüsieren. In dieser Nacht schlief ich mit einer […]
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Beichthaus.com Beichte #00024359 vom 30.07.2008 um 10:15:13 Uhr (28 Kommentare).

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Das Erbe unserer Mutter

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Verzweiflung Selbstverletzung Familie Tod Nahe

Meine Mutter ist im April gestorben. Wir (Ich (16) und meine Geschwister (19/21/23)) sind total deprimiert, hatten keinen Plan, was wir tun sollten und haben erst einmal das Erbe angetreten. Das war ein großer Fehler. Jetzt haben wir zwei Häuser, ein Büro und 300.000 Euro Schulden am Hals. Meine Eltern waren geschieden - aber, wie ich gestern rausgefunden habe, haben sie sich doch noch geliebt. Was meine ganze seelische Situation noch viel schwieriger macht. Mein Vater zieht jetzt demnächst bei uns ein. Aber wenn ich fertig mit der Schule bin, müssen wir das Haus trotzdem verkaufen. Das müssen wir aber, bevor mein Vater einzieht, noch renovieren. Die anderen Häuser können wir auch nicht behalten, weil wir damit nur Schulden machen und jetzt machen ein paar Mieter Stress und wir haben einfach alle keine Kraft mehr, weil wir seelisch am Ende sind. Und jeden Tag in dem Haus aufzuwachen, in dem man 16 Jahre mit seiner alleinerziehenden Mutter gelebt hat und dann immer wieder Fotos von ihr sieht, ist echt schwer! Ich bin ein seelisches Wrack. Ich weiß nicht mehr wofür ich lebe, weil das Leben im Moment einfach keinen Spaß macht. Ich kämpfe täglich mit dem Gedanken, mich selbst umzubringen. Ich versuche meinem Optimismus beizustehen, aber es wird immer schwerer. Ich weiß nicht, wie lange ich das noch aushalte.

Beichthaus.com Beichte #00024357 vom 30.07.2008 um 10:02:21 Uhr in Nahe (27 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Mit der Bravo in den Himmel

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Falschheit Zorn

So, gestern, ich komme nach einem Arbeitstag müde nach Hause, und wie ihr euch vorstellen könnt, haben die 30°C nicht zu meinem Wohlbefinden den Tag über beigetragen. Ich lege mich also gerade ins Wohnzimmer, schalte den TV ein und freue mich, dass meine Nudeln bald al dente sind. Das Glück war aber nicht von Dauer, denn plötzlich klingelt es an der Türe, erst einmal unter Stöhnen aufgestanden und geöffnet. Und was sehe ich? Drei kleine Kinder aus meiner Nachbarschaft, die selbst gebastelte Lose verkaufen für jeweils 25 Cent das Stück, zu Gewinnen gab es alte Bravos und Sticker. Was habe ich also gemacht? Gebrüllt? Getreten? Die Türe zugeschlagen? Ich habe vier Lose gekauft und so getan, als ob ich mich über die Bravo von vor zwei Jahren freue. Warum? Schließlich kann man sich nicht ewig über die verpuffte Sozialfähigkeit und über die dazugehörigen verwandten Missstände beklagen, wenn man selbst nicht Vorbildfunktion ist. Die Beichte? Die Bravo ist danach ohne Umwege im Müll gelandet, ich habe mir nicht einmal Dr. Sommer angeschaut, und sie sogar dem richtigen Müll zugeordnet, wenn ich jetzt in den Himmel komme, dann steppt aber der Bär!

Beichthaus.com Beichte #00024356 vom 30.07.2008 um 09:40:14 Uhr (24 Kommentare).

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