Skinhead im 1. Stock

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Peinlichkeit Dummheit Aggression Nachbarn

Als ich und meine Familie vor vielen Jahren in eine neue Wohnung im dritten Stock gezogen sind, ist mir etwas sehr Peinliches passiert. Wir wohnten davor in einer Wohnung, die im ersten Stock war, außerdem sieht jeder Stock in diesem Haus ziemlich gleich aus. Nach ein paar Wochen bin ich dann aus der Schule nach Hause gegangen, und bog natürlich zum ersten Stock ein und merkte nichts. Ich war es ja schließlich gewohnt, keine Treppen zu steigen. Als ich vor der Tür merkte, dass ich meine Schlüssel vergessen hatte, legte ich ein Sturmklingeln ein. Meine Schwester war immer früher zu Hause als ich. Keiner öffnete. Nach fünf Minuten Sturmklingeln hatte immer noch keiner geöffnet. Ich wurde schon ein wenig wütender, es war draußen kalt und nass. Also nächste Stufe: Ich rüttelte und klopfte stark an der Tür. Dann, nach weiteren Minuten, schrie ich noch an der Tür und meinte, einer solle aufmachen. Meine Schwester machte gerne Scherze, aber ich fand das in dem Moment nicht lustig. Nach weiteren fünf Minuten hörte ich auf. Ich guckte mich um, und merkte, dass diese Wohnung erstaunlich nahe am Boden ist. Ich bekam einen riesigen Schreck. Ich drehte mich um und rannte in den dritten Stock zu unserer Wohnung. Oben Angekommen, fragte mich meine Schwester, wo ich so lange war. Mir war es zu peinlich, irgendetwas zu erzählen. Ein paar Tage später erzählte uns unsere Nachbarin, dass wohl ein Skinhead im ersten Stock versucht hat, in eine Wohnung einzudringen. Die alte Frau, die dort wohnte, war zu Tode erschrocken und hat sich zwei Tage lang nicht aus der Wohnung getraut. War mir das peinlich!

Beichthaus.com Beichte #00025570 vom 12.01.2009 um 04:35:01 Uhr (26 Kommentare).

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Eine Vergewaltigung fürs Fernsehen

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Falschheit Lügen Medien Berlin-Marzahn

Ich war mal im Fernsehen, in einer Reality-Show auf einem Privatsender. Da ich in einem sogenannten Problembezirk wohne, wollte man in der Sendung auch von einem Verbrechen erzählen und das dann ausschlachten. Das sei sehr wirksam für die Einschaltquoten, sagte man mir. Man hat mir dann auch Geld dafür gegeben, dass ich mir etwas ausdenke. Ich habe dann also in der Sendung behauptet, meine Tochter sei das Ergebnis einer Vergewaltigung. In der fertigen Sendung gab es sogar eine Szene, wo ich den Kameraleuten die Stelle zeige, an der es angeblich passiert ist. Die haben die Fernsehtypen ausgesucht. Eine ruhige Gegend mit Einfamilienhäusern, aber eben in der Nähe der Plattenbausiedlung.

Beichthaus.com Beichte #00025569 vom 12.01.2009 um 04:19:53 Uhr in Berlin-Marzahn (35 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Der Turm in der Toilette

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Unreinlichkeit Ekel Berlin

Ich (m/18) war im Sommer mit meiner Klasse in einer evangelischen Unterkunft in Berlin Mitte. Beim Einchecken hat jeder eine Karte bekommen, mit der er jedes Mal den Zimmerschlüssel abholen konnte. Das hat immer gut geklappt. Der netten Dame die Karte gezeigt und die Schlüssel sofort bekommen. Am letzten Tag mussten wir um 10:00 Uhr morgens auschecken. Wir räumten unser Zimmer auf, machten die Betten und gaben pünktlich unsere Schlüssel am Eingang ab. Die Karten behielten wir jedoch, da auf ihnen sowieso nur die Zimmernummer und die Aufenthaltsdauer provisorisch drauf geschrieben war. Da unser Flug erst um 3:00 Uhr ging, hatten wir noch alle Zeit der Welt, um zu tun, was wir wollten. So schlenderten wir ein letztes Mal durch die Stadt und aßen den vierten und letzten Hot Texas Double Whopper. Da meine Freunde und ich jetzt dringend aufs Klo mussten und keins in der Nähe auffindbar war, gab es nur noch eine letzte Option: die Jugendherberge. Wir gingen also wieder zurück, betraten den ach so bekannten Eingangsbereich und siehe da, es stand eine neue Dame als Empfang bereit. Wir, drei an der Zahl, liefen also ganz cool zu ihr hin und drückten ihr die Karte in die Hand. Sie gab uns darauf ohne zu zögern den Schlüssel. Ich musste mir schon ziemlich das Lachen verkneifen. Als er das Zimmer betraten, war alles, wie zu erwarten, blitzblank gereinigt, und für eine neue Klasse zum Beziehen bereit stand. Unser Zimmer hatte eine Toilette. Also machten alle der Reihe nach an unser Geschäft. Erst setzte ich meinen Palast in die gesäuberte Schüssel, dann ein Freund und dann noch einer. Wir spülten nicht runter, stattdessen ließen wir den Klodeckel oben und die Toilettentür offen stehen. Danach haben die wird die Tür wieder zugeschlossen. Wir fragen uns bis heute, was sich die neuen Gäste gedacht haben, als er das Zimmer betreten haben, oder ob sie gleich umgefallen sind.

Beichthaus.com Beichte #00025533 vom 07.01.2009 um 20:12:46 Uhr in Berlin (30 Kommentare).

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Ich habe meine Großmutter umgebracht

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Gewalt Hass Mord Familie 50+

Ich habe meine schwer kranke, bettlägerige Großmutter 2 Monate gepflegt. Ich habe nie gewusst, obwohl manches Mal schon gehört, was für eine Anstrengung das ist, was es von einem fordert. Da meine Eltern leider schon ein paar Jahre tot sind und ich der einzige lebende […]
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Beichthaus.com Beichte #00025528 vom 07.01.2009 um 01:43:43 Uhr (98 Kommentare).

Gebeichtet von elcolto
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“35.000

“Folge

Der Triumph des Studenten

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Eitelkeit Engherzigkeit Neid Studentenleben

Nach der Realschule, als alle meine Freunde eine Ausbildung angefangen haben, war ich der krasse Außenseiter, da ich mein Fachabitur und dann ein BWL-Studium angefangen habe. Während sich meine Kumpels teure Handys, Markenklamotten und Autos gekauft haben und damit kilometerweit in die Disse gefahren sind, musste ich daheim hocken und habe gelernt. Ich bekam über die Studienzeit nur halb so viel wie ein Harzler. Tja, mittlerweile bin ich Abteilungsleiter in einem großen Konzern und werde dafür unverschämt gut bezahlt, um Leuten mit Ausbildung die Hölle heißzumachen. Jetzt zu meiner eigentlichen Beichte: Beinahe täglich darf ich mir von meinen Freunden anhören, wie schlecht es ihnen im Job geht und dass sie kaum genug Geld haben, um den Family-Van abzustottern - während ich mir schon die zweite Edelkarre geleistet habe. Insgeheim bin ich froh über deren Unglück. Zwar habe ich den Großteil meiner guten Freunde in einer ordentlichen Position in meinem Betrieb untergebracht, allerdings habe ich meine Pappenheimer, an deren Leid ich mich mein Leben lang sättigen werde. Ich merke schließlich, wenn man hinter meinem Rücken über mich lacht. Tja, hättet ihr mal lieber ein bisschen gelernt, dann müsstet ihr euch heute nicht über die bösen Kapitalisten ärgern.

Beichthaus.com Beichte #00025510 vom 05.01.2009 um 06:29:40 Uhr (42 Kommentare).

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