Spezial-Chili für meine Kolleginnen

18

anhören

Rache Zorn Ungerechtigkeit Selbstsucht Kollegen

Ich (w) bin 22 Jahre alt und Altenpflegerin. Ursprünglich war es mein Traumberuf - und eigentlich ist er es immer noch. Nach mehreren Schnupperpraktika während der Schule war für mich klar, dass die Arbeit mit alten Menschen das Richtige für mich ist. Es könnte alles so gut sein, wenn nicht meine drei sogenannten Kolleginnen wären. Sie sind alle drei quasi dauerhaft krank. Warum quasi? Weil sie immer wieder für genau einen Tag arbeiten kommen, damit der Amtsarzt sie nicht untersuchen muss und sie weiterhin schön ihr Geld bekommen. Wir Übrigen müssen für die Kühe mitarbeiten. Mittlerweile habe ich es endlich geschafft, und habe mir eine neue Handynummer besorgt, damit der Leiter mich nicht an meinen freien Tagen anrufen kann. Anfangs war ich einfach nicht selbstbewusst genug. Ich habe mittlerweile einen unbefristeten Arbeitsvertrag und es ist mir daher egal.


Ich gehe mit den Menschen rücksichtsvoll und verständnisvoll um, denn die können am Wenigsten dafür. Auch unser Heimleiter ist ein sehr umgänglicher Mensch und er sagt oft, dass er vollstes Verständnis für unseren Ärger hat, er würde die Frauen am Liebsten rauswerfen, aber er kann ja nicht, sie haben schließlich unbefristete Arbeitsverträge und tun offiziell nichts Verbotenes. Doch nun beichte ich, dass das Verständnis meines Chefs für mich letztens auch kein Trost mehr war. Meine Kollegin (59 Jahre) ist schier zusammengebrochen. Ich selbst leide ja schon immens unter der Mehrarbeit, aber ich bin jung. Sie steht wirklich ganz, ganz kurz vor dem Burn-out, und wird mit fast 60 Jahren auch nichts mehr finden. Ich kann da ja wenigstens noch Hoffnung haben, bewerbe mich ununterbrochen und habe nächsten Monat auch ein Vorstellungsgespräch, aber sie nimmt niemand mehr und sie ist daher auf den Job angewiesen.


Es reicht also! Wer nach langer Krankheit wieder arbeiten kommt, hat ein Willkommensgeschenk verdient. Doof, dass ich in mein berühmtes, selbstgemachtes Chili con Carne versehentlich ein bisschen zu viel von einer Sauce geschüttet habe, die sich in einem ziemlich hohen Scovillebereich befindet. Natürlich hatte ich zwei Tupperschüsseln, da es zu viel war für eine - so kamen nur die drei Grazien in Genuss dieser Chilibombe. Mein Chef hat nur in sich reingegrinst, als die gehustet und Milch in sich reingeschüttet haben. Natürlich bringt das aber nichts. Für den Moment fühlte es sich jedoch einfach gut an und etwas anderes fiel mir nicht ein - doch nach dem Zusammenbruch meiner Kollegin war meine Wut auf diese widerwärtigen Grazien so immens - da musste einfach irgendetwas gemacht werden. Übrigens, die Frauen sind weder alt, noch gebrechlich oder sonst etwas. Die Älteste ist 42, die eine Ende 30 und die Jüngste von ihnen 26.

Beichthaus.com Beichte #00037686 vom 23.02.2016 um 22:57:33 Uhr (18 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Falschparker vor einem Behindertenheim

5

anhören

Rache Zorn Boshaftigkeit Zivi & Bund Auto & Co.

Ich (m/25) war die letzte Generation Zivi. Meinen Dienst habe ich in einem Behindertenheim als Fahrer abgeleistet. Vor besagtem Heim waren an die zehn Parkplätze für die Angehörigen und Besucher. Jetzt zu meiner Beichte: Ich hasse all die Leute, die sich einfach auf die Parkplätze gestellt haben, um shoppen zu gehen oder anderweitige Besorgungen zu erledigen. Selbst die Parkverbotszone, wo ich die Bewohner bei Ausflügen und Ähnlichem normalerweise rausgelassen habe, waren oft zugeparkt, was dazu führte, dass sie gezwungen waren, über die Straße zu laufen, um in das Heim zu kommen. Ich war irgendwann so erbost über diese Menschen, dass ich mir kleine, schwarze Aufkleber gekauft, und diese an den Sensoren der Autos angebracht habe. Jedes Mal beim Ausparken hat es gepiept, wie verrückt. Eigentlich haben sie es nicht anders verdient, aber als ich letztens die Schachtel mit den Aufklebern wiedergefunden habe, ist mir aufgefallen, dass ich wohl über 400 Autos beklebt habe. Und irgendwie habe ich schon ein schlechtes Gewissen, insbesondere weil ich nicht weiß, wie viele Leute ihre Sensoren deswegen ausgetauscht haben.

Beichthaus.com Beichte #00037680 vom 23.02.2016 um 13:11:25 Uhr (5 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Scharfe Selbstbefriedigung

9

anhören

Masturbation Dummheit Selbstverletzung Ernährung

Ich (m/21) beichte, dass ich vergesslich bin! Ein Ereignis von gestern hat mir die Augen geöffnet: Ich kochte Thaicurry, also scharf. Natürlich fasste ich die Zutaten mit meiner Hand an. Nach dem Essen wollte ich duschen, wobei mich die Lust überkam. Ich begann also, mich selbst anzufassen. Zwar bemerke ich ein leichtes Brennen, aber es war gerade so schön und ich wollte nicht aufhören. Das Brennen habe ich bis zum Orgasmus gekonnt ignoriert, aber dann fühlte ich es umso mehr. Es tat höllisch weh! Ich dachte, dass die Rückstände der Chili auf meinem besten Stück wohl abzuwaschen seien. Leider war das Wasser heiß - und ich explodierte fast vor Schmerz! Das tat noch viel mehr weh, als die bloßen Chilirückstände! Ich werde mir ab sofort immer nach dem Kochen die Hände waschen.

Beichthaus.com Beichte #00037679 vom 23.02.2016 um 10:01:39 Uhr (9 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Mit Übergewicht im Bus

44

anhören

Verzweiflung Engherzigkeit Bahn & Co.

Ich (w) bin extrem übergewichtig, leide deswegen und auch aus anderen Gründen an Depressionen und kann aufgrund meiner Körperfülle nicht mehr Auto fahren. Daher bin ich auf den Bus angewiesen. Das Stehen im Bus fällt mir sehr schwer und so setze ich mich, wenn ein Platz frei ist. Manchmal ist keiner frei, dann muss ich stehen und bin nach maximal einer Minute den Tränen nah. Das Beste sind zwei freie Plätze nebeneinander - doch oft ist nur einer frei, aber auch dann muss ich mich setzen, anders geht es nicht. Mir tut es so leid, dass ich meine Sitznachbarn dann immer so dermaßen einquetsche. Ich merke, wie angewidert viele sind und sich gegen die Fensterscheibe drücken, weil ich mich so gegen sie presse, was ich gar nicht will. Daher laufen mir im Sitz immer wieder die Tränen herunter, weil ich mich so schäme. Leider rieche ich wohl auch nicht besonders gut, ich dusche zwar zwei Mal pro Woche und an den anderen Tagen wasche ich mich mit Waschlappen am Becken, doch ich komme beim Waschen und auch beim Duschen leider nicht mehr zuverlässig an alle Körperteile. Es tut mir so leid. Vor einigen Tagen sind mir im Bussitz wieder stumm einige Tränen gelaufen und ein kleines Mädchen, das mit ihrer Mutter im Sitzpaar nebenan saß, hat es gemerkt und mich in den Arm genommen - da habe ich dermaßen hemmungslos in ihre Haare geweint, dass ich selbst von mir ganz erschrocken war.

Beichthaus.com Beichte #00037678 vom 23.02.2016 um 02:54:46 Uhr (44 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Erbin des Familienunternehmens

20

anhören

Aggression Lügen Selbstsucht Familie

Mein Vater ist Chef eines erfolgreichen Unternehmens, in dem Werkzeuge hergestellt werden. Dementsprechend bin ich (w/21) auch aufgewachsen. Meine Eltern achteten immer darauf, dass ich einen guten Umgang habe, und meldeten mich nach dem Abitur an einer nicht gerade günstigen Universität an. Da ich das einzige Kind bin, soll ich die Firma meines Vaters übernehmen. Ich führte bis dahin ein gutes, wenn auch oberflächliches Leben. Ich wollte aber auf gar keinen Fall die Firma übernehmen. Dies eröffnete ich meinen Eltern kurz vor der Geburtstagsfeier eines Geschäftsfreundes meines Vaters, nachdem meine Eltern mich fragten, ob ich mich schon auf das Studium freue. Meine Eltern waren mehr als sauer und stritten sich heftig. Mein Vater meinte, dass meine Mutter mich nicht gescheit erzogen hat und meine Mutter warf meinem Vater vor, dass man ja auch zur Sicherheit mehr Kinder haben muss, wenn eins nicht das macht, was man will.


Die Stimmung war mehr als schlecht, aber wir mussten ja zur Geburtstagsfeier. Dort musste ich mit verschiedenen Leuten anstoßen, und da ich zuvor wenig gegessen hatte, wirkte der Alkohol ziemlich schnell. Dann wurde ich von einem bekannten Ehepaar angesprochen und gefragt, ob ich die Firma meines Vaters übernehmen wolle. Ich meinte darauf, dass ich noch am Orientieren sei. Da meinte die Frau laut zu meinen Eltern, dass ich schon als Kind ziemlich pummelig und aufsässig war und dass ich meinen Eltern ja nicht so viele Sorgen bereiten solle. Da mich Alkohol schnell aus der Ruhe bringt, meinte ich zu ihr, dass an Größe 38 nichts falsch wäre und, dass ich ihr falsches Botoxgesicht als Kind schon nicht leiden konnte und sie sich nichts darauf einbilden solle, dass sie das Geld ihres Mannes für überteuerten Schmuck ausgibt, während viele Familien gar nicht wissen, wie sie über die Runden kommen.


Die anwesenden Leute waren größtenteils völlig entsetzt. Einige wenige mussten auch lachen, weil selbst sie diese Frau unausstehlich fanden. Mein Vater murmelte etwas von wegen "rebellische Phase", zerrte mich raus und sagte, ich solle mir ein Taxi nach Hause nehmen. Ich wusste, dass ich zu weit gegangen bin und meine Eltern bis auf die Knochen blamiert habe. Eine ganze Woche lang redeten meine Eltern nicht mehr mit mir, bis sie dann übertrieben freundlich zu mir meinten, ich könne ein Auslandsjahr machen und legten mir verschiedene Prospekte hin. Ich entschied mich für ein freiwilliges soziales Jahr in Südamerika. Begeistert waren sie nicht, aber sie ließen mich, in der Hoffnung, dass ich dann wenigstens Medizin studiere. Das wollte ich natürlich auch nicht, aber hielt das, der Bequemlichkeit wegen, geheim.


Mittlerweile mache ich eine Ausbildung als Sanitäterin. Das war noch einmal ein Schock für meine Eltern, aber sie haben eingesehen, dass es wichtig ist, dass ich glücklich bin. Dennoch konnte ich es nicht lassen, die Nerven meines Vaters nochmals zu strapazieren, indem ich ihn fragte, ob er nicht mal an meine Organisation, wo ich als Azubi tätig bin, spenden könne. Tatsächlich hat er das gemacht. Da ich mich bessern möchte, frage ich ihn nicht, ob er das nur von der Steuer abgesetzt hat.

Beichthaus.com Beichte #00037675 vom 22.02.2016 um 22:28:15 Uhr (20 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000