Meine Schwester hat eine Glatze verdient!

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Rache Boshaftigkeit Engherzigkeit Ungerechtigkeit Zorn Familie

Ich habe meiner dummen Schwester letzte Woche Enthaarungscreme ins Shampoo gemischt. Ich wusste ja, dass sie es immer schön einwirken lässt. Ihr fragt euch, warum ich das getan habe? Ganz einfach. Diese blöde Kuh ist Schuld daran, dass ich meinen Ausbildungsplatz verloren habe, für den ich so lange gekämpft hatte. Das war meine absolute Traumstelle und das alles nur, weil sie eifersüchtig ist, dass ich etwas aus meinem Leben machen will. Sie ist schon 30 Jahre alt und wohnt immer noch zu Hause. Meine Eltern wollen sie aber nicht rauswerfen, obwohl sie absolut nichts beiträgt. Mein Vater hat sie mal zu sich mit ins Büro genommen, damit sie Arbeitsluft schnuppern konnte, um so evtl. ihr Feuer zu entfachen, aber nein. Stattdessen weigerte sie sich lautstark, irgendwelche Tätigkeiten auszuüben. Wie kann ein erwachsener Mensch nur so faul sein?!

Außerdem versucht sie immer, an mein Geld ran zu kommen. Ich arbeite dafür und soll ihr aber trotzdem ständig Taschengeld bezahlen. Ich habe mich geweigert. Da meinte sie noch, dass ich sehen werde, was ich davon habe. Zuerst dachte ich, sie bluffe nur, aber nur so lange, bis ich dann wieder arbeiten ging und ein Personalgespräch auf mich wartete. Angeblich würde ich den Betrieb schlecht machen und Kunden abwimmeln. Es hätte einen Anruf vom Kunden gegeben, bei dem ich ihn aufs Übelste beschimpft hätte. Ich fiel vom Glauben ab. So eine Situation hat es nie gegeben, im Gegenteil. Man lobt mich oft für meine freundliche und offene Art. Mein Chef sagte mir auch, dass er das nie von mir gedacht hätte, wo ich doch auch so fleißig bin, aber er könnte so eine Beschwerde auch nicht einfach ignorieren. Ich wurde erst einmal zwei Wochen kaltgestellt, bis dann die Kündigung per Post kam. Ich war am Boden zerstört.

Meine Schwester hingegen freute das sehr. Sie kam gleich angeschlichen und sagte mir, dass sie ja gesagt hat, dass noch was kommen wird. Mich packte so eine Wut! Es gab nur eine Möglichkeit, sie wirklich zu treffen, und zwar über ihre Haare. Das Einzige, dass sie mehr liebte, als sich selbst. Der Anblick war sehr zufriedenstellend. Auch wenn es mich einen deftigen Anschiss meiner Eltern und die Hälfte meiner Ersparnisse als Strafe gekostet hat.

Beichthaus.com Beichte #00038937 vom 15.11.2016 um 18:11:47 Uhr (15 Kommentare).

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Warum ich meinen Hodensack anzündete

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Selbstverletzung Dummheit Ungerechtigkeit Familie

Warum ich meinen Hodensack anzündete
Ich habe mir vor etlichen Jahren selbst den Hodensack abgefackelt. Ich war noch ein Kind und hatte noch keinen Blick für die Konsequenzen meines Handelns. Es fing eigentlich total harmlos an: Zuerst fand ich es nur lustig, Kerzenwachs auf meine Eier zu schütten, weil es so toll gebrannt hat. Es war ein angenehmer Schmerz und ich wollte testen, wie weit ich gehen konnte. Leider war ich zu der Zeit bei meinem Onkel geparkt, damit meine Eltern in den Urlaub fahren konnten. Naja, dann habe ich irgendwann die Flamme unter meinen Sack gehalten. Das war noch ganz angenehm, jedoch hat mir das noch nicht gereicht und ich habe dann das Rasierwasser meines Onkels über sie geschüttet. Meine Eier verwandelten sich in glühende Bälle und standen komplett in Flammen. Ich schrie und versuchte, sie durch Schläge zu löschen.

Mein Onkel kam dann und nahm mich mit ins Bad, um mich abzubrausen. Die Flammen waren gelöscht, doch das Unheil war angerichtet. Wir fuhren ins Krankenhaus und man untersuchte mich. Ein Psychologe kam und hat mit mir über diesen Vorfall gesprochen. Er konnte es mir einfach nicht glauben, dass ganz allein ich dafür verantwortlich war und wollte meinen Onkel Kindesmisshandlung unterstellen. Ich habe immer wieder beteuert, dass es meine Schuld war, aber selbst meine Eltern wollten es nicht glauben. Sie haben ihn angezeigt und vor Gericht gestellt. Der Psychologe kam und faselte irgendwas von Trauma, Verdrängung und dass ich angeblich Angst hätte, die Wahrheit zu sagen. So ein Schwachsinn! Das Gericht verdonnerte meinen Onkel, trotz meiner Aussage. Ich war so dumm. Es tut mir unendlich leid.

Beichthaus.com Beichte #00038934 vom 15.11.2016 um 13:37:54 Uhr (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das wohl schlimmste Kind der Welt!

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Hass Zorn Verzweiflung Boshaftigkeit Kinder

Ich habe selbst Kinder mit meiner Partnerin, die ich über alles liebe. Ich könnte ohne unsere Kinder nicht leben. Und im Allgemeinen liebe ich Kinder über alles. Aber neuerdings habe ich eine erschreckende Sache an mir entdeckt - und zwar habe ich eine absolute Abneigung […]
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Beichthaus.com Beichte #00038932 vom 15.11.2016 um 03:36:29 Uhr (20 Kommentare).

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Ein Leben mit dreckigen Lumpen

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Diebstahl Peinlichkeit Zwang Neugier

Ein Leben mit dreckigen Lumpen
Als kleines Kind musste ich (m) in der damaligen DDR Schlimmes aushalten. Meine Eltern waren damals schon ziemlich das, was man heute als Unterschicht bezeichnen würde. Meine Mutter konnte nach meiner Geburt keine Kinder mehr bekommen - glücklicherweise. Mein Vater arbeitete in einem Bahnwärterhäuschen, in dem auch die Familie lebte. An diesem Bahnübergang kam allerdings so gut wie nie ein Zug vorbei. Aber die Planstelle musste eben besetzt sein. Die Tage waren dementsprechend lang und öde. Es ist dann so gekommen, dass vor allem mein Vater die Tage damit verbracht hat, braunen Schnaps zu trinken. Ein Zimmer des Häuschens war für einen russischen Staatsbürger reserviert, der ebenfalls bei der Bahn arbeitete. Er hat meinen Eltern den Schnaps organisiert - und zwar nicht zu wenig. Der Untermieter hat sich auch zwischendurch immer wieder mal mit meiner Mutter vergnügt, meinem Vater war das allem Anschein nach egal.

Das nur zur Vorgeschichte. Ich hauste in einer Art Ersatzteillager, da ich kein eigenes Zimmer hatte. Dieses war gespickt voll mit öligen Lumpen und anderem rußigem Zeug. Meine ganze Schulzeit musste ich mir höhnische Kommentare anhören, weil eben meine ganzen Kleider nach Diesel stanken. Dieser Gestank beherrschte mein ganzes Leben, das Essen, den Schlaf und die Freizeit, einfach alles. Nach dem Mauerfall starb mein Vater, meine Mutter verschwand mit dem Russen. Das Häuschen wurde abgerissen und ich ging zum Arbeiten in den Westen. Im Ruhrpott leben ich seitdem alleine und arbeite im Hafen. Nun zu meinem Problem: Ich führe seit meinem Wegzug aus dem Osten immer einen großen Sack mit ölgetränkten Lumpen mit mir herum. Der Geruch hat sich in mir sozusagen manifestiert.

Ich kann nachts nur schlafen, wenn es nach Diesel und Ruß stinkt, sonst kann ich keine Ruhe finden. Oftmals tauche in direkt nach Feierabend in meine Lumpen ein und kann dann entspannen. Meine Badewanne ist randvoll mit schmutzigem Zeug. Ich sehne mich tagsüber danach. In manchen Lägern meines Arbeitgebers fühle ich mich überglücklich, weil dieser Geruch sehr ähnlich ist. Weil ich aber Kranführer bin, kann ich mich nur alle paar Stunden in die Lagerhalle schleichen, um tief durchzuatmen. Jetzt hat der Duft der Lumpen aber mittlerweile nachgelassen und habe mich im Lager meines Arbeitgebers mit alten Lappen eingedeckt, diese habe ich dort mit Diesel und Öl getränkt und mitgenommen.

Ein Kollege hat mich aber anscheinend beobachtet und bei der Geschäftsleitung verpfiffen. Die Lumpen waren Abfall, das kann man mir nicht anlasten. Der Kollege hat aber nur gesehen, wie ich einen alten Sack aus einem Lager entfernt habe. Die Geschäftsleitung möchte nun von mir wissen, was ich gestohlen habe. Das wird mir aber doch kein Mensch glauben. Ich schäme mich auch. Wenn ich meinem Arbeitgeber gestehe, dass ich diesen Gestank zum Leben brauche, dann hält man mich doch für verrückt.

Beichthaus.com Beichte #00038931 vom 14.11.2016 um 22:28:32 Uhr (11 Kommentare).

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Aus der Friendzone auf die schiefe Bahn

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Engherzigkeit Begehrlichkeit Dummheit Liebe

Ich (w) habe einen guten Freund verdorben. Als ich 15 war, hat sich ein sehr guter Freund (18) unsterblich in mich verliebt. Er war sowieso schon ein sehr schüchterner Mensch mit wenig Selbstvertrauen, da er als Kind stark gemobbt wurde. Trotzdem war er ein herzensguter Mensch. Er tat alles für mich. Wenn es mir beim Feiern schlecht ging, kümmerte er sich um mich, wenn ich etwas brauchte, brachte er es mir und er war auch immer für mich da. Eines Tages nahm er allen Mut zusammen und gestand mir seine Liebe. Ich fand ihn zwar süß, doch nur, weil er nicht der Attraktivste war und ich einfach dumm war, gab ich ihm einen Korb.

Das Schlimmste jedoch war, dass ich eine Woche später mit seinen besten Kumpel zusammenkam. Jetzt bin ich 18 und habe vor Kurzem erfahren, dass ihm das alles wohl so das Herz gebrochen hat, dass er in tiefe Depressionen fiel und komplett auf die schiefe Bahn und an die falschen Leute geriet. Inzwischen ist er auf Entzug, da er Alkohol- und Drogenabhängig wurde, und hat dazu mehrere Anzeigen wegen Körperverletzung am Hals. Ich schäme mich dafür, dass er, nur weil ich zu oberflächlich war, auf die schiefe Bahn geriet. Ich wurde dafür auch schon bestraft, denn sein ehemaliger bester Freund, mit dem ich zusammen war, betrog mich mehrmals mit anderen Mädchen. Obwohl ich es wohl gar nicht verdient habe, bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00038929 vom 14.11.2016 um 22:01:20 Uhr (16 Kommentare).

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