Raus aus dem alternativen Leben

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Neugier Fremdgehen Partnerschaft Braunschweig

Ich bin 35, bin Studienrätin, und lebe seit 10 Jahren in einer glücklichen lesbischen Beziehung. Meine Freundin ist Lektorin bei einem renommierten deutschen Verlag und betreut dort vor allem Veröffentlichungen aus dem Bereich der Geisteswissenschaften. Ich liebe sie dafür, dass sie so klug und gebildet ist und, ebenso wie ich, einen eher alternativen Lebensstil hat, ohne Fernsehen, Markenklamotten, teures Parfüm und andere Konsumfetische. Ich beichte hiermit, dass ich heimlich davon träume eine Affäre mit einer richtigen dummen Schickse zu haben, also einer Frau vom Typ "blond und aufgedonnert". Obwohl ich auf solche Frauen normalerweise eher herab blicke, erregen sie mich sexuell. Ich habe mit einer solchen Frau heimlichen E-Mail-Kontakt und fürchte, dass ich bald meine Freundin, die ich sehr liebe, betrügen werde, weil das Verlangen so groß ist.

Beichthaus.com Beichte #00029351 vom 08.09.2011 um 09:30:18 Uhr in 38100 Braunschweig (Bohlweg) (24 Kommentare).

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Neidisch auf meinen Freund

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Neid Verzweiflung Partnerschaft Geld

Seit circa 3 Monaten bin ich (w/21) mit meinem Freund zusammen. Wir harmonieren auf allen Ebenen, er gleicht mich aus, ist mein Ruhepol und meine starke Schulter. Wir planen schon unsere gemeinsame Zukunft. Eine Sache stört mich allerdings: sein Geld. Ich bin neidisch auf ihn, da er von Geburt an niemals Geldsorgen hatte. Er achtet nicht auf das Geld, wenn er ins Restaurant oder zu Konzerten geht, sich neue Klamotten zulegt oder sich ein neues Auto holt (zu seinem Privat-Fuhrpark zählen drei Autos). Im Jahr fliegt er unzählige Male in den Urlaub, er war schon auf jedem Kontinent der Welt und geringe Urlaubstage kennt er nicht. Er bucht den Flug und ab geht es in den Urlaub. Zu seinem Besitz zählen 26 Eigentumswohnungen, die er alle vermietet. Zwei Einfamilienhäuser, sowie einige Wohnungen im Ausland. Er selbst wohnt in seiner 120qm Wohnung, alles renoviert und super modern, mit wirklich riesigem LED TV, großem Balkon und die Ausstattung ist auch nur das feinste vom Feinsten. So und ich? Ich besitze nichts. Habe gar keine finanziellen Rücklagen, keine Wertgegenstände, keine Altersvorsorge, NICHTS. Doch dafür kann ich nichts, denn Reichtum wurde mir nicht in die Wiege gelegt. Wer von euch kennt das nicht: man arbeitet und arbeitet und hat am Ende gerade mal genug zum existieren? Seit meine Eltern sich getrennt haben und ich bei meiner Mutter lebe, müssen wir jeden Monat das Geld für die Miete zusammen kratzen und können uns keinerlei Luxus gönnen, da wir das Geld dafür einfach nicht haben. Wir gehen beide arbeiten, doch es reicht immer gerade mal so. Mein Vater führt ein tolles Leben, er muss sich ja auch nur um sich selbst kümmern und Unterhalt an seine Kinder zahlen tut er auch nicht.

Wenn mein Freund bei mir ist, schäme ich mich. Und ich komme mir neben ihm einfach armselig vor, wie ein Mensch zweiter Klasse. Ich trage keine teuren Markenklamotten, meine Sachen hole ich mir bei H&M. habe keine qualitativ wertvollen Sachen und allein in seinem Portemonnaie befindet sich so viel Bargeld wie manch einer im Monat verdient. Er bezahlt alles und lädt mich immer ein. Auch wenn er es lieb meint komme ich mir immer schlecht dabei vor und habe selten Lust mit ihm etwas zu unternehmen, da sich in meiner Geldbörse meistens nur 20 Euro befinden. Dabei würde ich ihn auch gerne mal einladen und ihm eine kleine Freude machen indem ich ihm z.B. ein kleines Geschenk mache. Doch das positive ist, ich weiß dass er mich von ganzen Herzen liebt, auch wenn wir in zwei verschiedenen Welten leben.


Meine Beichte: ich bin neidisch auf meinen Freund den ich zwar liebe, aber könnte kotzen wenn ich sehe wie er das Geld ausgibt für unnötige und teure Sachen. Er ist von Geburt an reich und musste niemals auch nur einen Finger dafür krumm machen. Und ich dagegen muss jeden Cent drei mal umdrehen. Es hat gut getan, sich das einmal von der Seele zu schreiben.

Beichthaus.com Beichte #00029350 vom 07.09.2011 um 19:56:44 Uhr (43 Kommentare).

Gebeichtet von dohmmi
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“Beichte

Neidisch auf die eigene Freundin

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Falschheit Morallosigkeit Neid Dummheit Dummheit Partnerschaft Wien

Es kann sein, dass einige nicht verstehen werden, warum ich beichte, denn ich sündigte wohl wissend, falsch zu handeln und ich bin verflucht weiter zu sündigen, doch mir bleibt keine andere Wahl. Wie alles begann: Ich (m/24), geboren und wohnhaft in Wien, Österreich, lernte meine Freundin (w/24, gebürtige Deutsche) während eines Urlaubs an der Ostsee kennen und lieben. Es war ohne Zweifel Liebe auf den ersten Blick, so surreal, dass es aus einem kitschigen Samstagabend-Film stammen könnte, unglaublicherweise war es real fast alles war perfekt, doch ein gröberes Problem hatten wir: mehr als 600km trennten uns und das über 2 Jahre lang, aber auch diese Hürde konnte genommen werden. Plötzlich standen wir kurz vor der Matura bzw. dem Abitur und unser Plan war es, zusammen zu studieren und zusammen zu leben, was wir auch recht schnell in die Tat umsetzten. Sie kam nach Wien, um Medizin zu studieren, ich blieb in Wien und begann ein Jus Studium, denn mein Traum war es, Rechtsanwalt zu werden.


Zwei Jahre lang lief alles perfekt, doch dann kam die FÜM II (eine Diplomprüfung mit Schwerpunkt Zivilrecht), eine gefürchtete Prüfung am Wiener Juridicum. Lange Rede, kurzer Sinn, ich bestand nicht, auch im letzten Antritt vor einer Kommission warf ich die Nerven weg, obgleich zu sagen ist, dass ich eigentlich sehr viel gelernt hatte und gut vorbereitet gewesen war. Mein Traum, Akademiker zu werden, war geplatzt. Ich habe ein in meinen Augen mindergutes Kolleg abgeschlossen und arbeite heute als Immobilienkaufmann. Ich bin unzufrieden, nur meine Freundin hält mich am Leben. Sie tat sich auch nicht gerade leicht im Medizin Studium und das nicht zuletzt aus folgendem Grund: Da ich nun nicht Jurist werden konnte und somit beruflich nicht an Österreich gebunden sei, solle ich doch, wenn sie ihr Studium beendet, mit ihr nach Berlin ziehen. Das wollte ich unter keinen Umständen, denn ich kam mit den Norddeutschen nicht zurecht, es wäre eine Qual für mich, dort zu leben, außerdem konnte ich es nicht ertragen, dass sie das Studium schaffen könnte. Ich konnte es nicht ertragen, dass sie Erfolg hat und ich der idiotische Freund bin, welcher es zu nichts gebracht hat. Ich konnte es nicht ertragen, in ihrem Schatten zu stehen, obgleich es keiner unserer Freunde so sah, ich sah es so und es machte mich psychisch fertig.


Also begann ich ihre Anstrengungen, das Studium zu meistern, zu torpedieren. Ich lenkte sie mit allem möglichen Dingen ab, sei es eine Party nach der anderen zu organisieren, sei es ihre Hausarbeiten verschwinden zu lassen, sei es unseren Mops absichtlich zu verletzen (um sie kurz vor einer Prüfung psychisch zu biegen), all diese Dinge verzögerten die Sache zwar, doch konnten sie nicht dienen, ihre Anstrengungen zum Erliegen zu bringen, zu stark war ihr Wille. Also habe ich vor einem halben Jahr - mit Hilfe eines befreundeten Apothekers - ihre Pille unwirksam gemacht und sie geschwängert. Sie wollte zuerst abtreiben, doch ich schaffte es sie davon abzuhalten und sie wird nun "zum Wohle des Kindes" ihr Studium unterbrechen. Ich weiß, dass der Kampf noch nicht vorbei ist, aber ich denke, dass ich meinem Ziel immer näher komme.

Ich hatte nie eine andere Freundin als sie, würde sie mich verlassen oder würde sie sterben, ich würde den Freitod wählen - sofort - ohne Kompromisse. Ich hoffe, dass meine Aktionen, wenngleich ich ihre Träume zerstören musste, dazu führen werden, dass unsere Beziehung weiter wächst und gedeiht. Ich hoffe, dass Gott versteht, warum ich dies tue und tat, warum ich handelte wie ich handelte. Mein Philosophie Professor am Gymnasium meinte einmal, Liebe sei das Gegenteil von Besitzwollen, dies gilt jedenfalls nicht für meine Definition von Liebe.

Beichthaus.com Beichte #00029335 vom 03.09.2011 um 19:34:58 Uhr in Wien (Heldenplatz) (86 Kommentare).

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Der Schmutzfink

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Faulheit Unreinlichkeit Peinlichkeit Ekel Partnerschaft Kassel

Ich (m /27) bin echt faul. Sogar zu faul zur Körperhygiene. Ich muss aber sagen, dass mir das auch nicht so wichtig ist. Meine Freundin meckert zwar manchmal ein bisschen rum, sie hat sich aber mittlerweile mit meiner mangelnden Hygiene abgefunden. Na ja so schlimm ist es nun auch wieder nicht: Ich dusche alle zwei Wochen und wechsele dann auch meine Unterwäsche. Weil meine Freundin sich immer über meine fettigen Haare aufgeregt hat, trage ich jetzt einen 9mm-Haarschnitt. Damit geht alles klar. Das mit der Unterwäsche ist meiner Freundin noch ein Dorn im Auge, aber da ich Unterhose und T-Shirt auch nachts anbehalte und sie also erst zum Duschen ausziehe, denke ich zwischendurch nicht daran, sie zu wechseln.
Öffentlich würde ich das alles nie zugeben, weil ich weiß, dass das in unserer Gesellschaft nicht so gern gesehen wird.

Beichthaus.com Beichte #00029328 vom 31.08.2011 um 15:36:34 Uhr in Kassel (44 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Beschnitten

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Ignoranz Dummheit Peinlichkeit Partnerschaft

Ich (22) möchte beichten, dass ich nicht gemerkt habe, dass mein Freund, mit dem ich seit 3 Jahren zusammen bin, beschnitten ist. Und zwar meinte mein Freund gestern, dass wenn wir mal einen Sohn kriegen, dann möchte er, dass wir in gleich kurz nach der Geburt beschneiden lassen, weil es später zu schmerzhaft sei und ich meinte entsetzt "Nein!" und hab ihn gefragt ob er etwa Jude ist oder was. Und er meinte dann, das hat nichts mit Jude sein zu tun, in seiner Familie macht man das halt so, das sei hygienischer. Da dämmerte mir schon was und er meinte "Ich bin ja auch beschnitten, wie du weißt" und ich habe schnell genickt und gemurmelt "Ja ja", denn das ist ja irgendwie peinlich, dass mir das nicht aufgefallen ist. Ich hab mir dann auf Bildern im Internet genauer den Unterschied von beschnittenen und unbeschnittenen angeguckt und muss sagen, dass ich die unbeschnittenen auch irgendwie abstoßend finde. Sorry, tut mir echt Leid.

Beichthaus.com Beichte #00029268 vom 14.08.2011 um 08:12:20 Uhr (48 Kommentare).

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