Ich hasse

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Hass Zorn Gifhorn

Ich hasse es, wenn Leute diese Puddings aus dem Becher als Joghurt bezeichnen. Ich hasse es, wenn Leute an der Kasse erst alles einscannen lassen, und erst wenn der/die Kassierer/in den Betrag nennt, ihre Geldbörse aus der Tasche wühlen und dann alles in Kleingeld bezahlen wollen. Ich hasse Leute, die im Kaufhaus oder in der Fußgängerzone schlendern, als hätten sie alle Zeit der Welt. Denen würde ich immer am liebsten in die Hacken treten, bis sie weinen.
Ich kann es nicht leiden, dass mein Vater immer sein Frühstücksgeschirr stehen lässt, und meine Mutter es dann wegräumen muss, wenn sie um zehn Uhr abends von ihrem anstrengenden Job heimkommt. Ich bin aber leider selber oft zu faul, es dann für sie wegzuräumen, bevor ich zur Arbeit fahre.
Ich kann blonde Frauen nicht ausstehen. Ich war mal mit einem Mann zusammen, für den ich mich immer geschämt habe wenn er getanzt hat, einfach, weil es so beschissen ausgesehen hat. Der hat mich übrigens für eine Prostituierte verlassen, die acht Jahre älter ist als ich und eine richtig fette, hässliche Tonne. Die hat er vor einiger Zeit geheiratet. Das hat vielleicht am Ego gekratzt. Dafür habe ich ihr eine Mail geschrieben, in der ich ihr erzählt habe, dass man ihn daran erinnern musste, täglich die Unterhose zu wechseln. Aber das wusste sie sicher schon und als Nutte wurde sie bestimmt mit viel schlimmeren Dingen konfrontiert.

Beichthaus.com Beichte #00027569 vom 28.02.2010 um 20:24:27 Uhr in Gifhorn (44 Kommentare).

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Des Diebstahls beschuldigt

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Gewalt Diebstahl Ungerechtigkeit Shopping

Ich (m/23) arbeite in einem Labor und habe dort viel mit nicht gerade gesunden Lösungsmitteln zu tun. Deshalb benutze ich sehr oft Handcreme. Jedenfalls schleppe ich immer eine Tube mit mir rum. Ich bevorzuge die eines großen Discounters (gelb-blaues Logo). Eines abends war ich noch mal schnell dort um ein paar Kleinigkeiten zu kaufen. Ich hatte wie im immer eine Handcreme bei mir in der Jackentasche. Beim Bezahlen bat mich der Sicherheitsmann ihm schnell noch zu folgen. Ich habe schon an die Handcreme gedacht und dann beschuldigte er mich tatsächlich, diese gestohlen zu haben. Ich sagte ihm wie es ist, aber er glaubte mir nicht und wollte die Polizei rufen. Ich sah rot und schlug in 3 mal mit meiner soeben gekauften Dose Reinigungsmittel. Dann schrie ich ihm die Wahrheit ins Gesicht und sagte, ich würde ihn nun in Ruhe lassen, wenn er mir glauben würde. Das tat er dann auch. Anschließend bin ich einfach gegangen und habe mich dort nie wieder blicken lassen. Das ist jetzt etwa 7 Monate her und ich war immer noch nicht wieder dort. Eigentlich doof, weil es in diesem Geschäft immer wieder schöne Sachen gibt und ich direkt daneben wohne. Aber mal ehrlich, hättet ihr euch für ein Verbrechen bestrafen lassen, welches ihr nicht begangen habt? Wäre die Polizei erschienen, hätten die mir wohl auch nicht geglaubt und ich hätte meine berufliche Zukunft aufs Spiel gesetzt.

Beichthaus.com Beichte #00027563 vom 27.02.2010 um 14:48:02 Uhr (27 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Einen Augenblick noch - Schildchen

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Diebstahl Betrug Schamlosigkeit Restaurant Köln

Ich klaue hin und wieder die "Einen Augenblick noch" - Schildchen der Restaurantkette zum goldenen M. Wenn die Leute zu blöd sind, mir die Dinger wieder abzunehmen, nachdem sie mir meinen Cheeseburger gebracht haben, macht es für mich keinen Unterschied, ob ich mir den freien Cheeseburger direkt oder in 2 Wochen abhole. Einmal wurden mir sogar zwei Burger angeboten, die ich angeblich noch nicht bekommen hatte, obwohl die Verpackungen noch auf dem Tablett vor mir lagen. Habe es aber abgelehnt und lieber das Schildchen auf mein Nachttisch gestellt.
Ich sammel die Dinger inzwischen. Ich habe zwar erst drei (3,10,12), aber wenn es mal einem Freund nicht gut geht, schenke ich ihm einen Freiburger. Da kann ich nur noch hoffen, dass den Angestellten nicht auffällt, dass sie manche Zahlen plötzlich doppelt im Laden stehen haben. Solange man sich damit keine riesigen Bestellungen erbeutet, finde ich es ok.

Beichthaus.com Beichte #00027548 vom 23.02.2010 um 15:29:16 Uhr in Köln (33 Kommentare).

Gebeichtet von bonzy
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Paddy Kelly

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Begehrlichkeit Peinlichkeit Verzweiflung Musik Tschechien

Ich war gestern und vorgestern in Tschechien und habe den ehemaligen Popstar Paddy Kelly alias John Paul Mary in der Kirche besucht. Er ist ja jetzt Mönch und bald Priester. Hätte ich dies bloß nicht getan. Ich habe ihn gesehen und jetzt ist es wieder so schlimm, bin total verliebt und träume ständig von ihm. Möchte hier nicht erzählen was ich so träume, würde wahrscheinlich nicht mehr aus dem Beichthaus raus kommen. Gott ich fühle mich so schrecklich.

Beichthaus.com Beichte #00027544 vom 22.02.2010 um 12:36:26 Uhr in Tschechien (59 Kommentare).

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Rache an befreundetem Ehepaar

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Boshaftigkeit Hass Rache Last Night Berlin

Heute möchte ich etwas beichten, was ich vor etwa 2 Jahren getan habe. Ich war damals 24 und mit einem deutlich älteren Mann zusammen. Er war zum Essen bei seinen Freunden eingeladen und wollte mich zum ersten Mal mitnehmen. Natürlich freute ich mich sehr über diese Geste und wollte mich von meiner besten Seite zeigen. Also besorgte ich mir ein neues Outfit: Ein Etui Kleid und sündhaft teure Schuhe. Ich sah perfekt aus, vor allem, weil die Schuhe meine schönen Beine perfekt zur Geltung brachten. Wir kamen also bei dem befreundeten Ehepaar an und eine etwas untersetzte Dame öffnete uns in eher praktischen Klamotten die Tür. Ich sah, wie sie mich sofort von oben bis unten musterte, dann sagte sie zu mir, dass ich doch bitte meine Stöckelschuhe ausziehen sollte, da sie gerade neues Parkett verlegen lassen hätten. Gut, etwas geknirscht zog ich meine geliebten Schuhe aus und schlüpften in wirklich ekelige Gästehausschuhe. Sie führten uns dann von dem gefliesten Flur durch die geflieste (!!) Küche in das geflieste (!!) Esszimmer, in dem wir den ganzen Abend verbrachten.
Es war noch in weiteres Paar anwesend und den ganzen Abend behandelten mich diese Leute, wie ein kleines Dummchen. Ok, ich habe mir meine Brüste machen lassen, aber ich beendete zu diesem Zeitpunkt gerade mein Germanistikstudium und bin mit Sicherheit alles andere als doof. Als sich der Abend dem Ende zuneigte, bat ich noch einmal kurz die Toilette benutzen zu dürften. Ich ging also wieder durch die geflieste Küche, in den gefliesten Flur und von dort aus in das geflieste Badezimmer. Ich wollte mir gerade meine Lippen nachziehen, als mein Blick auf die Wäschekiste fiel. Ich weiß nicht warum, aber ich öffnete diese und als ich ein weißes Hemd sah und meinen Lippenstift, kam mir eine teuflische Idee: Ich schmierte ein wenig von meinem kostbaren roten Lippenstift auf den Hemdkragen, damit aber nicht genug, ich fand auch noch eine weiße Männerunterhose, die ich auch ein wenig mit meinem Lippenstift verschönerte. Mit einem diabolischen Grinsen packte ich die Sachen wieder zurück, setzte meine Unschuldsmiene auf und begab mich wieder in das geflieste Esszimmer.


Ein paar Wochen später fragte mein Partner mich, ob ich mich noch an seine Freunde erinnern könnte, bei denen wir neulich zum Essen waren. Als ich dies bejahte, sagte er mir, dass sie sich getrennt hatten, weil der Mann eine Affäre gehabt hätte. Bis heute weiß ich nicht, ob er wirklich eine Affäre hatte oder ob ich schuld an der war.
Eigentlich wollte ich dies erzählen und sagen, dass er mir schrecklich Leid tut, aber nachdem ich dies nun niedergeschrieben habe, wird mir klar, dass es mir nicht Leid tut. Die Leute habe mich so dumm behandelt, die haben nichts anderes verdient und der Mann kann mir dankbar sein, dass er diese frigide Kuh jetzt los ist.

Beichthaus.com Beichte #00027541 vom 20.02.2010 um 16:37:25 Uhr in Berlin (59 Kommentare).

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