Silvester drei Stunden zu früh

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Selbstsucht Lügen Falschheit Silvester Kinder Familie

Silvester drei Stunden zu früh
Letztes Jahr am Silvesterabend haben wir unseren 5-jährigen Sohn schon sehr früh ins Bett geschickt. Wir wollten den Höhepunkt des Abends mal anders erleben. Also sagten wir unserem Sohn schon um 21:00 Uhr, dass bereits Mitternacht sei. Mithilfe eines Videos aus dem Internet wünschten wir uns alle ein frohes neues Jahr. Dann sagten wir ihm, dass es Zeit fürs Bett wäre. Wir waren erfolgreich!

Beichthaus.com Beichte #00031419 vom 13.06.2013 um 22:49:57 Uhr (17 Kommentare).

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Ich liebe ihn nicht

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Falschheit Feigheit Lügen Ungerechtigkeit Liebe

Ich (w/24) bin gerade für ein Jahr im englischsprachigen Ausland unterwegs, einfach mal Working Holidays um neue Erfahrungen zu sammeln und mir über meine Zukunft Gedanken zu machen. In Deutschland hatte ich eine echt miese Beziehung am Laufen, die knapp anderthalb Jahre hielt - Weihnachten 2012 war es dann zu Ende. Es war ein einziges Desaster mit meinem Ex. Er hat mich belogen und betrogen. Er hat mich, nachdem ich Schluss gemacht habe, auch noch monatelang gestalkt, es war einfach nur der blanke Horror. Ich habe durch diese Beziehung sehr viel verloren: Mein Studium musste ich abbrechen, da ich dauerhaft depressiv war und sämtliche Prüfungen vergeigt habe. Das ist natürlich meine eigene Schuld, aber die Umstände haben schon sehr dazu beigetragen. Viele Freundschaften sind durch meine Depressionen den Bach runter gegangen, und ich musste wieder bei meinen Eltern einziehen, da ich kein BAföG bekomme und sie mich nicht mehr finanziell unterstützen wollten. Des Weiteren war mein Selbstbewusstsein total im Keller, ich hatte einfach einen Knacks durch dieses ganze Drama. Darum wollte ich einfach mal ein bisschen Abstand gewinnen, habe hart gearbeitet und mir von dem Ersparten diesen Auslandstrip finanziert, was sich auch durchaus gelohnt hat. In meiner Zeit hier konnte ich viele neue Erfahrungen sammeln: Neue Leute kennenlernen, mein Englisch verbessern, ein Praktikum für mein geplantes Studium machen - ich habe also einfach eine super Zeit hier. Vor ein paar Monaten habe ich bei einem Wochenendausflug einen echt netten Kerl kennengelernt, woraufhin wir dann in Kontakt geblieben sind und uns letztendlich dazu entschlossen haben, gemeinsam zu reisen und zu arbeiten. Wir haben uns von Anfang an super verstanden, nur als Freunde versteht sich. Wir haben den gleichen Humor, können uns gut unterhalten und helfen uns gegenseitig, wo es geht. Außerdem teilt er meine Leidenschaft für gutes Weed und Zocken. Wer weiß, wovon ich rede, wird verstehen, wie wichtig das sein kann!


Irgendwann, nach ein paar Wochen, hat es dann ein bisschen gefunkt und wir haben uns geküsst. Er hat mir gestanden, dass er sich von Anfang an mehr erhofft hat und wir sind daraufhin zusammengekommen. Das ist jetzt etwa sechs Wochen her. Er ist so perfekt. Er tut alles für mich, liest mir jeden Wunsch von den Augen ab, ist liebevoll, der Sex ist toll, und er würde sogar mit mir nach Deutschland kommen, weil es eben augenscheinlich so gut passt. Aber irgendwas in mir zweifelt einfach daran. Ich bin einfach nicht wirklich in ihn verliebt, wobei ich es so gerne wäre! Es wäre so perfekt!
Aber je mehr ich in mich hinein höre, desto mehr muss ich mir eingestehen, dass ich ihn nicht liebe. Oder noch nicht? Kommt das vielleicht noch? Bin ich einfach nur so übervorsichtig wegen allem, was mit meinem Ex gelaufen ist? Ich würde so gerne die berühmten Schmetterlinge im Bauch haben, so wie damals. Mein Ex war zwar ein riesen Arsch, aber wie verliebt war ich doch in ihn! Warum kann ich das nicht mit jemandem, der so gut zu mir passen würde? Ich bin ein bisschen verzweifelt. Ich beichte also, dass ich mit jemandem eine Beziehung eingegangen bin, in den ich nicht wirklich verliebt bin und dem ich vermutlich noch das Herz brechen werde, da er sich so viele Hoffnungen macht, dass aus uns etwas Langfristiges wird.

Beichthaus.com Beichte #00031414 vom 13.06.2013 um 10:43:28 Uhr (17 Kommentare).

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“Beichte

Die Sucht ist stärker

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Drogen Sucht Falschheit Familie

Ich war früher drogensüchtig und bin seit einem halben Jahr wieder rückfällig, ohne dass irgendjemand aus meinem Umfeld darüber Bescheid weiß. Jetzt habe ich einen Vorschuss für meine Kaution und die Miete verjunkt, den ich von meinen Eltern bekommen habe und […]
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Beichthaus.com Beichte #00031405 vom 11.06.2013 um 15:43:48 Uhr (16 Kommentare).

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Das Tattoo über meinem Herzen

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Feigheit Falschheit Partnerschaft

Ich (w/33) möchte beichten, dass ich meinem Mann ein Tattoo verheimliche und das schon seit vier Jahren. Ich habe es mir mit 24 Jahren stechen lassen. Es ist ein Schriftzug mit dem Namen eines Ex-Freundes. Zum Glück befindet es sich sehr gut versteckt an der Unterseite meiner linken Brust. Da meine Brüste auch nicht mehr so straff sind, wie vor zehn Jahren, sondern eher hängen, befindet sich das Tattoo in der Falte zwischen Brust und Bauch - also genau dort, wo sich Brust und Bauch berühren. Wenn ich aufrecht bin, hat man keine Chance es zu sehen und selbst im Liegen hat mein Mann es bisher noch nicht entdeckt. Er hat es halt zu Beginn nicht gesehen und da fragte ich mich, warum ich es ihm sagen sollte, habe es vor mir hergeschoben und so vergingen die Jahre. Ich habe auch keine Lust, Geld auszugeben, um es entfernen zu lassen, vor allem, weil man es ja eh nicht sieht. Deswegen, und weil ich mich auch ein bisschen vor seiner Reaktion fürchte, erzähle ich es meinem Mann nicht. Ich weiß, dass er Tattoos furchtbar findet und vor allem müsste ich ihm ja erklären, warum ich es so lange verheimlicht habe. Dennoch stelle ich mir manchmal vor, dass ich ums Leben komme und mein Mann dann an meiner Leiche dieses Tattoo entdeckt und sich fragt, wer denn der Mann ist, dessen Namen ich über meinem Herzen trage, und warum ich es ihm verheimlicht habe.

Beichthaus.com Beichte #00031403 vom 11.06.2013 um 12:07:58 Uhr (61 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Wie ich den Betriebsausflug vermied

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Lügen Falschheit Kollegen

Ich (w/22) lüge meinen Kollegen und meiner Mutter, die auch zu Ersteren zählt, einen spontanen Arztbesuch vor, weil ich partout keine Lust habe, heute am späten Nachmittag an einem "Betriebsausflug" zu einem türkischen Restaurant teilzunehmen. Meine Mutter hatte mich dafür ohne mein Wissen "angemeldet". Aber ich sehe es einfach nicht ein, über zehn Stunden bei der Arbeit zu verbringen, um danach mit den ganzen Nervensägen eine halbe Stunde zu einem Lokal zu laufen, um mir dort das ermüdende Gelaber meiner doofen Kollegen anzuhören. Also tut mir "seit gestern Abend mein Knie furchtbar weh" und ich rufe angeblich gleich bei meinem Hausarzt an, um ganz spontan heute Nachmittag noch einen Termin zu bekommen. In einer gewissen, ironischen Art und Weise, ist es nun also ziemlich praktisch, dass ich in meinen jungen Jahren seit jeher schon Probleme mit meinen beiden Knien habe und das auch schon lange bekannt ist.

Wenn ich ehrlich wäre, wären die anderen nur von mir enttäuscht, weil meine Aushilfstätigkeit hier im Haus in drei Wochen endet und mich alle hier sehr gern haben. Was die Arbeit angeht, beruht das auch durchaus auf Gegenseitigkeit, aber die privaten Geschichten und Probleme interessieren mich einfach nicht die Bohne.

Beichthaus.com Beichte #00031402 vom 11.06.2013 um 09:13:15 Uhr (15 Kommentare).

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