Mein Nebenjob im Supermarkt

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Falschheit Lügen Faulheit Arbeit Mönchengladbach

Als ich 18 war, hatte ich noch bis kurz vor den Abschlussprüfungen der Schule einen kleinen Nebenjob im Supermarkt.
Einräumen von Regalen, kehren und so weiter. Ich wollte den befristeten Arbeitsvertrag aber nicht vorzeitig auflösen, und so ist mein Zwillingsbruder für mich arbeiten gegangen, wenn ich keine Zeit oder Lust hatte. Er hat natürlich dann auch den Lohn bekommen. Außer dem Chef war niemand eingeweiht, die Mitarbeiter haben sich nur gewundert, warum sich "meine" Frisur dauernd ändert. Es war amüsant anzusehen, dass die Kollegen erst nach Wochen darauf gekommen sind, dass dort zwei verschiedene Personen arbeiten.

Beichthaus.com Beichte #00028219 vom 19.10.2010 um 12:37:43 Uhr in Mönchengladbach (21 Kommentare).

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Rufmord

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Lügen Ungerechtigkeit Verzweiflung Polizei

Mir ist vor ein paar Jahren, mit Anfang zwanzig, eine echt heftige Geschichte passiert, deren Nachwirkungen ich heute noch spüre. In meinem Freundeskreis gab es zwei fünfzehnjährige Mädchen, die sehr eng miteinander befreundet waren. Eine der beiden war wohl ziemlich in mich verknallt, wie ich im Nachhinein erfahren habe. Das hat sie mir aber nie zu verstehen gegeben, außer durch deutlich übertriebene Zickigkeit mir gegenüber. Eines schönen Tages, auf einer Feier machte sie mir wegen einer Kleinigkeit, die ich mittlerweile sogar schon vergessen habe, eine riesengroße Szene von wegen ich wäre ein Macho und A-loch und mir wären die Gefühle anderer völlig egal. Natürlich kann man immer Abstreiten, dass man so ist, aber ich bezweifle, dass mich ihre Einschätzung treffend charakterisiert hat. Jedenfalls ging ich an diesem Abend nicht auf ihre Vorwürfe ein, sie hätte sich sowieso nicht besänftigen lassen. Danach betrank sie sich bis zur sprichwörtlichen Besinnungslosigkeit.

Am nächsten Morgen bekam ich mehrere Hass-SMS von ihr und ihrer besten Freundin, es würde mir noch Leid tun, dass ich so ein Arsch sei. Ich ignorierte das und löschte die SMS, was sich als Fehler herausstellen sollte, denn am Abend klingelte die Polizei bei mir und nahm mich mit auf das Revier, da gegen mich eine Anzeige wegen Vergewaltigung vorlag. Das betreffende Mädchen hatte mich angezeigt, ihre beste Freundin hatte bezeugt, dass ich sie abgefüllt und danach gegen ihren Willen mit ihr geschlafen hatte.

Ab da war ich im Freundeskreis nur noch "der Kinderfi**er" und niemand, bis auf eine Ausnahme wollte mehr etwas mit mir zu tun haben. Ich wurde später sogar von ihrem Freund verprügelt, den sie weit nach der Geschichte kennengelernt hatte. Das Krasse daran ist, dass bei der gerichtsmedizinischen Untersuchung am Tag nach der "Vergewaltigung" herauskam, dass das Mädchen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit noch Jungfrau war und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit am Vorabend kein Geschlechtsverkehr gehabt haben konnte. Außerdem verstrickten sich die beiden auch noch in Widersprüche. Das Ermittlungsverfahren gegen mich wurde daraufhin eingestellt. Ich stellte Gegenanzeige wegen Vortäuschens einer Straftat und Rufmord. Die beiden mussten Sozialstunden ableisten, aber trotzdem glaubt bis heute jeder meiner früheren Freunde den beiden ihre Version der Geschichte, die sie sogar noch ausgeschmückt haben. Ihre Eltern haben mich bedroht und wie schon erwähnt, ihr Freund hat mich mit ein paar Schlägertypen verprügelt, seitdem trage ich immer eine Waffe zum Selbstschutz bei mir, von der ich auch ohne zu zögern Gebrauch machen würde. Das ist mir erlaubt worden. Ich habe Rechtsstreitigkeiten an der Backe mit Leuten, die nach wie vor ihr mehr glauben als mir und bekomme ab und an anonyme Morddrohungen und Ähnliches. Ich musste in eine andere Stadt ziehen, trotzdem stehen immer mal fremde Autos mit irgendwelchen Typen, die mich ganz offensichtlich beobachten vor meinem Haus. Langsam frage ich mich echt ob das nie ein Ende nehmen wird.

Beichthaus.com Beichte #00028218 vom 19.10.2010 um 11:32:54 Uhr (55 Kommentare).

Gebeichtet von Jobi
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“Beichte

Das Tagebuch meiner 14-jährigen Tochter

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Neugier Lügen Drogen Familie Berlin

Ich (w/34) muss beichten, dass ich meiner 14-jährigen Tochter, hinterher spioniere. Im zarten Alter von 13 Jahren, kam sie öfters total betrunken nach hause. Das lag am Freundeskreis, doch mit denen, hat sie heutzutage kaum Kontakt mehr. Das lief dann für eine Weile […]
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Beichthaus.com Beichte #00028197 vom 10.10.2010 um 12:05:47 Uhr in Berlin (81 Kommentare).

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Rosenverkäufer

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Lügen Restaurant Last Night Aachen

Immer wenn ich mit meiner Freundin in der Aachener Innenstadt etwas trinken bin, kommen Rosenverkäufer vorbei und wollen mir eine Rose für meine Freundin andrehen. Ich blocke meine indischen Freunde immer mit folgendem Satz ab: "Sorry, wir sind Geschwister, es käme voll komisch wenn ich Ihr eine Rose kaufen würde". Ob ich meine Freundin damit verletze weiß ich nicht, die Rosenverkäufer (mindestens 3x am Abend) haben augenscheinlich ihren Spaß und das ist mir viel wichtiger!

Beichthaus.com Beichte #00028183 vom 04.10.2010 um 10:13:21 Uhr in Aachen (Pontstraße) (19 Kommentare).

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“Folge

Hier ist keine Störung!

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Schamlosigkeit Lügen Ungerechtigkeit Berlin

Ich war heute Mittag mit einigen Arbeitskollegen in der U-Bahn auf dem Weg zu einer Messe. Wir sind immer eine lustige Runde und für jeden Spaß zu haben. Neben uns stand ein sichtlich nervöser junger Mann. Er war spät dran für ein Bewerbungsgespräch und entschuldigte sich per Handy bei seinem potenziellen Arbeitgeber. Er sagte, dass die U-Bahn gerade eine technische Störung hätte und es noch ein paar Minuten dauern könne. Ich und meine Kollegen schrien wie auf Kommando im Chor: "Wat? Störung? Hier ist keine Störung! Hier ist keine Störung! Bist einfach nur zu spät! Bist einfach nur zu spät!" Der Typ lief rot an, wurde noch nervöser und wusste gar nicht was er sagen sollte. Ich an seiner Stelle hätte mich nicht mehr zu dem Bewerbungsgespräch getraut. Es tut mir Leid.

Beichthaus.com Beichte #00028159 vom 21.09.2010 um 20:51:31 Uhr in Berlin (Zoologischer Garten) (32 Kommentare).

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