Mit Anzug in der Vorlesung

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Hass Zorn Studentenleben

Mit Anzug in der Vorlesung
Ich (m/20) studiere seit diesem Semester Jura. Das Studium an sich macht mir Spaß. Ich mag die klare Struktur und die rechtlichen Gedanken sehr. Es gibt kein Fach, das mich langweilt. Aber ein unfassbar hoher Anteil meiner Mitstudenten nervt mich. Sie sind Streber der allerschlimmsten Sorte und dabei ekelhaft arrogant. Aber sobald sie mal eine Frage beantworten sollen, die über den vermittelten Lernstoff hinausgeht, sitzen sie dumm da. Auch stellen sie recht oft dämliche Fragen, weil sie die simpelsten Sachverhalte, die der Professor erst fünf Minuten vorher ausführlich erklärt hat, nicht kapieren. Auch in persönlichen Gesprächen glänzen sie mit ziemlicher Naivität, Lebensfremde und Hochnäsigkeit. Da wird eine ganze Reihe Fachidioten ausgebildet. Dazu kommt noch ihr elitäres Gehabe. Einige kleiden sich schon seit dem ersten Studientag so, als ginge es gleich in die Kanzlei oder ins Großraumbüro. Über andere, die sich nicht so anziehen wie sie und die nicht jede vorlesungsfreie Minute in der Bibliothek verbringen, wird gnadenlos gelästert. Wie können Menschen um die 20 nur so werden? Wie geht das? Ich habe ganz ehrlich Angst davor, dass genau diese Leute später zur Elite unseres Staates gehören. Ich hasse sie!

Beichthaus.com Beichte #00034983 vom 30.01.2015 um 00:53:48 Uhr (26 Kommentare).

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Strafe für die Friendzone

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Vandalismus Rache Boshaftigkeit

Vor vier Jahren lernte ich (m) meine damals beste Freundin kennen. Wir hatten uns auf einer Klassenfahrt näher kennengelernt und daraufhin wurden wir ziemlich dicke miteinander. Jedoch dauerte es nicht lange und ich verliebte mich Hals über Kopf in sie. Man muss dazu sagen, dass sie einen wirklich wunderschönen Körper hat, aber auch ihr Charakter hat es mir komischerweise angetan, obwohl sie schadenfroh, narzisstisch und extrem oberflächlich war. Sie blieb lange meine beste Freundin, ich hörte ihren Problemen zu und habe mich nie gescheut, 15 Kilometer mit dem Fahrrad zu ihr zu fahren. Im Großen und Ganzen habe ich mir für sie den Arsch aufgerissen, damit sie mich beachtet und es vielleicht zwischen uns klappt. Sie wusste bereits seit Längerem, dass ich auf sie stand, das hat sie aber nicht weiter interessiert und sie hat die Freundschaft einfach fortgesetzt. Doch erst vor einem halben Jahr habe ich wirklich gemerkt, wie sie wirklich ist: Sie hat sich einen Scheiß um mich gekümmert, Hauptsache ich küsste ihr die Füße! Ich war nie ihr bester Freund, sondern durfte zusehen, wie ein riesiges Arschloch mir vorgezogen wurde. Sie hat mir nie zugehört, wenn ich Probleme hatte, und hat immer das Thema gewechselt.

Nachdem sie einige Kilometer wegzog, kam ihre wahre Seite zum Vorschein. Sie fing an, sich jedes Wochenende maßlos in einem bekannten Club zu besaufen, hurte rum wie die Nuttenkönigin und brach zu mir jeden Kontakt ab. Jetzt zu meiner Beichte: Diese Erkenntnis hat mich so derartig geschockt, dass ich gar nicht lange fackelte und den Entschluss fasste, ihr das Leben zur Hölle zu machen. Ich hatte sämtliche spontanen Eingebungen aufgeschrieben und einen monatelang währenden Plan ausgetüftelt, der sie schlussendlich moralisch und psychisch schädigen sollte. Ihre Freundin hatte sich ihr Auto ausgeliehen, weil sie aus einem Lager Nagellackentferner in großen Kartons abholen sollte und diese kein Auto hatte. Ich nutzte die Gelegenheit, fuhr zu dieser Freundin - welche ich ebenso wenig leiden konnte - und verunstaltete den Lack des Autos mit Aceton und schmutzigem Karton, in den sich schon kleine Steine eingetreten hatten. Das Ergebnis war genial!

Nachdem meine ehemals beste Freundin dies bemerkte, stellte sie ihre Freundin zur Rede. Natürlich hatte ich vorher noch Gerüchte geschürt und Dinge erzählt, dass die Freundin mit dem Auto unvorsichtig umgegangen sei und damit auch einige Eskapaden erlebt haben sollte. Zwischen den beiden krachte es, denn der Freundin wurde nicht geglaubt. Weiterhin setzte ich das Gerücht in den Freundeskreis meiner ehemals besten Freundin, dass ein ehemaliger Liebhaber ihr Herpes angehängt hat. Sofort wurde sie gemieden wie ein Haufen Kot. Später fing ich an, sie nachts zu erschrecken und Paranoia in ihr Hirn zu pflanzen, also beschädigte ich ihren Briefkasten, steckte gefälschte Nachrichten hinein und warf Kieselsteine an ihr Fenster. Mit der Zeit wurde sie immer paranoider, meidet ihre Freunde und vertraute niemandem mehr. Heute hat sie ihre Stelle gekündigt und zieht demnächst in eine andere Stadt. Sie hat nie rausgefunden, dass ich dahinterstecke. Das kommt davon, wenn man mich schamlos ausnutzt!

Ich möchte eigentlich nur beichten, dass ich extrem übertrieben habe, wie ein kleines Kind handelte und einer Person ernsthaft psychischen Schaden zugefügt habe. Ich habe meine beste Freundin für immer verloren, konnte mich damit nicht abfinden, landete in tiefer Depression und Zorn und fühle mich kein bisschen besser. Das Schlimmste an der Sache ist, dass sie immer noch in meinem Kopf rumspukt und das einzige Mädchen sein wird, dass ich jemals so sehr lieben werde. Ich habe beschlossen, mich morgen selbst anzuzeigen und den restlichen Kontakt zu ihr abzubrechen, sowie sämtliche Dinge, die mich an sie erinnern, zu löschen, zu verbrennen oder zu vergessen.

Beichthaus.com Beichte #00034982 vom 29.01.2015 um 21:45:31 Uhr (16 Kommentare).

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Strafzettel in Australien

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Selbstsucht Engherzigkeit Auto & Co. Urlaub Australien

Als ich (m/27) im Alter von 23 Jahren mit einem sehr guten Freund einen Sprachaufenthalt in Australien machte, haben wir Strafzettel im Wert von ungefähr 700 Dollar gesammelt, die von uns nie beglichen wurden. Es fing alles damit an, dass wir die English-School, die wir besuchten, spontan um die Hälfte der Zeit kürzten, um mehr Zeit für unseren Roadtrip zur Verfügung zu haben. So weit nichts zu beichten, wir haben Anreise, Schule, Unterkunft, etc. alles aus eigener Tasche bezahlt. Der Plan stand, von der Westküste über die Südküste bis hin zur Ostküste zu fahren und ab da zu schauen, wie viel Zeit noch übrig ist. Alles klar, wir haben uns also ausgerechnet, ob es günstiger ist, ein altes Auto zu kaufen oder eines zu mieten. Es lagen wirklich nur wenige Dollar dazwischen und der Komfort eines eigenen Wagens darf nicht unterschätzt werden.

Nun gut, wir machten uns auf die Suche, fanden ziemlich schnell einen günstigen Ford - 300.000 Kilometer, überall Rost, 4L Motor, gefühlte 100 PS. Aber egal, er lief und hatte Platz für zwei Personen im Kofferraum. Ebenfalls war ein komplettes Camping-EQ im Auto, wie perfekt für unseren Trip. Wir kauften den Wagen einem sehr netten, jungen französischen Pärchen ab, welche den spiegelverkehrten Roadtrip hinter sich hatten. Und hier beginnt die Beichte. Wir kamen wirklich gut mit den Franzosen aus, sie vertrauten uns sogar so weit, dass sie uns den Wagen mitsamt noch zwei Monate gültigen Papieren, welche natürlich auf ihre Namen liefen, übergeben haben. Mit der Bitte, dies schnellstmöglich umzuschreiben. Wollten wir eigentlich auch machen. Doch einen Tag später fuhren wir mit dem Wagen zum Strand und mussten feststellen, dass Parkplätze dort wirklich Mangelware sind. Aber naja - da gibt es ja noch die besonderen Parkplätze, direkt neben dem Zugang zum Strand, reserviert für was auch immer. Uns wurde klar, solange das Auto nicht abgeschleppt wird, können wir doch überall gratis parken. Um es ab hier kurz zu machen: Wir haben von diesem Zeitpunkt die ganzen zwei Monate lang nicht ein Mal für einen Parkplatz bezahlt und somit in jeder größeren Stadt Australiens insgesamt Strafzettel im Wert von 700 Dollar gesammelt.

Als unser Trip dann endete, brachten wir es nicht übers Herz, das Auto an einen Unwissenden zu verkaufen, weil wir genau wussten, dass dieser mitunter arge Probleme bekommt, sollte ihn die Polizei anhalten. So haben wir beschlossen, uns die Taxifahrt zum Flughafen zu sparen, sind mit unserem Auto los, ließen es mit gestecktem Schlüssel auf dem Flughafenparkplatz stehen und hofften darauf, dass das Schicksal entscheiden solle, wer diesen Wagen bekommt. Die Beichte? Es tut mir leid, gerade in einem so friedlichen Land, welches einen ganzen Kontinent einnimmt, als Ausländer einen Scheiß auf deren Regel gegeben zu haben. Okay, wir haben niemandem direkt geschadet, jedoch sicherlich indirekt!

Beichthaus.com Beichte #00034980 vom 29.01.2015 um 13:42:44 Uhr in Australien (Sydney) (12 Kommentare).

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Schwangere Frau vs. Affäre

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Fremdgehen Ehebruch Begehrlichkeit Falschheit Partnerschaft Itzehoe

Ich (m/32) beichte, dass ich seit fünf Jahren eine Affäre habe. Ich bin jetzt seit sieben Jahren verheiratet, zusammen sind wir schon seit neun Jahren. die Affäre fing damit an, dass man sich mal ausgetauscht hat, was der Partner so mag und worauf er steht - meine Affäre (w/27) hat zwei Kinder, seit sieben Jahren einen festen Freund und sie ist die Freundin meiner Frau. Es ist so, dass wir uns nur zum Sex treffen, manchmal ein bis drei Mal in der Woche, manchmal aber auch täglich oder wochenlang gar nicht. Der Sex mit meiner Frau ist zwar schön, aber der mit der Affäre ist der Hammer und ihr geht es genauso. Jetzt ist meine Frau schwanger und ich möchte die Affäre beenden, aber ich muss zugeben, dass es mir nicht einfach fällt, auch weil ich mich bei ihr immer austoben kann und es im Bett so wahnsinnig entspannend ist. Ich bitte um Vergebung!

Beichthaus.com Beichte #00034968 vom 28.01.2015 um 08:11:08 Uhr in 25524 Itzehoe (10 Kommentare).

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Der Facebook-Account meines Ex-Freundes

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Falschheit Hochmut Internet Ex

Der Facebook-Account meines Ex-Freundes
Ich (w/Anfang 20) möchte hiermit beichten, dass ich ab und an die Facebook-Nachrichten meines Ex-Freundes lese. Seine Mail und sein Passwort sind auf meinem PC bis heute nämlich automatisch gespeichert. Ich habe mich vor über einem Jahr getrennt und ich habe keinerlei romantische Gefühle mehr, nur vielleicht noch einen leichten Groll darüber, dass ich mit meinen Steuern den Lebensstil dieses dauerzugedröhnten Arbeitsverweigerers finanzieren muss. Ich schnüffele deshalb in seinen Nachrichten, weil ich seine plumpe und absolut unreife Art, sich an Frauen heranzumachen, so wie seine erfundenen Geschichten, über sich und sein Leben, absolut unterhaltsam finde. Er schreibt zum Beispiel vielen Leuten, dass er einen Job und angeblich bald eine Wohnung hat, politisch engagiert und sehr gebildet ist. Das alles stimmt jedoch nicht, was aus Nachrichten an seine richtigen Freunde sowie meinen Erfahrungen hervorgeht. Er hat weder eine Ausbildung noch eine Arbeit und ist vor einiger Zeit selbst verschuldet aus seiner alten Bude herausgeflogen.

Besonders amüsiere ich mich über seine Streitgespräche, aber auch wenn er von Frauen einen Korb kriegt oder sich selbst als Opfer darstellt. Mitleid habe ich unter anderem deshalb keines, weil dieser werte Herr sich gegenüber Frauen absolut respektlos verhält und keinerlei Einsicht in irgendeiner Hinsicht zeigt. Kurz: Es ist für mich superunterhaltsam, da der Fremdschämeffekt doppelt so hoch ist, wie in einschlägigen Mittags-Sendungen. Ich schäme mich für mein kindisches Geschnüffel und möchte mir das auf Dauer abgewöhnen.

Beichthaus.com Beichte #00034966 vom 27.01.2015 um 21:00:48 Uhr (15 Kommentare).

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