Ein letztes Mal die Oma sehen

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Drogen Morallosigkeit 50+ Familie

Ich bin ein Mensch, der partout keine Horror-Filme schauen kann, in denen sich was Totes bewegt. Woran das liegt? Nein, nicht daran, dass ich eine Frau bin, sondern an meinen Eltern. Als ich 11 Jahre alt war, starb meine Oma. Dies war zwar traurig, aber irgendwann müssen wir alle einmal gehen. Und sie war weder krank, noch musste sie leiden - sondern starb friedlich im Schlaf. Das Problem an der Sache: Meine Eltern waren der festen Ansicht, dass ich mich unbedingt von Ihr verabschieden müsse. Also brachten sie mich 11 jähriges Mädel mit damals wirklich zartem Gemüt zu ihrer Leiche. Diese war bereits seit mindestens 10 Stunden in diesem leblosen Zustand, sodass sich die ersten Veränderungen bemerkbar machten. Ihre Haut weiß wie die Wand im krassen Kontrast zu ihren dunklen Haaren, die Augen bereits vertieft und die Lippen dunkel umrandet. Es war scheußlich und ließ mich nächtelang nicht los. Albträume verfolgten mich und jenes Bild war in meinen Kopf eingebrannt. Ich konnte nicht mehr in Ihre Wohnung gehen, ich konnte nicht mal mehr zu Ihrem Fenster hochschauen aus Angst, dass dann jenes Gesicht erscheinen würde. Ich habe sehr darunter gelitten, zumal ich meine Oma gerne in schönerer, freundlicher Erinnerung behalten hätte. Mittlerweile bin ich Mitte 20 und litt noch immer und jenem Trauma - bis ich irgendwann einmal bei einem Bekannten war und er mir einen Joint anbot. In meinem Kopf hallten sämtliche Verteufelungen, aber ich war neugierig und probierte. Was sollte schon groß passieren? Interessanterweise hatte ich in jener Nacht einen besonderen Traum. Ich träumte, dass meine Oma mich besuchte und mich fragte, warum ich eine solche Angst vor ihr hätte und dass Sie mich immer lieb gehabt hätte. Ich soll mir keine Sorgen machen und Sie würde auf mich aufpassen. Seitdem bin ich kuriert. Ich bin kein Drogenfreund, doch würde es immer wieder tun - ich denke die Bezeichnung bewusstseinserweiternd ist absolut gerechtfertigt. Übrigens: Meine Eltern haben bis heute kein Einsehen und konnten mich nie verstehen.

Beichthaus.com Beichte #00030554 vom 06.12.2012 um 18:57:47 Uhr (28 Kommentare).

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Strafe für den Seitensprung

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Fremdgehen Peinlichkeit Trunksucht Last Night Zürich

Ich (m/25) muss etwas beichten. Ich war vor vielen Jahren auf einer Party, auf der auch ein Mädchen war, auf das alle standen. Wir kannten uns von der Schule, da sie einen Jahrgang unter mir war. Das Mädchen hatte einen viel älteren Freund und war den Jungs in unserem Alter komplett überlegen. Aber trotzdem passierte es an dem Abend, dass sie mit mir flirtete. Da ich von daheim gelernt habe, dass es nicht redlich ist, mit jemandem, der in einer Beziehung ist, etwas zu haben, habe ich mich anfangs gegen ihre Flirt-Attacken gewehrt. Das muss sie wohl nur noch mehr angespornt haben und mit dem Alkohol fielen auch meine Hemmungen, obwohl ich genau wusste, dass sie einen Freund hat. Ich habe dann noch einige Versuche unternommen, sie abzuwimmeln, welche sie aber mit "scheiß auf meinen Freund" abgewunken hat. Ende vom Lied war, dass wir beide ziemlich betrunken in ihrem Bett landeten. Genau in dem Moment, als ich auf ihr liegend losgelegt habe, wurde mir allerdings speiübel und einen weiteren Augenblick später übergab ich mich auf sie und auf ihr Bett. Da sie aber ihren Freund bewusst betrügen wollte, beziehungsweise es auch getan hat, finde ich das im Nachhinein eine gerechte Strafe.

Beichthaus.com Beichte #00030547 vom 05.12.2012 um 15:13:30 Uhr in Zürich (Birmensdorferstraße) (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mausefalle für den Maulwurf

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Boshaftigkeit Dummheit Trunksucht Freunde Last Night Allach

Letztens waren ein paar Freunde und ich auf einer Hüttenparty. Als die meisten Gäste schon geschlafen haben, bin ich nochmal raus, weil es so stickig war. Dabei habe ich eine Mausefalle entdeckt. Ein Kumpel hat dann mit mir den Käse rausgenommen und, voll, wie wir waren, kamen wir auf die Idee, einen Freund im Halbschlaf ein bisschen zu ärgern. Nach einigen schmerzhaften Versuchen, die Mausefalle aufzuziehen, haben wir sie anstatt seiner Brille neben den Kumpel gelegt. Anschließend legten wir noch eine Serviette darüber, so dass es aussieht, als ob die auf der Brille liegt. Ihr könnt euch vorstellen, wie schwer es war, leise zu sein und nicht einfach loszulachen. Dann, am Morgen, war es endlich soweit: Der Freund, besoffen wie ein Schwein und blind wie ein Maulwurf, tastet nach seiner Brille und erwischt stattdessen die Mausefalle. Er hat einen ziemlichen Schock bekommen und ist natürlich sofort herumgesprungen und hat alle geweckt. Wir waren so am lachen. Im Nachhinein tut es uns leid, denn eine Mausefalle kann schon wehtun. Der Freund hat uns aber verziehen und erzählt auch gerne die "Geschichte mit der Mausefalle".

Beichthaus.com Beichte #00030546 vom 05.12.2012 um 15:03:56 Uhr in Allach (9 Kommentare).

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Eskalation im Hotel

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Dummheit Ekel Trunksucht Vandalismus Last Night

Ich habe während dem Abitur noch meinen Grenzen gesucht. Wie auch an einem Wochenende, an dem vier Schüler unserer Schule das Privileg genießen durften, an einem Karriereseminar eines großen, börsennotierten Unternehmens teilnehmen zu dürfen, zusammen mit Schülern aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Ereignis fand in einem Fünf-Sterne-Hotel statt und sollte drei Tage andauern. Wir wurden gebeten, bereits am Freitag zu erscheinen, obwohl das Programm erst für Samstag angesetzt war. Da das Hotel nur 40 Kilometer von unserer Schule entfernt war, kamen wir selbstverständlich pünktlich zum Abendessen an. Leider feierte ein sehr guter Freund an diesem Abend noch seinen Geburtstag, wo wir natürlich noch hin mussten. In der entsprechenden Bar angekommen, betranken wir uns genüsslich und hatten einen Long Island Ice Tea nach dem anderen. Nachdem es mittlerweile spät in der Nacht war und die Bar gerade schloss, kam uns die glorreiche Idee, die Party in unserem Hotel fortzusetzen. Gesagt, getan. Mit zehn Freunden fuhren wir ins Hotel - mit Taxi selbstverständlich - und bedienten uns an der Bar. Wir tranken die teuersten Whiskys und Unmengen selbstkreierter Cocktails. Nachdem wir langsam ein Hungergefühl entwickelten, suchten wir die Hotelküche und wurden auch schnell fündig. Das Frühstücksbuffet für den nächsten Morgen war bereits perfekt angerichtet, für einen Moment zumindest. Also setzten wir unser Leben im Schlaraffenland fort und verwüsteten so ziemlich alles. Nachdem ich mich kaum noch auf den Beinen halten konnte und die Sonne langsam aufging, wollte ich auf mein Zimmer gehen. Kurz, nachdem ich mich hinlegte, überkam mich allerdings der Alkohol und landete im Bett. Plötzlich hörte ich jemanden neben mir sagen "Ich will noch nicht aufstehen". Ich versuchte, mir diese Situation in meinem Rausch zu erklären, hatte aber leider keinen Erfolg. Also rannte ich aus dem Zimmer und bemerkte auf dem Flur, dass mein wirkliches Zimmer ja eine Türe weiter ist und ging dort hinein, um ein paar Stunden Schlaf zu bekommen. Wie ich in das falsche Zimmer hinein kam, kann ich mir heute noch nicht erklären.


Auf dem Weg zum Frühstücksbuffet am nächsten Morgen wurden wir von einem Seminarleiter abgefangen und in einen Konferenzraum gebeten, in dem sämtliche Teilnehmer topfit versammelt waren, mit Ausnahme von uns. Es wurde berichtet, dass Getränke fehlen, die Küche ein Schweinestall sei, im ganzen Hotel Zigarettenstummel auf dem Boden liegen und jemand in der Küche sein großes Geschäft erledigt habe. Entsetzte Blicke in allen Gesichtern. In diesem Moment meldete sich ein junges Mädchen und fügte hinzu, dass jemand in ihr Bett gekotzt hätte. Nach einem kurzen Auflachen wurde es wieder ernst. Man teilte uns allen mit, dass das Seminar mit sofortiger Wirkung abgebrochen wird und auch in Zukunft nicht mehr stattfindet. Einige Leute fingen an zu weinen, andere warfen meinen Kumpels und mir böse Blicke zu, inklusive den Seminarleitern. In diesem Moment übergab sich ein Freund von mir. Nach unzähligen Bestellungen zum Direktor unserer Schule wurde die Situation so ernst, dass wir es nur mit viel Glück, richtigem Auftreten und Argumentationsgeschick schafften, die Schuld auf Unbekannte zu schieben und somit nicht von der Schule zu fliegen. Ich beichte also, dass es mir unendlich leid tut, mich damals so benommen, eine zehnjährige Tradition unserer Schule zerstört, dem Hotel und seinen Angestellten Mühe und Kosten bereitet und alle Teilnehmer um ein wertvolles Zertifikat gebracht zu haben. Jetzt kenne ich meine Grenzen.

Beichthaus.com Beichte #00030540 vom 04.12.2012 um 23:49:22 Uhr (11 Kommentare).

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Potentielle Schwiegereltern treffen

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Peinlichkeit Ekel Trunksucht

Ich (m/30) kam vor circa 10 Jahren mit einem russischen Mädchen zusammen. Sie hatte Geburtstag und lud mich ein mit ihrer Familie zu feiern. Ich kannte bis dato noch niemanden aus ihrer Familie außer ihre Cousine. Ich sagte natürlich zu, besorgte für sie ein Geschenk und für die Eltern einen Blumenstrauß und war der Meinung ich würde auf ein kleines, ruhiges Familienfest gehen. Wir würden was essen, vielleicht ein Glas Sekt trinken und das wärs dann schon. Ich war furchtbar nervös, weil sie mir erzählt hatte, dass ihre Eltern sehr streng seien und ich hatte die Befürchtung sie könnten mich nicht mögen. Als ich bei ihr Zuhause ankam, traf mich der erste Schlag. Sie wohnte in einem super schicken, großen Haus und die Inneneinrichtung sah auch ziemlich edel und teuer aus und irgendwie machte mich das noch nervöser. Natürlich hatte ich keinen Anzug an oder so was, sondern lediglich eine Jeans und einen Pullover. Ich sah es schon vor mir wie die Eltern mich abschätzig mustern und mich dann rausschmeißen, weil ich nicht gut genug für ihre Tochter bin.


Aber alles sollte ganz anders kommen. Entgegen meiner Vorstellung, dass es ein kleines, ruhiges Familienfest wird, wurde es eine riesige Feier. Die ganze Verwandtschaft war gekommen. Aus allen Teilen Deutschlands und die meisten aus Russland. Es gab so massig viel zu essen und der echte, russische Wodka floss in Strömen. Alle waren furchtbar nett zu mir und jeder wollte mit mir einen Kurzen trinken. Sobald mein Glas leer war, wurde es wieder aufgefüllt. Meine Freundin hatte kaum Zeit für mich, weil sie dauernd in Beschlag genommen wurde. Da wurde getanzt, geküsst und getrunken bis zum Abwinken. Ihre Eltern fanden mich anscheinend in Ordnung, denn auch sie wollten mit mir trinken. Es kam, wie es kommen musste. Ich war solche Massen an Alkohol nicht gewöhnt und nach zwei Portionen russischem Kartoffelsalat, wurde mir furchtbar schlecht. Nur leider war ich so betrunken, dass ich es nicht mehr zur Toilette schaffte, sondern nur noch in den Flur und mich dort in einen Mülleimer erbrach und mich dabei auch noch volle Kanne selbst ankotzte. Irgendwie schafften mich meine Freundin, ihre Mutter und ihre Tante ins Bad und da saß ich nun umringt von drei kichernden Frauen, stockbesoffen und voller Erbrochenem in der Badewanne und wurde von ihnen bis auf die Boxershorts ausgezogen und abgeduscht. Meine Freundin gab mir einen Pyjama ihres Vaters und brachte mich ins Bett und versicherte mir, dass sie ganz bestimmt nicht böse auf mich sei und ihre Eltern auch nicht.

Ich schämte mich am nächsten Morgen beim Frühstück in Grund und Boden, alle kicherten vor sich hin und ihre Mutter kam in das Esszimmer und rief: Na will jemand einen Wodka?! Und zu mir gewandt: Du vielleicht Michael? Aus dem Kichern wurde lautes Gelächter und meine Scham schlug in Ärger um, den ich mir aber nicht anmerken ließ. Ich dachte, ich beichte diese Geschichte mal, bevor ich meine Freundin nächstes Jahr im Januar heirate und ihre ganze Verwandtschaft wiedersehe.

Beichthaus.com Beichte #00030538 vom 04.12.2012 um 13:36:47 Uhr (14 Kommentare).

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