Zum Geburtstag allein

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Lügen Verzweiflung Kollegen Rostock

Zum Geburtstag allein
Ich beichte, dass ich auch morgen mal wieder meine Kollegen belügen werde. Die werden mich nämlich fragen, ob ich meinen Geburtstag schön gefeiert habe. Und da werde ich natürlich antworten, dass ich mit Familie und Freunden bis spät abends zusammen gesessen und total schöne Geschenke bekommen habe. Ich könnte auch einfach die Wahrheit sagen: "Nein, ich habe nicht gefeiert. Aus meiner Familie haben mal wieder alle meinen Geburtstag vergessen und so richtige Freunde hatte ich noch nie. Also habe ich den Abend vor der Glotze verbracht und mir einen angetrunken." Aber mal ehrlich: wer will so was hören? Und wer will sich dann die halb entsetzten halb mitleidigen Gesichter meiner Kollegen ansehen? Da lüge ich doch lieber.

Beichthaus.com Beichte #00030586 vom 16.12.2012 um 17:51:49 Uhr in Rostock (18 Kommentare).

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Verzicht auf Hygiene

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Ekel Boshaftigkeit Rache Unreinlichkeit Partnerschaft Bautzen

Ich (m/25) lebe mit meiner Freundin jetzt seit fast vier Jahren zusammen. Eigentlich wäre alles gut, wenn sie nur den Tick nicht hätte, sich manchmal nicht die Zähne zu putzen. Und das über einen Zeitraum zwischen einem Tag und eineinhalb Wochen. Ich habe sie schon mehrmals drauf angesprochen, bekomme dann aber immer als Antwort, dass das doch nicht so tragisch wäre. Also habe ich mir inzwischen eine kleine Rache ausgedacht. Hiermit möchte ich beichten, dass ich, wenn ich erfahre, dass sie mal wieder auf das Zähneputzen verzichtet und obendrein erkältet ist, im Gegenzug darauf verzichte, meinen Penis zu waschen. Gleichzeitig sorge ich dafür, dass es in dieser Zeit besonders häufig zu Oralverkehr kommt. Ich tue dies, während meine Freundin Schnupfen hat, weil das ja auch auf den Geruchs- und Geschmackssinn schlägt. Diese heimliche Rache ziehe ich über den Zeitraum durch, über den meine Freundin sich nicht die Zähne putzt. Bisher hat sie noch nichts davon mitbekommen.

Beichthaus.com Beichte #00030584 vom 15.12.2012 um 22:25:14 Uhr in Bautzen (36 Kommentare).

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Verliebt und verarscht

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Betrug Selbstsucht Ungerechtigkeit Freunde

Ich (w/26) möchte beichten, dass ich früher ganz schön gemein zu einem Typen war, der total ich mich verknallt war und es eigentlich gar nicht verdient hatte. So mit 17 oder 18 Jahren war ich in einem Freundeskreis mit recht vielen Jungs. Wir waren jedes Wochenende feiern und eigentlich immer mit ziemlich viel Alkohol dabei. In dieser Gruppe war einer, der total in mich verknallt war. Er hat mir immer Geschenke gemacht, mir ganz liebe SMS geschrieben und mich angeschmachtet. Eigentlich total süß. Ich habe das natürlich genossen und ihm immer wieder Hoffnung gemacht. Allerdings war ich damals überhaupt nicht an einer Beziehung interessiert und ich fand ihn zwar nett aber mehr halt auch nicht. Ich habe auch nicht mit ihm rumgemacht oder so. Aber das eigentlich Schlimme daran ist, dass ich im Lauf der Zeit mit komplett all seinen Freunden Sex hatte, selbst mit seinem Bruder. Ich glaube, von einigen Geschichten weiß er, aber ich bin mir sicher, dass er sich nicht des ganzen Ausmaßes bewusst ist. Im Nachhinein fühle ich mich auch teilweise wie eine Schlampe und jetzt tut es mir leid, dass ich mit seinen ganzen Freunden geschlafen habe und ihn immer wieder Hoffnungen gemacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00030579 vom 14.12.2012 um 09:55:28 Uhr (24 Kommentare).

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Die Rangordnung der Bundeswehr

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Boshaftigkeit Arbeit Zivi & Bund

Es ist fast zwanzig Jahre her. Damals war ich Reserveoffizier und hatte ein Jahr vorher meine aktive Laufbahn beendet. Danach habe ich ein Studium begonnen und dann ereilte mich das Glück, eine Reserveübung machen zu dürfen. Im Klartext: bezahlter Urlaub, zumal ich Semesterferien hatte. Ich sollte meinen direkten Nachfolger in einer reinen Grundausbildungseinheit vertreten, der im Sommer mit seiner Familie schlichtweg Urlaub machen wollte. Gesagt und getan - Seesack in den Kofferraum und losgefahren. Ich habe mich wirklich gefreut. Es war Quartalsbeginn und somit traf ich mit fast 900 neuen Rekruten in der Kaserne ein. Das Alter ging damals bis 27 für die Wehrpflicht. Ich war exakt 27 Jahre alt und kam mit einem alten Audi in Jeans an. Ich parkte auf meinem alten Platz, der nur Offizieren zur Verfügung stand. Ziemlich nahe bei der Einheit, welche ich die nächsten Wochen beglücken wollte. Damit wäre der Seesack nur kurz zu tragen gewesen.

Ich nahm meine Papiere und stieg aus. Ich war noch nicht ganz draußen, da brüllte mich jemand von hinten an. "Das ist nicht Ihr Parkplatz! Fahren Sie sofort zu den Rekrutenparkplätzen!" Es war ein Obermaat (Stabsunteroffizier), der nach meinem Ausscheiden in diese Einheit versetzt wurde. Überall liefen Rekruten in Zivil herum und wurden, verständlicherweise hellhörig. Grundausbildungen haben und hatten ja einen gewissen, aber falschen, Ruf. Da beging ich meinen ersten Fehler. "Na gut", dachte ich. "Das lässt sich später unter vier Augen klären. Aber wenn ich jetzt widerspreche, hat der Neue hier es etwas schwer in diesem Quartal. Also, lass es!" Ich habe dann umgeparkt und wegen der nun langen Wegstrecke nur meine Papiere mitgenommen. Auf dem Weg zum Personaloffizier des Stabes kam ich direkt bei meiner Einheit vorbei. Und so ging ich zuerst in dieses Gebäude, um die alten Ausbilder zu begrüßen. Mit meinen Papieren in der Hand betrat ich das Gebäude und musste an einer langen Reihe von Rekruten vorbei, die sich wegen der Einberufung im Geschäftszimmer zu melden hatten. Wer hatte gerade dort Aufsicht? Natürlich der besagte Obermaat. Natürlich brüllte er mich an, dass ich mich hinten anzustellen habe. Nun kam mein zweiter Fehler. Untergräbst Du nun seine Autorität, dann wird es wirklich ernst, war mein Gedanke. Also habe ich mich hinten angestellt und fast eine Stunde gewartet, bis ich ins Geschäftszimmer durfte.

Der Geschäftszimmerunteroffizier begrüßte mich schlichtweg mit: "Herr Oberleutnant. Schön, Sie wiederzusehen. Wir haben schon gehört, dass Sie Urlaubsvertretung machen." Nur zur Klarstellung: Ich hatte ein wirklich gutes Verhältnis mit den Kameraden dieser Einheit, als ich diese verließ. Ich drehte mich dann um und sah das hochrote Gesicht des besagten Obermaaten. Und nun kam mein schlimmster Fehler. Vor allen Rekruten und den anwesenden Ausbildern habe ich mich hinreißen lassen und ihm meinen Autoschlüssel überreicht. Das geschah mit den lauten Worten: "Sie wissen, wo mein Wagen zu stehen hat. Und mein Seesack ist spätestens in 15 Minuten in meiner Kammer, welche Sie abschließen werden und mir dann die Schlüssel übergeben!" Er hätte diesen Befehl nicht ausführen müssen, weil das so genannte Privatsachen sind. Das war mir in diesem Moment natürlich auch klar, aber ich war so sauer, da konnte ich einfach nicht mehr. Brüllen erzeugt keine Autorität. Man muss als Vorgesetzter das vorleben, was man von den Anderen erwartet. Das erzeugt eine natürliche Autorität, die auch beim Bund weitestgehend akzeptiert wurde. Aber der Obermaat tut mir wirklich leid. Er hatte bei den anderen Ausbildern danach einen schweren Stand. Mir war es zuerst ziemlich egal, da ich nur Urlaub machen wollte. Aber dieser Mann musste noch zwei Jahre dort arbeiten. Während meiner Reserveübung habe ich ihn genauso behandelt, wie alle anderen Ausbilder auch, aber stolz bin ich auf die Geschichte im Nachhinein nicht.

Beichthaus.com Beichte #00030578 vom 14.12.2012 um 09:01:29 Uhr (19 Kommentare).

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Der beliebte Arbeitskollege

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Hochmut Feigheit Eifersucht Arbeit Kollegen Hüffenhardt

Ich hasse meinen Arbeitskollegen. Er ist nicht einmal unfreundlich zu mir oder Ähnliches. Aber er stellt immer all jene Arbeit, welche gemeinsam geschafft wurde, als seine hin und alles, was schief gelaufen ist, als unsere. Er wird in unserer Firma so hochgelobt, weil er alles und jedem seine Intelligenz an den Kopf wirft und auch noch den kühlen Herzlosen spielt. "So ist er halt, der ...", sagen die anderen Kollegen. Auch die Chefs sehen das so. Ich, der um Längen bessere Leistungen bringt, bin halt eher der ruhigere Typ und kann mich nicht so verkaufen. Er, dagegen, verkauft sich so gut, dass ich jedes Mal wie ein Idiot dastehe. Aber er ist zu mir selbst sehr freundlich. Er macht alles richtig im Subtext. Ich bin, glaube ich, sehr eifersüchtig auf ihn. Ich weiß aber nicht, wie ich vorgehen soll, da ich schon um meinen Job fürchte. Allein wäre er zwar hilflos, nur hilft mir das im Nachhinein nichts mehr.

Beichthaus.com Beichte #00030572 vom 11.12.2012 um 08:48:28 Uhr in Hüffenhardt (16 Kommentare).

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