Einbruch aus Langeweile

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Dummheit Diebstahl Waghalsigkeit Nachbarn Kinder Borken

Vor ungefähr zehn Jahren wussten meine beiden Schwestern und ich (w/19) nicht, was wir machen sollten. Wir überlegten hin und her, bis ich dann auf die Idee kam, in das Haus unseres Nachbarn zu gehen. Wir wussten, dass sie an diesem Tag weggefahren waren, und hatten auch das Pärchen, dass die obere Etage gemietet hatte, beobachtet, wie sie das Haus verließen. Da wir oft mit dem Nachbarsjungen spielten, wussten wir auch, dass irgendwo ein Notfall-Schlüssel in der Nähe der Tür deponiert war. Wir hatten unheimlich viel Spaß beim Suchen, bis wir den Schlüssel dann tatsächlich fanden - unter der Fußmatte. Also gingen wir in das Haus und sahen uns in den verschiedenen Zimmern um, und weil es so aufregend war, beschlossen wir, auch noch ein Andenken mitzunehmen. Jede von uns suchte sich also eine Kleinigkeit aus, steckte sie ein und wir verließen das Haus wieder. Gerade, als wir das Grundstück verlassen hatten, kam das Pärchen zurück. Ich bitte um Absolution für unsere Dummheit und dafür, dass wir einfach dort hineinspaziert sind und uns dann auch noch an ihrem Besitz bedient haben. Es war unheimlich leichtsinnig, schließlich konnten uns alle sehen, und wenn wir auch nur ein paar Minuten länger dort gewesen wären, hätten uns die Mieter erwischt. Die Aktion war total dämlich und es tut mir immer noch leid.

Beichthaus.com Beichte #00032002 vom 05.10.2013 um 19:06:01 Uhr in 46325 Borken (6 Kommentare).

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Böses Erwachen

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Trunksucht Morallosigkeit Selbstsucht

Gestern haben wir den Geburtstag meiner besten Freundin gefeiert. Wir waren alle ziemlich gut dabei und eine war eben schon ziemlich betrunken. Irgendwann meinte sie, sie würde gerne zu XX nach Hause gehen, und schauen, was der Abend noch bringt. Wir hielten es für einen Scherz, da sie ihn im nüchternen Zustand nicht mag und ihn unattraktiv findet. Als meine beste Freundin und ich uns dann auf den Heimweg machten, erkundigten wir uns, ob sie mit uns fahren möchte. Sie sagte allerdings wieder, dass sie bei XX schlafen würde. Da wir die letzte Bahn nicht verpassen wollten, ließen wir sie dann zurück, weil sie einfach nicht mit uns gehen wollte. Jetzt tut es mir richtig leid, dass wir sie nicht davor bewahrt haben, dass sie heute ein ziemlich böses Erwachen haben wird, da XX seine Chance genutzt haben wird und sie vielleicht nicht einmal mehr weiß, was alles passiert ist.

Beichthaus.com Beichte #00031969 vom 29.09.2013 um 10:06:06 Uhr (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Geschäft mit den Schnöseln

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Zorn Falschheit Morallosigkeit Gesellschaft

Ich (m/32), muss hier auch mal etwas los werden. Ich hasse mein Leben. Nein, ich bin kein Emo, kein Punk oder Ähnliches. Im Gegenteil - ich habe ein Unternehmen mit 31 Mitarbeitern. Ich habe vor etwa zehn Jahren das Unternehmen als Student gegründet. Die meisten meiner Kunden habe ich in einem stadtbekannten Nachtclub für etwas wohlhabendere Menschen (und die, die es gerne wären) kennengelernt. Damals war ich dort allerdings noch als "Hochstapler" unterwegs, heute nicht mehr. Aus Geschäftssicht hat sich die Hochstapelei gelohnt. Jedoch kann ich mir diese Art von Menschen nicht mehr antun und vor allem nicht die, die diesen arroganten Schnöseln in den Arsch kriechen. Und die Spitze dieser völlig realitätsfernen Gesellschaft sind die Fame-Bitches. Das sind wildfremde Frauen, die sich, ähnlich wie Prostituierte, diesen Schnöselärschen auch noch anbieten. Die ganze Szene fand ich als junger Mann recht lustig und meinen Spaß hatte ich auch, jedenfalls denken viele von diesen Menschen, ich wäre ihr Freund und einer von ihnen. Jedoch ist es für mich mittlerweile nur noch ein Geschäft, ich könnte jeden Einzelnen dieser selbstgefälligen Penner quer durch den Club prügeln. Hätte ich das Geld, dass ich in den Jahren verdient habe, einigermaßen sinnvoll verwaltet, könnte ich jetzt mit dem Geschäft aufhören und etwas Neues anfangen. Ich Vollidiot habe es bis jetzt jedoch immer geschafft, das verdiente Geld komplett zu verprassen. Und ich glaube, für die Dinge, die ich damit angestellt habe, bräuchte ich eine eigene Beichte.

Beichthaus.com Beichte #00031958 vom 27.09.2013 um 02:30:39 Uhr (11 Kommentare).

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Sackhaare im Gesicht

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Boshaftigkeit Ekel Falschheit Studentenleben

Sackhaare im Gesicht
Ich (m) möchte beichten, dass ich einer guten Freundin wohl gründlich den Appetit verdorben habe. Zur Vorgeschichte: Vor einem Monat hatte ich endlich längere Semesterferien und ließ mir einen Bart stehen. Ich hatte dafür eigentlich nur einen Grund, nämlich die betreffende Freundin zu ärgern, da sie meinte, ich sähe damit aus wie ein Obdachloser. Jedenfalls traf ich mich gestern Abend mit ihr und einigen gemeinsamen Freunden zum Essen. Sie kam etwas später, in der Zwischenzeit tranken wir schon mal ein paar Gläser. Als sie dann auch auftauchte, wollte sie mich wohl überraschen und einen Witz über den Bart machen, ich sah sie jedoch schon vorher in einem Spiegel. Schließlich stand sie hinter mir und sagte ohne weitere Begrüßung: "Ist das etwa ein Bart?", wobei sie mir mit den Händen durch ebenjenen fuhr und mir einen Kuss auf die Wange drückte. Während sie noch an meiner Wange hing, verleitete mich das Zusammenspiel von Boshaftigkeit und Alkohol dann leider dazu, ihr ins Ohr zu flüstern: "Nein, ich habe mir nur die Sackhaare ins Gesicht geklebt." Daraufhin verschwand sie schnurstracks zur Toilette und tauchte erst nach einer Viertelstunde kreidebleich wieder auf. Mir tat der Kommentar schon nach dem Aussprechen leid, aber was geschehen ist, kann man nun mal nicht ungeschehen machen. Trotzdem habe ich mir schon weitere Konter überlegt, da sie einfach so leicht aus der Fassung zu bringen ist. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00031946 vom 24.09.2013 um 00:05:26 Uhr (23 Kommentare).

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Die Feigheit der Gesellschaft

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Ignoranz Dummheit Feigheit Gesellschaft Zapfendorf

Vor einer, vielleicht auch vor zwei Stunden habe ich (w/19) meine kleine Schwester (10) von der Grundschule abgeholt. Da ich wusste, dass meine Mutter nicht plante, heute zu kochen, ging ich mit meiner Schwester in die nah gelegene Innenstadt, um sie auf eine Kleinigkeit zum Essen einzuladen. Nun standen wir dann essend an den Stehtischen einer Filiale des örtlichen Metzgers, als ich hinter mir laute Kinderstimmen hörte, die sich anscheinend amüsierten. Ich dachte mir nichts dabei, aber als das Gelächter auch nach einer gefühlten Ewigkeit nicht weniger wurde, drehte ich mich um und sah, wie so ziemlich jeder im Umkreis, drei halbstarke Kinder, die ungefähr elf Jahre alt waren. Diese versuchten gerade, drei Silvesterknaller so in dem Mülleimer zu platzieren, dass sie diese noch anzünden können. Natürlich unternahm keiner der Umstehenden, und es waren mindestens ein Dutzend Leute da, etwas, außer das Geschehen zu beobachten. Und, nachdem ich die Halbstarken recht schroff dazu aufgefordert hatte, den Unsinn zu unterlassen und sofort zu verschwinden, schnellstmöglich das Weite zu suchen. Ich beichte also, dass ich böser Mensch meiner Schwester ein Vorbild sein wollte und deshalb den armen kleinen Jungen den Spaß verdorben habe. Außerdem beichte ich, dass die offensichtliche Feigheit und Sensationslust der Zuschauer mich zum Ausrasten bringen könnte. Kann man denn nicht von einem Haufen Erwachsener erwarten, dass sie bei so etwas einschreiten und solchen Plagen mal die Meinung geigen, wenn die Eltern schon keine Ahnung von Erziehung haben?!

Beichthaus.com Beichte #00031939 vom 23.09.2013 um 14:16:13 Uhr in Zapfendorf (20 Kommentare).

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