Strafe für den reichen Onkel

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Morallosigkeit Selbstsucht Lügen Studentenleben Familie

Nachdem mich ein Bekannter dazu angeregt hat, möchte ich beichten. Mein Onkel, der viel Hoffnung in mich setzt, bläst mir wortwörtlich das Geld in den Arsch. Er hofft, dass ich irgendwann mal in sein kleines Unternehmen einsteige und es später weiterführe. Natürlich nutze ich das Ganze derzeit aus und ich will mein Studium auch auf das Maximum hinauszögern - die tausend Euro, die ich monatlich von ihm auf mein Konto bekomme, sind die paar Lügen nämlich wert. Das Geld bekomme ich nämlich für mein teures "Studentenleben" - 3 ZKB in Uni-Nähe, aus denen ich ohne sein Wissen eine WG gemacht habe, die ganzen teuren Bücher, die ich mir allerdings ausleihe und nicht kaufe, ein neues Auto und so weiter. Meine Beichte ist, dass ich mir mit dem gesparten Geld nach dem Studium selbst etwas aufbauen will und nebenbei das, von meinem Onkel über viele Jahre aufgebaute, eigentlich gut laufende Unternehmen nur als Sprungbrett und Einstiegshilfe nutzen will. Ich werde ihm damit zwar sprichwörtlich ein Messer in den Rücken rammen, aber so kann ich ihm endlich zeigen, wie sehr ich ihn hasse und verachte. Warum das so ist, würde hier den Rahmen sprengen - und eigentlich tut es mir auch leid, so zu denken, da er irgendwie auch zu bedauern ist. Auf der anderen Seite hat er es aber verdient, selbst so ausgebeutet und verarscht zu werden, wie er es schon so lange mit verzweifelten Menschen macht. Tut mir leid Mama, aber dein Bruder hat es verdient, so richtig eins ausgewischt zu bekommen.

Beichthaus.com Beichte #00033429 vom 10.06.2014 um 05:23:33 Uhr (15 Kommentare).

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Koffer im Schließfach

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Boshaftigkeit Morallosigkeit Engherzigkeit

Ich beichte, dass ich heute am Hauptbahnhof bei den Schließfächern den Koffer einer sehr attraktiven Frau eingeschlossen habe. Sie war gerade im Gespräch mit ihrem gut aussehenden Mann und ich habe mir den Spaß erlaubt, weil ich gesehen habe, dass die Videoanlage gerade gereinigt wurde. Nun gut, ich muss gestehen, dass ich zuerst gesehen habe, dass die Kameras gereinigt wurden und dann gewartet habe, dass sich eine Gelegenheit bietet. Nach knapp 15 Minuten sah ich dann die beiden und habe auf einen unachtsamen Moment gewartet. Als sich dieser dann schließlich ergab, schob ich ihren Koffer in ein Schließfach und verschloss die Tür. Anschließend habe ich so lange gewartet, bis die beiden es bemerkten, und habe mich dabei sehr gefreut, weil sie sich so geärgert haben. Der Koffer ist noch im Fach und ich überlege, was wohl darin ist.

Beichthaus.com Beichte #00033389 vom 03.06.2014 um 14:10:14 Uhr (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Lebensretter?

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Zorn Stolz Stolz Gesellschaft Bahn & Co.

Vor ein paar Tagen habe ich (m/23) ein Leben gerettet. Es war nachts am S-Bahnhof Alexanderplatz und wie immer tummelte sich hier die Creme des Berliner Volkes. Während ich noch auf meine Bahn wartete, sah ich, wie an der anderen Seite des Gleises ein Mann nahe am Steig stand und schließlich Kopf und Oberkörper über das Gleis hängen ließ. Die S-Bahn fuhr schon ein. Alle gafften nur - keiner tat etwas. Eine Frau stand direkt neben ihm und guckte ihn nur dumm an, als hoffte sie, etwas würde passieren. Warum der Mann es tat weiß ich nicht, und ich muss zugeben, auch ich war erst starr vor Schock. Die S-Bahn gab sogar Signallaute. Irgendwie begann ich dann, loszurennen und schaffte es, den Mann am Rucksack zu packen und nach hinten zu reißen. Keine Sekunde zu spät, denn da war dann auch schon die Bahn.


Doch was nun kam, erstaunte mich am meisten. Weder dankte er mir, noch kümmerte es irgendeinen der umstehenden Menschen, was hier eben passiert war. Der Mann sah mich nur wütend an und lief weg, die Menschen um mich herum starrten mich an wie Fische und stiegen in die Bahn. Niemand achtete darauf, was eben passiert war. Nun zu meiner Beichte: Zum einen empfand ich absolut nichts dabei, keine Freude oder Ähnliches, dass ich eben ein Leben gerettet hatte. Einfach nichts, ich lachte nur wie blöde! Hysterisch und laut wie ein Irrer. Zum Anderen bin ich wütend, dass sich niemand bedankt hat, dass niemand ein Wort sagte und dass es dem Volk wohl lieber gewesen wäre, wenn dem Mann von der Bahn Kopf und Oberkörper zerfahren geworden wären. Ich weiß, dass ich mich damit abfinden sollte, ein Leben gerettet zu haben, aber ein wenig Anerkennung dafür, dass ich nicht gegafft habe, wäre schön gewesen. Manchmal denke ich auch, dass er eventuell einen Suizid begehen wollte und ich damit nur sein Leid verlängert habe.

Beichthaus.com Beichte #00033388 vom 03.06.2014 um 03:20:00 Uhr (25 Kommentare).

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Bezahlung für eine Nacht

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Prostitution Morallosigkeit Schamlosigkeit Geld

Ich habe meinen Körper wie eine Prostituierte verkauft. Vor über zehn Jahren habe ich einen Jungen übers Internet beim Chatten kennengelernt. Damals wohnte ich noch nicht in der Stadt und wir haben uns erst einige Jahre später persönlich kennengelernt, als ich hier meine ersten Vorstellungsgespräche hatte. Von da an sahen wir uns öfter, und als ich endgültig aus dem Haus meiner Eltern in die Stadt zog, um hier zu arbeiten, sah ich ihn fast jede Woche. Es gab auch mal eine Zeit, da war ich in ihn verliebt, aber er war damals in einer Beziehung und ich machte mir keine Hoffnungen. Später hatte ich nur mehr freundschaftliche Gefühle für ihn. Aber ich merkte, dass er mehr für mich empfunden hat, als früher, ließ ihn jedoch nicht an mich heran. Als ich im Urlaub war und ihn bat, auf meine Wohnung zu achten, merkte ich bei meiner Rückkehr, dass in meinen Sachen herumgewühlt wurde und auch in meiner Schmutzwäsche, wo ich Slips und BHs vermisste. Ich konfrontierte ihn damit und er sagte, dass er sich total in mich verliebt hatte und es ihm leidtue, dass er meine persönlichen Sachen durchwühlt hat. Für mich war die Sache jedoch rein freundschaftlich und ich sagte ihm, dass es nicht zu mehr kommen wird, und dass ich ihm die Sache verzeihe.


Wir trafen uns zwar noch regelmäßig, aber die Stimmung zwischen uns änderte sich merklich. Vor zwei Monaten sagte er mir, dass er zu Geld gekommen sei, und dass er mir ein unmoralisches Angebot machen möchte. Ich dachte zuerst an einen Scherz, aber er legte ein großes Bündel Geld auf den Tisch und sagte, es würde mir gehören, wenn ich eine Nacht mit ihm verbringen würde. Ich warf ihn sofort aus der Wohnung und sagte ihm, dass er doch verrückt sei. Drei Tage Funkstille vergingen, bis es freitagabends an meiner Tür läutete. Ich hatte mit jedem gerechnet, nur nicht mit ihm. Er hatte wieder das Geld dabei und sagte, das wäre meine letzte Chance. Bei mir setzte der Verstand komplett aus und ich ließ ihn herein. Ohne Umschweife dirigierte er mich in mein Schlafzimmer. Wir vögelten die ganze Nacht und er lebte sich an und in mir aus und knallte mir förmlich die Seele aus dem Leib. Am nächsten Morgen wurde ich wach und mir tat alles weh. Er war weg und das Geld lag auf dem Wohnzimmertisch. Das war vor zwei Monaten. Ich habe seitdem nichts mehr von ihm gehört - und das Geld habe ich bis heute nicht angerührt. Wenn ihr wüsstet, wie schäbig ich mich fühle.

Beichthaus.com Beichte #00033380 vom 01.06.2014 um 21:57:57 Uhr (49 Kommentare).

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Die Lüge mit der Wäsche

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Faulheit Lügen Ungerechtigkeit Trägheit

Ich habe gerade meine Frau angelogen. Nachdem ich im Keller war, um mir einen Snack zu holen, hat mich meine Frau gefragt, ob die Waschmaschine schon fertig ist. Obwohl ich das Signal, welches das Ende des Waschvorgangs deutlich signalisiert, hörte, habe ich behauptet, dass sie noch nicht fertig sei. Einfach, weil ich zu faul war, die fertige Wäsche hochzutragen. In der Hoffnung, dass meine Frau die Wäsche nachher selbst holt und auch aufhängt, liege ich jetzt in aller Ruhe auf der Couch und schaue einen aufgenommenen Krimi an. Ich weiß, ich bin ein faules Tier und bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00033375 vom 01.06.2014 um 15:28:10 Uhr (29 Kommentare).

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