Dominanz beim Nebenjob

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Einmal in der Woche arbeite ich im Lager eines Kosmetikartikelvertreibers als Kommissionierer. Die Arbeit wird deutlich unter Mindestlohn bezahlt - dazu kommen noch einige unbezahlte Überstunden, im Sommer ist eine Affenhitze, es herrscht ständig Zeitdruck, dauernd werden Leute entlassen, das Arbeitsklima ist unterirdisch und unser Chef ist einer der launischsten und dümmsten Menschen, die mir in meinem Leben bisher untergekommen sind. Wo ist dort jetzt die Beichte? Mein echter Beruf, in dem ich eine leitende Stelle innehabe, wirft genug Geld ab, dass ich diese Nebentätigkeit absolut nicht nötig habe. Ich bin auch einer der Hauptgründe, warum sich das Arbeitsklima immer mehr verschlechtert. Ich habe mich ganz bewusst, nach akribischer Recherchearbeit im Internet, um diese Stelle bemüht, weil es mich sexuell unglaublich erregt, bei der Arbeit dominiert, beschimpft und vor Mitarbeitern bloßgestellt zu werden. Früher habe ich meine Vorlieben regelmäßig von einem professionellen Dienstleister befriedigen lassen, das ging aber auf Dauer ganz schön ins Geld. Wofür also Geld ausgeben, wenn ich es auch umsonst haben kann? Seitdem arbeite ich nur noch vier Tage die Woche bei meinem Hauptarbeitgeber und eben diesen einen Tag im Lager.


Und das hat sich gelohnt. Unser Chef ist besser als jeder Dienstleister, den ich jemals zuvor in Anspruch genommen habe. Zu seinen Aufgaben gehört es auch, die Waren auf Korrektheit zu prüfen, bevor diese dann verschickt werden. Bei dem kleinsten Fehler zitiert er dann die Verantwortlichen zu sich und beschimpft diese in lauter bis sehr lauter Lautstärke, sodass mindestens das halbe Lager über alle gemachten Fehler informiert bleibt. Bei den Standpauken, die unser Chef hält, legt dieser eine außerordentliche Fantasie an den Tag, von der sich meine Dienstleister ruhig mal eine Scheibe abschneiden könnten. Worte und Redewendungen wie "Zigeuner, Eierkopf, behindert, zurückgeblieben, Luftverschwender, blöder Honk" gehören zu seinem ständigen Repertoire. An einem üblichen Arbeitstag warte ich, bis die Stimmung den möglichen Tiefstpunkt erreicht hat, und leiste mir mal mehr, mal weniger schwere Fehler. Mal bringe ich ihm nur ein paar Waren zu wenig, mal lasse ich eine Dose Pomade fallen, deren Inhalt sich dann über den Boden des Lagers verteilt und den ich, begleitet von den Hasstiraden meines Chefs dann reinigen muss. Anschließend verziehe ich mich dann unauffällig auf die Toilette. Nachdem ich dann wieder da bin, hat sich unser Vorgesetzter meistens auch wieder beruhigt.


Manchmal ist es auch so, dass unser Chef nicht wirklich in Wallung gerät und ich ein bisschen nachhelfen muss. Dann gehe ich zu ihm und streue Gerüchte. Zum Beispiel teile ich ihm dann unter dem Mantel der Verschwiegenheit mit, dass Mitarbeiter XY vorhin 20 Minuten mit Mitarbeiter ABC geplaudert hat und anschließend noch 10 Minuten Raucherpause gehalten hat. Oftmals entferne ich auch Waren aus den Wagen der Mitarbeiter, lege noch etwas dazu, oder beschädige etwas. Das Ergebnis ist natürlich, dass der Wagen der Endprüfung des Chefs dann nicht standhält. Da ich mir dann irgendwann ebenfalls einen oder mehrere Fehler erlaube, kurz bevor das Fass am überlaufen ist, und ich dann einen Großteil seines Zornhurrikans abbekomme, hat mich bisher noch keiner meiner Kollegen verdächtigt. Ich entschuldige mich bei meinen Kollegen, die auf diese Arbeit angewiesen sind, dass ich diese zur Befriedigung meiner sexuellen Bedürfnisse missbrauche. Aufhören werde ich damit aber nicht, da ihre Arbeit so oder so scheiße wäre. Meine Hoffnung ist es, dass ich sie durch meine Aktion dazu bringe, ihren zukünftigen Lebensweg zu überdenken, sich weiterzubilden und sich einen besseren Job zu suchen. Das Geld, das ich bei meinem Nebenjob verdient habe, habe ich bisher noch nicht angerührt. Wahrscheinlich wird es aber demnächst beim Besuch einer Professionellen verbraten.

Beichthaus.com Beichte #00033447 vom 13.06.2014 um 14:05:59 Uhr in 81675 München (Max-Planck-Straße) (9 Kommentare).

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