Eine Freundin an jeder Hand

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Fremdgehen Betrug Engherzigkeit Selbstsucht

Als ich sechzehn Jahre alt war, führte ich bereits eine zweijährige Beziehung mit einem echt tollen Mädchen. Nur wohnte sie recht weit weg, sodass wir uns nur einmal im Monat sehen konnten. Als ich dann mit einem Freund unterwegs war, lernte ich ein anderes und ebenso tolles Mädchen kennen. Und sie wohnte auch in meiner Nähe, was irgendwann dazu führte, dass wir auch zusammenkamen. Nun hatte ich zwei Beziehungen, die ich super unter einen Hut bekommen habe. Jedenfalls bis meine neue Freundin Wind davon bekam. Nun wollte ich die alte Beziehung beenden und bin ein letztes Mal zu meiner ersten Freundin gefahren. Nachdem wir mehrmals über den Tag Sex hatten, habe ich ihr abends am Bahnhof, kurz vor der Rückfahrt, gesagt, dass ich sie nicht mehr liebe. Heute sehe ich ein, was ich für ein Schwein war. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00033326 vom 24.05.2014 um 13:54:22 Uhr (8 Kommentare).

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Ein gebrochenes Herz

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Feigheit Verzweiflung Engherzigkeit Internet Dating

Ich (w) bin inzwischen fast 20 und es gibt eine Sache, die mich immer noch belastet. Als ich 14 war, lernte ich im Internet einen Jungen kennen, mit dem ich mich schnell gut verstand. Nach einigen Wochen fragte er mich, ob ich seine Freundin sein will. Naja, ich war 14, hatte keine Ahnung davon und noch nie einen Freund gehabt und sagte einfach ja, ohne zu wissen, was für ein Chaos das noch geben würde. Wir schrieben fast jeden Tag miteinander, manchmal nur fünf Minuten, manchmal eine ganze Stunde. Sätze wie "Ich liebe dich" hörte ich oft von ihm, aber ich konnte es nie erwidern, und schrieb immer nur "Ich mag dich auch". Trotzdem schien er alles falsch verstanden zu haben. Nach einigen Monaten fragte er mich, ob er mich besuchen dürfe. Ich sagte, dass meine Eltern das nicht erlauben würden, was gelogen war, denn meine Eltern wussten von diesem Freund nicht mal was. Trotzdem wollte er es unbedingt, und irgendwann stimmte ich zu. Er kam mit dem Zug zu mir, es war ungefähr eine Stunde Fahrt. Ich fuhr mit dem Bus zum Bahnhof, bekam dann aber plötzlich furchtbare Angst und zitterte am ganzen Körper. Ich war noch nicht bereit dafür. Ich wusste nicht, was ich tun sollte, mein Freund hatte kein Handy, und so rannte ich panisch zurück in den Bus. Warum ich so eine Angst hatte, wusste ich nicht mal genau. Wahrscheinlich waren zu viele Storys über Internetbekanntschaften in den Nachrichten.


Am gleichen Abend schrieb ich dem Jungen noch, wie leid mir das alles tun würde, und wie mies ich mich deswegen fühlen würde. Er vergab mir und schickte mir zu meinem Geburtstag sogar noch eine Karte. Irgendwann hatte ich genug vom Internet und wollte meine Schüchternheit überwinden und im echten Leben Menschen kennenlernen. Ich begann Sport zu machen und lernte schnell einen anderen Jungen kennen, den ich wirklich mochte. Ich vergaß den Internet-Freund, er mich jedoch nicht. Noch heute bekomme ich jedes Jahr zu dem Tag unseres vermeintlichen Treffens eine Karte von ihm, in der steht, wie sehr er mich liebt und vermisst. Ich habe auch schon öfters versucht, mit ihm zu reden, einmal schickte er mir nämlich seine Handy-Nummer mit, aber das brachte überhaupt nichts. Er wurde nur wütend. Oh Gott, es tut mir so leid, dass ich ihm so das Herz gebrochen habe. Das war nicht mal Absicht. Und doch muss ich ständig daran denken, wie er alleine am Bahnhof steht.

Beichthaus.com Beichte #00033316 vom 22.05.2014 um 17:13:40 Uhr (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mein stinkender Ehemann

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Ekel Unreinlichkeit Feigheit Hass Partnerschaft Friedberg

Mein stinkender Ehemann
Ich habe Probleme mit meinem Mann und möchte beichten, dass ich mich nicht traue, mit ihm darüber zu reden. Ich denke sogar darüber nach, mich von ihm zu trennen, aber ich kann es ihm nicht sagen. Es ist so, dass ich ihn wirklich süß finde, aber ich kann mit seiner Einstellung zur persönlichen Pflege einfach nicht umgehen. Er wäscht sich morgens nicht, sondern sprüht sich nur schnell mit Deo ein und springt gleich in die Klamotten. Abends wäscht er sich auch nicht, sondern zieht einfach nur die Oberkleidung aus und geht dann gleich ins Bett. Duschen ist bei ihm leider nur alle zehn Tage angesagt. Und leider wechselt er auch nur nach dem Duschen seine Unterhose. Ich finde das ziemlich ekelhaft, aber ich kann doch nicht einfach sagen, dass er sich gefälligst öfter waschen soll! Er riecht leider schon nach ein paar Tagen ungewaschen und nach Schweiß. Er macht sich aber gar nichts daraus. Auch seine Haare sind total fettig, wenn die letzte Dusche wieder länger her ist. Mir ist es manchmal echt peinlich, mit ihm irgendwo hinzugehen. Neulich waren wir zum Beispiel bei meiner Schwester zum Geburtstag eingeladen und seine letzte Dusche war schon wieder knapp eine Woche her. Er hat keine Anstalten gemacht, irgendetwas zu machen, bevor wir weggingen. Ich habe ihn dann gefragt, ob er sich als Erstes fertigmachen möchte, in der Hoffnung, er würde vielleicht schnell duschen oder sich zumindest die fettigen Haare waschen, aber das hat er nicht gemacht. Er ist nur ins Bad gegangen, hat sich sein Hemd in die Hose gesteckt, Deo aufgesprüht und ist kurz mit den Fingern durch die Haare gefahren. Ich konnte doch schlecht sagen, dass er doch lieber duschen soll. Auf der Feier dann habe ich mir die anderen Männer, die dort waren, angeguckt: Alle wirkten gepflegt und frisch. Mein Mann war der Einzige, der fettige Haare hatte und etwas roch. Mir ist das peinlich ohne Ende, aber ich kann doch nicht zu ihm sagen, dass es mir peinlich ist, mit ihm wegzugehen.

Auch beim Sex ekele ich mich teilweise vor ihm, denn er will natürlich mit mir schlafen, unabhängig davon, ob die letzte Dusche einen Tag oder zehn Tage her ist. Ich weiß einfach nicht, was ich machen soll. Er versteht es ja auch nicht, wenn ich ihm einen Wink mit dem Zaunpfahl gebe. Wie vorhin, als er von der Arbeit kam. Er hatte Schweißflecken unter den Achseln und ich meinte zu ihm, dass er ja ganz schön geschwitzt hätte, und dass ich sein Shirt am liebsten in die Wäsche stecken würde. Er meine allerdings, dass es noch zwei Tage so gehen müsse, und dass das nicht nötig sei. Auf meine ungläubige Nachfrage antwortete er dann nur: "Klar, auf zwei Tage mehr oder weniger kommt es doch wohl nicht an." Was soll ich denn da noch sagen? Ihm kommt es gar nicht in den Sinn, sich wegen der ansteigenden Temperaturen öfter zu duschen oder ein frisches T-Shirt anzuziehen. Ich denke schon seit ein paar Wochen darüber nach, mich zu trennen, aber ich kann ihm ja schlecht sagen, dass ich mich trenne, weil er sich nicht wäscht. Ich bin unaufrichtig zu ihm und hasse mich dafür, weil es auch egoistisch ist.

Beichthaus.com Beichte #00033313 vom 21.05.2014 um 19:39:41 Uhr in 61169 Friedberg (38 Kommentare).

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Erkenntnis im Bordell

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Fremdgehen Morallosigkeit Selbstsucht Partnerschaft Brunau

Ich (m/31) bin mittlerweile seit über zehn Jahren in einer Beziehung. Sie ist meine erste Freundin und meine Jugendliebe. In den ersten fünf Jahren der Beziehung habe ich mich aufgrund unserer Liebe in Sachen flirten mit anderen Frauen sehr zurückgehalten und habe, aus Solidarität meiner Freundin gegenüber, kaum anderen Frauen hinterhergeschaut. Leider war sie bis vor Kurzem ein sehr anstrengender Mensch, und obwohl wir so lange zusammen waren, bin ich nicht davon ausgegangen, dass ich sie irgendwann als meine Frau haben möchte. Wir beide haben einfach schwer zusammengepasst. Nach dem fünften Jahr bin ich ab und an mal ins Bordell, wenn es gepasst hat. Seltsamerweise hat der bezahlte Sex mich wahnsinnig entspannt und hat die Beziehung gerettet. Irgendwann hatte ich das Bedürfnis nach neuen Schmetterlingen im Bauch und habe mich tatsächlich in eine andere verliebt. Wir haben uns geküsst, jedoch keinen Sex gehabt. Sie wollte keine Beziehung, da sie nicht diejenige sein wollte, die eine Beziehung beendet. Ab diesem Punkt hat sich alles in meinem Leben verändert.


Mir ist etwas klar geworden. Affären, Puffs und Spaß sind nicht zukunftsorientiert und nachhaltig. Es geht vorbei und du bleibst am Ende immer alleine. Ich habe ihr sofort einen Heiratsantrag gemacht und wir beide werden bald Mann und Frau sein. Meine Bald-Frau weiß von dem Ganzen nichts. Es belastet mich heute schon ein wenig, dass ich in der Vergangenheit so etwas gemacht habe, aber ich sehe es nicht als Fehler an. Diese Art zu leben hat mir erst die Augen geöffnet und mir gezeigt, worauf es wirklich in meinem Leben ankommt. Ich habe mit dem ganzen Unsinn sofort aufgehört und werde es auch als Ehemann nicht mehr tun. Hoffentlich bestraft mich das Karma für meine Vergangenheit nicht. Wenn doch akzeptiere ich es. Ich allein bin verantwortlich.

Beichthaus.com Beichte #00033308 vom 21.05.2014 um 13:52:04 Uhr in Brunau (24 Kommentare).

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Spezielles Gas für die Burger

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Ekel Boshaftigkeit Unreinlichkeit Arbeit Ernährung

Ich beichte, dass ich, als ich bei einer bekannten Burger-Kette gearbeitet habe, mit Absicht gegen sämtliche Hygienevorschriften verstoßen habe. Ich habe mir nie die Hände gewaschen und habe mir sie oft auch an gewisse Körperregionen gehalten. Beim Burger belegen musste ich immer grinsen und hatte so viel Spaß bei der Arbeit. Manchmal hatte ich Anfälle von Mitleid mit dem Kunden, damit war es aber auch schnell wieder vorbei, wenn ich mal drei Stunden an der Kasse gearbeitet habe und mich mit den meist sehr unhöflichen und unfreundlichen Kunden rumschlagen musste. Ich habe circa 11 Monate dort gearbeitet und ungefähr 80 bis 90 Mal habe ich mir auch eine besondere Spezialität erlaubt. Wer schon mal bei so einem Laden gearbeitet hat, weiß, dass die Brötchen zum belegen in einer Art Stapelbehälter angeliefert werden. Da ich und der Schichtleiter immer als Erstes vor Schichtbeginn da waren und somit ohne Videoüberwachung alleine und unbeobachtet waren, konnten wir unseren Allerwertesten in den Brotkorb drücken und ein spezielles Gasgemisch absondern. Die Idee dazu kam uns beiden bei der Serie "South Park". Es tut mir leid, was ich damals getan habe, wenn die Bezahlung besser wäre und die Kunden normale Umgangsformen hätten, hätte ich das nicht gemacht. Die Hygiene war aber so oder so nie besonders, von daher ist es wohl nicht so schlimm gewesen - hoffe ich zumindest. Ich selbst würde niemals Fast Food essen.

Beichthaus.com Beichte #00033305 vom 21.05.2014 um 09:48:50 Uhr (22 Kommentare).

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