Die falsche Entscheidung

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Mord Verzweiflung Schwangerschaft

Ich (w/19) hatte vor zwei Jahren eine Abtreibung. Damals kam es mir wie die richtige Entscheidung vor. Ich war doch erst 17 und selbst noch ein Kind. Ich habe zu dem Zeitpunkt nicht einmal die Verantwortung für mich selbst übernehmen können. Wie sollte ich dann noch […]
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Beichthaus.com Beichte #00032347 vom 04.12.2013 um 20:03:34 Uhr (81 Kommentare).

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Sehnsucht nach einer Erbschaft

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Verzweiflung Zorn Boshaftigkeit Familie

Ich bin eine alleinerziehende Mutter von fünf Kindern zwischen 12 und 21 Jahren. Sie sind alle sehr lieb und rücksichtsvoll. Ich habe sie gar nicht verdient. Seit 12 Jahren bin ich alleinerziehend und arbeite sehr viel. Letztes Jahr war ich arbeitslos, und dadurch, dass ich zuerst die halbe Stelle und erst nachher die Ganze verlor, bekam ich von der Arbeitslosenversicherung nur 80 Prozent der halben Stelle. Das reichte für nichts. Da alle meine Kinder entweder das Gymnasium besuchen, oder schon studieren, sind die Kosten hoch und ich habe mich während dieses Jahres verschuldet. Nun arbeite ich seit August wieder Vollzeit und habe ein gutes Einkommen. Aber da ich so viel arbeite, brauche ich eine Haushaltshilfe, die mich auch viel kostet und trotzdem nicht viel taugt. Ich versuche, Schulden abzubauen, wo es nur geht. Ich bin abends allerdings so müde, dass ich keine Kraft mehr für meine Kinder habe. Oft werfe ich eine Schlaftablette ein, sobald ich zu Hause bin, damit ich die ganzen Geldsorgen vergessen kann. Ich bin eine schreckliche Mutter. Das habe ich wohl von meinen Eltern - die sind nämlich richtig reich, sehen es aber nicht ein, mir zu helfen. Für sie bin ich die Sünderin, weil ich mich von meinem Mann getrennt habe. Nach Bekanntgabe unserer Trennung schickte mir mein Vater einen Brief, gespickt mit Bibelzitaten. Darin stand unter anderem, dass, wenn ich mich für diesen sündhaften Weg entscheiden würde, ich für immer auf die Unterstützung meiner Familie verzichten müsse. Dabei hatten sie mir vorher auch nie geholfen. Ich möchte beichten, dass ich mir manchmal wünsche, dass sie einen Unfall haben und ich ein paar Millionen erbe. Das Leben wäre so viel einfacher. Ich schäme mich so und fühle mich deswegen sehr schuldig.

Beichthaus.com Beichte #00032328 vom 01.12.2013 um 22:23:09 Uhr (40 Kommentare).

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Schweinefleisch in der Moschee

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Ignoranz Verzweiflung Kinder

Ich (w/31) bin zweifache Mama, eine türkische Muslimin und glücklich verheiratet. Mein Sohn ist sechs Jahre alt, seine kleine Schwester erst ein Jahr. Meinen Sohn habe ich in dem "Kindergarten"-Unterricht einer Moschee angemeldet, der jeden Samstag stattfindet, denn er soll nicht so unwissend aufwachsen wie ich. Diese Gruppe war aber auch echt schwer zu finden, die meisten Moscheen sind zu altbacken und spießig. Die kleinen Kinder sollen dort nur auf ihrem Platz sitzen und stur die Suren auswendig lernen - was natürlich total schwachsinnig ist. Aber am Ende habe ich diese bunte und fröhliche Gruppe gefunden, in der die Kinder viel singen, spielen und basteln. Als ich alles geregelt hatte, kam endlich der erste Samstag, an dem mein Sohn dort hingehen sollte und ich hatte vergessen, den Wecker zu stellen! Ergo habe ich verschlafen und beeilte mich dann wie eine Irre, nur um dann kurz vor dem Ziel zu bemerken, dass ich vergessen hatte, meinem Kleinen sein Frühstück zu packen. Da in der Nähe nur eine kleine Tankstelle war, dachte ich mir, dass ich ihm dort etwas zum Essen kaufen würde und damit wäre die Sache erledigt. Aber denkste! Der Ofen war defekt und sie hatten deshalb nur noch Croissants mit eingebackenen Würstchen. Schweinefleisch-Alarm! Da mein Kleine zu Hause aber nur seinen heißen Kakao runtergespült hatte, konnte ich ihn nicht ohne etwas zum Essen dort hinschicken. Tja, und so kam es, dass ich meinen kleinen Sohn mit einem Schweine-Wurst-Croissant in eine muslimische Moschee schickte.

Beichthaus.com Beichte #00032324 vom 30.11.2013 um 21:30:43 Uhr (34 Kommentare).

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Heimlich verliebt

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Feigheit Verzweiflung Begehrlichkeit

Ich (m/20) möchte beichten, dass ich seit geraumer Zeit auf meine beste Freundin stehe. Ich kenne sie jetzt schon seit nunmehr vier Jahren. Sie ist das wundervollste Mädchen, das mir in meinem bisherigen Leben untergekommen ist. Durch den "Rosenkrieg" meiner Eltern habe ich bei meiner Mutter und bei meinem Vater gelebt und bin in 20 Jahren knapp dreizehn Mal umgezogen, sodass ich meine Freunde immer wieder "verlor". Dadurch bin ich leicht auf die schiefe Bahn geraten, bis ich dann mit 16 das letzte Mal umzog und dann bei meinem Vater blieb. Auf der Schule dort traf ich dann sie - wir verstanden uns von Anfang an super und respektierten uns gegenseitig. Sie war diejenige, die mir meine falschen Freunde ausredete, und mich von dem Streit meiner Eltern ablenkte. Bis mein Vater mir drohte, mich auf die Straße zu setzen, als ich siebzehn Jahre alt war. Ich hatte mich mit ihm verkracht, weil mir der ewige Rosenkrieg, der auf meinen Schultern ausgetragen wurde, einfach zu viel wurde. Aufgrund der großen Entfernung hatte ich keine Möglichkeit bei meiner Mutter zu wohnen, ohne die Schule erneut wechseln zu müssen - und das wollte ich auf keinen Fall! Deshalb bot meine beste Freundin mir mehrmals an, dass ich bei ihr schlafen könnte, um dem Stress zu entgehen. Sie bekam mit, wie dreckig es mir ging, und tat alles, damit es wieder besser werden konnte. Sie war das, was mir meine Eltern nie bieten konnten - der feste Bestandteil meines Lebens. Sie war da, wenn ich sie brauchte. Hat mir Mut gemacht, wenn ich nicht weiter wusste und ich konnte mich immer auf sie verlassen.


Als ich volljährig wurde, zog ich in meine eigene Wohnung und begann eine gute Ausbildung. Ich kann meinen Lebensunterhalt finanzieren, fahre ein eigenes Auto und bin unabhängig. Und all das hätte ich ohne Sie niemals geschafft. Vor wenigen Wochen habe ich meine Beziehung beendet, die eigentlich gut lief - wenn man davon absieht, dass ich meine Partnerin nicht geliebt habe. Ich habe das Gefühl, das man gemeinhin als Liebe bezeichnet, nur, wenn ich mit meiner besten Freundin auf der Couch liege, sie umarme oder auch einfach, wenn ich nur in der Nähe bin. Normalerweise bin ich eigentlich nicht wortkarg und kann über alles reden. Nur bei ihr bin ich nicht fähig, den nächsten Schritt zu wagen. Ich fürchte einfach, dass sie sich deswegen von mir entfernt. Damit würde die wichtigste Stütze in meinem Leben einfach wegfallen. Es tut mir sehr leid, dass ich nicht aufrichtig sein kann. Deshalb bitte ich um Absolution für meine Feigheit.

Beichthaus.com Beichte #00032319 vom 29.11.2013 um 19:40:27 Uhr (9 Kommentare).

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Der einzige Mann in meinem Leben

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Verzweiflung Selbstsucht Neugier Partnerschaft

Ich (w/20) bin seit zwei Jahren mit meinem Freund zusammen. Ich liebe ihn und kann mir ein Leben ohne ihn eigentlich gar nicht mehr vorstellen. Auch wenn er mich manchmal unendlich nervt, helfen mir sein Lachen und seine bloße Anwesenheit durch dunkle Tage. Ich könnte ihn auch niemals betrügen. Und er mich auch nicht, das weiß ich. Dennoch habe ich manchmal Angst, durch ihn etwas zu verpassen. Was ist, wenn wir heiraten und uns in zehn Jahren scheiden lassen? Dann habe ich meine ganze Jugend über nur ihn gehabt. Er wäre dann, wenn ich 30 wäre, mein erster und einziger Mann gewesen, mit dem ich Bett und Herz geteilt habe. Ich beichte also, dass ich trotz einer glücklichen Beziehung nicht sicher bin, ob ich das Richtige tue.

Beichthaus.com Beichte #00032300 vom 26.11.2013 um 22:45:32 Uhr (29 Kommentare).

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