Die Austauschschülerin aus Ecuador

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Dummheit Vorurteile Familie Kinder

Die Austauschschülerin aus Ecuador
1994 hatte ich für etwa 6 Monate eine Affäre mit einer Austauschschülerin aus Ecuador, die damals für 1 Jahr in Deutschland in der Stufe meiner älteren Schwester war. Die Zeit mit ihr war intensiv, aufregend und spannend. Auch wenn wohl keine wirkliche Liebe zwischen uns herrschte, so haben wir uns doch sehr gemocht und Spaß miteinander gehabt. Im Zuge der Lust und wohl auch unserer Naivität - ich hatte zwar vorher schon einige Sexualpartnerinnen, trotzdem mit knapp 14 Jahren noch keinen genauen Durchblick von Verhütung, Verantwortung und Konsequenzen, sie war mit damals 18 Jahren noch Jungfrau und zudem sehr katholisch erzogen worden und somit auch nicht 100% im Bilde - haben wir nie verhütet und es kam, wie es kommen musste. Sie wurde schwanger und mein weiteres Leben in seinen Gründzügen erschüttert. Da Ihre Eltern auf keinen Fall davon erfahren durften (nicht mal, dass sie einen Freund hatte), gleichzeitig aber eine Abtreibung für sie nicht in Frage kam, hat sie letztendlich das Kind in Deutschland ausgetragen, es 'uns' (meinen Eltern und mir) überlassen und ist in die Heimat zurück. Versteht sie nicht falsch, sie war keine schlechte Person oder gefühlslos. Es hat sie schier wahnsinnig gemacht, Ihre neugeborene Tochter für immer alleine in Deutschland zurücklassen zu müssen. Aber ihr Umfeld lies ihr keine andere Wahl.

Naja, es steht außer Frage, dass ich ohne die Hilfe meiner Eltern und meiner beiden Schwestern es nie hinbekommen hätte, meine Tochter einigermaßen kindgerecht grosszuziehen. Nichtsdestotrotz war meine Jugend, meine Unbeschwertheit, meine Unbekümmertheit schlagartig wie weggeblasen. Es ist als Pubertierender kaum abzuschätzen, was es heißt, Verantwortung für ein eigenes Kind zu übernehmen, insbesondere wenn man als Mann (Junge) in den ersten Monaten nicht mal die Grundbedürfnisse seines eigenen Kindes befriedigen kann. Mal davon abgesehen, dass mein Tagesablauf nun nicht mehr dem eines normalen Teenagers mit Basketball spielen, Mädels kennenlernen, Mist bauen etc. entsprach, sondern mit wickeln, füttern, spazieren gehen und trösten ausgefüllt war - und welcher Freund hat in dem Alter schon Lust auf Kinderwagen schieben? Es haben sich zwar nicht alle abgewendet, aber zwangsläufig wurde mein Freundeskreis immer kleiner. Ich musste - ich weiß, es ist meine eigene Schuld - auf so vieles Verzichten, im Prinzip habe ich damals mit 14 Jahren meine Kindheit für immer verloren. Wie ich es im Einzelnen geschafft habe, meine Schule inklusive Abitur und mein Studium neben der Erziehung, dem Alltag und meinen Problemen zu bewältigen, weiß ich nicht mehr. Was ich allerdings weiß, dass viele Aspekte - gerade persönliche Entwicklungen, Freundschaften, Beziehungen zu anderen Mädels, Sport - kaum noch stattfanden und ich heute noch Defizite habe - einfach weil ich nie die Zeit oder Chance hatte, diese Dinge auszuprobieren. Das es auch im Alltag oftmals nicht leicht ist/war, zum Beispiel als 20 Jähriger seine 6 jährige Tochter einzuschulen und den ungläubigen, teils auch verachtenden Blicken der anderen Eltern und Lehrern standzuhalten, sollte nachvollziehbar sein. Das man von den schrecklichen Bürozimmertanten in den Behörden und Ämtern wie ein Verrückter und Bekloppter behandelt wird, der seiner Tochter eh nichts bieten kann und Ihr geradewegs den Weg in ein ähnliches Schicksal ebnet, habe ich im Laufe der Jahre zu akzeptieren gelernt. Das ich generell unter Verdacht stehe ein Rabenvater zu sein und auch so kritischer als normale Eltern angesehen und beurteil werde, kann ich auch mit umgehen. Das aber nahezu die komplette Gesellschaft einen jungen, allein erziehenden Mann mit einem Mischlingskind ausgrenzt, vorverurteilt und abstempelt, ist leider immer noch schwer zu verstehen. Und das teilweise sogar meine Tochter für etwaige Versäumnisse oder Fehler Ihrer Eltern herhalten muss, macht mich rasend! Und doch, trotz all der Einschränkungen, Probleme und Hindernisse, bin ich der glücklichste Mensch und vor allem Vater der Welt, wenn meine mittlerweile 13 jährige Tochter zu mir kommt und sagt, dass sie mich liebt und stolz auf mich ist. Das berührt mich jedes Mal so, dass ich hemmungslos anfange zu weinen. Mein Schatz, ich weiß das ich Dir nicht den besten Start ins Leben geben konnte und es viele Dinge gibt, die ich Dir unendlich gerne gegeben hätte (eine Mutter zum Beispiel), aber leider nicht konnte. Trotzdem möchte ich, dass Du weißt, dass ich Dich über alles liebe und immer für Dich da sein werde. Den Tag Deiner Zeugung sehe ich schon lange nicht mehr als Unfall oder Pech, sondern vielmehr als das grösste Geschenk, dass mir je gemacht wurde. Ich liebe dich.

Beichthaus.com Beichte #00023024 vom 27.09.2007 um 21:05:50 Uhr (100 Kommentare).

Gebeichtet von das_philipp
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Ich hasse Minimenschen

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Boshaftigkeit Ekel Ungerechtigkeit Engherzigkeit Hochmut Kinder

Ich (m/23/1,95 m) hasse Kinder! Was die heutige Generation von Minimenschen sich herausnimmt, ist mir einfach unverständlich. Da können noch so viele Leute sagen, dass wir früher genauso waren - ich werde dem nie zustimmen. Nein, wir waren NIE so! Aber nun zu meiner Beichte: Vor einiger Zeit bin ich abends mit Freunden in einem Fast-Food-Geschäft gewesen, um einige Burger einzuschmeißen. Dort war es an besagtem Abend außergewöhnlich voll und somit waren die Schlangen an den Kassen extrem lang. Nunja, ich stellte mich trotzdem an und kurze Zeit später betrat ein kleiner Junge mit seinem Vater den Laden. Dieser bat seinen Sohn, sich hinter mir anzustellen, während er auf dem Klo verschwand. Da stand er nun der kleine Junge, der so klein war, dass er mit seinem Gesicht etwa auf Höhe meines Hinterteils war. Naja und wie es der Zufall wollte bahnte sich genau in diesem Moment eine Gasblase den Weg aus meinem Darm. Dieser Gasblase ließ ich natürlich freie Bahn, der Junge bekam die volle Dröhnung ab und ist direkt einige Schritte nach hinten gegangen.

Das war allerdings noch nicht alles, denn nach geraumer Wartezeit bat mich die Bedienung der Kasse, an der ich wartete, doch bitte die Leute, die sich hinter mir anstellen wollen, an andere Kassen zu verweisen. Ich bin mir sicher, dass sie aufgrund meiner Größe den genauso lang wartenden Jungen übersehen hat und trotzdem drehte ich mich um und sagte zu ihm: "Hey, Du hast gehört, was die Frau gesagt hat!" Daraufhin zog er ab und stellte sich an einer Schlange an, die noch länger als die war, an der er zuvor mit mir stand. Außerdem erntete er Unverständnis von seinem Vater und einen dicken Grinser von mir, als ich mit meinem Burger an ihm vorbeizog. Es tut so gut, in der Nahrungskette weit oben zu stehen und den kleinen Wesen seine Macht zu präsentieren. Bereuen tue ich natürlich nichts. Ich hatte den Spaß meines Lebens. An die Eltern dieser Welt: Erzieht eure Kinder vernünftig und schneidet sie durch, sobald sie anfangen Hip Hop zu hören. Von da an ist ihr Leben sowieso zum Scheitern verurteilt.

Beichthaus.com Beichte #00023022 vom 27.09.2007 um 19:38:20 Uhr (28 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Ich lasse alles auffliegen!

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Zorn Vorurteile Engherzigkeit Arbeit

Ich arbeite bei einer Firma, die Handyzubehör über das Internet vertickt - und zwar im großen Stil. Und ich hasse meine Kollegen und meinen scheißarroganten Chef wie die Pest. Der Typ hat es echt geschafft, die Frau, der er seinen Job verdankt, aus der Firma und vom Oberboss wegzuekeln. Undankbares Kollegenschwein! Und dann die Kollegen: Solche Trendspringer habe ich noch nie gesehen! Jedes neue Lied läuft rauf und runter, jeder modische Bullshit muss mitgemacht werden und Protzkarren fahren sie trotz eines Hungerlohns (im Verhältnis zur geleisteten Arbeit).

Dafür darf man dann 10-12 Stunden am Tag am Telefon hängen und irgendwelchen Idioten auf der ganzen Welt in den Arsch kriechen. Und nebenbei verkaufen wir auch gefälschte Ware, die in der Werkstatt des Nachbarn versteckt ist, damit der Zoll sie nicht zufällig findet. Wenn ich gehe, und das wird bald sein, lasse ich den ganzen Scheißdreck auffliegen!

Beichthaus.com Beichte #00022979 vom 26.09.2007 um 09:13:48 Uhr (5 Kommentare).

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Der lauteste Furz der Welt

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Ekel

Immer, wenn ich unter der Dusche furzen muss, drücke ich meine Arschbacken an die Wand der Duschkabine. Das Resultat ist wohl der lauteste Furz der Welt, weil die Duschkabine so ein schöner Resonanzkörper ist.

Beichthaus.com Beichte #00022977 vom 26.09.2007 um 09:08:49 Uhr (12 Kommentare).

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“Beichte

Meine heißen Samstagabende

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Fremdgehen Begehrlichkeit Selbstsucht Ehebruch

Dies ist meine erste Beichte hier, und das, was ich beichten will, ist das allergrößte Problem. Ich (w/36) bin mit einem schwerkranken Mann verheiraten. Alles in allem ist alles sehr anstrengend, da er viel Pflege brauchtund er so krank ist, dass er sich kaum bewegen kann, den ganzen Tag sitzt und mich rumkommandiert. Ich muss zugeben, dass ich eine sehr Sex-Süchtige Frau bin, und mir dies alles sehr schwerfällt. Da mein Mann ja nur sitzen kann, hat er einen Job als Zeitungsreadakteur. Er hat alles so hingebogen, dass er alles von zu Hause aus machen kann. Nun zur eigentlichen Geschichte; Es war ein Samstagabend. Mein Mann war wegen eines leichten Knochenbruchs für zwei Abende im Krankenhaus. Es passierte sehr plötzlich und so kam es dazu, dass er seine Termine nicht absagen konnte. Gegen Abend schellte es auf einmal an der Tür, und ein extrem attraktiver junger Mann (ca. 25) stand vor mir. Er war natürlich auf der Suche nach meinem Mann.

Ohne nachzudenken bat ich ihn ins Haus und nach einer guten Stunde hatten wir schon zwei Flaschen Wein geköpft. Wir redeten über Gott und die Welt. Er wusste, dass ich mit seinem Chef verheiratet bin, machte mir trotzdem aber andauernd Komplimente. Ich fühlte mich sehr geschmeichelt. Als eine weitere Stunde verging setzten wir uns aufs Sofa. Wie das nunmal so ist, kamen wir uns näher. Ohne drüber nachzudenken streichelte ich sanft sein Bein. Er schaute mich verwundert an, schaute mir tief in die Augen und schon war es so weit. Erst war es ein langer, leidenschaftlicher Zungenkuss, danach ging es schon an die Wäsche. Es war total geil. Er machte jede erwünschte Stellung und wir konnten einfach nicht aufhören. Er war so wild, und ich hatte alles um mich herum vergessen. Am nächsten Morgen wachten wir nebeneinander auf der Couch auf. Er schaute mir tief in die Augen und sagte, "Das Geilste, was mir je passiert ist! Ich hatte noch nie so hemmungslosen Sex mit einer solch geilen Frau." Nach ein paar Gesprächen um das Thema wie es weitergehen solle, verschwand er.

Seitdem treffe ich ihn jeden Samstagabend bei ihm. Meinem Mann der inzwischen aus dem Krankenhaus gekommen ist, erzähle ich, dass ich ins Fitnessstudio gehe. Und ja meine Sachen sind tatsächlich später sehr verschwitzt. Ich kann es nicht glauben, was ich da jeden Samstag tue, aber es ist wie eine Sucht, die mir einfach nur gut tut. Schlechtes Gewissen? Irgendwie nicht ganz. Ich liebe meinen Mann, und ich liebe den Sex mit diesen Kerl. So ist das nunmal. Aufhören will ich damit nicht. Keine Ende ist in Sicht. In beiden "Beziehungen" nicht. Wenn ich mich für eins entscheiden MÜSSTE, könnte ich nicht sagen für was. Ich glaube, ich würde sogar schon eher zu meinem geilen Sexleben tendieren.

Beichthaus.com Beichte #00022967 vom 26.09.2007 um 05:16:32 Uhr (5 Kommentare).

Gebeichtet von Melone
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