Die Wahrheit hinter Hotelzimmertüren

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Ehebruch Rache Zorn Arbeit

Ich (w/19) mache jetzt seit über einem halben Jahr meine Ausbildung in einem renommierten Gasthof in Süddeutschland. Das Haus ist mehrfach für Service und Küche ausgezeichnet worden, liegt wunderbar idyllisch und ist ein beliebter Tagungsort, unter der Woche kommen hier regelmäßig ausgesuchte Spitzenkräfte namhafter Firmen zusammen. Die wenigsten Leute jedoch wissen, wie es hinter geschlossenen Türen bei diesen Spitzenkräften aussieht. Das heißt - kaum jemand, außer den Zimmerdamen. Das Prinzip ist meistens dasselbe: Verheirateter Angestellter mietet für sich allein ein Doppelzimmer, für seine Sekretärin ein Einzelzimmer, und sobald die Kollegen außer Sicht sind, geht es los. Das Ergebnis sind Kondome im Klo, "vergessene" Eheringe, unberührte Einzelzimmer im Vergleich zu der Katastrophe, die diese Hormonbolzen in ihren Liebesnestern hinterlassen. Dafür weist die Firmenrechnung jedoch das perfekte Alibi auf, nämlich das Einzelzimmer der Sekretärin.


Die Häufigkeit, mit der diese Vorfälle passieren, ist schockierend und hat zu zweierlei geführt: Erstens habe ich begonnen, Buch zu führen, heimlich Beweisfotos zu machen, und mir die Daten der Kunden im Computer herauszusuchen. Zweitens ekelt mich die Hotellerie mittlerweile einfach an, nicht nur wegen dieser Vorfälle, sondern auch und gerade, weil die Chefs sich völlig im Klaren darüber sind, was in ihrem Haus vorgeht. Sie ignorieren es nicht einfach, nein, sie fördern es, wo sie können, indem sie "ansprechendere Räumlichkeiten" schaffen - dafür, dass diese Männer mit ihren Sekretärinnen schlafen können. Da ich mich in meiner Freizeit ohnehin mittlerweile mehr mit PHP, HTML und CSS beschäftige, als gut für mich ist, wechsele ich schnellstmöglich das Fach. Und dann gehen vielleicht ein paar hübsche Ehen zu Bruch, wenn ich die gesammelten Daten verschicke.

Beichthaus.com Beichte #00035258 vom 14.03.2015 um 18:29:41 Uhr (22 Kommentare).

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Ältere Damen im Bett

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Begehrlichkeit Fremdgehen Sucht Arbeit

Um auf den Punkt zu kommen, muss ich leider einiges erläutern. Ich (m/21) war schon immer sehr groß und sah sehr früh erwachsen aus. Schon früh durchbrach ich die 1,80er Marke und mit knapp 18 war ich dann 1,90 cm groß. Ich fing nach meinem Fachabi ein Praktikum bei einem jungen Unternehmen an. Aufgrund meiner Größe und meines starken Bartwuchses wurde ich auch auf Messen und Kundentermine geschickt - damals war ich noch immer 18 Jahre alt. Zu diesem Zeitpunkt war ich in einer Beziehung mit einer gleichaltrigen Frau und unser Sexleben war so weit gut. Als ich auf meine erste Messe geschickt wurde, merkte ich, wie die älteren (40 - 50 Jahre) Marketing-Damen mich begutachteten und in den Gesprächen immer wieder auf persönliche Dinge zu sprechen kamen. Da ich noch sehr unsicher war, dachte ich, es sei normal und stieg drauf ein. Am ersten Abend landete ich dann im Hotelzimmer einer 48-jährigen Managerin. Sie kam gleich zur Sache und vernaschte mich, ich wusste nicht, wie mir geschah. Ihr Sohn war übrigens nur knappe zwei Jahre älter als ich.


Am zweiten Tag sprach mich eine ihrer Kolleginnen an und fragte, ob ich nicht Lust auf einen Drink bei ihr im Hotelzimmer hätte. Auch bei ihr landete ich schließlich im Bett. Seit diesem prägenden Erlebnis habe ich einen leichten Knacks weg. Ich halte mir eine gleichaltrige Freundin und betrüge sie regelmäßig mit älteren Damen. Bis heute habe ich mit mehr Frauen geschlafen, die mindesten 15 Jahre älter waren, als mit jüngeren oder gleichaltrigen Frauen. Ich möchte beichten, dass ich meine Finger nicht von älteren Frauen und Müttern lassen kann und gute, süße Mädchen in meinem Alter als Alibi verwende.

Beichthaus.com Beichte #00035248 vom 12.03.2015 um 22:49:02 Uhr (6 Kommentare).

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Vorteile einer Toilettenpause

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Faulheit Arbeit

Ich (w/26) gehe auf der Arbeit nicht nur zum Pipi machen auf die Toilette. Manchmal nutze ich die Privatsphäre in der Toilettenbox, um ausgiebig in der Nase zu bohren und oft sitze ich einfach nur ein paar Minuten reglos da und schalte mal den Kopf ab. Es passiert mir oft, dass ich kurz davor bin, einzuschlafen. Ich beneide die Raucher, die ständig eine Raucherpause einlegen können. Ich könnte stattdessen viele Kaffeepausen machen, aber es fällt auf, wenn man nur so rumsteht und ich will kein Koffein-Junkie werden. Außerdem muss man bei der Toiletten-Pause keinen Small Talk mit den Kollegen halten und hat einfach mal seine Ruhe.

Beichthaus.com Beichte #00035239 vom 11.03.2015 um 19:18:28 Uhr (12 Kommentare).

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Sex im Flugzeug

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Peinlichkeit Waghalsigkeit Flug & Co. Arbeit Landshut

Ich (m/28) möchte eine peinliche Situation beichten, die ich auf der Arbeit erlebt habe. Meine Verlobte und ich arbeiten bei einer deutschen Airline, sie ist Flugbegleiterin und ich Erster Offizier. Wir wurden für einen gemeinsamen Flug eingeteilt und meine Verlobte hatte eigentlich eine coole Idee, wir wollten Sex im Flugzeug haben. Ich war natürlich von der Idee begeistert und so fiebert wir dem Tag entgegen. Dann war es endlich so weit, als wir unsere Reisehöhe erreicht hatten, und das Essen an die Passagiere verteilt war, trafen wir uns wie verabredet an der Toilette. Die 737 war zum Glück nicht gerade ausgebucht, alles passte perfekt für unser Vorhaben. Sie ging zuerst rein und ich gleich hinterher, war nicht gerade gemütlich aber viel Zeit hatten wir eh nicht. Wir schoben also unsere Nummer, alles war perfekt und wir genossen es trotz der Enge sehr. Als wir fertig waren, sollte ich als Erster die Toilette verlassen, meine Verlobte folgte danach.

Sie war gerade noch dabei die Halterlosen wieder zu richten, als wir eine Stimme hörten, die uns entgegen keifte "Was ist das für eine Schweinerei, das wird auf jeden Fall ein Nachspiel haben". Vor uns stand ein Mann ende 50 im Anzug, ich sagte, er solle sich beruhigen und was wir gemacht haben, gehe ihn nichts an, doch da wurde der Typ richtig wütend und hielt uns eine Visitenkarte unter die Nase. Der Typ war Mitglied im Vorstand unserer Airline, meine Verlobte wurde kreidebleich und ich versuchte, den guten Herrn zu beruhigen. Es half aber alles nichts, er verlangte unsere Namen und Personalnummern. Einige Wochen später bekamen wir beide Post, unsere Abmahnung. Seit diesem Vorfall werden wir nicht mehr gemeinsam auf Flügen eingesetzt, bereuen tue ich es nicht, meine Verlobte allerdings schämt sich dafür.

Beichthaus.com Beichte #00035236 vom 11.03.2015 um 03:07:12 Uhr in Landshut (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mein Leben als Musiker

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Verzweiflung Begehrlichkeit Selbstsucht Musik

Zuerst einmal zu mir (m/37): Ich spiele seit nun knapp 20 Jahren in einer Metal-Band Gitarre, die in der Szene schon einige Erfolge erzielen konnte. Auch bin ich einer der kreativen Köpfe der Gruppe, also ich bin essenziell am Songwriting, am Schreiben der Texte und an der Produktion der Alben beteiligt. Ich habe die Band als Teenager mit meinen vier Kumpels, die heute noch mit mir gemeinsam in der Band spielen, gegründet und zuerst war es gar nicht geplant, dass wir eine ernsthafte Karriere als Musiker einschlagen, wir spielten als Cover-Band in diversen Clubs und irgendwann meldete sich der Chef einer kleinen Independent-Plattenfirma, der von unserem Auftritt sehr angetan und sehr interessiert war. In unserem jugendlichen Leichtsinn sagten wir natürlich zu und irgendwann hatten wir nach unserem ersten Demo-Album und positiven Resonanzen seitens der Szene das nötige Geld, um unser Debütalbum zu veröffentlichen und wir erspielten uns eine kleine Anhängerschaft auf unserer ersten Deutschlandtour.

Zuerst waren wir sehr aufgeregt und absolut neu in diesem Business, doch irgendwann spielte sich eine Art Routine bei uns ein und wir begannen, unser gesamtes Leben nach der Band zu richten. Der Schneeball, der ins Rollen gebracht wurde, wurde größer und größer und mit jedem Album verkauften wir mehr CDs, mehr Karten, mehr Merchandise und so weiter. Wir brachen alle unsere Ausbildung ab bzw. kündigten unsere Jobs, nachdem wir neben der Musik nicht mehr arbeiten mussten, und blühten in der Szene richtig auf. Wir haben schon mehrere Alben veröffentlicht, und auch wenn wir mit unserer Musik das Rad nicht neu erfunden haben, erreichten wir für eine Band unseres Formats doch beachtliche Platzierungen in den Album-Charts und gelten in der Szene als musikalisch hochwertige Band. Klar gibt es Nörgler, die etwas an unserem Stil auszusetzen haben, aber Rechtmachen kann man es ja nun mal leider niemandem. Nun zu meiner Beichte: Nun sind wir schon seit 20 Jahren eine Band und noch kein einziges Bandmitglied hat die Gruppe verlassen, da wir als Einheit unglaublich stark sind und mit Herzblut an die Sache rangehen.

Doch merke ich langsam, dass dieses Leben, das ich zurzeit lebe, nicht das ist, was ich bis zu meiner Rente machen will. So langsam macht sich doch das Alter bemerkbar und ich merke, dass es für mich langsam schwerer wird, dem ständigen Tour-Album-Tour Rhythmus zu folgen. Ich bin einfach nur noch ausgelaugt und habe ehrlich gesagt keine große Lust, die Band noch weiterzuführen. Allerdings sehe ich keine Möglichkeit, nach meinem Austritt, sollte ich diesen Schritt jemals wagen, wieder in einen Beruf einzusteigen, da ich meine Ausbildung damals zugunsten der Band abgebrochen habe. Und eine kleine Pause von einem oder anderthalb Jahren können wir uns zurzeit auch nicht leisten, da wir gerade an einem neuen Album arbeiten und schon etwas unter Zeitdruck stehen. Die anderen vier zeigen nicht annähernd die Anzeichen der Erschöpfung wie ich und stehen nach knapp 20 Jahren immer noch unter Strom und haben Energie, dass es schon fast pervers ist. Ich finde einfach keinen geeigneten Zeitpunkt, um mich in Ruhe mit meinem Kollegen zusammenzusetzen und ihnen zu sagen, dass ich in meiner derzeitigen Situation unglücklich bin. Ich hatte schon seit mehreren Jahren keine feste Beziehung mehr, da die Arbeit in meiner Band mich zu sehr in Anspruch nimmt, auch mein Wunsch nach dem Aufbauen einer kleinen Familie rückte innerhalb der letzten Jahre immer mehr in den Hintergrund. Meine Eltern und meine Geschwister habe ich auch schon seit knapp einem Jahr nicht mehr gesehen. Auch möchte ich die Band nicht verlassen, da ich die Hälfte meines Lebens an Arbeit und Schweiß und Blut und Tränen in sie gesteckt habe. Es wäre einfach ein riesiges Loch in meinem Herzen, wenn ich plötzlich meine Sachen packen würde und die Band verlassen würde. Auch den Fans, bei denen ich mir schon eine Art Kultstatus erspielt habe, könnte ich das nicht antun. Doch ich weiß: Wenn sich nicht bald etwas ändert, werde ich wohl oder übel eine Entscheidung treffen müssen. Ich beichte hiermit, dass ich mit dem Gedanken spiele, nach 18 Jahren das Schiff zu verlassen, um endlich das zu tun, was ich tun will, auch wenn ich noch nicht weiß, was. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00035226 vom 09.03.2015 um 22:55:22 Uhr (8 Kommentare).

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