Meine Scheiß-Phase

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Dummheit Vandalismus Schamlosigkeit Ekel Unreinlichkeit Stolpen

Mit 15 Jahren kommt man ja wohl mal auf ziemlich dumme Ideen. Mit ein paar Kumpels entdeckte ich, wie lustig es ist überall draußen unseren Darm zu entleeren. Zuerst haben wir es mit einem Schleichweg probiert. Da kamen ziemlich wenig Leute vorbei und durch hohe Hecken war ein Sichtschutz auch weitestgehend garantiert. Einfach Hose runter, hingekniet, abseilen und mit Tempos abwischen. Allein das muss man sich mal geben: Wir hockten zu dritt auf so einem Weg und haben dahingeschissen. Es war Hochsommer. Die Geschosse schmorten in der Sonne und lagen dort mehrere Tage.
Natürlich wurde das auch langsam langweilig und wir mussten uns eine neue Scheiß-Idee einfallen lassen. Bei einer geheimen, nächtlichen Tour durch einen Nachbarort ließen wir überall Tretminen liegen. Höhepunkte waren, vor allem ein Haufen (von mir) in der Morgenzeitung, die danach wieder ordnungsgemäß im Briefkasten verschwand, einem überdimensionalem, Kuhfladen ähnlichem Schiss meines Kumpels auf einer Kinderrutsche, aber vor allem ein von uns entwendeter Gartenzwerg mit erhobenem Mittelfinger und nun auch einem braunen Auge verziert. vor einer Haustür. Dieser wurde auch noch absichtlich mit einer von uns entwendeten Solar-Gartenleuchte ins Rampenlicht gerückt.
Wir, also ein paar Kumpels und ich, gingen schon gar nicht mehr Zuhause aufs Örtchen, nur aus dem Grund draußen das größte Ei zu legen und sich somit eine Menge Schulterklopfer zu verdienen. Natürlich waren unsere anderen männlichen Kumpels von unseren Taten dermaßen begeistert, zumindest die meisten, dass einer von ihnen auch mit mir mal auf Nachttour gehen wollte. Gesagt, getan! Er übernachtete bei mir und wir schlichen uns nachts unbemerkt raus. Mit Tempos bewaffnet ging es raus. In unserem üblichen Schleichweg ließ ich dann erstmal zwei Klopse plumpsen. Als wenn das noch nicht genug wär, nahm sich jeder von uns nun ein Tempo und hob damit jeweils einen Teil auf. Ich verwendete meinen als Wurfobjekt und pfefferte ihn auf einen Balkon. Mein Kumpel ging jedoch noch weiter und ging zur Haustür dieses Hauses. Ich sag nur: Die Tür war vorher weiß!

Unsere beliebteste Deponie war ja immer noch der besagte Weg. Am vorletzten Tag der Sommerferien gingen wir zu dritt tagsüber nochmal los. Ich war diesmal der einzige mit einem Bedürfnis. Wie üblich kackte ich, nahm mir ein Tempo und wollte gerade abwischen. Auf einmal hörte man eine Tür aufgehen und einen Typen brüllen. Er kam aus dem vorher genannten Haus mit dem Balkon. Ich riss die Hose hoch und wir rannten über die Straße. Auf einmal waren wir noch zu zweit. Als wir uns sicher fühlten, beschloss ich einen auf Held zu machen und meinen verlorenen Kumpanen zu suchen. Den anderen wies ich an nach Hause zu gehen. Ich ging los Richtung Schleichweg und auf einmal sah ich den Typen. Meinen Kumpel erspähte ich schon vor der Eingangstür dessen Nachbarn. Wie es der Zufall so wollte war dieser auch noch Polizist. Schöne Scheiße! Natürlich wurde nur ich dann von unserm Freund und Helfer nach Hause eskortiert. Meine Eltern mega am verzweifeln. Es war so peinlich. 20 Sozialstunden und 6 Wochen Hausarrest. Hiermit möchte ich mich noch einmal bei allen Personen, die sich ziemlich sicher beschissen gefühlt haben, entschuldigen.

Beichthaus.com Beichte #00029478 vom 01.11.2011 um 02:26:44 Uhr in Stolpen (31 Kommentare).

Gebeichtet von Carmen87
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Das Mädchen mit dem selben Schulweg

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Gewalt Diebstahl Habgier Wollust Hochmut Trier

Ich (m/20), habe zu Schulzeiten mit meinen Kumpels ein jüngeres Mädchen terrorisiert. Sie hatte den selben Schulweg wie wir und hatte uns eigentlich nichts getan, war bloß einfach das perfekte Opfer. Wir haben ihr Geld abgenommen und sie geküsst und ihr in die Hose gegriffen, was sie natürlich nicht wollte. Einer von den anderen hatte noch schlimmeres mit ihr vor, aber das wurde mir dann doch zu krass und ich habe ihm ins Gewissen geredet. Heute bereue ich sehr was wir damals getan haben - das Mädchen konnte sich nicht wehren und hat sehr darunter gelitten. Ich hoffe sie hat keine bleibenden Schäden davongetragen. Sie ist irgendwann weggezogen, das war wohl ihr Glück.

Beichthaus.com Beichte #00029477 vom 01.11.2011 um 00:44:29 Uhr in Trier (34 Kommentare).

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“Beichte

Schwimmbad unter Wasser

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Dummheit Vandalismus Lügen Feigheit Schule München

In der 7. Klasse, also mit 12 Jahren, habe ich eine Schule besucht, die über ein Schwimmbad verfügt, das über der Turnhalle liegt. Mein damals bester Freund und ich hatten nur Unsinn im Kopf. Daher kamen wir eines Tages auf die Idee, uns dort einsperren zu lassen (von Innen kam man immer heraus) und sahen uns in der Technik um. Wir wollten uns überlegen, das Becken tiefer zu machen, es hat einen solchen absenkbaren Boden. Aber dann sahen wir einen Knopf, der mit der Beschriftung "Zulauf" beschriftet war und drückten ihn. Es passierte nicht viel, nur der Wasserstand stieg um 2-3 cm, den Rest nahm der Ablauf auf. Das war uns zu lahm, also verstopften wir die Abflüsse in der Ablaufrinne und siehe da, das Becken lief leicht über. Aber das war auch zu wenig. Daher betraten wir die Umkleidekabinen, die erstaunlich alte Duschen und Wasserhähne hatten. Ach die Gullis und Überläufe der dortigen Wasserhähne haben wir geschlossen und alles aufgedreht. Dann sind wir zurück in unsere Klassen gegangen, da wir beide als Magenkranke bekannt waren, fiel unsere circa 20-Minuten-Abwesenheit nicht weiter auf. Kurz darauf war eh Schulschluss.


Am nächsten Morgen war allerdings der Teufel los. Mehrere Pumpwagen der Feuerwehr waren anwesend und im ganzen Schulgelände gab es keinen Strom mehr. Die Turnhalle war eineinhalb Meter hoch mit Wasser gefüllt. Der Strom war durch einen Kurschluss Tagelang defekt, unter anderem der Boden, die Decke und die Wand der Halle, sowie eine Stereoanlage waren vollkommen zerstört. Der Sachschaden war enorm. Trotz mehrerer Verhöre seitens der Schulleitung, Polizei und anderen haben wir eisern geschwiegen. Da unsere Eltern Arbeiter waren, hätten wir sie arm gemacht, weil das hätten die niemals zahlen können, und wir auch nicht. Zum Glück kam es auch niemals heraus, auch wenn meine ehemalige Lehrerin heute noch überzeugt ist, dass ich es war.

Beichthaus.com Beichte #00029476 vom 31.10.2011 um 02:48:54 Uhr in 81377 München (Heiglhofstraße) (17 Kommentare).

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Ungerechte Welt

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Habgier Ungerechtigkeit Geld

Ungerechte Welt
Seit mein Vater vor wenigen Jahren im Lotto gewonnen hat, und er hatte immer gut Geld (Anwalt), bekomme ich (25) und meine Schwester (29) jeden Monat 2.500 Euro von ihm überwiesen. Er sagte uns, wir müssen, wenn wir wollen, nie wieder arbeiten. Das Geld bekämen wir so oder so. Auch wenn er stirbt, geht alles an uns. Er hat das Geld so angelegt, dass das Stammkapital nie angegriffen wird und wir von den Zinsen mehr als Leben können. Ich bin der glücklichste Mensch auf der Welt, werde nie wieder arbeiten müssen, und das macht mir ein schlechtes Gewissen. Ich habe jahrelang mein Leben genossen, tue es jetzt auch und habe mich trotzdem charakterlich nicht groß geändert. Geld kommt nun mal zu Geld, wenn andere ärmere Leute im Lotto gewinnen, haben sie hinterher meist weniger Geld als vorher. Sie kennen es nunmal nicht, mit Geld groß geworden zu sein. Ich finde es trotzdem nur ungerecht, dass die Armen immer ärmer werden, die Reichen immer reicher. Seitdem ich das weiß, spende ich jeden Monat zusammen 1.000 Euro an die Tafel in meiner Großstadt und eine Obdachlosenküche. So beruhige ich mein Gewissen und kann trotzdem mehr als gut leben. Wenn er mal sterben sollte, werde ich von der Hälfte meines geerbten Teils eine Stiftung gründen, und mich um Projekte in der BRD kümmern, hier gibt es erst mal genug zu tun.

Beichthaus.com Beichte #00029475 vom 30.10.2011 um 22:46:25 Uhr (29 Kommentare).

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“Beichte

Danke Alter!

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Hochmut Schamlosigkeit Morallosigkeit 50+ Shopping Ipsheim

Als ich 8 Jahre alt war und mir in einem Supermarkt ein Getränk kaufte, fiel mir auf, dass ich rund 20 Cent zu wenig dabei hatte. Aber es war schon zu spät, da das Getränk bereits eingescannt wurde. Ein älterer Mann gab mir diese 20 Cent. Der Verkäufer fragte mich, was ich jetzt sagen sollte und ich sagte zu dem Mann: "Danke Alter!" und gab ihm einen Schulterklopfer.

Beichthaus.com Beichte #00029474 vom 30.10.2011 um 02:02:39 Uhr in Ipsheim (13 Kommentare).

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