Monogamie wird überbewertet

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Fremdgehen Ehebruch Morallosigkeit Schamlosigkeit

Ich (w) gestehe, dass mich vergebene Männer extrem anziehen. Dieser Kick, wenn ich sie rumgekriegt habe, und weiß, dass ihre Freundinnen bzw. Frauen nichts ahnen und ich alles auffliegen lassen könnte, ist einfach unbeschreiblich. Ich finde, es ist auch einfach ein geiles Gefühl, wenn ich sie trotz ihrer jeweiligen Beziehung ins Bett bekommen habe. Verliebt habe ich mich dabei auch noch nie, weil ich Sex und Liebe sehr gut trennen kann. Im Übrigen hätte ich auch kein Problem damit, wenn mein Freund mich betrügen würde, da ich generell nicht viel von Monogamie halte. Manchmal habe ich den ahnungslosen Freundinnen gegenüber allerdings schon ein schlechtes Gewissen, besonders letztes Mal, als ich eine Affäre hatte, die knapp ein halbes Jahr dauerte, während die Freundin des Mannes schwanger zu Hause saß. Als er sie dann auch noch verlassen hat, weil er sich in mich verliebt hatte, hatte ich wirklich aufrichtiges Mitleid. Seitdem habe ich mir geschworen, wenigstens mit keinem vergebenen Mann zu schlafen, der Kinder hat oder in naher Zukunft Vater wird.

Beichthaus.com Beichte #00032368 vom 09.12.2013 um 05:35:15 Uhr (26 Kommentare).

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Die islamische Terrorkatze

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Lügen Hass Nachbarn Tiere

Die islamische Terrorkatze
Meine Nachbarin ist letzte Woche zur Kur nach Italien gefahren. Da ich (m/23) als Student jetzt sowieso fast den ganzen Tag zu Hause bin und über meiner Diplomarbeit hocke, habe ich mich bereit erklärt, ihre Katze für die zwei Wochen aufzunehmen. Ich liebe Katzen […]
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Beichthaus.com Beichte #00032362 vom 06.12.2013 um 20:04:36 Uhr (27 Kommentare).

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“Beichte

Die Nacht der Forellen

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Diebstahl Selbstsucht Morallosigkeit Ernährung Bretten

Wir haben einmal, zur späten Stunde, eine ungewöhnliche Art und Weise gefunden, an Essen zu kommen. Es war mitten in der Nacht, als ich (m/damals 16) und einige Kumpels unsere Stammkneipe verließen, um bei einem Freund im Partyraum weiter zu feiern. Dort angekommen mussten wir feststellen, dass es zwar Alkohol in Massen gab, jedoch nichts Essbares im Haus war. Da wir aber in einem ziemlich kleinen Dorf wohnen, gab es um diese Zeit natürlich weder eine geöffnete Tankstelle noch einen Lieferservice. Also mussten wir auf eine andere Art und Weise zurückgreifen, um uns Nahrung zu beschaffen. Und schließlich landeten wir bei der natürlichsten von allen - der Jagd. Um konkret zu sein: Wir wollten Fische fangen. Nicht weit von dort entfernt gab es einen Forellenzüchter, zu dem wir dann natürlich hinfuhren. Ich und einer meiner Kollegen kletterten über den Zaun und stellten dann das Fänger-Duo dar. Ich fischte die Fische mit einem Kescher aus dem Wasser und er musste die Tiere mithilfe einer Stofftüte gegen einen Baum klatschen, bis nichts mehr zappelte.

Wir reichten so zum Schluss ein gutes Dutzend Grätentiere über den Zaun zurück. Beim Herausklettern ist uns dann auch eine Bärenfalle aufgefallen, die der Besitzer wohl ausgelegt hatte, um sich vor Dieben wie uns zu schützen. Glücklicherweise sind wir jedoch beide daneben getreten. Dann ging es zu mir und dort wurden die Tiere ausgenommen, gewürzt, im gut vorgeheizten Holzofen gebacken und anschließend verzehrt. Leider schafften wir es nicht, alles zu essen. Erinnert wurde ich daran durch meine Mutter, welche mich am nächsten Morgen weckte und fragte, was die sechs Fische in unserer Tiefkühltruhe machen würden. Bevor mein Vater es mitbekam, wurden die Fische dann entsorgt. Im Mülleimer. Ich beichte also zunächst, dass wir jemanden bestohlen haben und dass ich den Fuß meines Mittäters in Gefahr gebracht habe. Außerdem beichte ich, dass ich sechs Lebewesen absolut unnötig getötet habe. Aber die restlichen Forellen waren vortrefflich! Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032360 vom 06.12.2013 um 19:39:42 Uhr in 75015 Bretten (Melanchthonstraße) (12 Kommentare).

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Kindische Telefonstreiche

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Engherzigkeit Telefon

Immer, wenn ich an einer der - mittlerweile sehr rar gewordenen - Telefonkabinen vorbeilaufe, kann ich (m/22) einfach nicht anders, als von dort aus jemanden anzurufen. Manchmal rufe ich in einem Restaurant an und frage, ob sie einen Tisch reservieren könnten, wir würden gerne einen Erwachsenenfilm drehen. Manchmal rufe ich aber auch edle Boutiquen an und frage, ob meine Hämorrhoiden-Creme schon gekommen sei, und leite das Gespräch so, dass die Verkäuferin den Begriff "Hämorrhoiden-Creme" aussprechen muss. Ich habe auch schon in Hotels angerufen und nach dem "Concierge von letzter Nacht mit dem großen Geschlechtsteil" gefragt. Auch rufe ich gelegentlich Leute aus meinem Freundeskreis an, gebe mich als eine Affäre von mir aus und schwärme von "seinem" riesigen Ding. Ich weiß, dass es kindisch ist, könnte mir aber jedes Mal vor Lachen in die Hose machen.

Beichthaus.com Beichte #00032354 vom 05.12.2013 um 18:02:36 Uhr (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Die gefühlsinkontinente Kundin

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Rache Maßlosigkeit Boshaftigkeit Internet Münster

Ich möchte beichten, dass ich auf einem bekannten Online-Marktplatz kleinliche und penetrante Rache an einer unausstehlichen Kundin geübt habe. Grund war eine missglückte Transaktion. Es handelte sich bei der Ware um einen Download-Code für ein Spiel einer bekannten japanischen Spieleschmiede, den ich innerhalb einer Aktion "Kauf eins, bekomm einen Code gratis!" erhalten habe, oder vielmehr hätte - denn es stellte sich heraus, dass ich die Teilnahmebedingungen missverstanden hatte und deshalb den Code nicht erhalten würde. Intensives Lesen der AGB und auch Stundenlanges telefonieren halfen nicht, die Kundin würde ihre Ware also nicht bekommen. Mir war dies sehr peinlich. Ich entschuldigte mich bei ihr, überwies ihr das Geld zurück, suchte ihr noch einige ähnliche Angebote heraus und hielt die Sache damit für geklärt. Die Dame hingegen ließ es sich nicht nehmen, mir daraufhin verbal ins Gesicht zu explodieren. Dabei verhielt sie sich so lächerlich und aggressiv, dass mir die Worte fehlten, und forderte zuletzt, dass ich ihr als Entschädigung den vollen Kaufbetrag für ein Originalspiel auszahle, mit der Argumentation, dass ich ihre Tochter sehr geschädigt hätte, da sie nun länger auf ihr neues Spiel warten musste. Ich konnte mich gerade noch zurückhalten, ihr eine Erstattung der Therapiekosten ihrer Tochter anzubieten, welche aus dem Trauma resultierten, das Kind der Kundin zu sein. Dass es noch tonnenweise Angebote gleichen Inhalts gab, scherte die Dame anscheinend auch nicht. Kurz und diplomatisch legte ich ihr dar, dass sie über den Betrag hinaus, den sie ja bereits wieder erhalten hatte, keinen müden Heller von mir sehen würde, und dass sie sich bitte trollen soll, nachdem wir den Kauf storniert hätten. Nachdem das gelaufen war, beließ ich es erleichtert dabei und hatte diese Angelegenheit bald vergessen.


Monate später stolperte ich noch einmal über eine Nachricht dieser Kundin. Ohne lange nachzudenken oder meine Tätigkeit sonst großartig zu unterbrechen, meldete ich sie wegen "Ungebührliche Forderungen, die über den Kaufvertrag hinausgehen". Bei der Gelegenheit wies ich sie dann noch kurz und höflich darauf hin, sich die Regeln zur Kommunikation zwischen Käufer und Verkäufer vielleicht noch einmal durchzulesen. Die postwendende Antwort ihrerseits ignorierte ich dann geflissentlich und bewahrte sie in meinem Postfach auf, und lächelte, wann immer ich sie dort liegen sah. Nun, wieder einige Monate später, sah ich mir die Nachricht doch noch etwas genauer an, mit der Absicht, auf ihr falsches Betragen zu reagieren. Ich würde ihr mithilfe eines anderen Kontos etwas abkaufen, um im Anschluss dann dämliche Forderungen an sie zu stellen und bei Nichterfüllen beleidigt abziehen oder ihr drohen, die blütenreine Weste zu versauen. Ich möchte beichten, dass es mir eine kindliche Freude bereitet, die sprichwörtliche Extra-Meile zu gehen, um diesen gefühlsinkontinenten Menschen zu ärgern, weil sie sich so schön aufregt. Ich beichte außerdem, dass ich meine Integrität dafür über Bord werfe und wohl auch meine Mitgliedschaft bei besagtem Portal gefährde.

Beichthaus.com Beichte #00032352 vom 05.12.2013 um 13:05:13 Uhr in 48161 Münster (Adolf-Risse-Weg) (10 Kommentare).

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