Der Kumpel mit den fettigen Haaren

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit Kempfeld

Ich (w/22) kenne meinen Kumpel jetzt seit ein paar Jahren und wir haben uns immer super verstanden. Wenn wir etwas gemeinsam gemacht haben, blieb es meistens dabei, dass wir uns etwas gekocht und uns anschließend einen gemütlichen Abend zu Hause gemacht haben. Dass er dabei meistens in Jogginghosen gekommen ist, hat mich nicht so sehr gestört, immerhin waren wir unter uns. Natürlich habe ich mir gedacht, dass er sich mal etwas schicker anziehen könnte, aber genervt hat es mich nicht. Letztens habe ich ihn dann aber zufällig in der Stadt getroffen und ich war schockiert, wie er so in der Öffentlichkeit rumläuft. Gammeliger Trainingsanzug, unrasiert und fettige Haare! Ich gestehe, ich war regelrecht angewidert und habe mich vor den Leuten in der Fußgängerzone geschämt, als er winkend auf mich zukam. Seitdem habe ich auch keine wirkliche Lust mehr, etwas mit ihm zu unternehmen. Ich möchte beichten, dass ich ihn deswegen meide, aber ich kann diesen Anblick leider nicht vergessen. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00032489 vom 31.12.2013 um 01:50:14 Uhr in Kempfeld (20 Kommentare).

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Die Uhr des Ehebrechers

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Ehebruch Dummheit Diebstahl Fremdgehen Morallosigkeit Oelde-Stromberg

Vor fünf Jahren lernte ich (w/26) einen Mann (30) kennen. Wir standen gemeinsam an der Haltestelle, aber wegen eines Unfalls fuhren keine Straßenbahnen mehr. Ich hörte, wie er ganz hektisch telefonierte und dass er das gleiche Ziel hatte wie ich - nämlich die Uniklinik. Woraufhin ich ihn fragte, ob er mit mir dort hingehen wollte, weil ich einen Weg kannte, über den man die Klinik recht schnell auch zu Fuß erreichen kann. Ich hatte wirklich keine Hintergedanken, das war einfach nur nett gemeint. Unterwegs unterhielten wir uns dann aber sehr gut, er fragte nach meiner Handynummer und wir trafen uns noch öfters, bis wir dann ein Pärchen wurden. Er war mein erster Freund und mit ihm hatte ich auch meine ersten sexuellen Erfahrungen. Er arbeitete bei einer großen Bank, die inzwischen nicht mehr so angesehen ist, und hatte beruflich immer viel Stress, weswegen er meistens sehr spät zu mir kam, oder auch mal kurzfristig absagte. Er hat mich kaum bei Freunden vorgestellt, und mit der Vorstellung bei den Familien wollten wir auch noch warten. Die Wohnung, in der ich ihn besuchen kam, muss er wohl extra dafür gemietet haben. Ich war wegen meines Studiums erst in diese Stadt gezogen, kannte also noch nicht so viele Leute und war glücklich, einen so tollen Partner an meiner Seite zu haben. Noch dazu war ich jung und ich bin auch sehr behütet aufgewachsen, was meine Dummheit wohl erklärt. Und ich betone ausdrücklich, dass ich mir kein Geld oder Ähnliches habe schenken lassen. Unsere Beziehung dauerte etwa ein halbes Jahr, dann war ich nach einigen bestandenen Prüfungen in einem größeren Einkaufscenter und sah ihn, wie er Hand in Hand mit einer sehr hübschen Frau an den Schaufenstern entlang schlenderte. Die Frau hatte einen dicken Babybauch. Natürlich wurde ich (endlich!) misstrauisch, dachte aber, dass es ja auch eine Bekannte oder ein Familienmitglied sein könnte, und ging einfach zu ihm hin, um ihn zu begrüßen. Er tat so, als kenne er mich nicht, meinte, das sei eine Verwechslung und versuchte seine Frau weiter zu ziehen, keine Ahnung, was sie damals von mir dachte.


Ich war verzweifelt. Auf dem Heimweg wäre ich fast in Tränen ausgebrochen und machte mich dann in meiner kleinen Wohnung daran, die wenigen Sachen, die er am Abend zuvor bei mir gelassen hatte, zu entsorgen. Handynummer löschen, Zahnbürste in den Müll und so weiter. Dabei fand ich seine Uhr, die er auf meinem Nachttisch vergessen hatte. Er versuchte noch einmal, sich bei mir zu melden, aber ich erklärte ihm dann halbwegs gefasst, dass ich nie wieder etwas von ihm hören wolle, sonst würde ich seiner Frau alles erzählen. Ich hörte nichts mehr von ihm. Die Uhr, auf der der Name einer sehr bekannten Uhrenmarke stand, habe ich erst einmal behalten. Eine ganze Zeit später brachte ich sie zu einem Juwelier und wollte wissen, ob sie echt ist. Er sagte, dass sie neu knapp 9000 Euro wert sei und ich ließ sie etwas enger stellen. Was ich jetzt eigentlich beichten will? Dass ich damals so dermaßen dumm war und ihm praktisch alles geglaubt habe! Dass ich die Uhr letztendlich ja gestohlen habe, und vor allem, dass ich ihm geholfen habe, seine schwangere Frau zu betrügen, auch wenn ich es nicht wusste. Ein bisschen Misstrauen hätte geholfen. Keine Ahnung, was aus den beiden, oder besser gesagt, den drei geworden ist. Ich habe keinen Kontakt zu seiner Frau aufgenommen, weil sie mich ja schon beim Einkaufen gesehen hatte und sich ihren Teil denken konnte. Außerdem wollte ich dem Kind nicht den Vater nehmen. Und die Uhr? Tja - die trage ich manchmal, obwohl sie mir eigentlich viel zu protzig ist. Aber das soll mich an meine unglaubliche Naivität erinnern.

Beichthaus.com Beichte #00032486 vom 29.12.2013 um 17:04:32 Uhr in Oelde-Stromberg (23 Kommentare).

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Der unschuldige Schneemann

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Rache Boshaftigkeit Ungerechtigkeit Kinder Schule

Als ich noch ein kleines Mädchen war, habe ich mich tierisch auf meine Einschulung gefreut. In meinem damaligen Kindergarten waren die Kinder in Gruppen aufgeteilt, die alle einen Tiernamen trugen. Ich war bei den Mäusen. Zwischen den einzelnen Gruppen herrschte jedoch kaum Kontakt und so blieben die jeweiligen Kinder unter sich. Aber zurück zur Einschulung. In meiner Klasse war ich unglücklicherweise die einzige Maus und den anderen anscheinend ein Dorn im Auge. Ich lief immer alleine nach Hause, da der Weg nicht weit war, und die anderen nichts mit mir zu tun haben wollten. Bis eines Tages sechs Kinder aus meiner Klasse auf mich warteten. Sie haben mich eingekreist und beschimpft. Was sie dann machten, weiß ich nicht mehr, denn ab da habe ich einen Filmriss und kann mich einfach nicht erinnern. Mit der Zeit wurden meine Peiniger dann immer kreativer. Sie versteckten sich zum Beispiel hinter den Bäumen und warteten darauf, dass ich vorbeikomme, um mich dann zu jagen. Ja - zu jagen. Sie haben dazu immer das schnellste Mädchen der Klasse auf ihre Seite gezogen, um mich auch ja zu erwischen. Das ging ungefähr ein Jahr lang so, und ich traute mich einfach nicht, mit jemandem darüber zu reden. Auch nicht mit meinen Eltern. Ich habe mir danach immer die Tränen abgewischt, bin nach Hause gelaufen und habe meiner Mutter erzählt, wie schön die Schule wieder war.


Eines Tages jedoch, als es wieder besonders schlimm war, konnte ich einfach nicht aufhören zu weinen und brach vor meiner Mutter in Tränen aus. Noch am selben Abend setzte sie sich mit meinem Vater zusammen und sie dachten sich eine Lösung aus. Mein Opa entschloss sich dann, mir zu helfen. Ein paar Tage später, als sie mir wieder aufgelauert und mich umstellt hatten, fingen sie an, mich zu beschimpfen. Mein Opa kam dann mit dem Auto um die Ecke geschossen und stieg aus, um die anderen richtig zur Schnecke zu machen. Zwei Mädchen fingen sogar an zu weinen. Eines kam dann zu mir, umarmte mich und sagte tatsächlich, dass es ihr leidtäte. Die nächsten Tage war ich noch skeptisch, aber es passierte nichts. Ein paar Monate später war Winter - meine liebste Jahreszeit. Die Kinder bauten dann, wie jedes Jahr, einen Schneemann auf einer großen Wiese. In dieser Zeit konnte ich mich immer gut wegschleichen, da sie mit dem Schneemann beschäftigt waren. In dem besagten Jahr wartete ich jedoch. Nach einer Woche war der Schneemann riesig und ein richtiges Kunstwerk. Und ich zerstörte und zerstampfte ihn, was mir für kurze Zeit Genugtuung brachte. Am nächsten Tag wartete ich dann wieder, um ihre Gesichter zu sehen. Gebracht hat es mir aber nichts.


Bis heute habe ich damit zu kämpfen. Jedes Mal, wenn ich an diese Zeit denke, wird mir schlecht. Ich bekomme Schweißausbrüche, mir kommen die Tränen und mein Herz rast. Ich frage mich immer noch, warum sie mir das antaten. Ich bin zum Einzelgänger geworden. Ich bin viel lieber allein und beschäftige mich mit mir selbst. Ich hasse große Menschenmengen, werde nervös - fast paranoid. Ganz schlimm ist es, wenn ich Bus fahre. Der wird immer so voll und ich fühle mich manchmal, als müsste ich ersticken. Mittlerweile habe ich Freunde gefunden, aber ich unternehme fast nie etwas mit ihnen, weil ich einfach nicht begreife, dass mich jemand mögen kann. Das verstehe ich generell nicht. Dass man sich gegenseitig mag erscheint mir völlig surreal. Was für ein Nutzen zieht man daraus? Aber naja. Im Endeffekt tut es mir leid. Der Schneemann konnte nichts dafür. Ich möchte mich an dieser Stelle aber noch bei meinem Opa bedanken. Du bist mein Held.

Beichthaus.com Beichte #00032478 vom 29.12.2013 um 00:27:32 Uhr (14 Kommentare).

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Das Rückgeld der Raucher

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Betrug Diebstahl Morallosigkeit Geld

Ich habe längere Zeit von dem Geld der Raucher gelebt. Ich bekam irgendwann von einem Kumpel diesen Trick gezeigt und habe ihn dann auch ausgeführt. Also habe ich mir einen Schwamm zurechtgeschnitten und diesen dann in den "Rückgeld-Schacht" des Automaten gestopft. Ein oder zwei Tage später ging ich dann hin und steckte das Restgeld der Leute ein. Es war mal mehr, mal weniger - aber heute klappt das sowieso nicht mehr. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00032438 vom 21.12.2013 um 03:51:36 Uhr (9 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Aushilfsmama für meinen Freund

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Zorn Trägheit Verschwendung Faulheit Partnerschaft

Ich beichte, dass ich aus reiner Nachlässigkeit Nahrungsmittel schlecht werden ließ. Der Hintergrund zu der Sache ist, dass ich schon vor längerer Zeit feststellen musste, dass im Haus nichts aufgeräumt wird, wenn ich das nicht Selbst tue. Mein Freund scheint zu glauben, dass er mit einer Aushilfsmama zusammengezogen ist, und nicht mit seiner Freundin. Ich bin jedoch berufstätig und habe genauso wenig Lust, seinen Dreck wegzumachen, wie er meinen wegmachen möchte. Aber wenn ich ihn dann bitte, etwas zu machen, ist das ein richtiger Skandal. Und auf die Idee, mal etwas nur für mich aufzuräumen, kommt er erst gar nicht, schont wohl seine Nerven. Er scheint zu meinen, dass ich seine persönliche Putzfrau bin. Alles reden hilft nichts, manchmal sitzt er einfach tagelang neben einem Haufen Dreck, den er hinterlassen hat. Gern wird auch ein Berg Kartons oder ein Stapel Zeitungen mitten im Raum abgestellt und dort vergessen, damit jeder, der in den Raum kommt, sich die Haxen bricht - jedenfalls, bis ich mich genug ärgere, um ihn zur Seite zu stellen. Inzwischen bin ich dazu übergegangen nur noch aufzuräumen wenn Besuch kommt, in der Hoffnung, dass er irgendwann mal von selbst auf die Idee kommt, aufzuräumen. Wir versinken also gemeinsam im Müll - aber ich habe wirklich keine Lust seine Putzfrau zu spielen!


Ganz so radikal, wie das jetzt klingt, ist es aber nicht. Ich mache immer noch regelmäßig den Abwasch und räume auch verderbliches Essen weg. Und das ist der Unterschied zwischen uns beiden. Gestern kam mir nämlich etwas dazwischen und ich war fast zwei Tage lang nicht zu Hause. Nach der Arbeit fuhr ich zu meinen Eltern und übernachtete dort, um dann von dort aus wieder zur Arbeit zu fahren. Natürlich war mein Freund darüber informiert, und als ich dann nach Hause kam und total fertig einfach nur ins Bett fiel, ahnte ich nicht, dass mein Frühstück immer noch dort stand und vor sich hingammelte. Ich hatte es in meiner Hektik vergessen und er hatte es nicht einmal geschafft, die Wurst in den Kühlschrank zu räumen, wie ich das sonst auch immer für ihn tat. Mein Freund saß also zwei Tage lang neben einer alten gammeligen Wurst und knochenhartem Brot und störte sich einfach nicht daran. Heute konnte ich unsere Nahrungsmittel also größtenteils wegwerfen. Ich war also blöd genug, zu denken, dass ich mich darauf verlassen könnte, dass ein erwachsener Mann auch mal Verantwortung übernimmt. War wohl selbst schuld. Es tut mir leid, liebe Geflügelwurst.

Beichthaus.com Beichte #00032419 vom 19.12.2013 um 03:37:47 Uhr (23 Kommentare).

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